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Darum blinken viele Autofahrer nicht

Blinkmuffel im Visier: Nur etwa zwei Drittel aller Autofahrer setzen den Blinker.

Die einen denken nicht dran zu blinken, die anderen wissen nicht, wie es richtig geht: Blinkmuffel verhindern die Verständigung auf der Straße. Das macht das Miteinander schwer und provoziert Unfälle.

„Ich bin auf der Rechtsabbiegerspur, warum noch blinken?“ Solche Argumente und Ausreden von Autofahrern hört man immer wieder. Vielen scheint schlicht nicht bewusst zu sein, dass sie etwas falsch machen.

ADAC Verkehrspsychologin Nina Wahn sieht darin einen der beiden Hauptgründe, warum so viele Blinkmuffel unterwegs sind. „Zahlreiche Autofahrer vergessen das Blinken mit der Zeit. Zunächst ist es eher Bequemlichkeit, die im Normalfall keine Konsequenzen hat.“ Kein Unfall, kein Rempler, kein Problem. „Dann schleifen sich die schlechten Gewohnheiten mit der Zeit ein.“

Der zweite Grund, warum der kleine Hebel neben dem Lenkrad so selten betätigt wird: „Viele wissen in bestimmten Situationen gar nicht, dass geblinkt werden muss“, erklärt Nina Wahn. Beispiel „abknickende Vorfahrt“ oder „Kreisverkehr“. Hier haben wir alle Situationen aufgelistet, in denen man blinken muss.

Unsere Animation zeigt, wann man den Blinker setzen muss.

 

 

Blinkmuffel: Ein Unfall kann teuer werden

Auch wem ein Verwarnungsgeld von 10 Euro nicht wehtut, der sollte nicht vergessen: Verursacht ein Blinkmuffel einen Unfall, kann das teuer für ihn werden. Beispiel: Spurwechsel ohne Blinken. „Bei solchen Zusammenstößen trifft denjenigen, der nicht blinkt, meistens die Hauptschuld“, so Jost Kärger, Leiter Verkehrsrecht beim ADAC. Generell warnt der Jurist: „Ein Fahrspurwechsel darf in keinem Fall erzwungen werden. Auch wer blinkt, darf nicht einfach rüberziehen, sondern muss sich versichern, dass Platz ist.“

Das Amtsgericht Bad Segeberg etwa sprach einem Autofahrer die Alleinhaftung zu, der an einem parkenden Auto am Straßenrand vorbeifahren wollte, den Blinker nicht rechtzeitig setzte und auf die linke Spur zog. Dort fuhr ein anderes Auto auf.

Ebenso alltäglich wie ärgerlich sind die Falschblinker. Ein Autofahrer auf der Vorfahrtstraße blinkt rechts, fährt aber geradeaus weiter. Ein anderer kommt aus einer Seitenstraße, verlässt sich auf das Signal und biegt in die Hauptstraße ein. Es kracht. Obwohl der Falschblinker meist um die 50 Prozent Mitschuld bekommt, haftet auch der andere bei einem Unfall. Jurist Kärger: „Autofahrer dürfen sich nicht blind auf ein Blinksignal verlassen. Im Zweifelsfall erst abwarten, was der andere wirklich macht.“

Text: Petra Zollner, ADAC Motorwelt 2/2017


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Johannes
Johannes
Jahrgang 1985. Geboren und aufgewachsen in München, Studium in Passau. In der ADAC Online-Redaktion volontiert und gleich geblieben.

203 Comments

  1. Ingo Kubis sagt:

    Ich finde es bezaubernd wie gewandt die Verkehrspsychologin die Kurve zur Blinker-Amnesie hinbekommt. Als Nichtmediziner habe ich aber einen etwas anderen Blick darauf.

    Aus meiner Perspektive leiden unter dieser Amnesie nicht nur routinierte Autofahrer, sondern auch Fahranfänger. Daher ist ein schleifender Prozess eher die Ausnahme als die Regel.

    Meiner Meinung nach liegt es an der Grundeinstellung der Fahrzeugführer. Für die einen ist es uncool den Blinker zu setzen und den anderen ist es einfach piepegal, Hauptsache sie selbst wissen wo sie hinfahren möchten.

    • Jens sagt:

      vielleicht würden die Leute ja wieder mehr blinken, wenn es dafür eine App auf ihrem Smartphone gäbe – dann müssten sie es auch beim Abbiegen nicht mehr aus der Hand legen… 🙁 mal ehrlich: solange Autofahrer sich nicht mehr richtig auf den Straßenverkehr konzentrieren, sondern mehr ihrem Beifahrer und/oder mobilen Begleiter beschäftigt sind, haben wir ganz andere Probleme als die „Blinker-Amnesie“…

      • Anonymous sagt:

        mit sicherheit nicht.nicht nur 20 oder 50% der Autofahrer blinken nicht sondern ca 80%.sollten mit hoher geldstrafe und mindestes 3 punkte bestraft werde.viele unfälle kommen dadurch zustande die man aber leider nicht beweisen kann.war nicht nur einmal sondern öfters in so einer situation.

    • Anonymous sagt:

      Moin

      ich erlebe es fast täglich, daß Fahrzeuge in jedwede Richtung abbiegen / ausscheren ohne zu blinken. Teilweise so extrem, daß der nachfolgende Verkehr beeinträchtigt wird. Besonders schlimm ist es in Großstädten bzw der Autobahn.
      Meiner Meinung nach liegt das vorallem am fehlenden Bewusstsein der Notwendigkeit bzw der fehlenden Kontrolle durch die Behörden. Bringt ja auch relativ wenig Kohle in die Stadtkasse. Geschwindigskeitskontrollen sind einfacher und lohnender.

      • Volker sagt:

        Ich denke keiner denkt mehr darüber nach. Es hat sich in der Gesellschaft eineschliffen, das es uncool ist oder unerforderlich richtig zu blinken. Wenn jemand darauf angesprochen wird, reagieren die meisten aggresiv und mit Unverständnis. Es müßte mehr von der Politik und vom ADAC in den Medien getan werden diese Unsitte abzustellen. Wenn jeder täglich darauf hingewiesen würde, würde es sich vielleicht langsam wieder ausschleifen. Ähnliches war ja auch beim Fahren mit Licht am Tag zu erkennen. m Anfang waren es nur einige wenige. Aber mit der Zeit nahmen die meisten sich daran ein Beispiel.

      • Dieter Hähnel sagt:

        Dann muss das Bußgeld eben angehoben werden.

      • Gerdheinzklausrenate sagt:

        Ja, genau, es lohnt sich mehr, Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen, weil es bei einer Überschreitung von 4 km/h (56kmH statt 50 kmH schon zu einer Verwarnung kommt. Richtig.- Es fliessen Milliarden in die Kassen. Straßen in Deutschland werden aber immer noch nicht repariert. Und wenn doch, ist eine Baustelle nicht vor 4, 5 oder gar 6 Jahren komplett fertiggestellt. Wenn es richtig laufen sollte, stünde Herrn Dobrindt bzw. Frau Dr. Merkel (und vielen anderen Verantwortlichen) nur 30 Euro Gehalt zu, pro Monat, nicht pro Stunde !!! !!!

    • Anonymous sagt:

      Ganz genau so ist es! Bei den meisten entspringt das Nichtblinken der Arroganz und Überheblichkeit. „Blinker-Amnesie“, ich lach mich tot.
      Deftige Strafen und vor allem Kontrollen wäre die richtige Therapie für diese „Amnesie“. Ich bin jetzt 40 Jahre auf den Straßen unterwegs
      und etliche davon auch auf schweren Motorrädern und ich sage: Es passt sooo treffend zu dieser Gesellschaft.
      Die Rücksichtslosigkeit ist ja überall zu spüren nicht nur auf den Straßen.
      Aber sollte mich einer mit einer „Handy- oder Blinker-Amnesie“ vom Motorrad holen, wird er meine „Amnesie“ kennenlernen, sofern ich noch
      laufen kann.

      • Jürgen Hofmann sagt:

        Super, genauso sehe ich das auch.

        • Rudi sagt:

          Wir haben in Albstadt bald so viele Kreisverkehre wie München.Jeder der auf der bisherigen,(vor dem Bau des Kreisverkehrs) Hauptstraße fährt ist der Meinung er hat Vorfahrt.Wenn einer 50 Meter vom Kreisverkehr entfernt ist,und jemand fährt in den Kreisel wird Ihm der Stinkefinger gezeigt.Bei der Ausfahrt vom Kreisel blinken bei uns meiner Meinung keine 30 Prozent.Die Jungen blinken sowieso nicht,die fahren durch den Kreisel mit überhöhter Geschwindigkeit.Dementsprechend sind die Unfälle.

      • B. Mudrazija sagt:

        Ich denke mir: vor mir an der Kreuzung kein Fahrzeug, hinter mir ebenfalls. Links niemand da, rechts keiner da: für wenn soll ich blinken?
        Außerdem, jedes mal diese laute klick…klick.
        Da muss sich der autobauer auch mal was einfallen lassen!

        • gjs sagt:

          Ich kann das nicht glauben! Herr/Frau M. erwartet einen (wahrscheinlich kostenlos) eingebauten „Blinkerassistenten“, weil er/sie wohl noch nicht verstanden hat, dass er/sie eine an sich einfache Regel zu befolgen hat. Diagnose: keine Blinker-Amnesie; aber eine offensichtliche, schon zu Beginn der Fahrschulausbildung bestehende Lernresistenz begleitet von Mangel an Einsicht in Unwägbarkeiten und Risiken des Fahreralltags.
          Vielleicht ist es gut, wenn für M. die selbstfahrende Autogeneration Einzug hält. Man braucht dann nur noch einen Schalter um dieses laute klick…klick auszuschalten, der Geist ist ja schon.

    • A. Krém sagt:

      Ganz genau so ist es! Bei den meisten entspringt das Nichtblinken der Arroganz und Überheblichkeit. „Blinker-Amnesie“, ich lach mich tot.
      Deftige Strafen und vor allem Kontrollen wäre die richtige Therapie für diese „Amnesie“. Ich bin jetzt 40 Jahre auf den Straßen unterwegs
      und etliche davon auch auf schweren Motorrädern und ich sage: Es passt sooo treffend zu dieser Gesellschaft.
      Die Rücksichtslosigkeit ist ja überall zu spüren nicht nur auf den Straßen.
      Aber sollte mich einer mit einer „Handy- oder Blinker-Amnesie“ vom Motorrad holen, wird er meine „Amnesie“ kennenlernen, sofern ich noch
      laufen kann.

      • Anonymous sagt:

        Hi A. Krem, Du hast so was von Recht! Hab schon Leuten im Auto mit Handy am Ohr aufs Dach gehau’n, weil sie weder geblinkt noch irgendwie oder irgendwas gemerkt haben, als sie mich mit dem Moped ignoriert haben, also gefährdet. Alles korrekt bei Dir, auch Deine „Amnesie“, geht mir genauso, nur Kollege Dobrint hat andere Ideen, den interessiert es nicht.

        Kontrollen und harte Strafen sind das Einzige, was helfen würde, diese Leute entgültig aus dem Strassenverkehr auszuschließen….

      • Anonymous sagt:

        Es ist schlicht ein Symptom unserer Gesellschaft.
        „Was habe ICH davon zu blinken“?
        Apelle sind so lächerlich wie sinnlos. Geht an die Kohle und den Führerschein, Das ist leider die einzige verständliche Sprache und keine Abzocke!

    • Tastenpeter sagt:

      Ein Fahrzeug kommt die lange (!) Hauptstraße entlang, da ich aus der Nebenstraße komme warte ich. Garantiert 5 Meter vor dem Einbiegen in (meine) Nebenstraße blinkt es und biegt ab. Ich könnte durchs Dach springen. Den freundlichen Nachbarn darauf angesprochen kam die Antwort: „ich weiß doch wo ich hin will“ Danke !!
      Ein Missbrauch des Blinkers betreiben viele Fahrzeuge auf den Autobahnauffahrten. Sie sind der Meinung wenn sie blinken müssen die Fahrzeuge der Hauptrichtung sie auffahren lassen. Wenn wenig Verkehr ist (und wenn ist schon mal wenig) kann man ja die Spur wechseln und ein „Einfädeln“ gewährleisten. Das ist aber kein Recht, denn an jeder Auffahrt steht so ein rotes dreieckiges Schild was „Vorfahrt auf der Hauptstraße beachten“ fordert. Viele scheinen blind zu sein und das zu ignorieren. Wenn auf der Autobahn viel Verkehr ist müssen sie zur Not auf der Auffahrt anhalten können – schließlich kann man sich bei 130 km/h nicht in Luft auflösen. Hier nützt auch das Blinken nichts. Plötzlich wissen viele wo der Hebel ist.

    • Cesco sagt:

      Fahranfänger neigen eher dazu ihren Blinker zu benutzen, da dies einen in der Fahrschule fast eingeprugelt wird. Aber nachdem die Prüfung vorbei ist geht es mit dem Verfall los – am schnellsten aber bei Fahrer die selten Ballungsbereich unterwegs sind, da außerhalb von dichtem Verkehr das Nichtskönnern selten bestraft oder durch Hupen geahndet wird.

    • Werner Auer sagt:

      Da bin ich auch der gleichen Meinung . In unserer heutigen Gesellschaft gibt es nur noch das “ Ich-Gebot“.

    • wowiki sagt:

      Wolfgang
      ich finde es zum kotzen dieses Nicht-Blinken ! Und glaube eher,dass es
      1. mehr als 2/3 sind ( sein müssen ; habe schon öfter mal drauf geachtet : von 5 ! blinken evtl. 2 .)

      2. dass viele meinen es wäre einfach „cool“ ? !
      3. aus Gedankenlosigkeit
      4. weil man/frau sich mehr mit Nebendingen als das AUTOFÜHREN konzentriert ( erstmal das Handy dann….. )

      wünsche trotzdem Allzeit Gute Fahrt und Gesundes Heimkommen

      • Peter sagt:

        Moin.

        Mir hat mal jemand gesagt“….automatik fahren ist etwas für alte Leute. Ist doch langweilig“. Was das mit blinken zu tun hat?! Ich habe Ihn gefragt ob er denn auf der Autobahn oder Landstraße immer am rauf und runterschalten ist damit das nicht zu langweilig wird. Oder eine weitere Alternative habe ich denen dann vorgeschlagen: Blinkt doch einfach mal beim Spurwechsel, dann habt ihr auch etwas zu tun. Ich blinke immer. Das habe ich mir so angewöhnt, daß ich über nicht Blinken oder doch nicht keine Gedanken mache. Ich blinke mitlerweile sogar an Feldwegen. Das geschieht absolut ohne darüber nach zu denken.

        Dann noch ein wichtiger Punkt. Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung. Es sind so viele, das die eine dritte Hand nur fürs Blinken bräuchten. Und of, sogar sehr oft sind es dicke fette Autos über 100 tsd. Euro. Aber kein Geld für ne Freisprecheinrichtung. Armseelig so etwas.

        Ich denke auch, wenn man in die Gesichter der Leute schaut, daß das auch bei einigen nur eine Aroganz ist.

        Grüße

    • Dieter H. sagt:

      Warum nicht deutlicher werden? Blink-„Muffel“ sind entweder als Fahrzeugführer überfordert, rücksichtslose Zeitgenossen oder schlichtweg dumme Menschen.

