Mit Flugtaxis ins Büro - wird die Vision Wirklichkeit?

Unbekannte Flugobjekte am blauweißen Himmel: Die Bundesregierung will zukünftig Flugtaxis in Ingolstadt erproben. Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Können Flugtaxis in Zukunft die Verkehrsprobleme in deutschen Städten lösen? Gehören damit Staus und Feinstaubdebatten der Vergangenheit an? Wenn es nach Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer geht sind „Flugtaxis längst keine Vision mehr“. Bekräftigt wurde die Aussage mit der Unterschrift Scheuers unter einer Absichtserklärung in Ingolstadt schon bald die Praxistauglichkeit zu erproben.  Gemeinsam mit der Digital-Beauftragten der Bundesregierung, Staatsministerin Dorothee Bär (beide CSU), dem Oberbürgermeister Ingolstadts, Christian Lösel (CSU), sowie Vertretern des Luftfahrtkonzerns Airbus und des Autobauers Audi unterzeichnete Scheuer die Erklärung, mit der die Bundesregierung den Weg in diese Mobilität der Zukunft gehen will.

Flugtaxis als Krankenwagen oder ÖPNV

Bereits heute gibt es viele Unternehmen weltweit, die sich mit dem Thema Flugtaxis beschäftigen. Nicht nur große Automobilhersteller oder Luftfahrtunternehmen sehen in den - noch -  unbekannten Flugobjekten die mobile Zukunft. Wofür sie in der Zukunft dann aber tatsächlich eingesetzt werden, ist noch offen. Doch die Möglichkeiten sind breitgefächert: etwa für den Krankentransport in Städten und Ballungsräumen, als Alternative oder Weiterentwicklung des ÖPNV oder als Kombination von Auto und Flugobjekt für den persönlichen Gebrauch. Wann genau die ersten Flugtaxis über Ingolstadt aufsteigen, und welche Technologien erprobt werden sollen, steht aktuell noch nicht fest.

Welche Unternehmen und Firmen schon heute an der Idee Flugtaxi arbeiten, lest ihr hier.

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3 Gedanken zu “Mit Flugtaxis ins Büro – wird die Vision Wirklichkeit?

  1. Reine Spekulation und verfrühte Zukunftsmusik. Die Politik an Beispiel Berlin ist ja noch nicht mal in der Lage einen zweiten Flughafen wie den immens wichtigen Flughafen Tegel als Luftverkehrsstandort weiter zu betreiben, in dem fatalen Glauben, dass ein Flughafen mit Unterkapazitäten wie den nie fertig werdenen Flughafen BER ausreicht. Wie soll denn dann jemals ein individuales Fliegen in oder um Berlin möglich werden.

  2. Die Idee von privaten Lufttaxis zur Entlastung des jetzt schon chaotischen täglichen Verkehrs in Ballungsräumen kann man nicht ernst nehmen. Man kann sie nur als eine nicht durchdachte Schnapsidee bezeichnen. Der gewaltige 2-dimensionale Straßenverkehr ist heute schon kaum mehr optimal zu steuern. Wollte man jetzt noch in den Ballungsräumen Taxis in die Luft schicken, so hätte man es mit einem 3-dimensionalen dichten Verkehrsaufkommen zu tun mit zusätzlichen Flugverkehr-und Flugsicherheitsproblemen auf engstem Raum. Noch gar nicht mitgerechnet sind die Lärm-und Abgas-Emissionen der neuen Kleinflugzeuge mitten im Stadtgebiet. (Auch elektrisch betriebene Propellertriebwerke erzeugen noch unvermeidbar erheblichen Fluglärm).
    Es dürfte daher eine Science-Fiction-Idee bleiben.

  3. Sollten wir uns nicht zuerst einmal Gedanken darüber machen, wie wir unser tägliches Leben „entschleunigen“ ? Werden diese gefährlichen Ideen bezüglich Lieferverkehr mit Drohnen und Lufttaxis umgesetzt, wird uns die Realität im zusätzlichen Verkehrschaos über uns versinken lassen. Und es wird bei Unfällen nicht mehr mit Problemchen, wie Blechschäden abgehen, die der ADAC mit einem Abschleppwagen löst., Wenn’s über uns „kracht“, sind noch weit mehr eigentlich Unbeteiligte in Gefahr. Wir sind nicht in der Wüste von Utah. Sollten wir nicht erst unsere vergleichsweise kleinen Probleme, wie mangelhafte Abgaswerte unserer Autos lösen, bevor wir uns neue schaffen. Vor allen Dingen sollten wir so eine „gefährliche Idee“ wenigstens „annähernd“ zu Ende denken.

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