Rechtsfahrgebot auf der Autobahn

So sollte es nicht sein: Keiner fährt rechts, auf den übrigen Spuren wird der Verkehrsfluss behindert.

Viele Autofahrer ärgern sich, wenn auf einer dreispurigen Autobahn die mittlere Spur besetzt ist – obwohl rechts alles frei ist! Dieser Ärger ist verständlich, eine rechtliche Beurteilung des Rechtsfahrgebot auf der Autobahn aber kompliziert.

In Deutschland gilt ein Rechtsfahrgebot, das permanentes Fahren in der Mitte verbietet. Bedeutet: Auf Autobahnen muss grundsätzlich rechts gefahren werden. Das ist in der Straßenverkehrsordnung so festgehalten – gilt allerdings nicht immer.

Denn auf dreispurigen Autobahnen ist die Regelung etwas abgeändert. Nach Paragraph 7 Abs. 3c StVO darf die mittlere Spur durchgängig befahren werden, wenn „hin und wieder“ rechts ein Fahrzeug fährt. ADAC Clubjurist Jost Kärger sagt:

„Diese Lockerung soll die Zahl der gefährlichen Spurwechsel und ein Schlangenlinienfahren verringern.“

Schwammige Rechtslage, saftige Strafe

Doch was bedeutet „hin und wieder“? Wie lange darf man die mittlere Spur nutzen? Kärger sagt dazu:

„Wie lange die rechte Fahrbahn frei ist, ist nicht entscheidend. Es kommt mehr auf die Zeit an, die man den rechten Fahrstreifen nutzen kann, bevor wieder ein Spurwechsel nötig wird.“

Weil häufige Spurwechsel verhindert werden sollen, darf der Fahrer also gegebenenfalls weiter auf der mittleren Spur bleiben. Wer aber zu Unrecht die mittlere Spur blockiert und so andere Autofahrer behindert, kann 80 Euro Strafe und einem Punkt in Flensburg kassieren. Auch im Sinne eines flüssig fließenden Verkehrs sollten sich die Autofahrer in Deutschland wieder stärker am Rechtsfahrgebot orientieren.

Das. Rechtsfahrgebot. Beachten.

Auf Facebook veröffentlichten wir eine Aufforderung das Rechtsfahrgebot zu beachten – zusammen mit einem animierten Video. Anhand einer regelrechten Flut an Kommentaren und Zustimmung zeigte sich, dass wir damit den Nerv der deutschen Autofahrer getroffen haben. Hier nochmal das Video, das so viel Staub aufgewirbelt hat.

Das Rechtsfahrgebot hat bei unseren Usern hitzige Diskussionen ausgelöst. Das sind die Meinungen der Community

Johannes
Johannes
Aufgewachsen in München, Studium in Passau. In der ADAC Online-Redaktion volontiert und gleich geblieben.

135 Kommentare

  1. Thomas Stuenkel sagt:

    „Schwierige Rechtslage“ deutet ja nur (wieder einmal!!!) darauf hin, daß sich ein paar Juristen textlich in genau DIE Richtung ausgetobt haben, mir der sie am meisten Beratungshonorare abschöpfen können. Warum soll es nicht möglich sein, hier ganz realistisch den Gesetzestext so abzuändern, daß Klarheit besteht? Notfalls läßt man bei der Neuformulierung die Jusristen ganz einfach mal weg und läßt stattdessen die betroffenen Autofahrer ran. Otto Normalfahrer ist nicht so blöd, wie es die Juristen und Gesetzesmacher gerne hätten! Ich bin dabei!

    • Christoph Schulz sagt:

      Da sind Sie leider ganz knapp an der Realität vorbei geschrammt. Der Gesetzgeber formuliert die Texte, die Juristen legen sie aus. Dass es bei schlecht formulierten (unklaren) Gesetzen dann dazu kommt, dass Juristen diese auslegen, ist diesen nicht vorzuwerfen.

      • Nienke sagt:

        Ich sehe das anders, in den gesetzgebenden Gremien sind doch fast nur Juristen vertreten – wen wundert es dann das die Gesetze so schwammig sind ??? Mich nicht. Okay, wenn ich an der Stelle tätig wäre würde ich auch alles daran setzen, dass die Honorare in Zukunft mein Konto mit Leben erfüllen.

    • Nienke sagt:

      Ich schliesse mich dieser Meinung bedingungslos an !! Auch ich bin der Meinung , dass in Deutschland alle Gesetze so formuliert werden , das “ Generationen “ von Jurristen sich daran `ne goldene Nase verdienen können.

  2. bitho sagt:

    …oftmals drängt sich tatsächlich der Eindruck auf, viele Verkehrsteilnehmer bezahlten die KFZ-Steuer leidiglich für die Nutzung der mittleren & linken Fahrspur, aber mit der unterrepräsentierten Polizei auf den Straßen muß man ja nicht fürchten belehrt & zur Kasse gebeten zu werden ……

  3. Rudi Supp sagt:

    Auch hier wieder nix konkretes… „Es kommt eher auf die Zeit an, die man den rechten Fahrstreifen nutzen kann…“ Tolle Aussage. Wie lange soll man denn nun den rechten Fahrstreifen schätzungsweise nutzen können, ab wann gilt denn nun das Rechtsfahrgebot ?
    Ich denke, dass das Mittelspurschleichen aus der Unsicherheit heraus kommt, ab wieviel freier rechter Spur man rüber soll. Und weil da alles so schwammig ist, bleibt man in der Mitte. Es passiert einem ja auch nichts….

    • GAST sagt:

      Lieber Herr Supp, bei solch einer Einstellung zum Mittelspurschleichen würde ich an Ihrer Stelle doch die Bundestrassen bevorzugen!
      Sie vergessen das Rechtsfahrgebot gilt nicht nur ab einem bestimmten Zeitpunkt oder Kilometerstein, sondern grundsätzlich!
      Wenn ich nicht mit dem Maßband sondern mit gesundem Gefühl für Abstand und Geschwindigkeit fahren würde, wäre ich noch immer auf der rechten Spur.
      Aber so muss auch ich mich immer wieder über Mittelspurschleicher (max. 110 km/h) wundern und ärgern!
      Einfach mal etwas eher, je nach Verkehrslage, die rechte Spur verlassen.

    • Helmut Weisel sagt:

      Meist sind das junge Frauen! Es wird in den Fahrschulen gelehrt, die Mittelspur ist die Standardspur! Auch Hutträger sind recht häufig dabei!

  4. Tom sagt:

    Zum Thema Rechtsfahrgebot muss ich als Kraftfahrer sagen, das es Schwachsinn ist die mittlere Spur bei behalten zu dürfen. Denn wofür baut die BRD sämtliche AB aus? Damit wir noch weiter links fahren können und dann kommt keiner mehr an dem anderen vorbei. Weil wir ja ein Verbot für rechts vorbeifahren insbesondere überholen haben.
    Gefährliche Spurwechsel sollen verhindert werden? Blödsinn, in jeder guten Fahrschule bekommt man beigebracht den rückwärtigen Verkehr zu beobachten.
    Spurwechsel sind nötig denn das steigert die Konzentration und man schläft nicht so schnell ein beim fahren. Zuguterletzt würde es weniger Schwierigkeiten bei der Bildung einer Rettungsgasse geben.

    • Pendler sagt:

      Fahr mal rechts zwischen Lkws, die den Mindestabstand bei 10m definieren. Dann lieber Mitte, bis die Kolonne überholt ist. Ärgerlich ist nur, wenn rechts 105 km/h gefahren wird, Mitte überholt mit 110 km/h und braucht ewig und wartet dann mal die nächsten 500m bis wieder einer rechts fährt. Als Pendler stinkt es mir, wenn solche Touristen unterwegs sind. Fahrschule ist für diese Blockierer schon ewig Geschichte. Und die Polizei achtet sowieso mehr auf den Tacho als auf Schleicher.Wäre mal ein Thema für die Fernsehsendungen, wo es immer nur „Raser“ trifft.

      • Angelika sagt:

        Und dazu kommen dann noch die Brummis, die oft lebensgefährlich überholen, kurz vor einem der mit 140 – 160 Sachen auf der Mittelspur kommt (ja das geht manchmal), zuckeln sie mit 80 rüber. Wenn dann die linke Spur auch gut befahren ist, ist die Vollbremsung nicht so lustig.

    • Frank Oelmüller sagt:

      „Spurwechsel sind nötig denn das steigert die Konzentration und man schläft nicht so schnell ein beim fahren.“
      @Tom: völliger Quatsch, diese Ansicht! Glaubst Du das wirklich???
      Jeder Spurwechsel ist eine Gefahrenquelle, und deshalb ist es gut, wenn man sie vermeiden kann!!!

      • Joachim Schober sagt:

        darum sollten die Mittelspurschleicher auch rechts fahren, dennsie zwingen die schnelleren Fahrer zum Spurwechsel auf die linke Spur wo sie doch auf der mittleren hätten einfach durchfahren können ohne die schnellen ‚Linken‘ zu gefährden…

      • Konrad Madena sagt:

        Das sind die Fahrer, die von der Einfahrt direkt auf die 3.Spur ziehen, um nicht wechseln zu müssen zwischendurch und bleiben dort bis diese die Autobahn verlassen.
        Zum Spurenwechsel müsste man ja in den Rückspiegel sehen, was einigen Fahren wohl schwer zu fallen scheint.

        Ich für meinen Fall beobachte ständig auch den nachfolgenden Verkehr um bei Spurwechsel vorbereitet zu sein.
        Somit kann ich auch schnellere Fahrer vorbeilasen wenn ich nach rechts ausweiche, während ich selbst überholen möchte.
        Das alles geht, wenn Fahrer endlich anfangen zu akzeptieren dass sie nicht allein auf der Bahn sind.
        Es ist immer wieder das Verhalten der Fahrer zu beobachten, schnellere Fahrer auszubremsen, mit der Einstellung “ ich habe das recht so schnell zu fahren wie ich will“ vergessen aber das sie dabei die falsche Spur benutzen und gefährliche Situationen heraufbeschwören.

  5. mattkupfer sagt:

    Wie wäre es denn, wenn bei Abstandsmessungen auch gleich das Rechtsfahrgebot mit kontrolliert würde?
    Gefilmt wird ja ohnehin dauernd, da sieht man auch, dass schon länger links gefahren wurde. Viele Abstandsverstöße werden auch durch dauer-Linksfahrer provoziert!

  6. A. Gschwändler sagt:

    Dieser Artikel ist extrem wenig informativ. Wie so oft in Ihren Publikationen steckt die meiste Information in der Schlagzeile. Und wieder eine verpasste Gelegenheit fundiert zu informieren, schade.
    A. Gschwändler

  7. Hans sagt:

    wann kommt der ADAC zu der Erkenntnis, daß dies eine Folge von zu vielen Schnellfahrern ist. Wieso fordert der ADAC kein Tempolimit wie unsere Nachbarländer seit Jahren haben. Wie soll ein Normalautofahrer hinter einem LKW nach links wechseln, wenn er damit rechnen muß, daßvon hinten ein Auto oder Motorrad mit 200 oder mehr angeschossen kommt. Dann bleibt man eben gleich auf der linken Spur. Übrigens habe ich noch nie vom ADAC Maßnahmen über zu laute (weil veränderte Auspuffanlage) gesehen. Ich überlege immer wieder, ob ich mich beim ADAC noch gut betreut fühlen kann.

    • David sagt:

      Leider völlig am Thema vorbei.

    • werner Algermissen sagt:

      Wer so denkt, sollte seinen Führerschein abgeben. Es gibt genügend Möglichkeiten, von der rechten Spur auf die mittlere zu wechseln, wenn man den hinter sich fahrenden Verkehr im Auge behält und den Fahrspurwechsel durch Blinken früh genut anzeigt.

