Vom Mainzelmännchen zum Ampelmännchen

Mainzelmännchen als Ampelmännchen

In Mainz, der Heimatstadt der Mainzelmännchen, regeln die kleinen Helden jetzt auch den Verkehr. Sie sind nicht die einzigen kreativen Figuren als Ampelmännchen.

Jeden Tag tauchen die Mainzelmännchen im ZDF-Programm auf, um Werbepausen anzukündigen. Seit Mittwoch hat Det, der Chef der Mainzelmännchen, einen neuen Job: Als Ampelmännchen zeigt er an, wann Fußgänger die Straße überqueren dürfen und wann sie stehen bleiben müssen.

Die prominenten Ehrenbürger der Stadt Mainz zieren natürlich nicht irgendeine Ampel. Det leuchtet am am stärksten frequentierten Fußgängerübergang der Stadt. Diese hatte ihr Vorhaben beim rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium angekündigt, das jedoch – wie bei Ampeln üblich – kein Zulassungsverfahren angeordnet hatte. Auch wenn die Straßenverkehrsordnung keine Mainzelmännchen kennt, aus Sicht der ADAC Verkehrsexperten spricht ebenfalls nichts dagegen. Wichtig sei, dass ein „schreitendes grünes“ und ein „stehendes rotes“ Signal zu erkennen ist.

Kreative Ampelmännchen nicht nur in Mainz

 

Außerdem finden sich in Deutschland und anderen Ländern bereits unterschiedliche Ampel-Figuren. Die bekannten Ost-Ampelmännchen mit Hut gibt es nicht nur in Berlin, sondern zum Beispiel auch in Köln, Kassel und Lübeck. Die Stadt München bekam zum Christopher Street Day vorübergehend schwule Ampelmännchen und lesbische Ampelfrauen, wie sie auch in Wien zu finden sind.

 

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Ein von MJ (@maria_emjay) gepostetes Foto am

 

Nun gibt es mit Mainz eine weitere Stadt mit einer Ampelattraktion, die vor allem Besucher erfreuen soll. Kurz vor dem Start wurde es aber nochmal spannend, denn Det ließ sich zunächst nicht blicken. Der Grund: Ein Rotlicht war defekt, wurde aber schnell ersetzt, sodass das Mainzelmännchen nur 15 Minuten Verspätung hatte. Je nachdem wie sich der kleine Mann schlägt, folgen vielleicht noch weitere Fußgängerampeln.


Diana
Diana
Jahrgang 1990. Exil-Schwabe in Bayern. Studium in Bamberg und München. Mitarbeiterin in der digitalen Kommunikation.

2 Kommentare

  1. R.Studt sagt:

    Muß ich Facebook-Userd werden um an der gelben box teilnehemn zu können??
    Schade für alle Ausgeschlossene!!!

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