    • Günter Böckel sagt:

      Genau so sehe ich das auch! Kann Ihnen vollkommen zustimmen.
      Leider nimmt diese „Lässigkeit“ in den letzten Jahren dramatisch zu. Ich sehe hier aber auch die Fahrschulen bzw. Fahrlehrer in der Verantwortung. Mein Fahrlehrer hatte mir vor 36 Jahren Dinge wie richtiges Blinken, korrektes Verhalten beim Einfädeln usw. derart intensiv eingebläut, dass das ein Leben lang im Bewußtsein bleibt. Ich frage mich manchmal, ob inzwischen nicht immer öfter bereits in den Fahrstunden schon die Grundlage zu diesem „lässigen“ Fehlverhalten gelegt wird…

    • Anonymous sagt:

      Ich denke, der Hauptgrund ist, daß es niemenaden (auch nicht die Polizei) interessiert.
      Besonders bei uns ist es schlimm: Geparkt wird ja auch wie und wo man will. Auf Fußwegen daß niemand mehr durchkommt, und in alle Richtungen. Auch das interessiert niemanden. Die Radfahrer fahren auf den viel zu engen Fußwegen die Fußgänger über den Haufen und klingeln diese noch frech an. Alles ok hier. Neuster Trend hier 2017: Hupen, damit der Abzuholende gleich parat steht, bevor man hält. Ich bin neulich vor Schreck als es hinter mir hupte fast auf die Straße dem vors Auto gehüpft! Bewert man sich, heißt es noch „solange nichts passiert…“
      Es interessiert hier niemanden, und das wissen sie als alle, weil sie sich so benehmen! 🙁
      Dann fahren sie toll mit Aufklebern auf dem Auto rum: Wir sind Langelsheim! Soll dann also heißen: Wir sind alle alleine auf der Welt. Rücksicht kennen wir nicht, die können ja andere wegen uns nehmen. Sorry, aber da bin ICH nicht „Langelsheim“.
      Ich blinke auch immer. Und ich beobachte auch, daß es mindestens 80% sind, die das nicht tun! An jeder Ampel stehen sie auf der Linksabbiegespur + wenn der Vordermann nicht auf die Idee kommt zu blinken, muss man das ja auch nicht machen. Auch wenn ich als Linksabbieger Gegenverkehr vor lassen muss, kann ich zu 99% sicher sein, daß da welche bei die nicht, oder erst beim Abbiegen 1 x blinken.
      Die tollste Begründung, die ich jemals von einem Blinkmuffel gehört habe war: Datenschutz!! ;-(

  2. Saskia V. sagt:

    Guter Beitrag 🙂
    Ich persöhnlich finde es sehr wichtig darauf hinzuweisen das Blinken zum Autofahren dazu gehört.

    Habe leider zudem den Eindruck das bei Blinkmuffeln teilweise auch die dumme Einstellung vorherrscht das sie den anderen nicht zeigen wollen wo sie hinfahren ala Was geht dich das an wo ich hinwill

  3. andreas zimmermann sagt:

    und weil auf Autobahnen das Rechtsfahrgebot gilt wird auch nicht geblinkt. Warum hierzu keine Aufklärung? Funktioniert die Zusammenarbeit mit den Juristen wieder nicht?

  4. Klaus Sch. sagt:

    Und dann wundern sich die Nichtblinker noch, wenn sie bei stockendem Verkehr oder zum Spurwechsel in Autobahnkreuzen nicht rein gelassen werden…

    Erst dann blinken, wenn man schon auf die andere Spur zieht… Man kann sich ja rein quetschen…

    Mir kommt es manchmal so vor, als koste das Blinken Extragebühren. Oder die Fahrzeuge haben keinen Blinker, weil der Sonderausstattung ist…

    • Anonymous sagt:

      Nein, aber anscheinend haben sich die Leute angewöhnt, dass die Leute, die blinken, NICHT in die Lücke gelassen werden, sondern diese wird noch dicht gemacht, damit ja keiner weiterer PKW vor einem fährt und einem Platz wegnimmt.
      Ich versuche möglichst lange rechts zu fahren und zu gegebener Zeit nach links zu wechseln, um nach links abbiegen zu können… und was passiert?
      Mein Blinken wird ignoriert, die Lücke wird dicht gemacht und alles andere ist egal! Kein Wunder, dass man sich dann reindrängeln muss!

      • U-HK sagt:

        Das genau ist falsch.Man muß sich so zeitig wie möglich links einordnen.Dann kann sich der nachfolgende Verkehr auf Ihre Absicht einstellen und darauf auch in Ruhe reagieren. Natürlich mittels eindeutiger Blinkzeichen. Solange wie möglich rechts fahren trifft nur bei einer Spurverengung zu.

      • Moe sagt:

        Das habe ich schon ganz oft gehört, aber noch nie erlebt. Selbst mit dem Wohnwagen hinten dran bin ich bis jetzt immer nach kurzer Zeit auf die Spur gekommen, auf die ich wollte.

        Was ich dagegen oft erlebe, sind Leute im stockenden Verkehr die blinken und im Auto toben, aber nicht rüberfahren obwohl da eine Lücke ist. Ich vermute mal viele können ihr Auto schlecht einschätzen und warten auf eine übergroße Lücke.

      • Hermann sagt:

        Stimmt 100 %!!!!!

      • Wilfried sagt:

        Reindrängeln müssen ? Na klar, die „Dichtmacher“ gibt es.
        Es gibt aber nach meiner Erfahrung viel mehr Fahrer, die dann auch mal ´ne Lücke größer werden lassen.
        Mit solchen Erfahrungen gehe auch ich oft einfach mal ein wenig vom Gas. Das schon die Nerven und das Gefährt und den vor mir freut´s. Einfach mal probieren: Es hilft wirklich.

    • Katharina sagt:

      so ist es 😀 Gutes Kommentar

  5. Martin Gresselmeyer sagt:

    Wenn ich von jedem Blinkmuffel, den ich schon gesehen habe, 10 Cent bekommen hätte, wäre ich reich…….

  6. Wentus sagt:

    Wer nicht blinkt, hat einen Vorteil gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern: Er kann sich Vorteile erschleichen und die anderen austricksen. Nichtblinker sind also verschlagene Lügner.

    • Chris1303 sagt:

      Jep, und das sind nicht Wenige! Oft daran zu erkennen, dass sie erst blinken wenn sie schon auf der anderen Spur sind.
      Die wissen ganz genau, dass sie ihr Vorhaben nicht vorher ankündigen!

  7. Mediator sagt:

    Die Nichtblinker sind einfach unfähig sich simultan aufs Fahren und Blinken konzentrieren zu können. Aufgrund dieser geistigen Schwäche kann man über jeden froh sein, der sich dazu entschließt die Blinkkompetenz zu vernachlässigen. Am besten wäre es natürlich, wenn solche Leute aufs Fahren verzichten, aber das ist wohl utopisch.

  8. Obertreis sagt:

    Die Sorte von Auto fahren ist arrogant sie meinen sie könnten Auto fahren und haben ihre eigene regeln. Das heißt sie dürfen alle andere Autofahrer nötigen und sich an nichts zu halten. Und andere zu bedrohen und nötigen. Das heißt es gibt keine StVO vür dise Arten von Autofahrer.

  9. willy sagt:

    Ja, diese Unsitte des „Nichtblinkens“ finde ich einfach dumm, verantwortungslos und zum Kotzen.
    Mich stört dies noch mehr als das dichte Auffahren, weil es weitaus häufiger geschieht.

  10. Ulrich Pesch sagt:

    Chirlu: Selbst im Kreisverkehr wird beim Ausfahren nicht mehr geblinkt nach dem Motto: ICH weiß weiß ja, dass ICH HIER `raus will – Lass den DOOfFEN doch erst abbremsen; er kann ja dann weiterfahren, wenn er`s gemerkt hat…ha, ha ,ha… 🙁

  11. Dieter sagt:

    Die Sache mit den „Blinkmuffeln“ hätte sich relativ schnell erledigt! 1000 Euro Strafe und 1 Monat Führerscheinentzug – und schon blinken wieder alle!

  12. H. Mayr sagt:

    Das heute oft nicht geblinkt wird, liegt meines Erachtens daran, daß die Leute nicht mit der vollen Konzentration beim Autofahren sind. Da wird Vieles nebenher gemacht (z.B: Smartphone usw.). Das ist oft Unkonzentriertheit. Da habe ich manchmal das Gefühl, daß die Leute vergessen haben, daß sie ein Gefährt mit oft über 100 Pferdestärken und 1,5 Tonnen lenken, also ein Vielfaches der Leistung und des Gewichtes eines Menschen. Wenn man dann noch überlegt, wieviel Meter man im Blindflug (je nach gefahrener Geschwindigkeit zurücklegt), wenn man abgelenkt ist…..
    Aber darüber machen sich eben Viele keine oder nur wenige Gedanken: „Da geht das Autofahren so nebenher, weil man ja schließlich 20 Jahre den Führerschein hat und Erfahrung / Routine hat.“
    Und das was man einmal in der Theorie in der Fahrschule gelernt hat, auch übers Blinken, haben Viele schon vergessen. Das kommt dann noch dazu.

  13. Jule P. sagt:

    Erst bremsen und dann blinken ist genauso bescheuert.
    Wenn ich zuerst blinke, weiß der hinter mir, dass ich gleich bremsen muss …
    … aber das überfordert wirklich nicht nur einige 🙁

  14. R.Griese sagt:

    Ich habe das Gefühl, dass viele Autofahrer mit der ganzen Elektronik in ihrem Auto überfordert sind und deshalb entweder fahren oder Blinken können.

  15. Amgel sagt:

    Wenn ich einen Nichtblinker irgendwie zu fassen bekomme, z.B. an einer roten Ampel, dann macht ich ihn freundlich lächelnd darauf aufmerksam, dass wohl sein Blinker kaputt sein müsse. Die ‚blöden‘ Gesichter sind Gold wert 😂😂😂

  16. Armin Hördt sagt:

    ist ja schön, ihr herren vom adac. „wer einen unfall mitverschuldet, zahlt auch“. WER WILL DAS BEWEISEN, DASS DER ANDERE GEBLINKT BZW NICHT GEBLINKT HAT??
    ich hab in der fahrschule gelernt: „wer drehen will muss blinken“
    dann kam vor jahren das ding mit den richtungspfeilen, dass man da nicht muss.
    und wer hat das mit dem „komfortblimker“ erfunden und wer hats genehmigt?
    und jetzt aufregen.
    daumen hoch.
    gut, ich hab mich auch schon erwischt, aber wenn keiner unterwegs ist ausser mir, passiert auch nix.
    aber wenn einer hinter mir herfährt, sollte ich ihm schon zeigen wo ich hinwill

  17. Helmut sagt:

    dumme Frage:
    muss ich blinken wenn ich mich auf einer spur befinde die mich zwingt abzubiegen und es ausserdem noch durch einen gruen blinkenden pfeil an der ampel anzeigt dass ich abbiegen muss.

    • ADAC ADAC sagt:

      Lieber Helmut,
      es gibt keine dummen Fragen ;-). Mittlerweile haben wir ein weiteres Video erstellt, in dem auch deine Frage beantwortet wird =>http://bit.ly/adac_blinken_ani. Viele Grüße

  18. Mainzer Wolfgang sagt:

    Das „Nicht-Blinken ist schon eine Manie geworden. Ich habe vor über 40 Jahren in der Fahrschule gelernt, dass der Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker ) ca. 25 -20 m vor dem Abbiegen gesetzt werden muss, damit der nachfolgende Verkehr sich darauf einstellen kann , um sich rechtzeitig in der anderen Fahrspur einzzuordnen.
    Es gäbe kein Gedränge m,it Staus oder sogar Unfälle.!
    Mainzer

  19. Eyke E. Volkmer sagt:

    Wir, die korrekt fahren, zerbrechen uns den Kopf und ärgern uns wegen der Trottel und Faulen, die es wüssten und trotzdem ohne Verantwortung durch die Gegend gurken-

  20. Rüdiger E. Kersting sagt:

    Nach meiner Beobachtung ist das wieder mal ein typisch deutsches Problem. In keinem der uns umgebenden Länder wird, wie ich behaupte aus Arroganz und Gleichgültigkeit, so wenig geblinkt wie in Deutschland.

    Hier signalisiert allerdings der Sprachgebrauch eine unrichtige Einstellung: Nicht das Abbiegen/Spurwechsel etc soll angezeigt werden, sondern die ABSICHT dazu. So wurde es mir seinerzeit in der Fahrschule beigebracht. Ich glaube, es stand auch einmal so in der StVO. Der Gebrauch des Blinkers, wenn ich bereits am Einlenken bin – mit dem Einschlagen des Lenkrads den Blinker „mitnehmen“ – bringt garnichts.

    Durch rechtzeitiges Blinken teile ich meiner Umgebung mit, dass ich mein bisheriges Fahrverhalten zu änderrn beabsichtige.

    Außerdem kostet es nicht messbaren Mehrverbrauch an Sprit und die Stromrechnung wird auch nicht höher.

    Leute! Blinkt doch einfach. Es ist nicht ehrenrührig!

  21. Alex sagt:

    „…die anderen wissen nicht, wie es richtig geht…“
    Selten etwas blöderes gelesen…
    Soweit mir bekannt ist, bekommt man nur dann den Führerschein mit bestandener Führerscheinprüfung. Diese setzt voraus, daß man in der Fahrschule war – welche einem beibringt, WANN und WIE man zu blinken hat.

  22. Horst Hinners sagt:

    Hallo,
    Vielleicht sollte man ganz einfach die Fahrschulen in die Pflicht nehmen…
    Ich habe jedenfalls 1962 in der Fahrschule gelernt, das Blinken Pflicht ist,
    oder haben die Fahrschüler schon wieder alles vergessen ???
    Richtiges Blinken im Kreisverkehr gehörte jedenfalls dazu !!!
    Und dann noch: Smartphone zur Seite legen und nach vorne auf den Verkehr achten…

  23. Dieter Biester sagt:

    Dieser Kommentar von H. Mayr trifft exakt auch meine Meinung. Meine Frau möchte mir nicht glauben, dass die Verkehrsregeln in großem Masse nicht bewusst missachtet werden. Die FahrerInnen sind einfach mit den Gedanken ganz woanders und sich ihres Fehlverhaltens überhaupt nicht bewusst. Das gilt insbesondere auch für Rotlichtsünden , Missachtung von Tempo-30-Zonen und zu dichtes Auffahren.

  24. Anonymous sagt:

    Anregung an den ADAC: bitte geht gegen diesen Regelverstoß und die dadurch verurschten Unfälle offensiv an, z.B. mit einer Werbekampagne. In der Pause von Fussballspielen oder vor Heute/Tagesschau wär eine gute Gelegenheit diese Unsitte und die erhebliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer darzustellen.

  25. Jeannette Andree sagt:

    Meiner Meinung nach hat Blinken auch etwas mit dem Respekt für andere Verkehrsteilnehmer zu tun, denn wenn ich rücksichtsvoll und auch noch nachdenkender Weise mich auf meine Fahrweise konzentriere vergesse ich es nicht…das Blinken… denn das hinter mir oder mir entgegenkommende Fahrzeug weiss dann wo ich hin möchte.

    Aber wer kennt eh noch den § 1 der STVO???? Es geht heute doch nur noch um höher, schneller, weiter….wenn die „Anderen vom Stern Rücksichtsvoll “ nicht aufpassen würden gäbe es bestimmt mehr Verkehrsopfer.

    Ich habe auch noch gelernt vorausschauend zu fahren, aber…..das macht eh keiner mehr, man drängelt und wechselt schnell die Spur wenn ein Stau ist, weil…man muss mich ja vorne wieder in die Spur lassen.