    • Dimi Ja sagt:

      … was ist denn das wieder für ein oberlehrerhaftes Verhalten? „… dann bleibt man eben gleich auf der linken Spur.“ Klar, dann kann man sich auch gleich wieder über die 200 km fahrenden Verkehrsteilnehmer aufregen, die von hinten angebraust kommen und einen mit Lichthupe bedrängen und bis auf 50 cm Abstand heranfahren … aber diesen „Verkehrsrowdies“ kann man´s ja dann mal so richtig zeigen, indem man diese „Raser“ ordentlich ausbremst und mit 110 km/h eine Lastwagenkolonne überholt und so einen Stau verursacht anstatt zügig vorbei zu fahren … und was haben denn die ach so bösen Motorradfahrer mit ihren lauten Auspuffanlagen (wenn sie sie denn haben) damit zu tun? Einfach überholen lassen, und schon ist das „Ärgernis“ im wahrsten Sinne des Wortes vorbei. Es zwingt Sie niemand, schnell zu fahren – aber dann fahren Sie gefälligst dem Rechtsfahrgebot entsprechend rechts! Sie sollten sich noch einmal den Paragraphen 1 der Straßenverkehrsordnung zu Gemüte führen, denn dieser gilt nicht nur für andere Verkehrsteilnehmer, sondern ebenfalls für Sie! Freundliche Grüße.

      • Stephan G sagt:

        Genau so sehe ich das auch ,… vorallem die der Kommentar mit den Motorradfahrern und Abgasanlagen völlig fehl am Platz ,… Gruß an Dimi 😉

    • Lang G. sagt:

      Was war den das für eine abtrünnige Aussage!

    • Gast sagt:

      Ich kenne Autobahn abschnitte die 5 Spurig sind und auf 100 begrenzt sind.
      Und jetzt raten sie mal wie viele die BEIDEN rechten Spuren nutzen.
      Wie ein haufen Lämminge drängen alle nach links und auf der Rechten Spur könnte man ganz bequem alle überholen und das über mehrere Kilometer.

      Ich hab für sowas einfach kein verständniss und das alle Probleme die es im Staßenverkehr gibt mit einer Gewindigkeitsbegrenzung, wie sie meist geforder wird, gelöst werden kann ist einfach nur unfug.

      Es gibt einfach ein paar dinge im Straßenverkehr (z.B. Blinken, Reisverschlussverfahren, Rote Ampeln, Gaffen….) die einfach von vielen Autofahrern ignoriert werden.
      Würde sich ein grosteil an diese Grundsäzlichen „kleinigkeiten“ Halten,
      währen wir schon ein ganzes Stück weiter.

      • Stefan sagt:

        Ob die Begrenzung sinnvoll ist bleibt dahingestellt aber Grundsätzlich ist diese laut StVzO gültig und darf nicht überschritten werden. Da die Begrenzung auf allen Spuren gilt ist es egal auf welcher Spur man fährt da alle die gleiche Geschwindigkeit haben müssen, was viele nicht interessiert die meinen dann drängeln zu müssen und rechts Überholen zu dürfen , beides ist verboten und gehört besser kontrolliert und muss auch durch höhere Strafen durchgesetzt werden.

    • Lang G. sagt:

      Hans vielleicht sollten Sie Ihren Führerschein abgeben.Von meinem physologischen Kenntnissen lese ich heraus das Sie im Strassenverkehr überfordert sind .
      PS: Und welzen Sie bitte nicht Ihren Frust beim ADAC ab.
      MFG G.LANG

      • Max Verstoppen sagt:

        Hans ist nicht überfordert, und G-Punkt Lang hat keine „physiologischen“ ….

      • Gilbert Kattenborn sagt:

        Wer behauptet lesen zu können, sollte auch unter Beachtung der Rechtschreibregeln schreiben können, sonst fällt es schwer, die Aussagen ernst zu nehmen. MfG, Kattenborn

    • Werner S. sagt:

      ….bitte vor dem Überholvorgang eines LKW das rechte „Gaspedal“ voll (100% Schub) betätigen , um genügend Schwung zu erhalten, um zügig und in geringer Zeit den LKW überholen zu können. Damit auch der nachfließende Verkehr auf der Überholspur kaum aufgehalten wird. Ruhig mal das eigene Auto „ausfahren“ und nicht mit 103km/h (Beispiel) an einem mit 88km/h fahrenden LKW vorbei gleiten. KEINE ANGST ! Autos können auch schneller als 110km/h (die meisten zumindest).
      Sollte der Mut hier nicht vorhanden sein, ein Fahrzeug schnell auf einer Autobahn zu bewegen, aus psychischen Ängsten heraus, so ist dringend der Führerschein bei der dienstlichen Behörde „freiwillig“ abzugeben.
      Auto fahren ist nun mal auch gefährlich. Das muss jedem Fahrer bewusst sein !

      Und nun ab auf die Autobahn. LKW´s überholen ….. und danach wieder einscheren !!

      • Tempomat sagt:

        So ein Blödsinn,

        warum soll ich mein sauer verdientes Geld zum Auspuff hinausjagen, nur weil ein Eiliger nicht auf die linke Spur wechseln will?
        Wenn ich mit 130km/h auf die Mittelspur wechsle und nach dem LKW wieder auf die rechte Spur zurückfahre ist einfach kein Gas geben nötig!
        Vielleicht liegt die Wahrheit in der Mitte?

    • Max Verstoppen sagt:

      ebenso beobachtet. Also das Rechtsfahrgebot gilt nicht nur für die 2. Spur sondern auch für alle anderen. Da jagt auf der äußerst linken Spur ein Vollidiot den Anderen, so dass man oft gar nicht erkennt, dass dort zwei Bekloppte Möchtegern-Vettels hintereinanderhergeifern. TEMPO-LIMIT statt MAUT !!!

    • Rainer Glaser sagt:

      Genauso sehe ich das auch, alle reden vom Umweltschutz, dass aber nicht für rasende Autofahrer gilt. Bekannt ist, dass bei höheren Geschwindigkeiten wesentlich mehr Kraftstoff verbraucht wird und somit mehr Abgase. Der ADAC ist für mich sowieso schon lange der Club für Raser. In keinem Land in Europa kann man so rasen wie in D. Ich fühle mich in den Ländern mit einem Tempolimit wesentlich sicherer als in Deutschland. Ob in den USA oder GB oder in anderen Ländern der EU der Verkehr fließt wesentlich besser, wenn nicht die Raser stets den Verkehrsfluss durch ihre Fahrweise beeinträchtigen würden. Wie oft ist es passiert, dass ich die Raser wenig später wieder auf der Raststätte oder anderswo wiedersehe, denn es ist schon genügend getestet, dass schnelles fahren nur wenige Minuten Vorsprung bringen.

    • Antonia sagt:

      Hans – ich würde sagen – am Thema vorbei. Und – ja, ich bin auch der Meinung, dass Sie genau zu den Autofahrern gehören, um die es in diesem Artikel geht.

    • Schütze sagt:

      Wenn man öfters in die Rückspiegel schaut kann man abschätzen ob von hinten ein Auto schnell ankommt oder nicht. Dann wartet man eben denn nicht jeder fährt schnell aber man muss beobachten das heute keiner mehr Zeit hat oder auf sein Recht pocht das dann auch zu gefährlichen Situationen führt.

    • Mathias Leenders sagt:

      Da die Mehrzahl der Autofahrer sich nicht an Tempolimits hält, besteht wenig Möglichkeit die rechte Spur wieder zu verlassen, wenn man unter 180 fährt. Ich versuche möglichst oft rechts zu fahren, was mir allerdings im 5-Minuten-Takt Vollbremsungen hinter LKWs einbringt.

    • Pendler sagt:

      Wenn Sie ein Tempolimit bevorzugen, dann fahren Sie doch einfach rechts. Da sind die langsamen unterwegs. LINKS ist zum Überholen und fahren, Schleicher haben da nichts verloren.

    • Gast sagt:

      Welch ein Blödsinn. Was sind denn Schnellfahrer? Und was ist ein Normalautofahrer? Wenn man das Spurwechseln nicht beherrscht und Angst vor schneller fahrenden Autos hat, der bleibt am besten auf der rechten Spur oder direkt zu Hause.

    • Ginni sagt:

      Mit Ihrer Meinung über Spurwechsel, zur Einhaltung des Rechtsfahrgebots beweisen Sie, dass Sie es ablehnen und Sie machen stattdessen die Verkehrsteilnehmer verantwortlich, die schneller als Sie fahren. Nicht genug damit, Sie möchten aufgrund Ihrer Einstellung zum Verkehr, dass alle gezwungen werden sich Ihnen anzupassen, obwohl die Mehrheit keinen Anlass dazu sieht und die Unfallhäufigkeit auf den Autobahnen, gemessen am gesamten Verkehr, keine Notwendigkeit dazu erkennen lässt. Es sieht so aus, als ob Sie nicht so oft auf der Autobahn unterwegs sind. Diejenigen von uns, die öfter dort fahren müssen, haben offenbar mehr Übung damit umzugehen und wir fahren auch rechts, ganz rechts, wenn erst in weiter Ferne rechts ein LKW zu sehen ist, dem wir uns allmählich nähern.

  8. Bedaro sagt:

    Warum bleibe ich auf der mittleren Spur? Wenn ich auf die rechte wechsle, fahre ich innerhalb kürzester Zeit ganz langsam hinter einem LKW her und habe bei voller mittlerer Spur kaum noch eine Chance, aus dieser „Falle“ heraus zu kommen.

    • Katzsch sagt:

      Dann wird es Zeit, dass
      Du Autofahren lernst!!!

    • David sagt:

      Auch hier jemand, der den Sinn dieses Artikels nicht verstanden hat.

    • Gast sagt:

      Naja da erlebe ich aber täglich ganz andere Situationen auf der Autobahn.
      Meist kann man den nächsten LKW noch nicht mal erahnen und trotzdem fährt keiner rechts.

    • GAST sagt:

      Mit solch einer Einstellung am besten nur Bundestrassen benutzten!

    • Chris sagt:

      Genau aus diesem Grund sollte man sich an das Rechtsfahrgebot halten – UM eben genau DIESE „Falle“ zu vermeiden. Außerdem geht es hier darum Rechts fahren zu können weil KEIN Verkehr Rechts herrscht. Es ist einfach nur nervig, von ~200 auf 140 abzubremsen, zwei spuren nach links zu wechseln, warten bis das Auto rechts an dem Mittelspurschleicher vorbei gefahren ist und dann wieder ganz nach rechts zu fahren nur weil sich jemand nicht rechts zu fahren traut – zudem gilt auch der Grundsatz das man den fließenden Verkehr nicht behindern soll was dieses verhalten ja eindeutig tut!

    • LaoWu sagt:

      dann noch mal zurück in die Fahrschule, damit Sie lernen wie man auf der Autobahn den fliessendenVerkehr aufrecht erhalten kann

    • ESW sagt:

      Übung hilft, den nachfolgenden Verkehr besser einschätzen zu können und Blinken…dann klappte auch mit dem Spurwechsel. Denn das kann keine Begründung für die Betätigung als Ausbremser aller anderen sein (Thema).

    • Pendler sagt:

      und schleiche vor einer Kolonne her, nach dem Motto, wo ich bin ist immer vorne. Da hilft üben, ist einfacher als gedacht und es gibt speziell in der Mitte immer wieder Autofahrer, die auch mal Abstand lassen.

  9. Jörg sagt:

    Die BEispiele sind ja grundsätzlich richtig, aber wo sind die mit etwas über 80 fahrenden LKW?
    Ich fahre regelmässig A2 und A7 da ist die rechte Spur fast immer durch LKW belgt. wenn ich in 1 oder 2 km einen LKW sehe bleibe ich in der Mitte. Nicht zu vergessen, spontane Elefantenrennen vor Steigungen etc.
    BTW. Inzwischen wäre ich auch für Tempolimits auf den Autobahnen. Im Ausland z.B. Dänemark oder England fährt es sich wesentlich entspannter.
    Just my 2 Cent
    Jörg

    • Britta sagt:

      Nachdem wir im letzten Jahr so entspannt in Holland Auto gefahren sind, bin ich für generelle Tempolimits von 120, max. 130 kmh auf deutschen Autobahnen. Ich persönlich fahre am liebsten auf der rechten Seite. Da fühle ich mich einfach sicher aufgehoben. Ich fahre gerne Auto, aber wenn ich morgens und abends Radio höre und jeden Tag von zig Unfällen auf deutschen Autobahnen berichtet wird, da frage ich mich schon, wie gut die Autofahrer auf deutschen Autobahnen wirklich sind.

    • Ralf aus Bonn sagt:

      Jemand, der, wenn er in „2 km einen LKW sehe“ in der Mitte bleibt, ist extrem asozial, unvernünftig, dumm und rücksichtslos.
      Die pure Faulheit.
      Und wegen solcher Individuen müsste das Rechtsfahrgebot dringendst mehr kontrolliert werden.
      Und auch von Autofahrern mehr Anzeigen erstattet werden.
      Gut dokumentiert (Video) wird den Herrschaften dann der Sinn und Zweck der STVO eben von juristischer Seite erläutert.
      Nur das hilft bei denen.

