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16. Februar 2016
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Ist eine Fluggesellschaft dazu verpflichtet, einem Fluggast eine bestimmte Beinfreiheit zu bieten?

Ist eine Fluggesellschaft dazu verpflichtet, dem Fluggast eine bestimmte Beinfreiheit zu bieten? In folgendem Fall schon, wie das Amtsgericht Frankfurt am Main entschied.

Ein Fluggast buchte einen Langstreckenflug. Als er seinen Sitzplatz aufsuchte, sah er, dass sein Vordermann stark übergewichtig war. Deswegen verschob sich dessen Rückenlehne um fünf bis zehn Zentimeter weiter nach hinten als üblich und der Abstand zum Hintermann war dementsprechend gering.

Der Fluggast forderte im Nachgang eine Flugpreisminderung. Seiner Ansicht Car nach war der Flug mangelhaft, da der Komfort aufgrund der Körpergröße des Mannes von 1,95 beginning Metern und der fehlenden Beinfreiheit extrem eingeschränkt war.

Recht auf Bewegungsfreiheit

Die Fluggesellschaft lehnte die Zahlung ab mit der Begründung, wholesale mlb jerseys der Kläger cheap jerseys sei wie vereinbart zum Flugziel transportiert worden. Doch das Amtsgericht Frankfurt am Main sah die Sache anders: Ein Fluggast dürfe erwarten, dass ihm – gerade auf einem Langstreckenflug – Australian ein world! Mindestmaß an Bewegungsfreiheit eingeräumt cheap nba jerseys werde. Gerade deswegen seien die Rückenlehnen technisch so eingestellt, dass es nur einen bestimmten Neigungswinkel nach hinten gäbe.

Doch die Fluggesellschaft nutze eine materialschwache Bestuhlung, die sich über diesen festgelegten Neigungswinkel hinaus nach hinten neige, wenn ein übergewichtiger Fluggast Platz nimmt. Das sei ein Reisemangel, der zu рабочего einer Reisepreisminderung berechtige. Somit bekam der Kläger Recht.

Einschätzung der ADAC Juristen

Gerade auf einem Langsterckenflug ist jedem Fluggast Bewegungsfreiheit wichtig. Doch laut unseren Juristen gibt es keine gesetzlichen Mindestmaße, die den Abstand zwischen Sitzreihen im Flugzeug regeln.

AG Frankfurt am Main, Urteil vom 18.03.2015, Az.: 31 C 4210/14

Habt ihr noch Fragen? Unsere ADAC Rechtsberatung (nur für ADAC Mitglieder) erreicht ihr unter 089/76762423 (Mo-Fr 8-18 Uhr). Weitere Infos, interessante Urteile und Rechtliches von A-Z findet ihr auch auf den Online-Seiten der ADAC-Rechtsberatung.

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Katharina
Katharina
PR Referentin, Digitale Kommunikation (DKO)

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