    Vielleicht sollten Blinkmuffel einfach mal dazu verdonnert werden 5 Stunden wieder eine Fahrschule zu besuchen, würde nicht schaden. Ich überlege es mir auch, warum….weil ich blinke, Rücksicht nehme, jemand vor lasse, Danke sage wenn mich jemand vor läßt, denn diese Tugenden scheinen ja nicht mehr vermittelt zu werden.

  26. GeeKay sagt:

    Nichtblinker sind das eine.
    Doch jene Fahrer, die daraus, dass sie blinken ein Recht ableiten, JETZT irgend etwas tun zu dürfen, insbesondere andere zu behindern (schneiden, auszubremsen, etc.), die finde ich noch weit bedenklicher!
    Und die erlebe ich leider immer öfter … 🙁

  27. PS sagt:

    Was soll dieses nichtsagende Gerede von Handy- oder Blinker-Amnesie????

    Es ist einfach Ignoranz, Faulheit, Dummheit

  28. paruco sagt:

    Blinkmuffel sind arrogante, rücksichtslose & ignorante Verkehrsteilnehmer. Mir scheint es, dass es cool & schick ist, den Blinker nicht zu nutzen. Auffällig ist, dass überwiegend Fahrer von gehobenen Mittelklasse- und Oberklassefahrzeugen die Nutzung des Blinkers für überflüssig halten. Deftige Strafen und Kontrollen schaffen hier sicherlich Abhilfe.

  29. Anonymous sagt:

    Es ist der reine Egoismus. Außerdem gibt es dafür so gut wie nie Strafen die Geld kosten. Und wenn doch ist ja nur Kleingeld. Ich habe übrigens schon öfters erlebt, dass die Polizei hier mit „gutem Beispiel“ glänzt.

  30. Reiner sagt:

    Es gibt auch Zeitgenossen die blinken zwar, aber erst dann wenn`s nichts mehr bringt. Ausser einen riesen Hass wenn man hinter so einem Pfosten stehen bleiben muß weil er sich erst wenn die Ampel auf Grün schaltet entscheidet seinen Blinker zu setzen um den Abbiegevorgang einzuleiten…der natürlich wegen Gegenverkehr nicht stattfindet. Wie wär´s mit Rück Sicht.

  31. Klauser sagt:

    Erstens finde ich es richtig toll, daß sich der ADAC dieser Problematik nun ausführlich angenommen hat. Wichtig wäre aber auch, daß sich die Polizei dem anschließt.
    Zweitens glaube ich, daß es weniger das Nicht-Wissen ist (OK, ein wenig Auffrischung täte gut), was die Leute am korrekten Blinken hindert, sondern in viel größerem Umfange Ihre Arroganz nach dem Motto: Ich weiß doch was ich will, und die anderen sind mir egal – ein typischer Charakterzug vieler Menschen der modernen Gesellschaft in Deutschland, der scih nicht nur beim Nicht-Blinken äußert.

  32. Jörg Rohleder sagt:

    Viele Kommentare die ich gelesen habe sprechen mir aus der Seele. In den Siedlungen wird oft nicht geblinkt, weil die 2. Hand am Handy hängt. Bei Ausfahren von Kreisverkehren wird ebenfalls oft nicht geblinkt, vermutlich aus dem selben Grund. Auch auf der Autobahn oder anderen zweispurigen Straßen läßt das Blinken zu Wünschen übrig. Desinteresse und Eigensinn sind m. E. dafür verantwortlich. Dabei ist das Blinken extrem wichtig, um gefährliche Situationen zu vermeiden. Der gelesene Satz „das paßt in unsere derzeitige Gesellschaft“ trifft absolut zu. Rücksichtslosigkeit ist einfach Trumpf. Das Argument der Blinker-Amnesie kann ich nicht nachvollziehen.
    Ein Wort noch zu den standhaften Mittelspur-Fahrern auf der Autobahn. Das Verhalten mit 100 km/h stur in der Mitte zu fahren ist ebenfals
    nicht nachzuvollziehen. Ich überhole mittlerweile rechts, wenn alles frei ist. Die Reaktion der Mittelfahrer ist oft erstaunlich, auf einmal werden sie wach !! Ist da noch jemand anderes auf der Strasse ??

  33. Michael Warnck sagt:

    Zu mir hat vor ca. einem Jahr ein nicht mehr ganz jugendlicher Verkehrsteilnehmer wörtlich gesagt: „Blinken ist uncool, das weiß doch jeder.“
    Diese offensichtlich weitverbreitete Einstellung ist auch im Bekanntenkreis schon bestätigt worden.
    Der Eindruck ist dass dieses Thema in den Fahrschulen ziemlich vernachlässigt wird?

  34. Wolfgang sagt:

    Ich bin mal mit einem Osteuropäer im Auto mitgefahren. Er war ein extremer Blinkmuffel. Als ich Ihn daruf ansprach bekam ich zur Antwort: „Warum soll ich blinken, das nicht blinken wird doch in Deutschland nicht bestaft.“ Vieleicht sollte hier mal angestezt werden.

  35. Georg Koch sagt:

    Straßenverkehr ist eine hohe Herausforderung des Sozial- & Kommunikationsverhaltens der Verkehrsteilnehmer.
    Um Ärger zu vermeiden muß man sich in den Vorausfahrenden ein wenig ‚hineindenken‘, um dessen Absichten zu erahnen.
    Die Bilanz ist für mich, als Vielfahrer, noch verheerender als Ihre Vorgaben, denn in der Hälfte aller (Blink)Fälle wird dieses Hebelchen aus Bequemlichkeit erst mit dem Einlenken des Lenkrades ausgeführt – mehr ‚der Pflicht genügend‘ und ganz bestimmt nicht zur frühzeitigen Warnung!
    Deshalb ist diese Unterlassung im Kreisverkehr besonders häufig, da hier ja der Blinkerhebel entgegen der Lenkradbewegung betätigt werden müßte…
    Halten wirs doch mit unseren südlich/südwestlichen Nachbarn – für die der andere Verkehrsteilnehmer unberechenbar ist und Kommunikation JA – aber dann verbal !

  36. Michi sagt:

    Die beste Ausrede habe ich vor Jahren in einem anderen Forum gelesen, in etwa so: „Grundsätzlich blinke ich, aber wenn ich nachts um 2 Uhr allein auf einer Landstraße unterwegs bin, ist ja niemand da, den es interessiert. Also blinke ich dann nicht.“

    Nach dieser Logik müsste er dann vor jedem Blinken erstmal in alle Richtungen schauen und sich überzeugen, dass auch wirklich niemand da ist…ganz schön aufwändig, wenn man die Alternative betrachtet: den kleinen Hebel einfach betätigen…immer!

    Ich mache das so. Ich behaupte, dass ich zu 99,9% den Blinker setze. Es fällt mir gar nicht mehr auf, wenn ich es tue. Ich habe auch keine Lust, mich gedanklich länger damit auseinanderzusetzen. Ich bewege den Hebel einfach mit den Fingern der linken Hand. Das passiert schon fast von ganz allein, ist wie beim Musizieren…Konditionierung nennt man sowas. Es tut auch gar nicht weh. Man wird auch nicht blind davon…

    Unfassbar, dass es Menschen gibt, die sich über so eine Kleinigkeit so viele Gedanken machen…

  37. Woga sagt:

    Es ist wirklich zum Kotzen, diese arrogante Rücksichtslosigkeit!
    Da wird mit einer Hand das Handy vor Augen oder am Ohr gehalten, die glühende Zigarette zwischen die Lippen geklemmt und mit der noch freien Hand das Auto um die Ecke gelenkt, natürlich ohne zu blinken- mit welcher Hand auch??!!
    Das alles habe ich schon mehrfach erlebt.
    Ich fahre seit 1969 Auto, banah täglich und lange Zeit sogar mit Sondersignalen.
    Aber ich habe mir solch fiese Angewohnheiten nicht angenommen.
    Wo bleiben hier die dringend notwendigen Kontrollen????

  38. Thomas sagt:

    Da macht sich der ADAC das aber zu leicht. Arroganz und Rücksichtslosigkeit sind die Gründe, nicht Amnesie. Aber vielleicht will der ADAC auch den vielen Blinkmuffeln nicht zu sehr auf die Füße treten, es sind ja zu Hauf Mitglieder des Vereins. Wenn schon Fahrschulwagen, Busse und auch Polizeiwagen (nicht im Einsatz) nicht mehr blinken, dann ist etwas Faul im Lande.

  39. Anonymous sagt:

    Bei Erfordernis blinke ich. Erfordernis ist Abbiegen, Spurwechsel bei dichtem Verkehr, Verlassen des Kreisverkehrs …

    Nicht blinken tu ich, wenn ich 180 km/h fahre und einen LKW überholt habe, der gerade mal mit 80 km/h daher kommt. Der weiss auch so, bzw. dem ist es schnuppe, ob ich wieder auf ’seine‘ Spur wechsle, bin ja bis dahin kilometerweit weg …

    der Grund ist, dass meine Frau mal einen Unfall mit Totalschaden hatte wegen Blinken … Sie nahm an, der sich auf der Hauptstrasse befindliche PKW biegt rechts ein, weil er ja rechts geblinkt hat. Tatsächlich hat er aber nur geblinkt, weil er an einem auf der Fahrbahn geparkten PKW vorbei gefahren ist. Blinken war hier irreführend und für das abgestellt Auto völlig unerheblich, ob da geblinkt wird oder nicht. Daher blinke ich lieber einmal weniger, als einmal zu viel …

  40. Michael sagt:

    viele denken, mit Blinken haben sie einen Freibrief für einen Spurwechsel … beim Rechtsabbiegen halte ich das Blinken für die Sicherheit/Orientierung der Radlfahrer und Fußgänger absolut für notwendig

  41. Michael sagt:

    Bei Erfordernis blinke ich. Erfordernis ist Abbiegen, Spurwechsel bei dichtem Verkehr, Verlassen des Kreisverkehrs …

    Nicht blinken tu ich, wenn ich 180 km/h fahre und einen LKW überholt habe, der gerade mal mit 80 km/h daher kommt. Der weiss auch so, bzw. dem ist es schnuppe, ob ich wieder auf ’seine‘ Spur wechsle, bin ja bis dahin kilometerweit weg …

    der Grund ist, dass meine Frau mal einen Unfall mit Totalschaden hatte wegen Blinken … Sie nahm an, der sich auf der Hauptstrasse befindliche PKW biegt rechts ein, weil er ja rechts geblinkt hat. Tatsächlich hat er aber nur geblinkt, weil er an einem auf der Fahrbahn geparkten PKW vorbei gefahren ist. Blinken war hier irreführend und für das abgestellt Auto völlig unerheblich, ob da geblinkt wird oder nicht. Daher blinke ich lieber einmal weniger, als einmal zu viel …

  42. Blinker setzen ist als Kommunikationsmittel gedacht und erleichtert das miteinander im Straßenverkehr.
    Das ingnorieren des Blinkers sollte viel härter bestraft werden.
    Das Problem ist jedoch, wie will man es beweisen.
    Es gab einmal den Slogen, “ Hallo Partner, dankeschön “
    Was ist daraus geworden. Eine Rücksichtslose Gesellschaft in jeglicher Form.
    Danke, und Hals und Beinbruch im Straßenverkehr.

  43. Manni 13 sagt:

    50 % Mitschuld siehe letzten Absatz ihres Artikels genannt von Jurist Kärger finde ich unmöglich, ein kleine Mitschuld von 10% des Verkehrsteilnehmers, der durch einen Nicht- oder Falschblinker zu Schaden kommt, wäre vielleicht angemessen.
    Ich stelle mir vor, das im Fernsehen und auch anderen Medien der „7 Sinn“ wiederbelebt wird. Es gibt etliche Verkehrsteilnehmer Situationen, die der Bevölkerung ins Gedächtnis gebracht werden sollte (nicht nur Nicht- oder Falschblinken). Dann nach den Sendungen etwa 1 Monat später sollte die Polizei kräftig kontrollieren und auch harte Strafen (beim 2. Verstoß) sollten folgen. Hierfür sollte sich der ADAC einbringen.
    Als Radfahrer habe ich leider schon mehrere ungute Situationen erlebt. Ist der Radweg neben dem Kreisel, ich will aber weiter in Richtung Kreisel fahren und der im Kreisel fahrende nicht blinkende Autofahrer fährt aus dem Kreisel, ist der Zusammenstoß nur noch schwer zu vermeiden. Mir schon mehrfach passiert.
    Also mindestens 100 € Strafe und 1 Punkt für Nichtblinker beim 2. Auffallen.

  44. Dieter Peters sagt:

    Blinken gut & schön – aber bei manchen Modellen sind Blinker z.B. beim Kreiselverlassen vom Einfahrenden nicht erkennbar. Die Blinkbirne sitzt tief im Scheinwerfer – zur Mitte!! Gibt es hier keine Vorschriften mehr?

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Dieter,
      in der ECE-R48 ist geregelt in welchem Winkel die Blinker erkannt werden müssen. Details dazu übersichtlich dargestellt findest du auf =>http://bit.ly/Hella_Vorschriften Seiten 12 und 18. Viele Grüße.

  45. B.Ladleif sagt:

    Wenn man auf der Straße unterwegs ist, könnte man meinen, dass der Blinkerhebel ein sehr teures Sonderzubehör ist, was man sich nicht leisten kann oder das Blinken dem Fahrzeug schaden könnte. Anders kann ich mir diese Unart nicht erklären. Die Fairness im Straßenverkehr nimmt dadurch immer mehr ab. Meiner Meinung nach nehmen diese Egoisten immer mehr zu und nach eigenen Beobachtungen betrifft das Männer und Frauen gleichermaßen. Auf jeden Fall ist die Zahl von einem Drittel deutlich untertrieben.

  46. Eberhard sagt:

    An alle: Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass die meisten Blinkmuffel in den großen und teuren Oberklassemodellen sitzen. Diese Fahrer glauben wohl, dass das Auto alles automatisch macht, also auch das Blinken. Häufigere Kontrollen und schärfere Bussgelder würden dem vielleicht abhelfen oder das Phänomen zumindest eindämmen. Ich fahre seit 1971 unfallfrei, mein damaliger Fahrlehrer hat auf solche Sachen extrem geachtet und es einem regelrecht „eingebläut“!

  47. Anonymous sagt:

    1. Grund, warum blinken überschätzt wird: Jurist Kärger: „Autofahrer dürfen sich nicht blind auf ein Blinksignal verlassen. Im Zweifelsfall erst abwarten, was der andere wirklich macht.“
    2. Viel zu viele glauben, einfaches betätigen des Blinkers räumt das unmittelbare Recht zum sofortigen Spurwechsel ohne Rücksicht ein.
    3. Wer die Spur wechselt und dadurch einen Unfall verursacht, ist im Normalfall ohnehin Schuld, egal, ob geblinkt wurde oder nicht, da führt der Artikel bewußt in die Irre.

  48. Anonymous sagt:

    Ich war schon in vielen Ländern unterwegs. Wenn ich auf einem Zubringer auf eine Schnellstraße fahren will, blinke ich auch nicht. Ich habe ja nur eine Richtung. Bin ich auf einer richtigen Links- oder Rechtsabbiegerspur, blinke ich ich auch nicht, da ja meine Fahrichtung vorgeschrieben ist. In allen anderen Fällen ist Blinken notwendig. Im Kreisverkehr kann man teilweise auch erkennen wer rausfährt oder weiterfährt. Im Ausland hatte ich keine Probleme damit.
    Man braucht nicht immer ein Schild oder eine Vorschrift. Etwas Hirn bringt es auch.