      • Stefan sagt:

        Bei dränglern wäre es noch viel besser, mehr zu kontrollieren wer dicht auffährt gefährdet die Gesundheit anderer und denen gehört der Führerschein mindestens 1 Monat entzogen im Wiederholungsfall bis zu 1 Jahr damit genug Zeit ist zum nachdenken.

    • Melinda sagt:

      Die LKW sind dabei zu vernachlässigen, denn Mittelspuridioten, wie ich sie immer wieder liebevoll anbrülle, wenn ich auf Autobahntouren rechts fahre, erlebe ich besonders intensiv sonntags, wenn LKW nur selten anzutreffen sind.

  10. Volker sagt:

    zu Artikel von Bitho:
    …..aber wenn man dann wirklich mal rechts überholt, weil die linke Spur wieder aus eben diesen Gründen überfüllt ist, dann steht die Polizei an der nächsten Abfahrt mit der Kelle.
    Ich bin selber nicht viel unterwegs. Mal in den Urlaub, oder auf dem Weg zur Arbeit. Ich stelle mir dann immer wieder die Frage, wieso tut keiner was dagegen. Viele Autobahnen werden doch heute schon videoüberwacht. Ich nutze auch oft die mittlere Spur. Aber nur, um nicht ständig den Spurwechsel zu haben, da ich versuche eine vertretbares und zügiges Tempo einzuhalten. Und wenn sich dann rechts eine größere Lücke auftut, dann kann ich auch rechts gerne mit 130 oder 140km/h weiter fahren. Wer aber nur mit 100 auf der Autobahn seinen Ausflug macht, bitte rechts halten. Und wenn man doch mal auf die mittlere Spur zum Überholen ausscheren muss, dann bitte auch etwas auf das Gaspedal treten. Das Auto hebt nicht gleich ab :-). Vielleicht kommen wir dann alle etwas entspannter an unserem Ziel an, wenn sich jeder an gewisse Regeln hält und Rücksicht auch auf andere nimmt. Und wenn ich mir gewisse Beiträge durchlese – Leute, bitte seid mir nicht böse für meine ehrliche Meinung – aber da bekomme ich das Gefühl, der eine fängt erst an Auto zu fahren, oder gehört zu genau dem Klientel, um den es in dem Artikel geht.

  11. PlemPlem sagt:

    „Hin und Wieder“ – schwammiger geht es nicht. Ob die Mittelspur für längere Zeit befahren werden darf, hängt hauptsächlich von der Verkehrsdichte auf der BAB ab. Ich bevorzuge die 20 sec-Regel. Wenn man es beherrscht gibt es keine Probleme. Auch das Ein-und Ausscheren zwischen LKW´s bereitet keine Schwierigkeiten. Das Problem sind die Mittelspurschleicher („Gehirn an Masse geschaltet“) mit einer Geschwindigkeit unerheblich höher als die LKW auf dem rechten Fahrstreifen. Der nächste LKW ist weit hinten am Horizont zu sehen und trotzdem bleiben die in der Mittelspur. Von Schlangenlinienfahren kann da gar keine Rede sein, wenn man sich an das Rechtsfahrgebot hält. Bei so einem Schleicher überkommt mich immer die Versuchung, rechts zu überholen. Vielleicht wäre das die Lösung. Wenn an dem Schleicher die Fahrzeuge links und rechts flott vorbei rauschen, würden die vielleicht dann doch nach rechts fahren. Mittelspurfahrer sind meiner Erkenntnis nach ängstliche und unerfahrene Fahrer.

    • Werner S. sagt:

      Es sind tatsächlich die ängstlichen Schleicher, die es nicht schaffen auch mal schneller als 100km/h zu fahren und trotzdem brav in der Mitte bleiben. Völlig unverständlich. Also:
      – Rechte Spur (größer als) 100km/h 130km/h
      .
      .
      Einverstanden ?

    • Martin sagt:

      Ich bin schon vorzeitig von der Autobahn runter, wenn zu viele Schleicher unterwegs sind. Das ist einfach nur nervig. Samstagabend z.B. dreispurige Autobahn vom Walldorfer Kreuz bis Karlsruhe, keine Geschwindigkeitsbegrenzung: rechte Spur ab und zu (also alle paar Kilometer) ein WoMo oder Kfz mit 100 km/h, in der Mitte Sonntagsfahrer mit ca. 110km/h unterwegs. Dann müssen alle Schnelleren um den Schleicher herumfahren. Mit Schnellere meine ich auch die, die nicht unbedingt 200 fahren, aber mit einer guten Reisegeschwindigkeit von 160 km/h unterwegs sind. Da fährt man dann auf die Behinderer auf und es entstehen gefährliche Situationen, weil alle links am B. vorbei müssen. Also: entweder auch das Rechts überholen einführen, oder die Mittelspurblockierer rausziehen. Viele Stau´s ließen sich so vermeiden.

  12. Thomas sagt:

    An dem Beitrag und den Kommentaren dazu merkt man wieder einmal sehr deutlich was dem deutschen Autofahrer abhanden gekommen ist. Ruhe, Gelassenheit, Vorsicht und Rücksicht. Auf beiden Seiten! Es herrscht nur noch Hektik, Egoismus und Rücksichtslosigkeit. „Erst komme ich, der Rest kann sehen wo er bleibt.“ Erdt mal über das Verhalren Anderer aufregen, selbst ist man ja frei von Fehlern. Jeder bringt zu der Gemeinschaftsveranstaltung „Straßenverkehr“ seine eigenen Vorschriften bzw deren Interpretationen mit und macht eine Privatpartie daraus.
    „Hallo Partner – Dankeschön“ lange ist es her.

    • Leonardo sagt:

      So sehe ich das auch. Wir kommen sehr schnell 100 Kilometer weiter. Wie war das vor 100 Jahre? Ob ich das in einer oder zwei Stunden schaffe ist daher gesehen relativ. Früher losfahren und gelassen ans Ziel kommen hilft. Bin früher mehr als 30.000 km/a gefahren.

  13. Bimbo sagt:

    Ich habe manchmal das Gefühl, von Leuten belehrt zu werden, die es nicht besser wissen. Wenn ich ein Tempolimit von 120 habe, dann kann die Strecke 1000spurig sein. Es hat mich, wenn ich 120 fahre einfach keiner zu überholen. Es ist schon schade, dass man Potenzprothesen in Deutschland nicht wirklich ausfahren kann, geschweige darf, aber mir ist das auch schon passiert, dass es einem nicht gepasst hat, dass ich plötzlich vor ihm war. Und? Ich hab den Vogel an der nächsten Ampel wieder gesehen… Bleibt cool, egal auf welcher Spu!

    • G.Fischer sagt:

      Gib Dein Führerschein ab.

    • Pendler sagt:

      wenn mich dann einer überholt zahlt er seine „Rechnung“ selbst. Also von privaten Verkehrserziehern halt ich überhaupt nichts.

    • Kodo sagt:

      Mir hat mal eine ältere Dame gesagt : Wer außerorts nicht Tacho 20 mehr fährt ist ein Verkehrshindernis .
      Und dann kommt Bimbo als Oberlehrer und hält ALLE auf

    • Gast sagt:

      …….hat mich keiner zu überholen: wir brauchen kein „Blockwartverhalten“. Nur der Staat hat das Monopol auf Rechtsdurchsetzung. Die selbsternannte „Bestrafung“ ist rechtswidrig aber leider häufig geübt. Da muss vom Staat durchgegriffen werden, sonst verliert er sein Monopol und wir bekommen das Chaos.

    • Mirek sagt:

      dieses Thema kommt meiner Meinung schon näher.wie kann es sein,daß bei einer geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 ,auf meinem navi 123 (kann noch bezahl werden)ich auf einmal zu langsamm bin? da ist doch etwas faul.
      auf unbeschränkte Autobahn ist es normal,dass alle vor einem stören,aber bei tempolimit werde ich nicht das Gefühl los,dass die mit mehr Geld zum Strafezahlen einfach auch schneller fahren wollen.ganz schlimm sind Baustellen mit 80,auf meinem navi 82 und LKW im Kofferraum.dort arbeiten auch ab und zu Leute,spuren sind schmaler und ich zu langsamm.

  14. Berliner sagt:

    Da ich viel auf Autobahnen unterwegs bin, kann ich dazu nur sagen, dass viele sehr egoistisch auf der mittleren, teilweise auch auf der linken Spur fahren. Rechts alles frei und trotzdem bleiben die Autofahrer in der Mitte. Wie schon von einigen gesagt, bin ich ebenfalls der Meinung, dass es aus der Unsicherheit heraus ist. Zudem die Mittelspurfahrer es immer noch beherrschen dann noch auf die linke Spur zu wechseln (in der Reihenfolge: rüberziehen, blinken und dann erst in den Rückspiegel schauen). Regen sich dann aber über angebliche „Raser“ auf einer frei gegeben Autobahn auf. Wenn man vorausschauend fährt, kann man alles auf einer dreispurigen Autobahn hinbekommen.

  15. Reinhard Hofmann sagt:

    Aber Hallo,
    auf stark frequentierten ABs wie z.B. die A8 Richtung Salzburg ist doch die rechte Spur mehr oder weniger mit LKWs belegt. Wenn ich lt. Rechtsfahrgebot mich auf die rechte Spur begebe, hänge ich schon nach wenigen Metern hinter dem nächsten LKW; die stark belegte mittlere Spur läßt mir kaum mehr eine Möglichkeit zum Überholen. De facto stehen doch bei einer 3-spurig ausgebauten Autobahn in Ballungsgebieten für ein zügiges Fahren nur 1,5 Spuren zur Verfügung, der Rest ist mit rechts fahrenden und langsam überholenden LKWs belegt.

  16. Christian sagt:

    Der ADAC-Artikel kann doch nicht mehr als über die Fakten zu berichten, es kann lediglich als Grundlage zur Diskussion dienen, ändern wird man ohnehin nichts, nur bei sich selbst kann man ändern.

    Ich persönlich fahre viel Autobahn und je nach Tageslaune, Wetter, Verkehrssituation usw. mal rasant (also auch mal Tempo 200) oder langsam und gemütlich (also mit 100 und Tempomat).

    Dabei erlebt man immer wieder das Verhalten der Mitmenschen, die entweder das eine oder das andere Fahrverhalten nicht mögen und aktiv einzugreifen versuchen. Fährt man selbst schnell, kann man geradezu wie ein Wahrsager mit einer großen Trefferquote voraussagen, daß immer dann, wenn man sich der Konstellation „LKW rechts mit PKW direkt dahinter seit längerer Zeit“ nähert, garantiert ein Überholvorgang des PKWs gestartet wird, sobald dieser bemerkt, daß man sich auf der linken Spur schneller fahrend nähert.
    Ich kann nicht beurteilen, ob es sich um Unaufmerksamkeit handelt („den habe ich nicht kommen sehen“) oder um pure Gehässigkeit („dem zeige ich es jetzt“) oder um das Nicht-Ertragen-Können des Überholens durch einen schnelleren PKW („der überholt mich nicht, den bremse ich jetzt mal aus!“). Aber es ist kein Einzelfall, auch nicht begrenzt auf PKW-Typen, weder des Überholenden noch des langsameren PKWs.

    Genauso verhält es sich mit den Mittelspur- oder Dauerlinksfahrern, die hinter sich ein schnelleres Fahrzeug ankommen sehen. Obwohl rechts alles frei ist und man nur mal kurz nach rechts fahren könnte und dann auch genug Platz und Zeit wäre, sofort wieder in die Mitte oder nach links zu fahren, wenn man es denn möchte, bleibt man stur auf der Spur. Auch hier gilt, keine Spezifikation auf Alter, Geschlecht, Fahrzeug etc., es kommt bei allen Arten von Fahrern und Fahrzeugen vor.

    Es ist ebenso wie hier im Internet: Eingeschlossen in eine einsame Fahrkabine ist die Welt „da draußen“ anonym, man selbst wird i.d.R. ja ohnehin nie für solches Verhalten belangt (was nutzen da die Verordnungen, wenn sich niemand dran hält?). Also kann man sich auch benehmen, wie man es im „normalen Leben“ niemals tun würde. Würde man sich in einer Warteschlange einfach vordrängen und sich zwischen zwei Andere klemmen? Würde man dem Menschen hinter sich die Tür vor der Nase zuknallen und diesen damit ausbremsen oder gar gefährden? Nein, es ist der Kollege, den man kennt und mag. Oder auch nur ein Fremder, aber man will ja nicht unhöflich sein und hält die Tür offen.

