Wo Schwarzeneggers Elektro-SUV gebaut wird
30. Januar 2017
Ladesäulennetz zu 25 Prozent fertig
31. Januar 2017
Alles anzeigen

ADAC Autokostenberechnung: Wir haben Plug-in-Hybride mit Dieseln und Benzinern verglichen.

Rein elektrische Autos sind laut aktuellem ADAC Autokostenvergleich meist teurer als vergleichbare Diesel oder Benziner. Bei welchen Fahrzeugtypen ist ein Wechsel vom Verbrennungsmotor zum Plug-in-Hybrid oder Elektroauto wirtschaftlich sinnvoll? Wir haben die Ergebnisse unseres Autokostenvergleichs für euch zusammengefasst.

Das Ergebnis des aktuellen ADAC Autokostenvergleichs spricht vor allem für Plug-in-Hybride: Die Autokosten von 13 solcher Fahrzeuge liegen bei den 26 Vergleichen unter denen der Diesel- und Benziner-Modelle. Den Vergleich zwischen herkömmlichem Antrieb und Plug-in-Hybrid kann zum Beispiel der VW Golf GTE DSG mit Kosten von nur 48,9 Cent pro Kilometer für sich entscheiden. Günstiger fahren Autofahrer, die sich für einen Plug-in-Hybrid entscheiden, nur noch mit dem Toyota Prius 1.8 Plug-in-Hybrid Life (47,4 Cent pro Kilometer) – auch wenn sich der Prius im direkten Vergleich kostenmäßig nicht gegen die mit diesem Fahrzeug verglichenen Auris-Modelle (Auris 1.8 Hybrid Comfort mit 41,4 Cent und Auris 1.6 D-4D Comfort mit 43,2 Cent) durchsetzen kann.

Bei den rein elektrisch angetriebenen Autos fällt der Kostenvergleich trotz der 4000 Euro Kaufprämie deutlich zugunsten der klassischen Antriebsarten aus. Hauptgrund dafür ist der immer noch teils zu hohe Kaufpreis. Bei 27 Modellvergleichen sind nur sechs E-Autos günstiger als Modelle mit klassischen Antriebsarten. Mit 42,1 Cent pro Kilometer kann sich der KIA Soul EV Plug als günstigster Elektro-Gewinner im direkten Duell mit einem entsprechenden Diesel- und Benzinfahrzeug durchsetzen. Der Citroen C-Zero verliert zwar im direkten Vergleich gegen den Benziner (gut drei Cent günstiger), ist aber mit 34,6 Cent der billigste Stromer in der Untersuchung.

Anschaffungspreis, Wertverlust sowie Kraftstoff- bzw. Stromkosten

Grundlage des ADAC Autokostenvergleichs, der nahezu alle auf dem deutschen Markt erhältlichen Elektroautos und Plug-in-Hybride enthält, sind Anschaffungspreis, Wertverlust, Kraftstoff- bzw. Stromkosten, Werkstatt- und Reifenkosten sowie Steuern und Versicherung – bei einer Haltedauer von fünf Jahren und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern. Da dem Club nicht für alle Modelle realitätsnahe Verbrauchsangaben aus eigenen Messungen nach dem ADAC EcoTest zur Verfügung stehen, wurden für den Kostenvergleich NEFZ-Angaben (Neuer Europäischer Fahrzyklus) der Hersteller herangezogen. Gerade auch bei Elektroautos und Plug-in-Hybriden können die Kosten je nach Fahrprofil verhältnismäßig höher gegenüber konventionellen Antrieben ausfallen. Zum Kostenduell herangezogen wurden in Ausstattung und Leistung vergleichbare Versionen – nicht in allen Fällen stand dabei ein klassengleiches Modell zur Verfügung.

Alle Modelle im ADAC Autokostenvergleich gibt es unter adac.de/autokosten.

ADAC Motorwelt startet Serie zur „Mobilität der Zukunft“

Viele Fakten und Erfahrungsberichte rund um das Thema Elektroauto beleuchtet die aktuelle ADAC Motorwelt (Februar-Ausgabe 2017). Die neue Serie „Die Mobilität der Zukunft“ wird neben dem ersten Teil „Das Elektroauto“ in vier weiteren Folgen die Themen behandeln, die das Autofahren gravierend verändern werden.


Teile diesen Beitrag. Bei Klick baut der Browser eine direkte Verbindung zu den Servern von Facebook, Twitter oder Google auf.
Katharina
Katharina
PR Referentin, Digitale Kommunikation (DKO)

1 Comment

  1. kritFahrer sagt:

    „bei einer Haltedauer von fünf Jahren“ ? Wieso nur 5 Jahre, sehr auffällig?! Wenn ich mich einen teuren Wagen hole, dann versuche ich mit dem solange wie möglich zu kaufen, das gilt erst recht dann, wenn ich im Auto weniger Verschleiß habe, wie bei E-Autos und/oder wenn ich vorher lange Garantie & Gewährleistung habe, wie bei Kia/Hyundai, inzwischen auch bei normalem Opel.
    Für die meisten Leute ist entscheidend, wie gut & kostenmäßig sind die Autos nach der Garantie/Gewährleistung, wie oft & wie teuer ist die Werkstatt!
    Das ganze wirkt auf mich eher auf Dienstwagen konstruiert & entspricht weniger der Realität im privaten, denn die Meisten können sich nicht einfach einen neuen Wagen alle 5 J. leisten. Ich würde nicht mal bei einem Kleinwagen (eigene Erfahrung) wie Corsa, Ibiza, i20, Pegeout 106 alle 5 J. wechseln.
    Mein Hyundai i30 fährt sein 8 J. (15000/Jahr) ohne große Probleme täglich zu Arbeit, warum sollte ich den tauschen wollen, wenn auch die Inspektionskosten niedrig sind? Werkstatt habe ich bisher kaum gebraucht (3x Software-Update in 30 Min. & 1x Parksensor in der Garantie), aufgrund problemloser Nutzung. Ob das seriös ist, sei dahin gestellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.