    • Jule P. sagt:

      Hirn ja, aber kein Rätselraten :-/ Stellen Sie sich vor, Sie stehen bei Rot an der Ampel auf einer Linksabbiegerspur und blinken nicht. Woher soll der Entgegenkommende wissen, dass Sie links abbiegen wollen?

  49. Horst sagt:

    Ich war schon in vielen Ländern unterwegs. Wenn ich auf einem Zubringer auf eine Schnellstraße fahren will, blinke ich auch nicht. Ich habe ja nur eine Richtung. Bin ich auf einer richtigen Links- oder Rechtsabbiegerspur, blinke ich ich auch nicht, da ja meine Fahrichtung vorgeschrieben ist. In allen anderen Fällen ist Blinken notwendig. Im Kreisverkehr kann man teilweise auch erkennen wer rausfährt oder weiterfährt. Im Ausland hatte ich keine Probleme damit.
    Man braucht nicht immer ein Schild oder eine Vorschrift. Etwas Hirn bringt es auch.

  50. Jürgen sagt:

    Ein Phänomen unserer Gesellschaft: die Egoisten werden immer mehr; auch im Straßenverkehr!
    Mein Vorschlag: mehr Personal für die Polizei und damit auch mehr Kontrollen.
    Fahrende Smartphone-Nutzer, Blinkmuffel, Raser und Stop-Schild-Missachter mit empfindlichen Strafen (Geldstrafe, Führerscheinentzug und Fahrzeugstlllegung für einen Monat) belegen und erst nach bestandener MPU die Fahrerlaubnis wieder zuteilen. Mal sehen wie schnell wieder Ordnung in den Straßenverkehr kommt!

  51. Helmut sagt:

    Rücksichtslos, sch.. egal, ich weiß wo ich hin will…und besonders von denen, die älter sind und es gelernt hatten und die Zeit des Anstandes lange selbst gelebt haben! Nun muss ich wohl auch cool sein und mithalten.Ich blinke und bin 74 Jahre alt, aber man hält mich wahrscheinlich für doof und aus einer anderen Welt.

  52. Edmund Behrmann sagt:

    Es gibt eine Lategorie, die gar nicht blinkt, aber es gibt auch eine noch größere Kategorie von Autofahrern, die falsch, bzw. zu spät blinkt.
    Schon seit Jahrzehnten beobachte ich Autofahrer, die erst abbremsen und dann eventuell blinken, egal, ob sie abbiegen, oder rechts anhalten wollen.
    Ich lernte 1966 erst blinken und dann bremsen. Als nachfolgender Fahrer kann ich mich dann auf das darauffolgende abbremsen oder bremsen viel besser einstellen.

  53. UliS sagt:

    Blinker, Außen/Innenspiegel, Lenkung und Gehirn, war in der Sonderausstattungsliste leider nicht drin.
    Nichtblinker „nerven“ ungemein.

  54. H.M. sagt:

    Für mich sind Nicht-Blinker einfach zu doof, die Notwendigkeit von Regeln zu verstehen. genauso wie die „geradeaus-Blinker“ bei abknickenden Vorfahrtstraßen. Einfach zu dumm zum Autofahren. Ich bin auch ein Fan von hohen Strafen – in Skandinavien geht nichts unter 70 Euro – das fände ich auch bei uns hilfreich… 10 Euro für nicht blinken, 50 Euro für rechts überholen, nur 20 euro für unberechtigt mit Blaulicht zu fahren… wir sind leider von einer Auto-Lobby regiert. Würde man etwas ändern wollen, würde man nicht gewählt als Politiker…
    Ich halte 120 für alle auf Autobahnen für angemessen und Übertretungen sollten 10 Euro pro Km zu viel kosten. Ab 20 Km zu viel – 1000 Euro und 4 Wochen Fahrverbot, das würde evtl. aufrütteln. Wenn man 1000 Polizisten einstellt, die jeden Nicht-Blinker mit 70 Euro Bußgeld belegen, haben die ihr Gehalt in einer Woche wieder reingeholt.

  55. Helmut sagt:

    Was war die Sendung : der 7 Sinn doch hilfreich !

  56. Autofahrer die nicht blinken, sind die gleichen Leute die beim Radfahren nicht klingeln wenn Sie sich Fußgängern nähern.
    Die ihren Hund immer frei laufen lassen, auch wenn Sie damit andere Menschen und Hunde in Gefahr bringen.
    Die nebeneinander auf dem Gehweg laufen und keinen Millimeter zur Seite gehen wenn man Ihnen entgegen kommt.
    Das sind alles ein und die selben Leute….die keine Rücksicht mehr auf Ihre Mitmenschen nehmen.
    Es gibt leider immer mehr Idioten in unserem schönen Deutschland.

  57. Wolf sagt:

    Sehr interessant wie es aud deutschen Straßen zugeht, ich bin immer sehr beindruckt wie diszipliert in Deutschland gefahren wird.

    Ausserdem komme ich auch nach Deutschland mich im Deutschen Feinstaub vom Chinesischen Grobstaub zu erholen.

    Weiterhin gute Fahrt, mit oder ohne Blinker

  58. Volkmar sagt:

    Es ist ja nicht nur das Blinken, sondern zu dichtes Auffahren, auf der Autobahn einfach nach links ziehen (geschweige denn wieder auf die rechte Seite wechseln) und vieles mehr. Das hat nichts mit Amnesie zu tun, sondern meines Erachtens nach, eine Art der Ignoranz den Anderen gegenüber, die man mittlerweile in viele Bereiche transferieren kann.

  59. Wolf sagt:

    Ich bitte um Entschuldigung für meine Fehler im vorigen Kommentar

    Sehr interessant wie es auf deutschen Straßen zugeht, ich bin immer sehr beeindruckt wie diszipliert in Deutschland gefahren wird.

    Ausserdem komme ich auch nach Deutschland mich im Deutschen Feinstaub vom Chinesischen Grobstaub zu erholen.

    Weiterhin gute Fahrt, mit oder ohne Blinker

  60. U.v.Engelmann sagt:

    Wenn es möglich ist, einen Nichtblinker gleich oder schnell nach der „Nichttat“ anzusprechen, frage man ihn, ob er nun auch so einen billigen Sparwagen fährt, der keinen Blinker mehr hat?

  61. Dr. Achim Ding sagt:

    Ich habe einmal nachgefragt: Blinken scheint einfach nur „uncool“ zu sein. Der Gefragte war richtig stolz auf sein Verhalten. Ganz so viele Doofe, wie überzeugte Nichtblincker gibt es hoffentlich nicht in Deutschland – sicher bin ich mir aber nicht. Was mich da pessimistisch stimmt, ist die völlig fehlende Erkenntnissfähigkeit, dass man sich Blinkmuffel auch gegenseitig behindert. Für manche scheint der Rauminalt einer Erbse reichlich Platz für das Gehirn zu bieten.
    Mich beunruhigt sehr viel stärker der neue Trend, gelbe Ampeln einfach zu ignorieren und locker mit hohem Tempo bereits bei Rot die Kreuzung zu queren. Ich hatte schon mehrfach das Glück, dass ein etwas schläfriger Vordermann die Situation entschärfte.
    Da würde mich interessieren, ob dem ADAC dazu schon Erkenntnisse oder Untersuchungen vorliegen.

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Achim, es gibt natürlich Studien wie sich Fehlverhalten im Straßenverkehr verändert und auch auswirkt. Wir verfügen aber über keine speziellen Zahlen zu den von dir genannten Vorfällen. Viele Grüße.

  62. JAUMOT sagt:

    Schade aber ich kan nicht gut Deutsch schreiben.
    Aber ich denke Autofahrer die keine Blinker einstellen haben Angts das eine andere Autofahrer wird vorbei.

  63. Dietmar sagt:

    Ich finde die Leute am schlimmmsten und gefährlichsten, die selbst beim Abbiegen nach links nicht blinken. Auch manche Taxifahrer gehören dazu.
    Es wird Zeit, dass sich die Polizei dieser Leute annimmt.

  64. Mas sagt:

    …. und die mit der Vorbildfunktion halten es genauso. Wie oft habe ich schon Polizeiwagen ohne Betätigung des Blinkers abbiegen oder die Spur wechseln gesehen. Die sollten doch wirklich die StVO kennen.
    Ich denke das Nicht-Blinken ist einfach ein weiteres Phänomen dieser rücksichtslosen, egoistischen Gesellschaft. Frei nach dem Motto: „Reicht doch, wenn ich weiß, wohin ich fahren will, was habe ich davon, wenn die anderen es auch wissen…“

  65. K.D. sagt:

    Schlimm ist, das es nicht die Amnesie ist und auch nicht das Nichterlernte sondern das Blinken einfach der Bequemlichkeit zum Opfer zu fallen scheint. Die meisten Autofahrer blinken ja noch allerdings erst bei der Lenkradbewegung, so dass nur ein Finger ausgestreckt werden muss um den kleinen Hebel mitzunehmen. Auf Autobahnen beobachte ich es zwar das ein oder andere mal allerdings ist es in den Innenstädten wesentlich häufiger. Hier kommt noch der Faktor Bremse hinzu. Beim Rechtsabbieger heißt das: Bremsen, Blinken, Abbiegen und wetten ich habe alles innerhalb 1 Sekunde geschafft. Wobei auch hier das Blinken während des Abbiegens aktiviert wird. Bei ortsunkundigen Fahrern muss kann man eventuell ja damit rechnen, aber soviel können nicht ortsunkundig sein. Wenn man den KFZ-Führern (gilt auch für Busfahrer (blinken und losfahren egal wer neben einem ist) ) das zwischen setzen des Blinkers und dem tatsächlichen Abbiege- Ausschervorgang eine gewisse Zeit eingeräumt werden muss, würden wir sicherlich wesentlich sicherer auf unseren Straßen unterwegs sein.

  66. Helmut Giesen sagt:

    Solange das „Nichtblinken“ lediglich mit 10,00€ vielleicht einmal „bestraft“ wird, aber im Falle eines Falles der Richter dem „Nichtblinker!“ 50% Mitschuld verordnet, solange wird sich auch kein Blinkerverständnis entwickeln. Wozu „Blinken“, ich weiß doch wo ich hin will.

  67. Gustl sagt:

    Ich bin schon auf allen Kontinenten mit dem PKW gefahren. In D ist das Verhalten nicht unbedingt rücksichtsloser, sag ich mal, als anderswo. Nur WENN es kracht, kracht es stärker als anderswo, weil jeder denkt, die Regeln zu kennen, und wenn nur einer sich nicht so verhält, dann kracht es halt richtig. Ich staune daher manchmal, daß es in Thailand z.B., wo ich z.Zt. bin, ohne Gehupe, ohne bekannte wirksame Verkehrsregeln, doch so „glatt“ läuft, weil halt jeder weiß, daß die meisten keinen Führerschein, geschweige denn Versicherung, haben. Nur die Mopedfahrer halten sich an gar nichts. Aber auch hier gilt: ICH will voran kommen! Und das wird noch viel rücksichtsloser praktiziert als bei uns.
    Blinken gehört aber schon zur Rücksichtnahme! Warum in D weniger geblinkt wird, da stimme ich meinen Vorrednern ja auch zu. Eine härtere Bestrafung wäre nach meiner Meinung generell für alle Verkehrsdelikte angebracht, vor allem wenn es dann noch zu Personenschäden kommt. Vor allem sollten solche Strafen „spürbar“ sein, z.b. abhängig vom Verdienst, Gehalt.
    Nur wie sollte man das Nicht-Blinken wirkungsvoll überwachen? Wie erfolgt dann die „Beweisführung“? Es hängt ja evtl. noch soviel dahinter: Gerichte, Sachverständige, und dann vielleicht noch (sehr ironisch gemeint) der Datenschutz (warum soll ich anzeigen, wohin ich fahren will?)
    Habe natürlich keine Patentlösung, die Leute zum korrekten Blinken zu bringen. Früher gab es doch mal vor der Tagesschau oder so jeden Tag einen Clip zum richtigen Verhalten im Verkehr. Ob das was bewirkt hat kann vielleicht der ADAC beantworten!?
    Falls ja, könnte man das doch wieder einführen, aber dann täglich und auch auf ALLEN Sendern!

  68. Volker Arians sagt:

    Wenn jeder, der sein Fahrzeug nicht beherrscht und die Strassenverkehrsordnung nicht kennt, zur Kasse gebeten würde, dann würden Milliarden von Bußgeldern fließen.
    Wenn diese Menschen ihren Führerschein abgeben müssten, dann gäbe es keine Staus mehr und ich würde immer & überall einen Parkplatz finden. Wäre schön 🙂

  69. Krishan sagt:

    Sie schreiben: „Blinkmuffel im Visier: Nur etwa zwei Drittel aller Autofahrer setzen den Blinker.“ Ich würde sagen, es sind keine 66 % die den Blinker setzen, höchstens 50%. Entweder wird garnicht geblinkt oder falsch. Zum Einbiegen in eine Straße erst bremsen und dann kurz vor dem Einbiegen den Blinker setzen, oder: die Ampel ist auf ROT, der Linksabbieger hält auf der Abbiegespur und wartet. Bei GRÜN fährt an und setzt erst dann den Blinker. Was für eine Blödsinn.
    Vor dem Kreisverkehr wartest du vergebens auf die Einfahrt, weil die vor dir Rausfahrenden keinen Blinker setzen.
    Ich wollte von Bad Ems nach Lahnstein fahren. Vor mir eine Dame (ich bin selber weiblich), die auf der gesamten Strecke (12km) nicht einmal den Blinker gesetzt hat. Sie hielt dann in Lahnstein auf einem Parkstreifen, ich hielt neben ihr und stieg aus.
    Sie schaute mich fragend an und ich sagte: „Ihre Blinker am Auto sind beide kaputt!“ Sie meinte: „das kann nicht sein, ich war letzte Woche in der Inspektion!“
    Sie probierte, alles klappte, womit ich natürlich gerechnet hatte. Ich sagte: „Sie haben nicht einmal auf der ganzen Strecke von Bad Ems bis hier geblinkt und hätten es 11 x tun müssen!“ Ihre Antwort: „Geht Sie das was an?“
    Mehr Polizei an Straßenecken und mindestens 20,00 Euro Strafe, das könnte vielleicht ein bißchen ändern.

  70. Dr. B. Raster sagt:

    Andererseits: Man sieht sehr oft, dass Autofahrer blinken und gleichzeitig beginnen, die Spur zu wechseln. Für sie ersetzt Blinken den Blick in den Spiegel. Da sind mir die Autofahrer, die nicht blinken, dafür aber mit Blick in den Spiegel auf ihre Lücke zum Spurw3echsel warzen, schon um Vieles lieber!!