    Sehr treffend hat es mal Walt Disney in einem alten Zeichentrickfilm gezeigt, „Motor Mania“, hier der Link zu dem Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=0ZgiVicpZGk

    Leider ist es nur allzu wahr, wie viele „ganz normale Menschen“ am Steuer „mutieren“, um danach wieder ganz normale Menschen zu werden.

    Da wir aber alle nur Menschen sind, und dazu noch sehr verschieden in Ansichten und verwendeten Fahrzeugen, würde sich die ganze Problematik sehr entschärfen, wenn man einfach mal ein bißchen Rücksicht auf Andere nehmen würde. Wenn einer schneller vorbeifahren will – na und? Tut mir das weh? Beschädigt das meine Ansichten oder mein Fahrzeug, wenn er denn vorbeifährt? Tut es weh, nach rechts zu fahren oder u.U. dabei sogar mal durch einen LKW ausgebremst zu werden? Verändert das die Zeit, die ich bis zu meinem Ziel brauche, wesentlich? Ich glaube nicht.
    Wenn ich langsam fahre, weil ich entspannt fahren will, fahre ich rechts, wenn ich mal einen LKW überholen will, warte ich ein wenig, bis der Schnellere hinter mir mal eben vorbeigefahren ist und überhole erst dann – dann kann ich ganz gemütlich von 100 auf 120 beschleunigen und störe niemanden dabei, habe den LKW dann aber überholt.
    Und wenn ich schnell fahren will, dann freue ich mich, wenn mich einer vorbeiläßt.

    Ich finde, die LKW-Fahrer verhalten sich da viel freundlicher untereinander, wenn man mal eben rechts-links blinkt, um sich zu bedanken, daß man von dem überholten Fahrer vorbeigelassen wurde und dieser gibt ein Lichthupensignal, wenn genug Platz zum Einscheren ist. Warum kann man ein freundliches Miteinander nicht auch bei PKWs hinbekommen?

    Und eine Geschwindigkeitsbegrenzung löst das Problem nicht, macht nur alles langsamer und sorgt für noch mehr Stau. Die Lösung ist einfach: Einfach mal ein bißchen Rücksicht nehmen. Wenn das alle tun, haben wir locker 50% weniger Probleme aller Art im Straßenverkehrt.

  17. Oetterer sagt:

    ich bin der Meinung das das Rechtsüberholverbot aufgehoben werden muss, da so gut wie alle Fahrzeuge mit
    zwei Außenspiegeln ausgerüstet sind.

  18. Norbert sagt:

    Vielleicht sollte man mal das ganze Rechtsfahrgebot überdenken. In der Autofahrernation USA klappt es ja auch ohne.

    • Peter K. sagt:

      Und warum klappt es in den USA?
      Antwort: Es gibt Tempolimits – max. 75 miles/h. Ausserdem ist die Polizeipräsenz erheblich grösser, als im Raserland Deutschland. Ich lebe hier und geniesse die entspannte Fahrweise – die amerikanischen Autofahrer sind in der Regel keine Drängler. Auch Besitzer von BMW, Mercedes oder sonstigen PS-starken Kfz fahren gelassener und mit nur wenig Überziehung des Tempolimits, denn hinter dem nächsten Gebüsch kann ein Policecar lauern und dann wird es unter Umständen sehr teuer.

  19. Es IST ganz einfach. In der BRD gilt ein allgemeines Rechtsfahrgebot PUNKT Wir nehmen alle auch nur annährend davon abrückenden ‚Aufweichungen‘ (z.Bsp. die geschilderte Verfügbarkeit der Mittelspur) zurück. Schon sind die Autobahnen ein gutes Stück sicherer.

  20. Jürgen Knuth sagt:

    Ich bin in meinem Leben über 3 Mio. Km Auto und über 700 Ts.Km Motorrad bis heute gefahren. Schon seit Jahren
    kann ich mich über dieses Thema aufregen und habe es auch immer wieder auf ADAC Geschäftsstellen geäussert. Das Gesetz zum Rechtsfahrgebot muß so definiert werden, daß es jeder versteht !! Dazu kommt auch noch das Thema blinken beim Abbiegen und auch bei Spurwechsel. Es sollte, oder besser es müßte seitens des ADAC immer wieder deutlich darauf in Ihrer Zeitung hingewiesen werden. Oder besser wie in Österreich Schilder die darauf hinweisen den Blinker einzusetzen, an den Straßen aufstellen !! Bei so vielen unnützen Schildern, wären solche allerdings sinnvoll, um die Blinkmuffel aufzuwecken !!

  21. Micha sagt:

    Warum nicht einfach das Gesetzt ändern und Regelung wie in den USA einführen: Auf mehrspurigen Straßen kann grundsätzlich links oder rechts überholt werden. Wer die Spur wechselt und dabei einen Unfall verursacht trägt zu 100 % die Schuld. Dann kann jeder in seiner Spur fahren, so lange er will und behindert keinen. In den USA funktioniert das ganz ausgezeichnet. Warum soll das in Deutschland nicht gehen!!!!

    • Günther kroll sagt:

      Kann ich nur bestätigen und unterstützen

    • Rüdiger sagt:

      Ganz Ihrer Meinung! Ich bin auch in den USA durch mehrer Staaten gefahren und die dortige Regelung für mehrspurige Straßen bzw. Autobahnen kennen und schätzen gelernt. Jeder konnte sich hier die Fahrspur wählen. Derjenige, der sie gewechselt hat und dadurch einen Unfall hatte, war der Schuldige. Diese Regelung ist in Deutschland schon längst überfällig! Was sich heute auf den Autobahnen in Deutschland abspielt, ist sowieso nicht mehr normal! Wer sich hier an Verkehrsregeln hält, hat doch kaum noch eine Chance!

    • Stefan sagt:

      Ganz einfach, in Deutschland sind zu viele Egoisten und Verrückte unterwegs die meinen sie können immer und überall Höchstgeschwindigkeit fahren auch wenn sie es gar nicht können. Wenn sie kommen muss jeder sofort verschwinden auch wenn kein Platz ist.

  22. Heinz sagt:

    Tja ADAC, nicht nur auf Facebook rege Diskussion zum Video. Ich halte diese Regelung bei mehr als 2-spurigen Straßen „braucht man nicht rechts fahren“ für falsch und gefährlicher als grundsätzlich das Rechtsfahrgebot einzuhalten. Auch wenn einige Beiträge hier am Thema vorbeigehen, es überwiegt diese Meinung. Warum setzt sich der ADAC als Organisation nicht dafür ein ?
    PS. Was ist denn ein „Raser“ ? (wahrscheinlich der, der schneller ist als ich) – es ist schon schlimm, nicht definiert aber über diese schimpfen

  23. Thomas sagt:

    Bevor man die Mittelspurnutzer ganz verteufelt sollte man die Sache auch mal aus der Sicht dieser Fahrer betrachten. Wenn sich der Fahrzeugführer wieder rechts einordnet, Bach einem Überholvorgang beuspielsweise, um dann in der Folge wieder zu Überholen, dann blinkt er nach links. Problem: Dieses Anzeigen der Absicht zu Überholen wird duch Nachfolgende sehr oft ignoriert. Dem Überholwilligen wird also gar keine Chance eingeräumt im Verkehrsstrom mitzuschwimmen. Die Interaktion zwischen den Fahrzeugführern klappt also nicht. Folge: er überlegt sich das rechts Fahren das ein oder andere mal mehr. Ist der Fahrzeugführer dann in der Mitte und überholt mit z.B. 130 einen Lkw (etwa 80 km/h) ist er deutlich schneller als der Lkw. Nachfolgende sollten jetzt die Geschwindigkeit der Situation entsprechend anpassen (Verkehrslage). Wenn dann noch die Situation eintritt, dass im rechten Fahrstreifen sehr viele Lkw und ähnliche langsame Fahrzeuge fahren, diese im mittleren Streifen durch sehr viele weitere Fahrzeuge mit – beispielsweise – 130 überholt werden, dann kann der von hinten Nachfolgende so einem Pulk nicht mit 200 km/h annähern. Das wäre einfach unangepasste Geschwindigkeit. In dem Sinne: Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Und bei der heutzutage hohen Verkehrsdichte vielerorts geht’s nun mal nicht immer mit Höchsttempo vorwärts. In dem Sinne ist eine maximale Geschwindigkeit von 130 km/ durchaus überlegenswert.

  24. Robert L. sagt:

    Ich bin kein Raser meine Reisegeschwindigkeit liegt, wenn der Verkehr es zulässt, zwischen 140-180 Kmh.
    Wenn ich mich mal in die Lage eines Mittelspurschleichers versetze überkommt mich auf der Stelle die Befürchtung das eine schnellerer Verkehrsteilnehmer meinen Kofferraum kürzen könnte und mir ein Schleudertrauma verpasst (gesunder Selbsterhaltungs Trieb). Daher verstehe ich die Betroffenen nur sehr eingeschränkt, es muß tatsächlich mit einer Sichtbeschränkung zusammenhängen die an der Verglasung ihres Fahrzeuges endet oder mit agressivem Erziehungsgebaren gegen den Rest der Teilnehmer. Hier meine ich mit Mittelspurschleichern genau die welche nur unwesentlich schneller als LKWs fahren aber konsequent die rechte Spur meiden wie im Video gezeigt. Das Bespiel zum Verhalten von LKW Fahrern die sich durch Lichtzeichen über Absicht und Hinweis verständigen sollte auch dem PKW Fahrer zu eigen werden, wir fahren doch nicht gegeneinander sonder miteinander auf den Strassen des Landes jeder will doch möglichst unversehrt am Ziel eintreffen. Was hindert mich daran einem Rechtsfahrer der durch Blinkzeichen signalisiert das er in die Mittelspur wechseln möcht durch rechts blinken meinerseits den Weg frei zu machen oder ohne Zeichen meine Absicht doch vorher noch zu überholen? die Befürchtung das der mich nicht versteht?! oder was? Also liebe Mittelspurschleicher nutzt nach Möglichkeit auch die rechte Spur die ist nicht für LKW „reserviert“ und wenn Euch ein Blick in den Rückspiegel zu abwegig ist oder gar das erfaßen der Stituation mißlingt ist der Platz hinterm Lenkrad tunlichst zu meiden.

  25. Hans Seith sagt:

    Wenn ich auf einer dreispurigen Autobahn bei dichtem Verkehr auf die freie rechte Fahrbahn wechsele, komme ich irgendwann an einen Schleicher auf der mittleren Fahrbahn. Rechts vorbei ist verboten. Links hineindrängen ist riskant und fördert einen Stau. Was ist die Folge: alle fahren links. Also fahr ich erst gar nicht rechts. Alle Vorschläge, Appelle und Diskussionen zu diesem Thema sind sinnlos. Es gibt nur eine Lösung des Problems: Schleicher dürfen (mit der nötigen Vorsicht) rechts überholt werden. Früher hatten Autos nur einen Außenrückspiegel. Heute vorschriftsmäßig zwei. Sinnvoll wegen des Wechsels von der linken auf die rechte Spur. Wenn ich also auf die rechte Spur wechsele, muss ich in den Außenspiegel schauen und sogar den „Schulterblick“ machen um festzustellen, dass ich nicht gerade (verbotener weise) überholt werde. Das gilt auch für den „Schleicher“. Wieso sollte ich dann nicht rechts überholen. In den Städten ist das ja rechtens und es funktioniert. Ich finde das Gesetz sollte dahin gehend geändert werden.

