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Motor warmlaufen lassen: Faktencheck

Viele Autofahrer haben im Winter mit vereisten und beschlagenen Scheiben zu kämpfen. Aber was hilft?

Unser Facebook-Post zum Thema „Motor warmlaufen lassen im Winter“ hat bei unseren Usern zu regen Diskussionen und auch zu Unverständnis geführt. Ist das Warmlaufen schädlich und was bringt es wirklich? Unsere Experten erklären die wichtigsten Aspekte.

Ist es schädlich, den Motor warmlaufen zu lassen?

„Ja, es ist schädlich“, sagt unser Technik-Experte Carsten Graf. Im Stand braucht der Motor deutlich länger, bis er seine Betriebstemperatur erreicht. Und dafür wird eine große Menge an Kraftstoff verbraucht, ohne eine Leistung zum Antrieb des Fahrzeuges abzugeben. Und solange der Motor nicht warm ist, gelangt viel unverbrannter Kraftstoff auf die Zylinderoberfläche und es kommt zwangläufig wegen schlechter Schmierung zu erhöhter Reibung. Die Folge: Zylinder- und Kolbenverschleiß.
Außerdem fließt unverbrannter Kraftstoff an den Kolben vorbei, gelangt in die Ölwanne und verdünnt so das Motoröl. Dadurch verschlechtert sich auch hier die Schmierung, was wiederum den Motorverschleiß erhöht.

Ist es verboten, den Motor warmlaufen zu lassen?

Laut Verkehrsrecht ist jeder Verkehrsteilnehmer dazu angehalten, unnötige Lärm- und Abgasbelästigung zu verhindern. §30 der StVo (Umweltschutz, Sonn- und Feiertagsfahrverbot) besagt:

Bei der Benutzung von Fahrzeugen sind unnötiger Lärm und vermeidbare Abgasbelästigungen verboten. Es ist insbesondere verboten, Fahrzeugmotoren unnötig laufen zu lassen und Fahrzeugtüren übermäßig laut zu schließen. Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn Andere dadurch belästigt werden.

Bei Verstoß droht ein Bußgeld in Höhe von 10 Euro.

Was bedeutet das für den Autofahrer? „Unnötig laufen lassen beinhaltet alle Aspekte, die vermeidbar sind“, so der ADAC Jurist Schäpe. „Der Motor dient in erster Linie der Fortbewegung und nicht dazu, beschlagene Scheiben zu befreien oder das Auto zu wärmen. Bei Lkws ist das Warmlaufen dagegen oft technisch notwendig und daher nicht vermeidbar.“

Wir wissen, dass Theorie und Praxis nicht immer im Einklang stehen. Wenn die Sicht erheblich beeinträchtigt wird und die Sicherheit im Straßenverkehr dadurch nicht mehr gewährleistet ist, muss der Autofahrer die Scheibe zwangsläufig frei bekommen. Sei es durch ein Trockentuch oder die Lüftung. Wir empfehlen euch allerdings, ein Trockentuch im Auto zu deponieren, um im Zweifelsfall die beschlagenen Scheiben damit zu reinigen.

Auch könnt ihr die Feuchtigkeit im Auto mit einfachen Tricks gering halten – so beschlagen die Scheiben erst gar nicht. Trocknet regelmäßig eure Fußmatten oder benutzt im Winter gleich Gummimatten. Klopft vor dem Einsteigen den Schnee ordentlich von euren Schuhen ab und befreit auch jegliche Ladung (Ski, Schlitten etc.) von Schnee, bevor ihr sie ins Auto packt. Alle ausführlichen Tipps dazu findet ihr in unserem Video mit JP Kraemer. 

Was bringt das Warmlaufen?

Bei diesem Punkt scheiden sich, nicht nur bei den Facebook-Usern, die Geister.

Ein ADAC Test zeigt, dass das Fahrzeug durch das Laufenlassen des Motors nicht besonders warm wird. Nach vier Minuten bei einer Außentemperatur von -10 °C hat das Motoröl erst eine Temperatur von -7 °C erreicht und auch aus den Luftaustrittsdüsen kommt nur ein laues Lüftchen mit ca. 13 °C. Dafür wurden dann jedoch bereits etwa 0,15 l Benzin verbrannt.