  71. Chris1303 sagt:

    Gewohneit? Unwissenheit? – Und was ist mit dem Vorsatz?
    Interessant, dass eine Verkehrspsychologin NICHT diejenigen der Blinkmuffel erwähnt, die nur das eigene vermeintlich schnellere Vorankommen im Sinn haben. Dabei kommt es auf die eigenen Beobachtung der Umgebung an und auf schnelles Agieren, weniger um Kommunikationmit anderen. Und das sind nicht wenige! Mag hauptsächlich auf die jungen, dynamischen Fahrer und die ältere „weil ich es kann“-Fraktion zutreffen.
    Dabei ist es das Ziel, z.B. bei mehreren Spuren an der Ampel an die PolePosition zu kommen. Schnell noch die Spur wechseln um die weiter reichende Lücke zu erreichen. Lückenspringen – mit einem Blinker würde man sich verraten.
    Auf einer Abbiege-Spur gibt es Rückstau, die andere Spur ist frei: Ein Fahrzeug kommt auf der freien Spur schnell nach vorne gefahren, wird dann verdächtig langsam obwohl vor ihm alles frei ist. Und schon wird der Kotflügel in eine Lücke gedrückt, natürlich erst kurz vor der Ausfahrt. Das war Vorsatz, ganz klar.
    Hätte derjenige geblinkt, und damit seine Absicht die Spur zu wechseln verraten, hätte viele andere die Lücken verkleinert um ihm das Spiel zu versauen. Dieses „ich brauche niemanden bitten mir Platz zu machen, ich finde meine Lücke/meinen Weg selbst“ ist meiner Meinung sehr oft zu beobachten. Oftmals erkenne ich diese oft schon mit Ansage. Vielleicht begegnen diese auch mal der Frau Wahn und der Frau Zollner. 😉

  72. Holger L. sagt:

    Da ich sehr viel unterwegs bin kenne ich unendliche Arten des Falschblinkens.
    Mir fällt auf, dass bei der Ausfahrt an manchen Kreisverkehren überhaupt nicht geblinkt wird, während das an anderen die Ausnahme ist. Ich bin noch nicht dahinter gekommen warum.
    Beim Spurwechsel auf der Autobahn blinken meist die Fahrer nicht, die sich noch schnell reindrängeln. Frei nach dem Motto: wenn ich nicht blinke, ist es auch nicht passiert.
    Leider kann man die Fahrer nicht zu regelmäßigen Nachschulungen heran ziehen. In einem gemeinsamen Europa, wo man vielen osteuropäischen Lastwagenfahreren erst einmal den Vorteil von funktionierenden Bremsen erklären müsste wird es ohnehin immer schwieriger mit Leuten über deren Nachlässigkeiten im Straßenverkehr zu diskutieren.
    Euch allen gute Fahrt.

  73. Gerhard sagt:

    Warum heute nicht geblinkt wird? Ist doch klar, weil es so gut wie nie geahndet wird und in den meisten Fällen bei einem Unfall für den Blinkmuffel folgenlos bleibt.
    Allein die Tatsache, dass man sich nicht auf das Blinksignal verlassen darf, scheint den §9 STVO völlig außer Kraft zu setzen. Und im Falle eines Unfalles muß der Auffahrende beweisen, dass der Vordermann nicht geblinkt hat. Und der kann sich dann wiederum auf fehlenden Sicherheitsabstand berufen.
    Besonders Schlimm ist, dass selbst die Polizei als Blinkmuffel mit schlechtem Vorbild vorangeht.

  74. Günter Gerdes sagt:

    Die meisten Blinkfaulen sind Fahrer von SUV und Audi u. BMW mit mehr PS.
    Das sind die gleichen die bei schlechter Sicht nur mit Fahrlicht fahren aber wohl nicht
    wissen das es hinten dunkel ist.

  75. H.-D Z sagt:

    Die Einstellung zum Straßenverkehr lässt bei vielen Fahrzeugführer sehr zu wünschen übrig. Es beginnt mit dem halten und parken, dem anzeigen der Fahrtrichtung, den Regeln der Geschwindigkeit, dem befahren von ampelgeregelten Kreuzungen sowie Grünpfeilschilder, dem begegnen von Kfz mit Sondersignalen, dem befahren von Kreuzungen mit Stoppschilder und befahren von Fahrstreifen mit angeordneter Fahrtrichtung und, und und! Als Fahrlehrer erlebe ich in 60 min. ca. 4 bis 10 Verstöße täglich. Es ist selbstverständlich nicht 50 sondern 65 km/h zu fahren und vieles mehr. Ich will meine Meinung nicht auf alle Fahrzeugführer anwenden. Doch es ist ein sehr großer Teil von ihnen. Wer sich negativ angesprochen fühlt sollte sein Umfeld beobachten. Eine neue Tendenz ist das Verhalten von Fußgängern die bei fließenden Verkehr bei Rot die Straße überqueren. Ihre Meinung nach darf der Fahrzeugführer sie nicht anfahren und hat trotz grün zu halten. Wenn keine Überwachung sowie Kontrollen erfolgen wird diese Tendenz sich weiter negativ entwickeln

  76. Heinrich sagt:

    Sogar auf der Autobahn wird kaum noch geblinkt wenn die Fahrspur gewechselt wird und das bei der hohen Geschwindigkeit.
    Außerdem blinken unsere Polizei auch nicht immer wenn Sie abbiegen.

  77. Leon sagt:

    Man könnte meinen, dass aus Datenschutzgründen – Verletzung der Privatsphäre – manche nicht blinken…
    Wenn Blinken über Facebook oder Twitter funktionieren würde, hätten wir kein Nichtblinker Problem.

  78. Ursus sagt:

    Ist ja schön, dass die, die hier schreiben, sich des Themas bewusst sind. Und auch gut, dass es im ADAC immer mal wieder Thema ist. Aber wie viele fahren denn da draußen rum, die hier nicht mitlesen, die keine Motorwelt in den Briefkasten bekommen, denen keiner mal auf die Finger klopft und sagt: „Blink doch mal.“?

    Die meisten Blinkmuffel erreicht man doch gar nicht. Und so werden die es immer wieder unterlassen … ggf. so lange, bis ein Unfall passiert. Aber ob man dann daraus lernt? Auch manchmal fraglich …

  79. Elias sagt:

    Also was hier einige Schreiben über Blinkmuffel, dem kann ich nur zustimmen, vorallem da ich selber viel auf der Autobahn unterwegs bin, hab da schon so einige Situationen erlebt wo nicht mehr viel gefehlt hätte bism zum Crash, aber seit ein paar Jahren läuft bei mir immer eine Dashcam im Auto mit und sollte es wirklich mal Krachen bin ich mal gespannt wie der Richter dann entscheiden wird.

    Engel sind wir bestimmt alle nicht beim Autofahren, aber das nicht Blinken und sinnlose Ausbremmsen von den mittel und linksspur schleichern die denken das die rechte Spur nur für LKw´s ist wird ja leider immer Schlimmer (da Fragt man sich wenn die Rechte Spur nur für Lkw´s ist, wie kommen die dann bitteschön auf die Autobahn )

  80. Reiner Schwarz sagt:

    Moin. 2 spuriger Kreisverkehr war für mich neu. So was haben wir hier nicht. Vielen Dank.
    Es fehlt hier noch das zu späte Blinken. Z.B. beim Fahrspurwechsel auf der Autobahn. Viele blinken erst, wenn sie ausscheren. Das hängt wohl mit der Kopplung von Lenkbewegung und Betätigung des Blinkhebels zusammen, wenn die linke Hand daran vorbei rauscht.
    Das führt immer wieder zu spannenden Situationen…

  81. Andreas sagt:

    besonders am Kreisverkehr nerven mich die Blinkmuffel. Wie dumm und ignorant sie handeln und dabei gegen ihre eigenen Interessen. Einfach nur weil sie blinken als „uncool“ empfinden.
    Wenn beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr rechtzeitig geblinkt wird kann der Nächste schon einfahren, der Verkehr läuft flüssiger, es gäbe weniger Stau. Anders ausgedrückt, der Stau wird durch die Dummheit und Ignoranz verursacht.
    Ich würde es sehr begrüßen wenn die Polizei eine mobile Kameraüberwachung an den Kreisverkehren installierte und Bußgelder an alle Blinkmuffel verschickt.
    Wer mit dem Blinken überfordert ist gehört nicht an Lenkrad.

  82. thomas sagt:

    ausscherende LKW und Kleintransporter auf der Autobahn, die den Blinker erst dann betätigen, wenn sie bereits den Spurwechsel durchführen, erlebe ich regelmässig und sehr häufig.
    Ich selbst musste schon oft wegen diesem Verhalten der LKW-Fahrer in die Vollbremsung um einen Unfall mit dem LKW zu vermeiden und ich denke, dass derartige Spurwechsel eine wesentliche Unfallursache auf Autobahnen sind, diese aber nicht als solche verdatet werden, da der LKW ja weiterfährt und weg ist und nur die kollidierten PKW am Unfallort zurückbleiben. Ich war davon selbst bereits mehrfach jeweils als der mit der Vollbremsung und mir auffahrenden weiteren Fahrzeugen betroffen.

  83. Karlfried Hoffmann sagt:

    Sind die Blinkmuffel gedankenlos, unfähig oder sogar grenzenlos dumm ?
    Das Blinken sollte, da wo es (aus guten Gründen) vorgeschrieben ist, eine Selbstverständlichkeit sein.
    Nicht erst wenn das Lenkrad eingeschlagen wird, sondern rechtzeitig, damit sich die ‚Anderen‘ darauf einstellen können.
    Das schafft Klarheit und hält den Verkehr flüssig.
    Ganz besonders, aber nicht nur im Kreisverkehr und bei der ‚abknickenden Vorfahrt‘.

    Und: Die Automobilindustrie sollte mal wieder erkennen, dass das Blinklicht eine Funktion hat und gelb ist.
    Es muss aus jedem Blickwinkel und bei allen Lichtverhältnissen gut erkennbar, und nicht nur erahnbar, sein.
    Das ist natürlich nicht möglich, wenn es dicht am Scheinwerfer hinter Klarglas versteckt ist.
    Auf der Spielwiese der zum Teil unsinnig pompös gestalteten LED-Tagfahrleuchten und LED-Rückleuchten toben sich
    die Designer offenbar gerne aus und gönnen dem Blinklicht manchmal nur ein mickriges LED-Band, dass zwar direkt nach
    hinten blendet, aber bei gleichzeitigem Bremslicht und aus etwas seitlicher Position kaum noch zu erahnen ist.
    Da fragt man sich, wer für Typprüfung und Zulassung dieser Teile und Fahrzeuge zuständig ist.

  84. Guido sagt:

    Leider muss ich sagen das die Blinkmuffel in Belgiën noch viel zahlreicher sind. Ich fahre täglich gut 160 km Autobahn und 50 km Landesstrasse. über die Hälfte der Autofahrer setz den Blinker nicht wenn nötig.
    Normal is das Blinken eine fast automatische Angelegenheit, wenn mann die Fahrspur wechseln will ist die Hand schon an Schalter und wird den Blinker gesezt. Aber wenn das Smartphone, oder ein Getränk, oder ein Sandwich die Hand beansprucht, dann ist es swierig nicht?
    Habe als Belgiër 30Jahren in Deutschland gearbeitet und vermisse regelmässig die zwar langsam abnemende diziplinierte Fahrweise die in Deutschland Gang und Gebe war. Es sind offensichtlich viele Verkehrsteilnemer dazugekommen die das Wort Disziplin nicht mehr kennen. Hoffentlich wirt es nicht so schlimm wie bei uns in Belgiën und dann rede ich nicht nur von Blinkmuffel aber von Rotlichtverstosse, Drängler, Geisterfahrer etc. Schade aber wir werden demnächtst sowieso kaum noch fahren können sondern versuchen im Stau die Ruhe zu bewahren.

  85. Karlheinz Schwarzbauer sagt:

    Frage:
    Ich habe irgendwo einmal gelesen, wenn man bei der nächsten Ausfahrt den Kreisverkehr gleich wieder verlässt, solle man bei der Einfahrt blinken – der eigentlich wartepflichtige andere Fahrer könne so schneller einfahren. Ist das so richtig?

    • ADAC ADAC sagt:

      Lieber Karlheinz, das richtige Verhalten im Kreisverkehr, ist nicht davon abhängig an welcher Ausfahrt du den Kreisel wieder verlässt. Wir haben in unserem Beitrag das Video aktualisiert, schau dir das richtige Verhalten einfach nochmal an. Viele Grüße.

  86. Brendicke sagt:

    Ich erlebe es jeden Tag in Butzbach, dass viele Ausfahrende aus einem Kreisel nicht blinken – die Folge ist ein mehrere hundert Meter langer Rückstau bei den Einfahrenden, der selbst dafür sorgt, dass es sich auf der nahen Autobahnausfahrt (BAB5) staut. Das ist dann sehr gefährlich, wenn man hinter einem LKW fahrend, sich auf das Verlassen der Autobahn einstellt, aber plötzlich weit vorher neben sich das Stauende bemerkt.
    Als Ursache sehe ich hier z.Tl. pure böse Absicht (das sieht man an den gehässigen Blicken), aber auch Unkenntnis in der Annahme, wenn ich schnell rausfahre, brauch ich ja nicht zu blinken. Aber genau hier liegt der Trugschluss: wenn ein Ausfahrender sein Absicht bereits IM Kreisel anzeigt, könnte der Nächste schon in den Kreisel einfahren, und muss nicht erst abwarten, bis der Ausfahrende abbiegt. Dies sind sicherlich nur Sekundenunterschiede, die sich allerdings summieren. (ja ich weiß, man hat eine Mitschuld, wenn der Blinkende wider Erwarten dann doch nicht raus fährt)

    Ich hatte schon die naheliegende Polizeistation um gelegentliche Präsenz am Kreisel gebeten – Fehlanzeige.

  87. Karlheinz Schwarzbauer sagt:

    Zum Blinken eine vielsagende Episode:
    Eine Fahrschüler hat beim Links-Abbiegen nicht geblinkt und weil er noch warten musste, habe ich ihn mit Handzeichen aufgefordert, die Seitenscheibe runter zu kurbeln und ihn dann gefragt, ob ihn sein Fahrlehrer nicht gesagt habe, dass er beim Abbiegen blinken solle. Die Reaktion des Fahrlehrers war: er hat mich angebrüllt, ich solle mich gefälligst um meinen eigenen Sch….. kümmern, er wisse selbst, was er seinen Schülern sagen müsse.
    Ob der Fahrschüler später dann auch zum Blinkmuffel wurde, könnte eigentlich zu erwarten sein.

  88. Jürgen Knuth sagt:

    Ich würde zuerst den Schilderwald aus dem Kreisverkehr entfernen , indem dort immer Vorfahrt wäre ! Einsparung Schilder warscheinlich im Millionenbereich !?
    Dann könnte man es in Deutschland wie in Österreich mal mit dem Schid im Kreisverkehr versuchen “ bei Ausfahrt Blinken „, ich fand das sehr hilfreich . Diese Schilder vor jeder Ausfahrt wären verstänlich und dürften auch Blinkmuffeln auffallen .

  89. Jürgen Knuth sagt:

    Ich würde zuerst den Schilderwald aus dem Kreisverkehr entfernen , indem dort immer Vorfahrt wäre ! Einsparung Schilder warscheinlich im Millionenbereich !?
    Dann könnte man es in Deutschland wie in Österreich mal mit dem Schid im Kreisverkehr versuchen “ bei Ausfahrt Blinken „, ich fand das sehr hilfreich . Diese Schilder vor jeder Ausfahrt wären verständlich und dürften auch Blinkmuffeln auffallen .