  26. Mike sagt:

    Viele interessante Beiträge aus jedem Lager.
    Was kann man beobachten? Es gibt nicht wenige Fahrzeugführer, welche auf die Autobahn auffahren und in kürzester Zeit auf die linke Spur wechseln und dann vor sich hinschleichen. Meist ist die rechte Spur kaum befahren und es könnten dort problemlos nicht wenige Fahrzeuge Platz finden und teils sogar schneller vorwärts kommen!
    Andere wieder fahren auf die Autobahn und wechseln unverzüglich in die Mittelspur – wen diese Fahrzeuge überholen wollen, ergibt sich nicht, da es teils kein Fahrzeug auf der rechten Spur gibt. Dort verbleiben diese Fahrzeuge meist, bis sie die Autobahn verlassen wollen.
    Man kann durchaus rechts fahren und „im Verkehrsfluss“ auch LKWs überholen. Selbst wenn es einmal nicht die erste Lücke wird!
    Diese „Oberschullehrer“, welche hier auch schreiben, müsste man von der Straße verbannen! Wenn die Höchstgeschwindigkeit bei 120 km/h liegt, heißt das eben nicht, dass diese auch das Rechtsfahrgebot mißachten dürfen und mit eben diesen 120 km/h auf der linken Spur schlendern dürfen! Es gibt nicht nur „Raser“, sondern auch Notfahrzeuge, die durchaus schneller fahren und auch eine freie Fahrt benötigen!
    Es ist völlig unverständlich, wie die Ignoranz von immer mehr Fahrzeugführern um sich greift und diese nicht einmal bemerken, dass teils selbst die LKWs im normalen Verkehrsfluss rechts an ihnen vorbei fahren! Hier stellt sich schon unweigerlich die Frage nach der Lebensfähigkeit dieser Fahrzeuglenker.

    Ein weiterer Punkt, der mich fast täglich erschüttert (man stellt sich mittlerweile darauf ein), dass die Fahrzeugführer von der rechten oder mittleren Spur sehr sporadisch in die nächste Spur wechseln, weil sie in einigen km Entfernung den nächsten LKW erblicken. Hier wird gerade nicht auf den nachfolgenden Verkehr geachtet und für das sporadische Ausscheren fehlt auch die Zeit, den nachfolgenden Verkehr zu beobachten um die Geschwindigkeit einzuschätzen. Hier werden immer wieder gefährliche Situationen geschaffen, da die folgenden Fahrzeuge abrupt für diese Schmalspurpiloten abbremsen müssen und sich auf diese Parksituation einstellen müssen. Wenn eben diese FahrerInnen nur wenige Sekunden abwarten würden, dann wäre der Folgeverkehr vorbei und sie hätten immer noch genügend Zeit und km um vor dem LKW die Spur zu wechseln.

    Auch wenn man einmal wirklich etwas schneller unterwegs ist, gibt es immer wieder Fahrzeugführer, welche die linke Spur blockieren, weil sie eben der Meinung sind, es dürfe niemand schneller als 170 km/h fahren und sie sind halt die schnellsten. Auch diese lassen den Spurwechsel vermissen, obwohl immer wieder ausreichend Platz dafür vorhanden ist.

    Doch wie will man dies den Fahrzeugführern einbläuen? Die Ordnungsmacht wird personell immer weiter abgebaut und hat sicher viele andere wichtigere Aufgaben zu bewältigen – leider. Wenn hier niemand durchgreifen kann, wird sich so schnell auch nichts ändern. Im Moment hetzt man lediglich gegen die „bösen“ Raser, wobei auch dieses ein weiter Begriff ist. Für jemanden, der nicht schneller als 120 km/h fahren kann oder will, ist der Fahrer mit 140 km/h ein Raser. Und so geht es auch weiter … Hier fehlt ein grundlegendes Durchgreifen. Die StVO ist ein gut geregeltes Werk und es wird lediglich von den 68er Richtern immer mehr aufgeweicht.

    • Klaus sagt:

      Mein Exschwiegervater erklärte mir mal lässig, daß er immer auf der Mitte fährt, die anderen können ja um ihn herum fahren.
      Isso.

    • Michael L. sagt:

      Hallo zusammen, auch ich fahre sehr viele KM im Jahr auf der AB und sehe eigentlich immer das gleiche Bild. PKWs auf der Mittelspur, die kaum schneller fahren als die LKWs auf der rechten Spur. Das ist ein Punkt, der für Stress sorgt, vor allem wenn man bedenkt dass die meisten von uns nicht dort unterwegs sind weil sie Spaß daran haben, sondern weil sie von A nach B müssen, wo auch immer das sein mag. Das wirklich sehr viele Autofahrer den Rückspiegel kaum oder nur unzureichend benutzen, macht diese Situation nicht besser. Auch nachts bin ich oft unterwegs und ärgere mich über Mittelspurfahrer, die mit 100 km/h oder weniger unterwegs sind, obwohl kein anderes Fahrzeug in der Nähe sichtbar ist. Ab und zu wechselt dann einer auf die rechte Spur, damit ich nicht von der rechten über die mittlere auf die linke Fahrbahn wechseln muss. An alle die sich hier angesprochen fühlen ein ernst gemeintes Dankeschön. Ich habe auch gelegentlich die Mittelspur genutzt, wenn es durch Wildwechselgebiete ging und ich keinen Anderen behindert habe. So kann man im Notfall zu beiden Seiten ausweichen. Aber auf die rechte Spur wechsle ich auch, wenn sich ein Fahrzeug von hinten nähert, um mich zu überholen (das sehe ich im Rückspiegel). Ein Argument für die permanente Mittelspurfahrt, dass ich viel zu oft in Diskussionen gehört habe ist: „Wenn man einmal auf die rechte Spur wechselt, dann wird man nicht mehr auf die Mittelspur gelassen“. Ich halte das für völligen Blödsinn, da ich es schon oft ausprobiert habe. Dass nicht sofort alle bremsen um mich wieder auf die Mittelspur zu lassen ist mir klar, aber nach zwei bis drei Autos ist eine Lücke da, die durch höfliche und aufmerksame Fahrer und/oder ausreichendem Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug entsteht. Ich gehe bewusst nicht auf das Thema „Raser“ ein, dafür fallen diese mir einfach viel seltener auf, als die anderen vorgenannten Stressverursacher. Einfach mal auf die rechte Spur wechseln, auch wenn es mal „nur“ für einen Kilometer ist und mich nur drei bis vier schnellere Fahrzeuge überholen. So ist wieder eine Lücke geschlossen und die AB kann optimal genutzt werden. Wenn wir uns alle selbst an die Nase fassen und ehrlich sind werden wir feststellen, dass wir wahrscheinlich alle schon mal nervengesteuerte Fahrmanöver ausgeführt haben. Ich denke wir sollten alle aufeinander achten und der eine oder andere Verkehrsteilnehmer vielleicht ein wenig selbstkritischer sein, dann wäre es (zumindest fast) genauso wie auf niederländischen und englischen Autobahnen.
      Ein Tempolimit halte ich für unsinnig, wenn man damit den AB-Verkehr entspannen will. Gestresst sind die Leute durch egoistisches Verhalten trotzdem, egal ob bei 100, 130 oder 160 km/h. Also für mich sind die folgenden drei Dinge sehr wichtig und Grundvoraussetzung für eine entspannte Autobahnfahrt: 1. Abstand halten 2. Rückspiegel benutzen 3. zügig überholen oder auf der rechten Seite bleiben. Euch allen allzeit gute Fahrt

    • Rulf sagt:

      Meine Sorge bei konsequenter Ausnutzung der rechten Spur ist der oft erforderliche Spurwechsel oder das Eingeklemmtsein zwischen Lkws, die oft bei erforderlichen Bremsmanövern nicht sofort reagieren , nicht den Sicherheitsabstand einhalten und somit Auffahrunfälle verursachen.

    • Festus sagt:

      Für mich ist es ein Alptraum , zwischen übermüdeten Brummifahrer , und Wohnmobilen auf der rechten Spur zu fahren. Da nutz ich doch lieber die mittlere Spur , damit ich fliesend , sowohl man links , oder auch mal rechts mit 160 – 180 fahren kann.Und Gefahrensituationen ausweichen kann. Einige können nicht akzeptieren , das es schnellere Autos und auch Fahrer gibt , und wollen mit bummeleien auf der Autobahn andere erziehen. Sprich : Richtgeschwindigkeit 130 !! Wer schneller fährt ist in deren Augen ein Krimineller. Und dann gibt es die Fahrer im hohen gesegneten Alter , die bis auf wenige ausnahmen, vergessen haben das Sie ein Lenkrad und “ keine “ Engelsharfe in den Händen halten. Auch mehr Schwerlastverkehr auf Schiene und Schiff verlagern , + generelles überholverbot für LKW auf 2- Spurigen Autobahnen , speziell in der Hauptreisezeit. Aber da scheiden sich die Geister und das Thema wird noch viele Foren füllen. Wünsche allzeit Gute Fahrt .

    • Hans sagt:

      Für alljenen, die für Tempolimits auf Autobahnen sind, kauft Euch Autos, die maximal 130 km/h fahren, damit tut Ihr der Umwelt auch einen Gefallen. Diejenigen die Autobahnen für gefährlich halten können auch die Bundesstraßen nutzen. Alle Probleme gelöst. Viel wichtiger wäre mal die 0 Promille-Grenze umzusetzen und tatsächlich das Rechtsfahrgebot durchzusetzen.

    • Ulrich Fiedler sagt:

      Was ist typisch deutsch? Auf der Autobahn links und an der Wahlurne rechts!
      Aber Spaß beiseite, das Nichteinhalten des Rechtsfahrgebotes ist ein echtes Problem, das vermehrt zu Staus und Unfällen führt. Meiner Beobachtung nach ist bei mittlerem bis starkem Verkehrsaufkommen die Verteilung der Verkehrsdichte in etwa 60% linke, 30% mittlere und 10% rechte Spur. D.h. viel Verkehrsfläche wird verschenkt.
      Das Problem ist lösbar, indem der Gesetzgeber – wie bereits mehrmals in anderen Beiträgen erwähnt – das Rechtsüberholen erlaubt und zwar überall dort, wo eine Geschwindigkeitsbeschränkung besteht, d.h. in Deutschland bis 130Km/h. Zwar darf man heute schon mit max. 20Km/h mehr vorbeifahren, wenn links mit 60Km/h gefahren wird. Ich weiß bis heute nicht, wie man sich korrekt verhält, wenn man rechts freie Bahn hat und der Verkehr auf der linken Spur bremsen muß. Muß ich auch bremsen oder darf ich meine Geschwindigkeit beibehalten? Es sind vor allem die unsicheren/ungeübten Verkehrsteilnehmer, die die mittlere Spur benutzen, da für sie jeder Spurwechsel eine Herausforderung darstellt. Dabei ist das gar nicht so schwierig, wenn man regelmäßig den rückwärtigen Verkehr beobachtet (in der ADAC-Zeitung wurde mal empfohlen, alle 5sec in den Rückspiegel zu schauen). Ich könnte mir vorstellen, daß die unsicheren Mittespurpiloten schnell nach rechts wechseln, wenn der Verkehr links und rechts an ihnen vorbei saust.
      Ich war selbst viel geschäftlich unterwegs (>50.000Km/Jahr), meist nach Büroschluß war noch eine Strecke von 800 bis 1.000Km zu fahren, d.h. Ankunft um Mitternacht. Wenn immer es ging, fuhr ich rechts mit einer Geschwindigkeit um die 200Km/h. Das allerdings erfordert höchste Konzentration (Radio und Telefon sowieso sind tabu), aber man bleibt garantiert hellwach und erreicht sein Ziel gesund und munter, obwohl man auf einer Strecke München-Hamburg mehr als einmal ausgebremst wird, wenn man den Sicherheitsabstand einhält. Diese 100m scheinen manche Zeitgenossen für ausreichend zu halten um mit 120Km/h in die Lücke zu fahren. Ein Abstand „viertel Tacho“ wäre da sicherer. denn was sich vor dem, ebenfalls schnellen, Vordermann tut, hat man im Blick und die Tatsache, daß dessen Fahrzeug einen Kolbenklemmer erleidet ist ja heutzutage eher unwahrscheinlich.

  27. Wegmann sagt:

    Alles im Ausland kein Problem. Höchstgeschwindigkeit 120-130 km/h und Fahrstreifen frei wählen auf dem man dahin fährt. Rechts Überholen ist dann kein Problem mehr. Siehe in den USA.

  28. Klaus Schuermann sagt:

    Noch wirkungsvoller wären Bilder einer sonntäglichen Autobahn, auf deren rechter Spur meist kein LKW zu sehen ist, wobei die mittlere und die linke Spur voll ist !