  90. G.Kaiser sagt:

    Meine Meinung dazu: Es liegt an unserer respektlosen Gesellschaft, in der man andern gegenüber signalisieren will: ich bin der Größte, nach mir die Sintflut.Obwohl die Allermeisten weit davon entfernt sind, die „Größten“ zu sein. Eine Erziehungsfrage. Leider haben auch viele ältere Autofahrer diese Verhaltensweisen „erlernt“, die sie früher nicht gemacht hatten. Es fehlt der Kontrolldruck. Früher wusste man, dass der Polizist an der nächsten Ecke einen sofort mit einem Bußgeld über das Fehlverhalten „belehrt“. (10 EUR sofort löhnen müssen erzieht mehr, als alles andere.) Ausserdem vermisse ich die weiterführende Verkehrserziehung in den Tele- Medien. Es gab da mal den „7. Sinn“ im bundesdeutschen Fernsehen. Auch im DDR-Fernsehen gab es ähnliches. Jeder wusste dort, wie er sich an einer Ampelkreuzung mit Grünpfeil verhalten muss. Werbung für irgend welchen Schnickschnack verblödet die Zuschauer. Werbung für richtiges Verhalten im Straßenverkehr könnte hier millionen Zuschauern immer wieder „eingehämmert“ werden.
    Mir kommt da eine alte Karrikatur aus der Zeitschrift „Der Deutsche Straßenverkehr“ aus den 70ern in den Sinn. Bildlich wird ein Lieferwagen gezeigt, der wie besengt auf einer kurvigen Bergstraße fährt, mit dem Spruch: „Für drei Minuten war Bäcker M. Pilot. Jetzt ist er wieder Bäcker, aber tot…“ (Ich habe aber nichts gegen die Bäcker, im Gegenteil!)

  91. Klaus K. sagt:

    Es wird heute viel „verschlimmbessert“, Ein Besitzer von ca 100 Lastwagen sagte mir vor kurzem: Meine Fahrer schalten die ADC meistens aus!
    Auf meine erstaunte Frage: Warum denn das? Wenn sich bei eingeschalteter automatischer Abstandsregelung des Lasters immer ein braver Rechtsfahrer zwischen zwei LKWs quetscht, spricht jedesmal die automatische Abstandsregelung an und der Laster piept und bremst. „Na so was!“
    Übrigens bei manchem KFZ-Hersteller piepts wohl und das Pfeifen bei jedem Pfu… lässt sich nicht abstellen! Warum eigendlich?
    Zum Blinken: Meine Beifahrer fragen immer erstaunt: Warum blinkst du? Ich bin halt altmodisch und habs so gelernt, oder aber, das sagt mir mein 6. Sinn. Darum kein Handi in der Hand beim Fahren, keine Digitaldisplay neben dem Lenkrad, keine „Lulle“ qualmend in der Hand beim Einhandfahren. Und ein wenig mehr eingebaute Ergonomie im Auto, aber das ist heute nur ein unbekanntes Fremdwort und wie schon immer: keine Zeit, kein Geld für sowas, denn Schnickschnack verkauft sich teuerer.
    Vorsicht! Rücksicht! Nachsicht! Fehlanzeige? Nein !!!

  92. G.Kaiser sagt:

    Sorry für: Kar(r)ikatur… 🙂

  93. Werner Zumsteg sagt:

    Ich bin 70 Jahre alt ,
    seit glaub ich 48 Jahre im ADAC und fahre genausolang O-H-N-E- Unfall !
    Warum ? Ich wende die in der Fahrschule gelernten Dinge an !!!
    Bei Richtungswechsel vorher blinken ,auch in einer abknickenden Vorfahrt !
    Aber , was die Ursache von noch viel mehr Unfällen ist, glaube ich :
    Abstand zum Vordermann =mindestens halber Tachoabstand !!!
    Mir selbst sind schon 2 mal Leute aud PKW und Wohnmobil aufgefahren ! Ohne Eigenschuld !
    Unsere Unmenge an Gesetzen und Vorschriften werden von viel zu viel Beamten auf den Weg gebracht ,
    dass das Geld für genügend Beamte zur entsprechenden Kontrolle und Strafanwendung dieser Gesetze übrig bleibt !
    Siehe Strafen in Italien oder Frankreich

  94. Riess sagt:

    Schön, daß man sich mit diesem Thema mal beschäftigt.
    Offenbar sind von der Verpflichtung zu Blinken Busfahrer aller Kategorien vollständig ausgenommen; z.. gerade am Harras in München eine echte Verkehrsgefährdung: Gar nicht Blinken oder Blinken gleichzeitig mit auf die Fahrbahn fahren. Haben die Fahrer des öffentliche Nahverkehrs automatisch Vorfahrt????? Vielleicht bemüht sich auch mal jemand um eine korrekte Ausbildung der Busfahrer in diesem Zusammenhang! Lieben Dank schon heute 🙂

  95. Hermann-Josef Meyer sagt:

    Blinkmuffel oder nicht…Dieses Argument kann ich nicht so stehen lassen. das Problem liegt in der Ahndung. Kein Polizist hält hierzu noch ein Auto an. Das zählt auf keiner Strichliste – obwohl es zu den Grundzügen der Teilnahme am Straßenverkehr zählt. Kindern bringt man auch das Essen mit Messer UND Gabel bei – und nicht nur mit dem Messer oder der Gabel. Eine der Hauptunfallursachen ist der Abstand – gab es immer schon – heute wird das nur noch mit der Ablenkung durch das Handy, pp. begründet. Ich könnte einige Vorfalle aufzählen wo ich bei Blinkmuffeln in eine bedrohliche Situation gekommen bin. Wäre es zu einem Unfall gekommen – dann hätte es lapidar ABSTAND geheißen. Außerdem gibt es bei sogenannten Bagatellschäden keine Untersuchung der defekten Birne – man könnte nämlich im Nachhinein feststellen, ob geblinkt wurde.

  96. Thomas Werner sagt:

    Sorry wir sind hier in Deutschland, und da ist nunmal leider jeder sein eigener Herrgott hinterm Steuer. Ich finde das gelinde gesagt zum Kotzen, aber in dieses Volk bekommt man eine Blinkermentalität nicht hinein.
    Beim Kreisel mußte ich lachen: die Vorschriften sind ja in Ordnung, und trotzdem werden in diesem Land Autos mit diesem unsäglichen Kurvenlicht zugelassen. Auto biegt in den Kreisel ein, linkes Kurvenlicht geht an, rechter Blinker wird vergessen und das Auto zieht unvermittelt aus dem Kreisel raus. Bin ich denn der einzige der hier einen Schwachsinnsanfall in der Legislative vermutet ?

  97. Ulrike F. sagt:

    Tja… manchmal wird man aber auch unfreiwillig zum Blinkmuffel!!! Ich fahre einen Renault Capture Automatic. Wenn man da den Wahlhebel sofort nach dem Anlassen einlegt, dann geht der Blinker nicht! Unglaublich, oder? Renault weiß von dem Problem, bekommt es aber nicht in den Griff. Ich weiß es mittlerweile, dass dieses Fahrzeug etwas Zeit braucht, bis man den Wahlhebel einlegt und versuche auch, mich immer daran zu erinnern. Meistens funktioniert es. Doch was ist mit den vielen Autofahrern auf Deutschland Straßen, die das Problem noch nicht erkannt haben und sich darauf verlassen, dass der Blinker auch blinkt, wenn sie den Blinker betätigen?
    Und das Schlimme an der ganzen Angelegenheit? Keiner interessiert sich so richtig für das Problem, dass da nagelneue Auto ausgeliefert werden, die streng genommen nur eingeschränkt verkehrstüchtig sind!

  98. Peter sagt:

    Es liegt vielleicht daran:
    Der Blinker wird selten genutzt und wenn dann beim Lenkrad drehen den Schalter „mitgenommen“.
    und dann leuchtet er nur maximal in der Hälfte der Zeit. Die kann man sich ja auch noch sparen.
    oder
    Wie soll der Fahrer/ die Fahrerin den kleinen Blinkerhebel benutzen? Links die Kippe, rechts das Handy und schalten muss ev. auch sein- schon schlimm genug das Lenkrad halten zu müssen.

  99. Heinz Grefenstein sagt:

    Aus meiner SIcht war es ein schwerer Fehler dass „Der siebte Sinn“ eingestellt wurde. Aus meiner Sicht wäre ein vergleichbarer Beitrag dringend wieder notwendig!
    Leider muss ich bestätigen, dass es neben den Blinkmuffeln auch Autofahrer/-innen gibt, die erkennbar eine Lücke dicht machen, wenn sie sehen, dass man den Blinker betätigt. Das sagt einiges über den Unverstand dieser Leute aus. Kaum besser sind die, die anscheinend selbst in der dunklen Jahreszeit das dann grell leuchtende Blinksignal einfach nicht zu sehen scheinen. Die sind vielleicht nicht bösartig aber derart verschnarcht, dass ich versucht bin, von Wachkoma zu sprechen. Die können doch unmöglich alle auf ihrem Handy ‚rumdaddeln! Dann müsste es m. E. viel häufiger Unfälle geben.
    Also scheinen Rücksichtslosigkeit und Wurstigkeit den Ton auf unseren Straßen anzugeben…

  100. F sagt:

    auf meine Frage, warum er nicht blinkt, sagte mir ein Taxifahrer: „ich schone mein Material“.

  101. Bernd Heckel sagt:

    Nichtblinker sind wie Leute, die keine Kondome benutzen …

  102. Hadie sagt:

    Bei meiner Führerschein-Ausbildung/Prüfung war das Blinken immer Voraussetzung ! Haben heute zunehmend andere Ausbildungsinhalte Vorang ? Einer unserer Bekannten hatte z.B. als Austauch-Schüler in den USA
    den Führ.-Schein schnell erwerben können – das hatte für ihn persönlich Vorteile . Ob aber die Gegebenheiten/Vorschriften z.B.eines solchen großzügigen „Srassennetz-Landes“ wie in USA auch auf unseren engen Flächen gleichwertig und sicher übertragbar bleiben , ist für mich fraglich ?
    Nachdenkliche Grüsse !

  103. Gerhard braun sagt:

    Ich finde nicht nur das Nichtblinken ganz schlimm,noch viel schlimmer
    und gefährlcher ist für mich das blinken erst dann,wenn man schon halb abgebogen ist..
    Ich hatte deswegen schon fast mal einen Unfall.
    Viele Autofahrer wissen scheinbar garnicht,ab wann sie blinken müssen.

  104. Willi sagt:

    Auch für mich ist das Thema Nichtblinken bzw. Blinkermuffel zu einem der größten Ärgernisse im Straßenverkehr geworden, auch hier zeigt sich wieder einmal mehr wie negativ sich unsere Gesellschaft in Bezug auf Faulheit, Ignoranz und Gedankenlosigkeit hin entwickelt hat, – schlimm genug das es schon soweit gekommen ist, dennoch könnte man in vielen Bereichen so einfach gegensteuern, so auch in Bezug auf diese faulen und ignoranten Verkehrsteilnehmer.

    Würde z.B. ein Blinkmuffel bei jedem Blinkvergehen bzw. Nichtblinken intensiv angehupt werden und das Tag für Tag bei jedem einzelnen seiner Vergehen, so bin ich überzeugt würde ihn das bald nerven bzw. er sich fragen was hierfür denn der Grund sein könnte, letztendlich dann mit ziehmlicher Sicherheit sein Verhalten umstellen und künftig wieder blinken um sich das ewige Angehupe zu ersparen, – doch leider sehen mittlerweile die meisten Verkehrsteilnehmer nur noch völlig untätig zu wenn andere Fehler begehen bzw. ignorieren dieses Fehlverhalten einfach, zumindest solange sie nicht selbst davon betroffen sind, – dies ist auch tagtäglich mit ebensolchen Lichtmuffeln zu beobachten, hier fährt man lieber eine halbe Stunde hinter einem unbeleuchteten Fahrzeug nach bevor man diesen auch nur ein einziges Mal per Lichthupe auf seine fehlende Beleuchtung aufmerksam macht, wen wundert es also wenn unsere Verkehrsteilnehmer nur so fahren wie es ihnen Spaß mach bzw. am bequemsten ist, ohne Rücksicht auf Verluste!

    • Helmuth Pellkofer sagt:

      Lieber Willi,
      „intensiv anhupen“ geht gar nicht und ich sag Ihnen auch warum:
      Wir wohnen an einer Kreuzung, wo sich vor der Kreuzung 2 Spuren gerade aus, 50m nach der Kreuzung zu 1 Spur vereinigen. Die linke Spur hat einen 45-Grad Pfeil nach rechts in die rechte Spur. Also Pflichtblinken für den Fahrer auf der linken Spur und es gilt rechts vor links. Was passiert täglich zigmal ? Da werden Ampelrennen veranstaltet und der Verlierer rechts hupt dem Gewinner links hinterher, ich hätte doch Vorfahrt gehabt. Der Gewinner hupt zurück aber ich war der schnellere. Generft von der Huperei traten wir mit dem Vorschlag an unsere Kommune heran “ die mittlere Spur vor der Kreuzung (von 3) eindeutig mit Geradeauspfeil zu kennzeichnen, die beiden anderen bekommen je einen Rechts- und Linksabbiegerpfeil. Somit müßte sie jeder Autofahrer vor der Kreuzung einordnen und es gäbe keine Ampelrennen mehr. Leider wurde unser Vorschlag aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen abgelehnt und wir hören weiterhin wie die Autofahrer miteinander kommunizieren.

  105. Hadie sagt:

    Bei meiner Führerschein-Ausbildung/Prüfung war das Blinken immer Voraussetzung ! Haben heute zunehmend andere und lückenhafte Ausbildungsinhalte Vorang ? Einer unserer Bekannten hatte z.B. als Austausch-Schüler in den USA
    den Führ.-Schein schnell erwerben können – das hatte für ihn persönlich Vorteile . Ob aber die Gegebenheiten/Vorschriften z.B.eines solchen großzügigen „Strassennetz-Landes“ wie in USA auch auf unseren engen Flächen gleichwertig und sicher übertragbar bleiben , ist für mich fraglich ?
    Nachdenkliche Grüsse !

  106. H. Tank sagt:

    Auch ich finde es unverantwortlich , den Blinker nicht zu setzen. Auch wenn ich die Fahrspur wechsel muß der Blinker gesetzt werden. Ich habe den Verdacht , mache Fahrer sind mit dem Düsenjäger durch die Fahrschule gejagt.

  107. Manfred Hausmann sagt:

    Ich bin da ganz anderer Meinung, was das (nicht) blinken anbetrifft. Wenn ich blinke, kommuniziere ich mit der „Außenwelt.“ Also allen anderen Verkehrsteilnehmern. Und denen, ob jung oder alt, die konsequent das blinken für überflüssig halten, sind die anderen Sch……egal! So eine Antwort habe ich nicht nur einmal bekommen. Ähnliches Verhalten sieht man ja auch beim allgemeinen Fahrverhalten. Soll mir keiner kommen mit vergessen oder nicht gewusst.
    Manfred Hausmann.

  108. No Name sagt:

    Ich hatte auch einen Unfall weil das werte
    Fräulein nicht blinkte. Und wenn deine Zeugen
    die vor Ort noch klare Sache und vor Gericht
    hmmmm? sagen und die Gegenpartei nur lügt
    machst du gar nichts. Sollte sogar noch 90%
    Schuld sein aber bei einen lecker essen haben sich die Anwälte auf 50:50 geeinigt.

  109. Peter sagt:

    Gerade im Kreisverkehr fällt mir die „Blinkfaulheit“ immer wieder unangenehm auf. Die Ursache ist aber vermutlich weniger eine wie auch immer geartete „Amnesie“ sondern nach meiner Beobachtung viel mehr, dass die Fahrer keine Hand zum Blinken mehr frei haben. Eine brauchen sie zum Lenken, in der anderen ist das Handy. Offenbar hat es nach dem Kaufpreis für das große Auto zu einer Freisprecheinrichtung nicht mehr gereicht

  110. Anonymous sagt:

    Grund der Misere..eine fortschreitende soziale Verwahrlosung. Bequemlichkeit, Arrognanz mit dem stillen Eingeständnis, wird schon nichts passieren. Also auf jeden Fall bedingter Vorsatz. Dieses Verhalten bezieht sich nicht nur auf den Strsaßenverkehr.