  29. Franz sagt:

    Das Rechtsfahrgebot sollte dann aufgehoben werden, wenn ohnehin eine Geschwindigkeitsbeschränkung besteht. Warum sollte man nicht alle drei Fahrspuren nutzen, wenn z.B. 120 km/h vorgeschrieben ist? Das verringert die Staugefahr.
    In der Praxis sieht es leider so aus, dass man nach rechts fahren muss, um einem Raser, den die 120 km/h wie im Beispiel nicht interessieren, Platz zu machen. Das ist doch widersinnig.
    Eine Aufhebung des Rechtsfahrgebots bei bestehender Geschwindigkeitsbeschränkung hätte auch zur Folge, dass „automatisch“ keiner mehr schneller als erlaubt fahren kann, weil ja die linke Spur von einem Fahrer, der – wie im Beispiel – 120 km/h fährt, belegt ist.
    Ich kann mir schon gut den Shitstorm der unvernünftigen Raser auf diesen Kommentar vorstellen. Das sind dann diejenigen, die bei bestehender Höchstgeschwindigkeit zu nah auffahren, nötigen und dann sogar rechts überholen.
    Auf Deutschlands Straßen herrscht der absolute Wahnsinn.

  30. Mattes sagt:

    Nettes Video, sowas hab ich in 40Jahren allerdings noch nicht erlebt. Kommt offenbar selten vor. Häufig dagegen der LKW mit 82 rechts, der mit 87 in der Mitte und der mit 92 links aussen.

  31. Stefan sagt:

    Das Video sieht so aus als wäre es in einer Geschindigkeitsbegrenzungszone entstanden und das Rote Fahrzeug hält sich an diese. In Deutschland ist es schon selbstverständlich das man sich an keine Verkehrsregeln hält und die es machen sind die bösen.
    Während eine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt kein Rechtsfahrgebot sonst bräuchte man nicht mehrere Spuren
    und die die dicht auffahren und schneller Fahren begehen die Ordnungswidrigkeit fühlen sich aber im Recht da zu wenig kontrolliert wird und eine ordentliche Geldbuße verhängt wird.

  32. Sabine Kurpan sagt:

    Das ganze duskutieren hat wenig Sinn, wenn seitens unserer Behörden nicht mehr unternommen wird. Diese Leute, die sich so verhalten sind oft unbelehrbar. Die Frage ist doch vielmehr, was kann man als Verkehrsteilnehmer machen um solche Autofahrer auf ihre Fehlverhalten hinzuweisen?!

  33. Lothar Kiedrowski sagt:

    Diese Verkehrsgefährder sollten genauso hart wie Drängler bestraft werden, erst gestern hatte ich den Fall auf der A31 rechte Fahrspur über ca. 5-8 km frei, auf der linken ein mit 110 km/h fahrender Opel Astra den ich nach Lichthupe und Hupe und 2 km Wegstrecke hinter ihm dann letztendlich rechts überholt habe. Beim Rechtsüberholen konnte ich sehen, dass der Fahrer stark vorgebeugt redete und bei einem Telefonat über eine Freisprecheinrichtung wohl sehr schlechte Verbindung hatte, dass er total fern dem Verkehr überhaupt nichts mitbekommen hatte. Selbst nach meinem verkehrswidrigen Überholvorgang, konnte ich im Rückspiegel über noch einige km von der rechten Spur ohne weitere Verkehrsteilnehmer sehen, dass der Fahrer weiter stur linke Spur gefahren ist. Ein weiterer Punkt den ich als Vielfahrer immer wieder beobachte und zu spüren bekomme, ist das Ausscheren direkt nach der Auffahrt vom Beginn der Beschleunigungsspur ohne Blinker direkt auf die Überholspur, teil verdeckt zwischen zwei LKW, das ist ein versuchtes Tötungsdelikt, wenn bei freier Fahrt mit höherer Geschwindigkeit, plötzlich ein Auto mit gerade mal 85 km/h vor einem steht. Im Bereich von Auffahrten sind linkjs die Leitplanken entweder verbeult oder gerade erneuert und das an fast jeder Auffahrt Deutscher BAB, diese Art Unfall ist also Deutscher STANDARD!! Auch hier sollte massiv kontrolliert und am Besten gleich mit einem Jahr Führerscheinentzug geahndet werden.

  34. Alan Salkic sagt:

    Ich ärgere mich auch über diese Mittelspur, oder sogar Linksspur – Fahrer mit knapp über 100 Km/h. Von denen gibt es vieeeel mehr als von den oft zitierten Dränglern (deren Fahrweise natürlich bei weitem gefährlicher ist).
    So mancher nervenschwacher Schnellfahrer wird dann zum Drängler weil der Vorausfahrende, vollkommen unnötigerweise, sich nicht an das Rechtsfahrgebot hält. Drängler werden regelmäßig bestraft (muss so sein), ich habe aber noch nie von einem Fall gehört dass ein „Mittelspurschleicher“ bestraft wird

  35. Fordfahrer sagt:

    In unserem Land passiert nichts, das nicht so gewollt wäre. Die Politik besteht leider zum großen Teil aus Menschen, die in der freien Wirtschaft ohne ihren politischen Titel, keine Daseinsberechtigung bekämen. Dabei bräuchte man nur zu unserem kleinen Nachbarn, die Niederlande schauen…..sie machen vieles…(wenn auch nicht alles) …besser.

  36. Michael Just sagt:

    Wie kommt der ADAC auf die Idee, das Rechtsfahrgebot gelte nur für Autobahnen. Dieses gilt für alle Straßen.

  37. Heinz Grefenstein sagt:

    Eigentlich ist es doch einfach! Wer überholt sollte mindestens 20 Km/h schneller sein als der zu überholende. Wenn sich gewisseLeute wenigstens daran halten würden, so wäre ein Teil der Gefährdungen schon deutlich verringert, da zumindest 110 Km/h auf der Mittelspur gefahren würde, was derzeit leider beileibe nicht die Regel ist. Bei zweispurigen Autobahnen sollte man links mindestens 120 Km/h fahren müssen. Bei dreispurigen Autobahnen sollte die absolute Mindestgeschwindigkeit auf der linken Spur 130 Km/h betragen. Denn 20 oder 30 Km/h abzubremsen dürfte auch einen ungeübten Autofahrer kaum in Verlegenheit bringen, Und wer bei dichtem Verkehr noch deutlich schneller fährt handelt in meinen Augen unverantwortlich. Zur Zeit erlebe ich als Pendler leider täglich dass links Tempi zwischen 70 und 90 Km/h immer wieder (und immer häufiger) vorkommen. Auf der BAB 61 Ri. Koblenz am Kerpener Kreuz kommt der Verkehr links im morgendlichen Berufsverkehr zum Stillstand weil Volldeppen, die sich nicht rechtzeitig einordneten und unbedingt noch rüber wollen einfach links stehenbleiben!

  38. Hartmut Hein sagt:

    Es ist in Deutschland für die Rechtsverdreher ein überaus Lukratives Geschäft die „Gesetze und Verordnungen“ durch Populisten so zu gestalten das diesen ein möglichst grosser Gewinn erwächst. In dieser heiapupeia Gesellschaft ist diesen Rechtsverdreher alles genehm sich die Taschen zu füllen und die sozialfuziologischen Richter die in allem, auch dem rechtsfahrgebot, da dort der Begriff „Rechts“ vorkommt sofort blind sind dies sanktionieren!

  39. Gary D. sagt:

    Warum immer die Beispiele mit Autobahnen, auf denen die rechte Spur mit LKW voll ist.Darum geht es hier doch gar nicht. Dass man dann die mittlere oder auch linke Spur zum Überholen nutzen muss, ist doch klar!
    Hier geht es doch darum, dass rechts eine große Lücke zwischen den LKW ist und trotzdem fahren alle in der Mitte und links.
    Ich bin auch beruflicher Vielfahrer und mir macht es nichts, alle 3 Spuren zu benutzen, so wie es der Verkehr und das Rechtsfahrgebot fordert.
    Ich bin aber kürzlich Beifahrer bei einem Kollegen gewesen. Der fuhr mit 110 permanent in der Mitte. Ich habe ihn gefragt, warum er nicht nach rechts in die Lücke, die mehr als 1 km lang war, führe. Seine Antwort: „Ich kriege das mit den Spurwechseln nicht hin. Darum bleibe ich in der Mitte.“ Ich habe ihm dann mental geholfen und er ist nach rechts gefahren. Als aber der nächste LKW in 500 m Entfernung zu sehen war, fuhr er sofort vor lauter Angst wieder auf die Mittelspur (dazu noch ohne zu blinken). Dann blieb er dort… Ich habe ihm dann angeboten, dass ich vielleicht weiterfahren könnte: „Nein, ich lasse keinen anderen mein Auto fahren“.

    Ich denke, es handelt sich vielfach um derart unsichere Autofahrer, die so mit 100-110 auf der Mittelspur rumdümpeln.
    Vielleicht sollten die Fahrschulen das intensiver üben???

  40. Siegfried Herfurt sagt:

    Ich bin für generelles rechtsfahren!!!, da passt man immer gut auf und hat keine Zeit zum träumen.
    Bei einer Irlandreise bewunderte ich das grundsätzliche Linksfahren aller Verkehrsteilnehmer. Der Verkehr war immer flüssig.

  41. Günter sagt:

    Wenn die Höchstgeschwindigkeit 130 km/h ist und ich diese fahre, darf ich darauf hoffen, dass die anderen auch nicht schneller sein dürfen – also kann ich auch etwas länger auf dem Überholstreifen sein. Außerdem muss man bei zeitig genug herausscheren, weil die anderen (Überholspur) sonst mich blockiert – also immer beide Seiten betrachten. Wenn ich dann von 30 auf 130 beschleunige werde ich wohl größere Behinderungen aufbauen.
    Zusätzlich. Schauen Sie die Auffahrt in die Baustelle A4 Gera Siemensstraße an – dort dürfen die Fahrzeuge nur mit 40 von der Auffahrt in die Baustelle/Autobahn fahren + weitere 200 m – bis das Schild 80 kommt, weil das vorangehende extra vor der Einfahrt aufgestellt wurde – sehr logisch? Ob wohl Autofahrer solche Schilder aufstellen?
    MfG

    • Jochen K. aus F. sagt:

      Sie scheinen einer von denen zu sein, die nichts, aber auch gar nichts begriffen haben. Erstens sind sie kein Schulmeister, der andere zwangsweise davon abhalten muss, die Geschwindigkeit zu übertreten und Zweitens, wer mit 30 km/h in eine Kolonne reingrätscht, die mit 130 km/h unterwegs ist, der weiß wirklich nicht, was er da tut und Drittens, wer schon Kilometer vorher die linke Spur sichert, weil er Angst davor hat, sonst nicht überholen zu können, der sollte mit Sicherheit nicht unbedingt auf die Autobahn.

    • Wolfgang sagt:

      Habe ich was versäumt? Seit wann ist die Höchstgeschwindigkeit von 130 Km/H auf Deutschen Autobahnen überall gültig? Ich möchte allen Schleichern und perma-Linksfahren wünschen in einem Fahrzeug welches mit 200 Km/H+ unterwegs ist als Beifahrer mitzuerleben wie ein Fahrzeuglenker der warscheinlich ohne Innen und Aussenspiegel fährt , plötzlich die Überholspuhr blockiert. Ich kann aus eigener Erfahrung das Gefühl als äusserst Prickelnd beschreiben

      • Heiko sagt:

        Funktionieren die Bremsen bei 200km/h nicht mehr? Gibt es jetzt ein exklusives Nutzungsrecht der linken Spur für Raser? Natürlich müssen Sie jederzeit damit rechnen, dass 300m vor Ihnen jemand auf die Überholspur wechselt, um dort mit 130km/h zu überholen. Wenn Ihnen der Abstand nicht ausreicht, um sich der Verkehrssituation anzupassen, haben Sie im Straßenverkehr nichts zu suchen.

        Solche Raser sind doch mit verantwortlich, dass viele Leute lieber auf der Mittelspur bleiben, weil sie eben keine Lust haben, bei jedem Spurwechsel zum Überholvorgang von nachfolgenden Idioten bedrängt zu werden, die den Wechsel vom Gas- zum Bremspedal nicht hinbekommen.

        • H. Mayr sagt:

          Das sehe ich genauso. Selbstverständlich muß / sollte derjenige, der auf die linke Spur wechselt, seiner Sorgfaltspflicht nachkommen, indem er blinkt, in die Spiegel schaut, Schulterblick usw. macht, und sich überzeugt, daß er keinen Anderen gefährdet.