  111. Frank H. sagt:

    Blinken ist Kommunikation, wer nicht blinkt drückt damit aus, wie sehr er die anderen Verkehrsteilnehmer verachtet, nach dem Motto „Ich rede doch nicht mit jedem…“
    Die Entwicklung ist analog zur allgemeinen Tendenz in Deutschland:
    Nach einer sehr schwarzen Zeit Mitte des letzten Jahrhunderts mit der Propaganda: „Das Individuum ist nichts, die Gemeinschaft ist alles!“ ist jetzt die jahrzehntelange Umerziehung „Das Individuum ist alles, die Gesellschaft ist nichts!“ endgültig in die Gehirne eingebrannt.
    Jeder muss alles dürfen, Pflichten werden ignoriert…

  112. Bernhard,
    Alle haben es in der Fahrschule gelernt, aber manche sind zu faul, manche auch zu blöd.
    Ich möchte mal etwsa erzählen. Beimer ausbildung zum Führerschei bei der Budeswehr
    habe ich einml ein Stopschild überfahren, ich mußte in einer Lücke anhalten einen Putzlappen nehmen und ca 100 zurück laufen und das
    Putzen von da an habe ich niemehr ein Schild oder eine rote Ampel überfahren. Das was ich erzählt habe ist jetzt 50 Jahre her. Ich möchte mal wissen was heute Fahranfänger in der Fahrschule lehrnen. Scheinbar wie kann ichmit meinem Handy telefonieren aber von Verkehrsregeln keine AHNUNG!

  113. Anonymous sagt:

    Moin, ich sehe es jeden Tag und die Ausreden kenne ich auch, die schlimmste ist das Blinken wird Überbewertet und die Strafe ist doch der Lacher… solange die Polizei selber nicht blinkt und die Regeln auch nicht kennt wie und wann ich blinken muss. Wenn der Ordnungshütter es vorlebt in den Großstädten, dann nimmt sich der kleine Mann das selbe Recht raus. Lieber ADAC, wie wäre es mal mit Werbeplakaten auf Autobahnen und das Strafmaß mit drauf was passiert bei nicht blinken und Unfall oder auf Autobahnen Rechtsan alle vorbei düsen und vorne rein drücken ohne zu blinken. 2 Vergehen aber alle denken es ist ein Kavaliersdelikt mit kleiner Strafe, wenn mich den jemand erwischen sollte.

  114. Wilfried sagt:

    Zunächst muss festgestellt werden, dass „Nichtblinker“ einfach nur schlechte Autofahrer sind:
    Sie können es entweder nicht oder wollen es nicht.
    Wer mit dem Blinker-Hebel nicht zurecht kommt und nicht weiß, wann der wie zu betätigen ist,
    benötigt offensichtlich eine Fahrerlaubnis-Nachschulung oder ein Aufbauseminar (für Fahranfänger).
    Und wer tatsächlich entgegen besseren Wissens schlecht fährt, der braucht eine MPU und dabei ist die umgangssprachliche Bezeichnung für MPU auch in diesem Fall zwar derb aber treffend.

  115. Rainer sagt:

    Bei uns im Ort ist an einer abknickenden Vorfahrtsstraße zu beobachten, das von 10 Autofahrern ungefähr 2 (in Worten: zwei) blinken.
    Haben sie`s nicht gelernt oder sind sie doof/ignorant/bequem ??. Auf jeden Fall rücksichtslos !!
    Da in unserem Straßenverkehr wie in unserer Gesellschaft scheinbar nur noch Kontrollen bzw. drastische Strafen zu angebrachtem Verhalten führen, muss das Nichtblinken wohl einfach mehr Geld kosten (wie übrigens auch der Gebrauch von Kommunikationsmitteln während der Fahrt).

  116. Werner Hammer sagt:

    Was man in der Fahrschule lernt hat begründete Inhalte! Das sollte man bei jeder Autofahrt (als Fahrer) beherrschen, oder einen Vorschlag: alle 2-3 Jahre testen, wie das „Gerät“ zum TÜV! Viele, heutige Mitmenschen haben ein asoziales (nicht gemeinschaftstaugliches Verhalten) und egoistisches Verhalten, bei dem „Persönlichkeitsrechte“ in den Vordergrund gestellt werden, ohne Rücksicht auf andere!
    Spätestens bei persönlichen Schäden, durch andere Egoisten, wird lautstark publiziert!! Auch das ist asozial!!

  117. Anonymous sagt:

    habe mir im LKW eine Dash Cam zugelegt.

  118. Ralph sagt:

    Hallo,
    Ich bin mit dem Berliner Großstadtverkehr mitgewachsen. Aus meiner Sicht hat sich das Miteinander auf den Straßen gewaltig verändert! Manchmal könnte man meinen, dass es Paragraph 1 „aufmerksam und rücksichtsvoll“ überhaupt nicht mehr gäbe.

    So erlebe ich ich immer mehr Fahrer (meist jung, fast immer männlich), welche sich im täglichen Kampf um die (vermeintlich) „besten Plätze“ in voller Absicht! ohne zu blinken in der falschen Spur platzieren. So getarnt, starten sie dann bei Ampelgrün mit stark überhöhter Geschwindigkeit aus dem „Hinterhalt“, um sich auf diese Weise einen Platz vor den Fahrern andere Spuren zu erzwingen!

    Diese Sorte bewusster Gefährder gibt’s leider auch!

    LG Ralph

    Wer ähnliche Beobachtungen bestätigen möchte, bitte sehr 》》》

  119. bernhard1945 sagt:

    „Ich bin auf der Rechtsabbiegerspur, warum noch blinken?“ (Beispielzu Begin dieses Artikels). Kann mir mal jemand erklären, wieso man blinken muss, wenn man auf einer Abbiegespur ist? (Vor der Abbiegespur blinken ist i.O., ganz klar.)

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Bernhard, auch ein Abbiegen von einer Abbiegespur ist ein Abbiegen im Sinne der StVO, deshalb muss geblinkt werden. Viele Grüße

      • Jule P. sagt:

        Sie machen es sich aber auch einfach 🙁 Wie wäre es denn statt banalem Isso mit einer nachvollziehbaren Begründung?
        … z. B.: Damit sich auch der entgegenkommende und querfahrende Verkehr darauf einstellen kann und nicht unnötig wartend auf der Kreuzung herum steht … oder so ähnlich, ja.

  120. Markus sagt:

    Blinkmuffel ebenso wie Handynutzer am Steuer u.v.a.m. sind klar ein Ärgernis und stellen eine Gefährdung dar. Aber wann endlich nimmt sich jemand derer an die denken, wenn sie blinken haben sie auf der Autobahn automatisch das Recht die Spur zu wechseln ohne Rücksicht darauf was hinter Ihnen passiert, dass sie gerade selbst überholt werden und der nachfolgende Verkehr massiv abbremsen muss wird völlig ignoriert von einer Anpassung der Geschwindigkeit oft keine Spur zu bemerken.
    Früher galt der Grundsatz überholen darf nur der, der selbst nicht gerade überholt wird und dadurch keine anderen Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden.
    Heute wird der Blinker gesetzt und automatisch nach zwei bis drei mal aufleuchten rüber gezogen und um seinen Geldbeutel zu schonen schön mit Tempomat 110 km/h am Lkw vorbei gefahren, vielleicht wird auch noch auf der linken Spur von 85 km/h auf die gewünschten 110 km/h beschleunigt weil man um Sprit zu sparen bis an die Stoßstange des Lkws heran gefahren ist. Dass der Nachfolgende Verkehr seine Geschwindigkeit dazu nahezu halbieren muss wird völlig ignoriert, was weiter hinten durch immer weiter verkürzte Fahrzeugabstände bis zum Stopp and Go führen kann.

  121. Peter sagt:

    Vor einigen Wochen bin ich mehr als 15 km hinter einem Auto gefahren, das auf dieser Strecke genau einmal!!! geblinkt hat, egal, ob es nach links oder rechts ging. Noch Fragen…?

  122. Rainer sagt:

    Vielleicht sollte der etwas sperrige Begriff des FAHRTRICHTUNGSANZEIGER wieder mehr (auch in den Fahrschulen) ins Bewusstsein gerückt werden, um damit die Wichtigkeit dieses Kommunikationsmittels deutlich zu machen.

  123. Michael sagt:

    Ich denke auch das der größte Teil der Nichtblinker einfach nur Ignoranten sind denen es sch…egal ist was die Anderen davon halten.

    Ettliche sind auch schlicht und einfach mit der heutigen Verkehrssituation überfordert und wurschteln sich irgendwie durch den Verkehr ohne sich bewußt zu sein das Sie eine Gefahr sind, ein Wunder das nicht noch mehr Unfälle passieren.
    Als Berufskraftfahrer im LKW sehe ich das tagtäglich und leider sind darunter nicht wenige Berufsfahrer die wie ich ständig auf der Straße sind und es als Profi eigentlich besser wissen müßten…

    Das Problem mit den Kreisel habe ich für mich schon seit Jahren sehr gut gelöst, so wie in Frankreich üblich blinke ich in den Kreisel rein so lange ich drin bleib und blinke rechts wenn ich raus will und siehe da es herrscht Klarheit und deutlich weniger sind mir seit dem von außen vor die Nase gefahren wers nicht glaubt soll es selbst mal probieren…!

  124. Uwe Ulrich sagt:

    …..dann kommt doch mal nach Nordhessen, aber ich sage es gleich im Voraus, wenn ihr im Fahrzeug vor euch eine Frau entdeckt, VORSICHT sage ich nur. Die sind hier so arrogant und selbstherrlich und denken im Traum nicht daran einen Blinker zu benutzen. Man(n) kann davon ausgehen, das es sich so um die 90% der ignoranten Damen handelt. Es kann aber auch am Fahrlehrer gelegen haben, das es nicht gelernt wurde und der gesagt hat, bevor du rechts und links verwechselst, lasse ihn lieber aus.

  125. Jürgen Scheele sagt:

    Es gibt noch ein paar Gründe: Der Blinker geht bei antippen nach dreimal blinken aus, das reichtabsolut nicht aus um seine Absicht allen klar mitzuteilen . Läßt man den Blinker auf einer Abbiegespur an, dann meldet sich plötzlich der Bordcomputer mit einem lauten Warnton und meldet das der Blinker noch an ist, das nervt ungemein,ich erschrecke mich dann jedesmal und bin kurzzeitig abgelenkt. Hier sollten die Autobauer diese Funktionen dringend wieder abstellen…

    • Stefan sagt:

      Welcher Hersteller baut denn so etwas Cleveres ein? Das kann ich ja schon fast nicht glauben.
      Ansonsten würde ich mich auf einen Hinweis zum Fabrikat freuen – der kommt mir dann garantiert nicht in die Garage!

  126. Ralf sagt:

    Ich bin täglich im Außendienst mehrere Stunden auf unseren Straßen unterwegs und kann alle Aussagen nur bestätigen, was ich täglich auf der Straße erlebe ist haarsträubend, Radfahrer werden mit 10 cm Abstand überholt weil man nicht warten will bis sich eine größere Lücke im Gegenverkehr auftut, Stopschilder werden ignoriert, durchgezogene Linien werden überfahren und das leidige Thema Handy am Ohr, sind die meisten nur zu bequem ihr Handy mit einer Freisprecheinrichtung zu Koppeln oder warum gefährden die sich und andere ? Ich verstehe das nicht. Meiner Meinung nach ist es die Ignoranz der selbstverliebten Verkehrsteilnehmer sich an die Verkehrsregeln zu halten und Rücksicht auf andere zu nehmen.

  127. Günter Bargenda sagt:

    Bin ich auf der linken Spur mit einem Pfeil nach links und mein Hintermann auch, erübrigt sich eigentlich die Blinkerei.So gibt es noch mehr eindeutige Situationen. Doch blinken sollte man trotzdem, wegen der Info an alle.

  128. Resi sagt:

    Dass nur 2/3 blinken, das ist völlig übertrieben, ich meine dass nur 1/3 blinken ist viel realistischer. Wenn ich diesen Nichtblinkern ins Gesicht schaue, so sind die meisten unter 50. Vermutlich wird das heute in der Fahrschule nicht mehr gelehrt. 10 Euro fürs Nichtblinken ist doch nichts, einen Hunderter und erst dann wird es besser. Ist doch das gleiche wie mit Handy am Steuer, die 60 Euro tun nicht weh. Nur ein ordentlicher Griff in den Geldbeutel sorgt für Ordnung. Deutschland ist doch das billigste Land in der EU. Ich bin unlängst tagsüber bei uns in der Stadt mal eine Stunde an der Bundesstraße entlang gegangen, habe aufs Blinken geachtet und auf Handy am Kopf. Auf fast 40 Verstöße bin ich gekommen. Bei 60 Euro macht das 2400 Euro, dafür kann man doch lässig einen Kontrolleur bezahlen und fürs Stadt- bzw. Staatssäckel bleibt noch genügend übrig.

  129. Elke S. sagt:

    Es ist auch für mich sehr nervig, dieses Nichtblinken. Als ich als Beifahrerin bei einer Bekannten darauf hinwies, wurde ich belehrt: „Mein Mann meint, so würde die Lampe geschont. Ausserdem wird doch beim Rechtsabbiegen niemand behindert:“ Doch nicht genug damit. Auch die Polizei ist wohl dieser Meinung. Gestern fuhr in Brühl ein Polizeiwagen vor mir und bog aus dem Kreisel rechts ab – ohne Blinker (er war nicht im Einsatz). Wer wundert sich da noch.

  130. Michi sagt:

    Die beste Ausrede habe ich vor Jahren in einem anderen Forum gelesen, in etwa so: „Grundsätzlich blinke ich, aber wenn ich nachts um 2 Uhr allein auf einer Landstraße unterwegs bin, ist ja niemand da, den es interessiert. Also blinke ich dann nicht.“

    Nach dieser Logik müsste er dann vor jedem Blinken erstmal in alle Richtungen schauen und sich überzeugen, dass auch wirklich niemand da ist…ganz schön aufwändig, wenn man die Alternative betrachtet: den kleinen Hebel einfach betätigen…immer!

    Ich mache das so. Ich behaupte, dass ich zu 99,9% den Blinker setze. Es fällt mir gar nicht mehr auf, wenn ich es tue. Ich habe auch keine Lust, mich gedanklich länger damit auseinanderzusetzen. Ich bewege den Hebel einfach mit den Fingern der linken Hand. Das passiert schon fast von ganz allein, ist wie beim Musizieren…Konditionierung nennt man sowas. Es tut auch gar nicht weh. Man wird auch nicht blind davon…

    Unfassbar, dass es Menschen gibt, die sich über so eine Kleinigkeit so viele Gedanken machen…

  131. Stefan sagt:

    Vermutlich muss man mit dem stetig sinkenden Intellekt der Bevölkerungsmehrheit leben. Das einzige, was da vermutlich helfen könnte, ist eine klare Rechtssprechung, die bei Unfällen, welche durch
    Nicht-Blinken hervorgerufen werden, ein signifikantes Strafmaß (wünschenswert wären eindeutige 100%) verhängt. Aber auch im Kreise unserer Staatsbediensteten ist banale Kompetenz oftmals Mangelware – Polizeiwagen blinken auch maximal statistikkonform und Richter haben bzgl des Straßenverkehrs teilweise sehr interessante Ansichten (zB Raserurteile mit Todesfolge in Köln). Da stehen uns mit weiter steigender Verkehrsdichte noch schlimme Zeiten bevor.