          Das entbindet aber den Linksspurfahrer mit 200 km /h nicht davon darauf zu vertrauen. Man muß da immer auch mit den Fehlern Anderer rechnen, und entsprechend umsichtig, vorausschauend fahren.
          Und eben bei 200 km/h einen Abstand von mindestens 100 m einhalten.
          Es zwingt ja auch niemand Einen dazu, zu rasen. Das ist ja jedem seine eigene Entscheidung, wenn es keine Tempolimits gibt. Und wer eben schnell fährt muß sich eben auch aller Risiken bewußt sein.

  42. Tilo Müller-Heidelberg sagt:

    Meiner Meinung nach ist das deutsche Rechtsfahrgebot auf mehrspurigen Straßen/Autobahnen falsch:
    Dürfte man rechts überholen – wie zB in den USA – dann müsste man nicht dauernd die Spuren wechseln beim Überholen. „Mittelspurschleicher“ wären dann keine Gefahr für Rechts- und Linksfahrer.

    • Jochen K. aus F. sagt:

      So ist es. Aber wie sonst auch, sind unsere Politiker nicht in der Lage, gute Regeln und Gesetze aus anderen Ländern zu übernehmen. Die Polizei sollte sich lieber darauf konzentrieren, die „Unfähigen“ auf den Autobahnen auszusortieren und entweder zur Schulung zu schicken oder ein Autobahnverbot aussprechen.

    • jogi sagt:

      Genau so ist es. Das Rechtsfahrgebot auf mehrspurigen Straßen/Autobahnen ist veraltet und falsch.
      In den Städten mit mehrspurigen Straßen funktioniert das doch auch.

    • Wolfgang sagt:

      Da ich selbst mehrere Jahre in den USA gelebt habe, kann ich dem nur zustimmen. Dort ist immer der Schuld der die Spur gewechselt hat, was sehr eindeutig und nicht so schwammig formuliert ist wie bei uns.Die Scleicher können fahren auf welcher Spur sie wollen.

  43. Overath sagt:

    Ich erlebe das auch täglich. Ich fahre dann einfach rechts vorbei aber wenn dei Polizei in der Nähe wäre würden die leider mir eine Strafe aufbrummen und nicht dem eigentlichen Übeltäter, da ich ja rechts vorbeigefahren (die nennen es dann überholen) bin.

    • Kardek sagt:

      Lieber nicht! Mit meinen Winderreifen habe ich mir angwöhnt, nur 120 km/h zu fahren. Das geht in der überwiegenden Zahl an Kilometern sehr gut auf der rechten Fahrspur. Beim Überholen vertraue ich auf die Statistik von Verkehrsströmen, die viele kleine und einige große Lücken aufweist. Klar, das braucht ein Bisschen Geduld. Aber die ist im StV eine recht nützliche Übung. Aber es geht!

  44. Friedrich sagt:

    Es ist alles gesagt,aber noch nicht von allen

  45. Beres sagt:

    Bei meinen Fahrten auf der A8 von KA bis Salzburg (mehrmals im Jahr) ist mir in den letzten 15 bis 20 Jahren kein Drängler aufgefallen, aber unzählige Mittelspurfahrer die es nicht notwendig fanden, bei km-weiten freien rechten Spur diese auch zu benutzen (auffallend auch viele Ausländer darunter).
    Keiner erwartet das man sich in eine Lücke von 200 m rein zwängt. Aber bei 800 m und mehr, und auf der linken Seite ist ein Rückstau von 10 und mehr Fahrzeugen ?
    Zu Tempolimit? Keiner wird bestraft der einen Temposünder nicht daran gehindert hat sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten. Also verhaltet euch bitte nicht Oberlehrerhaft.

  46. Jochen K. aus F. sagt:

    Das Problem wäre gar keines, wenn rechts überholen erlaubt wäre. Gleichzeitiges Überholverbot für LKWs, es sei denn, die von LKWs belegten Spuren sind in der Summe 50% oder weniger der vorhandenen Spuren.

  47. Hans sagt:

    Wer öfter an dem Weinsberger Autobahnkreuz (A6/A81) vorbeifahren muss, erlebt z.Zt. dass beide rechte Spuren von LKW über viele km (>10) belegt sind. Da gibt es gar keine Möglichkeit mehr „rechts“ zu fahren. Auch die Strecke
    von Stuttgart bis Autobahnkreuz Hockenheim ist total überbelegt mit LKW. Wenn es jemand wagt, sich in die rechte Spur zwischen LKW einzuordnen, hat er anschließend kaum noch eine Chance, den vor ihm fahrenden LKW links zu überholen, weil ihn fast niemand reinläßt.
    Die LKW Lobby führt gerade Tests mit neuen Super-LKW mit 25m Länge durch. Das ist m.E. eine völlig falsche Verkehrspolitik. Richtig wäre es, die Fernstrecken-LKW (bzw. noch besser deren Container) endlich auf die Schiene zu bringen und dafür die Schiene ordentlich auszubauen, dass Züge mit kleinerem Abstand aufeinander folgen können und die Schiene diese Verkehrslast bewältigen kann. Besser wäre es, dazu die ehemaligen Rangier-bahnhöfe in neue Waren-Verteilzentren umzubauen, damit kleine Elektro-LKW die Städte mit den benötigten Waren auf kürzestem Weg von den Verteilzentren aus versorgen können und die großen LKW so für die Autobahn unattraktiv zu machen.
    Es ist schon lange bekannt, dass ein einziger LKW mit überhöhter Achslast größere Schäden auf den Autobahnen hinterläst, als 1 Million PKW auf der gleichen Strecke. Obwohl die Autobahnbaustellen sich ständig vermehren, hält die Industrie-Lobby weiter an ihren LKW-Verkaufszielen fest, statt neue Wege zu gehen und das Verkehrs-ministerium und ADAC schweigen.

  48. Berwind sagt:

    Nachdem ich rund 6 Jahre in München gearbeitet habe und Wochenends sowohl über die A8 und die A9 gependelt bin, kann ich durchaus sagen, dass vor Allem Großstädter mit der Regelung ein Problem haben.
    Gewohnt in der Stadt, bei mehrspuriger Fahrbahn, die Spuren beliebig zu nutzen, scheinen viele den geistigen Sprung auf die Autobahn nicht zu schaffen.
    Interessant, dass es für M, FFB, AIC oder STA kein Problem darstellt von Nürnberg bis München die Mittelspur nicht zu verlassen – auch wenn der rechte Fahrstreifen über Kilometer leer ist. Weiter fällt es auch noch auf, dass einige es gar nicht merken, da sie mit ihrem Smartphone dermaßen beschäftigt sind und auch wohl gerne längere Telefongespräche führen. Die angekündigte Verschärfung dieser Thematik begrüße ich auch aus diesem Grund ausdrücklich.
    Damit mag ich vielen Unrecht tun, aber das ist nun mal meine Erfahrung und so wundert es nicht dass mittlerweile die Verkehrsnachrichten im Radio länger dauern als die Musik dazwischen.
    Mein Vorschlag:
    Den rechten Fahrstreifen abbrechen und dafür einen zweiten Mittelstreifen bauen ;o)

  49. Günther Wolf sagt:

    Die Lösung wäre ganz einfach: Aufhebung des Rechtsfahrgebots mit gleichzeitiger Geschwindigkeitsbegrenzung.
    USA: „keep your lane“ „Bleib auf deiner Spur“. Alle fahren in etwa gleich schnell und bei den seltenen Spurwechseln gibt es auch einen rechten Spiegel den es zu beachten gilt.
    Leider gibt es dafür in der BRD keine Lobby.
    Übrigens: die maximale Kapazität (Fahrzeuge pro Stunde) der Autobahnen liegt bei sage und schreibe 60 km/h

  50. Sebastian sagt:

    Eigentlich ist ja schon viel gesagt worden aber irgendwie juckt es mich doch auch meine Sichtweise darzulegen:
    Zunächst sehe ich das genauso wie viele andere hier auch: Das ein Fahren auf der mittleren order gar linken Spur bei gleichzeitig freiem rechten Fahrstreifen ist unnötig und in gewisser Weise auch rücksichtslos. Rücksichtslos gegenüber jenen Verkehrsteilnehmern die schneller Unterwegs sind. Im Übrigen gefährdet ein langsamer Überholvorgang oftmals auch den Überholten selbst (lange Verweilzeit im toten Winkel, unklare Situationen vor Baustellen, etc). Aber wie so oft gibt es auch eine Kehrseite der Medaille: Fährt man vorwiegend rechts wird einem das einfädeln auf die mittlere/linke Spur oft schwer gemacht. Ich erlebe es immer wieder selbst, wie einem trotz langem Blinken und geringer Geschwindigkeitsdifferenz zur nächsten Spur hin ein Spurwechsel verwehrt wird. Keine Ahnung warum aber es ist Fakt.
    Was aber viele Vergessen: Es gibt auf der Autobahn eben kein Vorfahrtsrecht. Wir müssen mehr Rücksicht aufeinander nehmen und einfach akzeptieren, das der eine schneller oder eben langsamer unterwegs ist (unter Einhaltung der STVO). Wieder mehr den gesunden Menschenverstand anwenden. Weder mit 90km/h die mittlere Spur blockieren noch im dichten Verkehr mit 200km/h fahren müssen.
    Ich bekomme halt immer wieder den Eindruck, das in dieser Sache sehr egoistische Betrachtungsweisen zu Tage kommen. Und das finde ich persönlich sehr schade! Ich bin in gewisser weise stolz darauf kein generelles Tempolimit zu haben. Ein mündiger Bürger soll das selbst entscheiden können. Ich möchte kein Gesetz haben, das mir ganz genau in Zahlen vorschreibt wie ich zu Überholen oder die Mittelspur zu nutzen habe! Was wollen wir Deutsche noch alles reguliert haben? Betrachtet die Autbahn als wofür sie gebaut wurde: Für ein zügiges und stressfreies Vorankommen.

    • Huby sagt:

      Der ADAC sollte am Thema weiter arbeiten und und wissenschaftlich untersuchen (lassen), welche Vor- und welche Nachteile es hätte, auf Autobahnen (und vergleichbaren Straßen) das Verbot des Rechtsüberholens aufzuheben. Die in anderen Kommentaren bereits erwähnten Erfahrungen anderer Länder (z.B. USA) wären mit einzubeziehen. Ebenso die Frage der Einführung eines generellen Tempolimits auf Autobahnen.
      Das Thema scheint wichtig genug zu sein, wie die Diskussion hier zeigt.

  51. H. Mayr sagt:

    Das mit dem Rechtsfahrgebot ist zwar die heutige Rechtslage, ist aber meines Erachtens aufgrund des heutigen Verkehrsaufkommens auf den Autobahnen überholt.
    Denn wenn man heute rechts fährt, muß man sich entweder der Geschwindigkeit der Lastwagen (80-90) unterordnen und kommt somit kaum noch voran, oder man wechselt alle paar Minuten die Spur. Besonders unangenehm ist es auf zweispurigen Autobahnen. Denn da wird man dann oft nicht mehr von den Linksfahrern auf die linke Spur gelassen (auch wenn man ordnungsgemäß blinkt).

    Die mittlere Spur ist noch die einzige Spur, die es erlaubt, sogar bei relativ hohem Verkehrsaufkommen mit Tempomat zu fahren. Und wenn man sich jeder dabei an die Richtgeschwindigkeit von 130 km/ h halten würde (sofern es nicht anderweitig begrenzt ist) dann könnte man sogar sehr entspannt fahren. Stattdessen gibt es immer wieder Leute, die selbst dann noch bei 130 km/h dann auf der mittleren Fahrspur andere drängeln, weil sie offenbar zu langsam für die linke Spur sind oder nicht so schnell (200 km/h) fahren wollen.

    Dazu kommt dann noch das Problem, das einige LKW-Fahrer sich „Elefantenrennen“ liefern und die mittlere Spur verstopfen, weil sie den Vordermann wegen 5 km/h Unterschied überholen. Dies müsste stärker und strenger geahndet werden. LKW’s haben nichts auf der mittleren Spur verloren.

    Zudem fahren sie mit 90 km/h (das schaffen viele LKW’s) ohnehin zu schnell. Von daher könnten sie sich eigentlich nicht gegenseitig überholen, wenn jeder 80 fahren würde.

    Zusammenfassend gesagt, sehe Problem eher bei den Autofahrern die meinen, auf der mittleren Spur 160 fahren zu müssen und eben die LKW’s.
    Natürlich darf man auf der mittleren Spur auch nicht mit 100 km/h schleichen, sondern sollte sich (wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung besteht) sich mindestens an den 130 km/h orientieren.
    Wenn jeder so fahren würde, wäre alles gut. Und diejenigen die wirklich mehr als 130 fahren wollen, für die gibt’s die linke Spur (bei einer 3 spurigen Autobahn).
    Bei zwei Spuren siehts natürlich anders aus. Da muß man entweder hinter dem LKW hinterher „zockeln“, oder eben links mit den schnellen Autos mitschwimmen.