  132. Connie sagt:

    Leider begreifen viele Autofahrer nicht, dass das Blinken ihrem eigenen Schutz dient. Ich will abbiegen, also setze ich erst den Blinker und bremse dann fürs Abbiegen ab. Wenn ich erst voll auf die Bremse latsche und dann blinke, bringe ich meinen Hintermann in Schwierigkeiten und provoziere evtl. einen Auffahrunfall – das muss doch nicht sein. Das gleiche beim Spurwechsel – wenn ich sehe, dass einer in meine Richtung blinkt, kann ich damit rechnen, dass der rüberzieht und mich dementsprechend vorsichtig verhalten. Es ist doch egal, wer Recht hat u/o im Streitfall bekommen würde, ein Unfall ist immer für ALLE Beteiligten ein Ärgernis.

  133. Joachim sagt:

    Nichtblinker gehen mir auch auf den Keks, aber viel bedenklicher finde ich die Aussage im letzten Absatz des Artikels. Ich soll eine Mitschuld haben, wenn einer blinkt und trotzdem geradeaus fährt und mir reinkracht? Wenn das wirklich der Fall sein sollte, dann stehe ich demnächst vor dem Kreisverkehr und warte so lange, bis wirklich kein Auto mehr ankommt. Und wenn hinter mir die Schlange kilometerweit ist und mich die Polizei wegen Verkehrsbehinderung belangen will, berufe ich mich auf diesen Artikel hier.

  134. Gunnar Harms sagt:

    Das Nichteinhalten von Regeln, wie insbesondere z.B. nicht Blinken, ist eine bedenkliche Entwicklung, die .m.E. konsequent und mit viel högeren Strafen geahndet werden muß, weil dadurch gefährliche Situationen entstehen. Jeder, der schon einmal von einer Nebenstrasse auf eine Hauptstrasse nach links abbiegen wollte und plötzlich von einem nichtblinkenden Linksabbieger geschnitten wurde, weiß, was ich meine. Das Nichtblinken ist m.E. der augenfälligste Ausdruck einer zunehmenden Rücksichtslosigkeit im Starßenverkehr. Es gibt ein paar weniger, ganz einfache Regeln, wenn sich alle daran halten, gibt es weniger Staus, weniger Frust und Aggression und alle kommen schneller ans Ziel: Blinken (vor allem vor dem Verlassen des Kreisels), nicht auf dem Handy herumdaddeln (vor allem, wenn man als Erster an der Ampel steht) rechts fahren auf der Autobahn – und in der Stadt auch mal etwas dichter aufschließen, dann kommen nachfolgende Fahrzeuge vielleicht doch noch auf die Abbiegespur. Vier ganz einfache Dinge, die eigentlich jeder gelernt hat und jeder können müßte.

  135. H G sagt:

    Sorry, ich bin anderer Meinung. Das große Problem (aus meiner Sicht) ist, daß JEDER von anderen Rücksicht erwartet allerdings selbst die anderen in keinster Weise respektiert. Mir heute passiert: Auf ner Straße wo in meiner Fahrtrichtung ein Fahrzeug geparkt war. Straße breit genug, daß man auch bei Gegenverkehr an dem geparkten Kfz vorbeifahren könnte. Geht leider nicht, wenn das entgegenkommende Fahrzeug ein Mercedes ist, der in der Mitte der Fahrbahn fährt. Da bin ich auch in die Mitte gefahren. Nichts ging mehr !! Die Mercedesfahrerin war nicht zu bewegen nach rechts zu fahren; faselte was von ner Schürze für 1000€. Da habe ich einfach angefangen mein Auto umzuräumen. Was in der Kabine war in den Kofferraum. Und siehe da: dann unter großem gemaule fuhr die Tante nach rechts und ich auch und schon lief wieder alles. Ich weiß: war nicht korrekt, aber fahren in der Mitte ist es auch nicht !!!

    • Stefan sagt:

      Mmmh, genau. Rücksicht betrifft doch immer min. zwei Parteien. Ohne das Verhalten der Fahrerin gutheißen zu wollen, scheint mir, dass sich hier ja zwei ganz tolle Persönlichkeiten getroffen haben. Fragt sich nur, was der nachfolgende Verkeht von so viel Oberlehreraktivität zwecks Rücksichtsschulung hält.

  136. Anonymous sagt:

    Bei Autofahrer/innen geht es doch noch, auch wenn ich es unverantwortlich finde, im dichtesten Autobahnverkehr einen Spurwechsel ohne blinken zu machen. ABER UNSERE RADLER! WER GIBT DA EIN ZEICHEN?? ICH TIPPE AUF UNTER 10%! DA GEHT ES DOCH LOS! Dazu dann noch das Thema: Eltern als Vorbilder im Straßenverkehr. Ohne Kontrollen und Strafen geht es doch nicht – oder leider mit : WER NICHT HÖREN WILL, WIRD FÜHLEN!

  137. Manfred sagt:

    Das fehlende Blinken ist die eine Sache. Viel schlimmer finde ich aber die Autofahrer, die blinken und dieses Blinken mit dem Recht verknüpfen, jetzt SOFORT abbiegen, oder gar auf die Autobahn auffahren zu können. Man hat ja schließlich geblinkt und die anderen haben darauf zu achten ! Ich bin viel auf Autobahnen unterwegs und muß leider immer wieder feststellen, daß der kleinste Anteil der Autofahrer mit „Autobahn fahren“ völlig überfordert ist. Allein die Tatsache, daß man den BESCHLEUNIGUNGSstreifen nicht dafür nutzt, wozu er gebaut wird, zeigt von der Unwissenheit der Fahrer/in, wie man auf eine Autobahn auffährt. Wenn aber auf dieser KRIECHspur nach links geblinkt wird (wow, es wird geblinkt !) dann aber, ohne auf den Verkehr zu achten, auf die Autobahn aufgefahren wird (die können ja nach links ausweichen ! Ich habe geblinkt !), ist das in meinen Augen ein Mordversuch. Nicht immer hat man die Möglichkeit, solchen Idioten auszuweichen, also ist Vollbremsung angesagt, um den fälligen Auffahrunfall noch zu vermeiden ! Und wenn wir schon bei Regeln sind: Viele Autofahrer/innen sollten sich mal selbst fragen, wann und unter welchen Bedingungen Nebel-Rückleuchten eingeschaltet werden DÜRFEN. Auch sollten sich viele Fragen, was das RECHTSFAHRgebot auf Deutschlands Autobahnen bedeutet !
    Wie gesagt, ich bin viel auf Autobahnen unterwegs und könnte jeden Tag ein ganzes Notizbuch mit Auto-Kennzeichen füllen, von Fahrern/innen, die bei mindestens einem der oben genannten „Vergehen“ gegen die StVO handeln. Daß es nicht noch mehr Unfälle gibt, hat man nur DEN Fahrer/innen zu verdanken, die immer und immer wieder auf andere aufpassen !

  138. Marcel Boenicke sagt:

    Hallo zusammen.

    Ich kann mich Manfred nur anschließen.

    Es gibt natürlich auch die „nach links Wechsler“, (von der rechten Spur auf die linke bzw. mittlere bei mehrspurigen BAB), um diesen Schleichern, die sich kriechend vom Beschleunigungsstreifen auf die rechte Fahrspur schleppen, das Auffahren zu erleichtern.
    Solchen Vollpfosten sollte man das Auto entziehen, wenn die in ihrer vermeintlich rücksichtsvollen Art ohne Rücksicht auf Verluste nach links ausscheren, nur weil es einer nicht verstanden hat wozu der Beschleunigungsstreifen da ist.

    Wenn man dann mal zügig links oder Mitte unterwegs ist sorgt dies immer wieder gerne für absolut überflüssige Vollbremsungen, und dann wagen die es auch noch Theater zu machen, wenn man sich zurecht wegen so einer Nötigung beschwert.
    Das gleicht fast schon ebenfalls einem Mordversuch…

    Ich rege mich auch regelmäßig über die Spinner auf, die beim Abbiegen nur den Finger ausstrecken und quasi „im vorbei fahren“ den Blinker mitnehmen.
    Da hab ich echt nicht selten Lust, die anzuhalten und mit ner dicken Zange den Blinkerhebel gleich komplett abzuknippsen, getreu dem Motto, wenn du ihn schon nicht zu nutzen weißt, kann der auch komplett weg.

    Das macht echt aggressiv.

    Es ist doch ein erheblicher Unterschied, ob man mit 150 km/h statt 120 km/h (ca. 25 % Überschreitung) unterwegs ist, oder ob man statt 30 km/h bereits 50 km/h (ca. 66 % Überschreitung) anliegen hat.

    Aber auf solche Ideen kommen unsere Spitzenpolitiker ja nicht…
    Traurig…

    Grüße
    Marcel

  139. Marcel Boenicke sagt:

    Man sollte die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen drastisch anpassen und nicht an Differenz zwischen erlaubt und tatsächlich gefahren werden, sondern die prozentuale Überschreitung.
    Dann wäre in 30 Zonen oder verkehrsberuhigten Bereichen deutlich schneller der Lappen weg.

    Das noch als Nachtrag zum Thema Geschwindigkeit aus meinem letzten Posting.

  140. Helmut Gohlisch sagt:

    Ich glaube, da helfen nur Kontrollen und hohe Geldstrafen. Wenn ich mich auf einen Blinker (falsch) bzw. Nichtblinker (der dann geradeaus weiterfährt) nicht mehr verlassen kann, kann man ja nur noch durch die Straßen schleichen.

  141. Helmut Gohlisch sagt:

    Korrektur, so sollte es sein:
    Ich glaube, da helfen nur Kontrollen und hohe Geldstrafen. Wenn ich mich auf einen Blinker bzw. Nichtblinker nicht mehr verlassen kann, kann man ja nur noch durch die Straßen schleichen.

  142. Patrick W. sagt:

    Ich finde es traurig wie vehement hier die extreme Bestrafung gefordert wird. Ich bin auch für eine (konsequente) Bestrafung, aber für eine Milde. Jeder kann mal den Blinker vergessen. Passiert mir leider auch ab und an. Meine Freundin erinnert mich öfters daran, wenn ich es vergessen habe und umgekehrt. Erstmal vor der eigenen Tür kehren und dann über die anderen Schimpfen. Und es gibt keine ausreden, weder bei 180 auf der Autobahn noch Nachts um 2.

    Wobei ich generell der Meinung bin, dass die Regeln um Straßenverkehr konsequenter eingefordert werden sollten. egal ob blinken, links fahren, Rettungsgasse, Kreuzung freihalten oder überhöhte Geschwindigkeit. Letzteres wird ja gerne gemacht auch um die Kassen aufzubessern und ist einfach zu machen, aber fast alle anderen Regeln die das miteinander betreffen werden nicht verfolgt.

    • Anonymous sagt:

      Was Strafen wegen zu hoher Geschwindigkeit anbelangt, hat es jeder selbst in der Hand: Natürlich kann ich mal etwas vergessen, aber dann muss ich auch dafür die Verantwortung übernehmen, wenn dann jemand geschädigt wird (u.U. für den Rest seines Lebens) oder gar tot bleibt, oft verfolgt das Geschehene den Verursacher ein Leben lang bis hin zu nächtlichen Alpträumen. In einer Sekunde ändert sich das ganze Leben (für mich und Andere). Lieber wird heute der Kontrolliertende kritisiert, und der Kritiker selbst genoießt in großen Teilen der Gesellschft zumindest klammheimliche Zustimmung („Kassieren, Kasse machen, Abzocken, die öffentlichen Kassen füllen“ etc. etc.). Geschwindigkeitsüberwachung bitte nur wo ich es selbst möchte, z.B. vor der eigenen Tür, die Anderen muss man kriegen! Dass die Polizei und andere wie Städte und Kreise wegen der heute herrschenden Personalnot gar nicht mehr mit dem Überwachen und Messen hinterherkommt, können wir täglich schmerzhaft in unserem Alltag spüren. Bin ich selbst betroffen, sieht das immer anders aus. Unsere Gesellschaft muss dringend wieder zur Übernahme von mehr Eigenveranwortung (dazu gehört auch die so ungeliebte Eigendisziplin) kommen, der Staat kann nicht alles richten und sollte das auch nicht. Im Übrigens ist Geschwindigkeitsüberwachung nicht einfach, sondern ziemlich aufwendig. Die beste Kontrolle sind immer wir selbst als Menschen und Bürger, das gilt in allen Lebensbereichen. Ich wünsche uns eine Umkehr von der Ellbogenmentalität zu mehr Miteinander, dann hat die Polizei und andere Kontrollorgane positiverweise weniger zu tun und mehr Zeit für Bürgergespäche, anstatt von einem Einsatz zum anderen zu hetzen.
      Danke fürs Lesen und freundliche Grüße an alle motorisierten und unmotoristierten Mitbürger…

  143. Anonymous sagt:

    Die Anzahl der Kommentare, die sich hier in kurzer Zeit angesammelt haben, überrascht mich schon. In letzter Zeit hatte ich fast den Eindruck, ich bin der einzige,der noch ans Blinken denkt. Leider geht es aber hier nicht nur um die Benutzung des Blinkers, sondern um einen Trend im deutschen Strassenverkehr, der sehr beunruhigend ist – die zunehmende Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. §1 der StVO scheint an unseren Fahrschulen nicht mehr gelehrt zu werden. Natürlich blinkt man in erster Linie für die Anderen. Sind einem die egal blinkt man eben nicht. Oder es geht auch andersherum – ich blinke um meine Spurwechselabsicht anzukündigen und der Fahrer links hinter mir gibt Gas um die eben noch vorhandene Lücke zu schließen, wahrscheinlich ist mein Auto hinten so häßlich, dass man nicht hinter mir herfahren kann…
    Ich könnte viele weitere Beispiele benennen, die diesen gefährlich Trend zur Rücksichtslosigkeit dokumentieren. Deshalb bin ich dafür in erster Linie Verstöße gegen §1 STVO mit Strafen zu ahnden und nicht ein vergessenes Blinken, das kann jedem mal passieren.

    Für die, die nicht mehr wissen was ich da meine:
    㤠1 Grundregeln
    (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
    (2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“

  144. Franz B. sagt:

    Zum blinken keine Hand frei….

    Ich finde es erstaunlich was manche Fahrer so alles während der Fahrt nebenher erledigen / Zeitung lesen, Schminke nachmalen,
    ganz wichtig: sich während der Fahrt mit Handy oder Smartfone ablenken ( wie soll man mich denn erwischen?) um nur einige zu nennen.
    Mich wundert es daher nicht, daß immer weniger Autofahrer blinken.

  145. Conrad sagt:

    ich finde viel zuwenig kontrollen an kreisverkehren da oft aus dummheit oder faulheit kein blinker gesetzt wird.wo kein kläger auch kein richter .

  146. Lothar Mahler sagt:

    Situation: A: Linksabbieger, B: Rechtsabbieger im Gegenverkehr
    um den nachfolgenden, fließenden Verkehr nicht auszubremsen (hinter A), könnte Abbieger(A) bei entsprechendem Abstand des Gegenverkehrs(B) oft abbiegen. Aus Vorfahrtsrecht oder nach dem Motto „zuerstichdanndu“, blinken viele Verkehrsteilnehmer absichtlich jedoch gar nicht oder so spät, damit A nicht vor i h m abbiegen kann–> Rücksichtslosigkeit/Machoverhalten/Vortelerzwinger
    ———————- ————————————————–
    Abstand ‚———–B biegt rechts ab ohne oder spät zu blinken
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    A biegt links ab —‚ wenn B rechtzeitig blinkt, kann A noch abbiegen und der Verkeht hinter A staut nicht
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