  52. Jörg Wischnewski sagt:

    Viel zu oft wird das Rechtsfahrgebot von denen zitiert, die aber ungeniert gegen das Tempolimit verstoßen. Was viele, die das Rechtsfahrgebot immer wieder herbeten nämlich eigentlich sagen wollen, ist: „Platz da! Alle anderen sind Schleicher und sollen gefälligst Platz machen.“

    Auf mehrspurigen Autobahnen und Schnellwegen sollte es lieber ein Spurhalte-Gebot geben. Damit verbunden ein einheitliches Tempolimit nach amerikanischem Vorbild. Übermäßiges Überholen mit häufigem Spurwechsel sollte somit verboten sein, zumal es oft mit einer Überschreitung des Tempolimits und unnötigen Beschleunigungsvorgängen einhergeht.

    Der ganze Stress entsteht doch nur dadurch, dass die Leute mit so unterschiedlichem Tempo unterwegs sind. Wie wir ja alle wissen, kostet die Raserei doch nur zusätzliches Benzin und schadet der Umwelt. Wir müssen also endlich weg von der „Rennfahrermentalität“ hin zu gegenseitiger Rücksicht und einer gewissen Gleichmut am Steuer. Dann dürfte es auch kein Problem sein, wenn man ganz entspannt auch rechts an jemandem vorbei zieht.

    Naja, was rege ich mich auf. Bald wird es elektronische Leitsysteme geben, die kassieren nicht nur automatisch die Maut, sondern sorgen auf unseren überfüllten Autobahnen für genügend Abstand und gleichförmige Bewegung, was ja auch den Straßenbelag schont. Dann wird es eine „Autopilot-Pflicht“ geben. Und welch Wunder, dann läuft es ganz ohne Überholmanöver. Die Fahrzeuge ordnen sich je nach Ziel ein, wie im Stadtverkehr. – Aber wer weiß – vielleicht wird die linke Spur dann ja für die Reichen und die ambitionierten Raser reserviert, die sich die „Express-Gebühren“ leisten können/wollen. Freut Euch!

  53. H. Mayr sagt:

    Wie ich schon geschrieben habe. Wenn jeder auf der mittleren Spur die Richtgeschwindigkeit fahren würde (sofern keine Beschränkung es gibt), gäbe es keine Probleme. Und rechts fahren dann die Brummis. Links die Leute, die meinen, sie müssen den Sprit raushauen und 200 fahren, oder Andere nötigen, weil diese „nur“ 160 oder 180 fahren.
    Übrigens: Was viele nicht wissen. Wer schneller als die Richtgeschwindigkeit fährt, und in einen Unfall verwickelt ist, kann vor Gericht auch eine Mitschuld erhalten, auch wenn er eigentlich nicht Schuld ist. Das kann natürlich dann auch versicherungstechnische Konsequenzen haben.

    Ich wäre sofort für ein Tempolimit, so wie es in Frankreich oder in der Schweiz üblich ist – mit drakonischen Strafen.
    Dann hört die Drängelei von Manchen auch auf, die meinen, sie müssten bei so hohen Geschwindigkeiten noch bis auf 1 m aufschließen. Das ist lebensgefährlich und sollte den sofortigen Führerscheinentzug zur Folge haben – jedenfalls viel gefährlicher als reines Mittelspur-Fahren.

  54. Dietmar sagt:

    Wenn einige mal nachdenken, würden sie erkennen was sicherer ist. Ich fahre als Berufspendler ca. 40.000 Km im Jahr und habe einen dicken Hals wenn man sich hinter den Mittelspurfahrern anstellen muss zum überholen, zumal sehr oft die rechte Spur richtig leer ist. Tut mir leid ….. Besserwisserei und Rücksichtslos!

    • H. Mayr sagt:

      Wenn die rechte Spur leer ist (auf längere Sicht, und nicht nur bis zum nächsten LKW) dann ist es sicherlich rücksichtslos, wenn man nicht wechselt. In der Praxis ist es aber selten (meistens nur sonntags oder auf prinzipiell wenig befahrenen Strecken so) daß rechts länger frei ist. Auf den Hauptverkehrsachsen A5, A8 usw. ist das sehr selten.
      Und wegen 1 km zu wechseln, bis zum nächsten LKW macht keinen Sinn.

      Natürlich sollte man auf der mittleren Spur auch nicht „schleichen“, indem man „nur“ 100 km/h fährt. Ich denke, wenn man mindestens die Richtgeschwindigkeit fährt (130 km/h) hat keiner das Recht, so jemanden zu drängeln. Ohnehin gibt es ja sowieso oft Tempolimits.
      Ich halte es eher egoistisch, wenn dann manche Leute meinen, sie haben das Recht, auch auf der mittleren Spur schneller als 130 km/h voran zu kommen. Wem das zu langsam ist, der muß eben links überholen.

      Das wäre ja genauso, wenn sich Fahrer von PS starken Autos wie Porsche, Mercedes, Audi und BMW darüber aufregen würden, weil sie links nicht bis zur Abregelgrenze (250 km/h) fahren dürfen und vor denen dann jemand fährt mit „nur“ 180 km/h oder 200 km/h. Wo leben wir denn.
      Die Autobahn ist für alle da, und da gibt’s kein Egoismus. Wer schneller fahren will, muß eben überholen.
      Und wer wirklich rasen will, der muß auf den Nürburgring.

  55. Herbert sagt:

    So wie im Video gezeigt, ist es doch fast nie.
    Meistens ist es so, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung besteht.
    Rechts fahren LKW mit 85 km/h oder Leute, die nicht schneller möchten oder dem Stress des ständigen Spurwechsels aus dem Weg gehen wollen.
    In der Mitte fahren diejenigen, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten und nicht rechts verhungern möchten.
    Links fahren die, für die die Geschwindigkeitsbegrenzung eine unverbindliche Empfehlung darstellt.
    Es erfordert kein fahrerisches Können die linke Spur für sich zu beanspruchen und andere vor sich herzujagen, egal wie schnell die schon fahren und ob das vorgegebene Limit bereits erreicht ist.
    Dazu kommt, dass kaum noch jemand bereit ist, andere Fahrzeuge vor sich einscheren zu lassen, auch wenn das keinen nennenswerten Zeitverlust bedeutet.
    Charakterstärke fehlt den meisten Autofahrern, nur das eigene schnelle Fortkommen interessiert, die Anderen sollen doch sehen wo sie bleiben.
    Wir brauchen ein allgemeines Tempolimit von 130 km/h und eine permanente Überwachung der Einhaltung der vorgegebenen Begrenzungen, dann regelt sich das ganz von alleine.

  56. WePe sagt:

    Wer die Bilder von auffahrenden LKW´s mit einem dazwischen befindlichen PKW gesehen hat
    weis warum man nicht gerne ganz rechts fährt. Es wir sogar empfohlen:Sobald sich eine
    Stauung ankündigt die linke Spur zu nehmen.
    M.M. Wenn auf der mittleren Spur mit 130 km/h gefahren wird muß nicht damit gerechnet werden, dass
    auf der rechten Seite einer „vorbeifährt“.
    Anm.:Wer mit mehr als 130 km/h unterwegs ist stellt ein erhöhtes
    Gefahrenpotential dar und hat Teilschuld auch bei unverschuldeten Unfällen.

    Eine Anregung für den ADAC: Folgendes sollte publik gemacht werden: Wenn ein rechts Fahrender
    erkannt hat dass sich auf der linken Spur ein schnelleres Fahrzeug nähert sollte er kurz den
    rechten Blinker setzen. Es wäre für die Schnelleren beruhigend und würde manchen Auffahrunfall
    vermeiden helfen !!!
    Nebenbei mein Kfz erreicht weit über 200 km/h.

  57. H. Mayr sagt:

    Diejenigen, die sich über die Mittelspurfahrer aufregen, sollten sich zudem mal überlegen, ob sie ansonsten auf der Autobahn alles richtig machen:

    z.B. halber Tachowert Abstand halten,
    (Das macht fast kaum jemand, obwohl man es in der Fahrschule gelernt hat). Gerade auf der AB kann Abstand überlebenswichtig sein. Aber Manche vertrauen hier zuviel dem eigenen Reaktionsvermögen oder der Technik im Auto. Wobei auch diese beiden Dinge nicht die Physik überlisten können.
    oder
    Rettungsgasse richtig bilden

    oder
    Reißverschlußverfahren, wenn sich eine Fahrspur verengt.

    Nicht selten sind es solche Fahrer, die gleich nach dem Auffahren auf die Autobahn über mehrere Fahrspuren wechseln, anstatt sich erstmal über das Verkehrsgeschehen einen „Überblick“ zu verschaffen.

    oder die ständig im Stau oder Kolonnenverkehr zwischen den Fahrspuren springen und Andere vielleicht ausbremsen, nur weil sie meinen, dadurch schneller voran zu kommen.
    Der Egoismus ist leider oft verbreitet, und je nach Größe und PS des Autos glauben Manche dann, schon an sich gewisse Rechte mit gekauft zu haben.

    • Hartmut sagt:

      Jo, ich mache (fast) alles richtig und ich ärgere mich über die (Sonntags-)Mittelspurfahrer und ich habe Verständnis für die, die nicht zwischen Trucks eingeklemmt werden wollen (Hat mein Schwiegersohn mit Glück mal überlebt). Und ich bin dafür, den Rückspiegel zu beachten und mache gern Platz für Raser, die habe ich lieber vor als hinter mir.

      Aber was soll die ganze Aufregung? Derweil bastelt der Staat an Gesetzen, die führerlose Autos beliebter machen. Dann hat sich das Thema erledigt.
      Warum kommen jetzt Vorschläge, die Ordungsgelder für Verkehrsverstöße zu erhöhen, selbst solche, die fahrlässig jedem mal passieren können?
      Warum soll ausgerechnet jetzt das Telefonieren am Steuer komplett untersagt werden?
      Da wird es noch einige kreative Gesetzesinitiativen geben, um die Attraktivität selbstfahrender Autos zu steigern. Für mich steht fest, dass die Lobby der Autoindustrie dahintersteckt.

      PS: Um Irrtümern vorzubeugen: Ich bin nicht für Telefonieren am Steuer. Das schwachsinnige, lobbygeförderte Gesetz für Freisprecheinrichtungen hätte verdient, einfach stillschweigend zu Grabe getragen zu werden. §1 StVO hätte vollkommen gereicht.

  58. Reiner Z. sagt:

    Die ganze Diskussion greift viel zu kurz, während meiner weit über 1 Mio km (unfallfrei!) hat eine nicht mehr länger zu akzeptierende Ignoranz breitgemacht (Handybenuzung, Rotlichtverstösse, nicht blinken, Rückspiegel nur zum Schminken, LKW´s an Sonntagen, etc.), die „Weitsicht“ hört meist an der eigenen Stossstange auf und die Polizei ist nicht (mehr) präsent, bzw. interessiert sich nicht für solche „Banalitäten“. Unfälle passieren durch (zu) langsame und (zu) schnelle Fahrer, wir werden (leider) an einer drastischen Regulierung nicht vorbeikommen.
    Wenn alle gleich schnell (nicht gleich langsam !!!) fahren reduzieren sich solche Gefahrenmomente, d. h. Geschwindigkeitsbegrenzung und vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit auf der 1./2./3. Fahrbahn mit z. B. 90/120/!40 km/h. Dies wird in der Praxis nur mit autom. Systemen, also autonomen Fahren durchzusetzen sein.
    Ich werde es wohl nicht mehr erleben, aber die techn. Entwicklung wird den Weg zeigen.
    Bis dahin fahre ich lieber in Frankreich mit deutlich weniger Stress trotz, oder gerade wegen der Geschwindigkeitsbegrenzung.

  59. Tomas Zinnecker sagt:

    Solange die Gesetzeslage so schwammig ist wird man den ewigen Mittelspurfahrern nie beikommen. Mit einer klaren Gesetzesänderung wäre dem leicht beizukommen wenn man will. Was mich aber nervt ist dass das Video nur mit einem Facebookaccount zu sehen ist. Wird der ADAC jetzt auch schon von Facebook bezahlt.

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