Fakt ist: Durch das Warmlaufen des Motors im Stand steigt der Spritverbrauch enorm an, die Umwelt wird extrem belastet und auch das Risiko eines Motorschadens steigt erheblich. Jeder Autofahrer sollte sich diese Punkte vor Augen führen, bevor er den Motor warmlaufen lässt. Verboten ist es allemal.


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Sophia
Sophia
Studium in Ansbach. Volontärin Digitale Kommunikation.

126 Comments

  1. Georg Follert sagt:

    Okay, und wer bezahlt mir dann den Blindenhund der vorweg läuft, bis ich die Scheiben soweit aufgewärmt habe, dass ich nach dem Kratzen auch durch sehen kann?

    • AU Staugart sagt:

      Selber bellen! Ich benutze seit Jahren mit bestem Erfolg Alkoholspray…….

    • Manfred Kampfl sagt:

      Das haben Leute mit Garagenplatz ausgeheckt. Vom ADAC hätte ich mir mehr Praxisnähe erwartet. Mit beschlagenen Scheiben ist es nicht verkehrssicher! Also warm laufen lassen was dann folglich nicht unnötig ist. Und ich habe der Umwelt zuliebe wirklich oft ohne versucht. Tuch bringt leider kaum was.

      • Witte Winfried sagt:

        Manfred, dass ist ja wohl de größte Unsinn was Du hier schreibst. Erstmal kann man die Frontscheibe abdecken wenn man nicht zu faul ist und durch die Scheibe ist dann eine freie Sicht, die Seitenfenster sprüht oder schiebt kurz das Gefrorene weg und schon kann man los fahren. In so einer kurzen Zeit sind die Scheiben zum losfahren nicht frei wenn man den Motor laufen lässt.

      • A.Levertz sagt:

        Mein Tipp
        Kleine Keksdose mit Holzkohle befüllen und im Innenraum des Autos Stellen,zieht die Feuchtigkeit auf und das beschlagen
        der Scheiben ist vorbei.

    • Paolo sagt:

      wenn Du blind bist darfst Du nicht fahren!!!!!

      Paolo

  2. Thorsten Engelhart sagt:

    Gilt das für den Motor für alle Motoren? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das für den Motor so schädlich ist, schließlich muss der doch auch mal an der Ampel laufen können. Wenn das wirklich so schädlich ist, wie hier beschrieben ist, ist das ein grober Ingenieursfehler und der ADAC sollte Druck auf die Konstrukteure ausüben! Es kann doch nicht sein, dass man solche Fehlkonstruktionen verkauft!
    Ich kann das absolut nachvollziehen mit dem Warmlaufen lassen. Die Scheiben beschlagen sonst von innen, man will ja den Motor so auch nicht auf Betriebstemperatur bringen, sondern die Heizung schneller funktionstüchtig machen. Bei meinem Diesel hatte ich schon eine leichte Heizwirkung beim Einsteigen, an kalten Tagen ohne Eis brauchte der Motor dafür einen guten Kilometer.

    • Walter Vogt sagt:

      Bitte nochmal im ADAC Faktencheck lesen.
      Es ist ausdrücklich die Rede vom kalten Motor warmlaufen lassen. Der Stop an der Ampel hat natürlich Vorrang, zudem ist beim ersten Ampelstop in aller Regel der Motor zumindest über die schädlichste Kaltlaufphase einigermassen hinweg gekommen. Das Ganze ist leider auch kein Ingenieursfehler, sondern schlicht und ergreifend Physik, Der könnte man höchstens mit einer Standheizung bzw. zusätzlichen Kühlwasservorwärmung ein Schippchen schlagen (im hohen Norden z.B. Schweden haben es fast alle Fahrzeuge)

      • Jonas36 sagt:

        DAs ist kein Ingenieursfehler das ist ein Technisch / Physlalischer Fakt und Bauart bedingt durch die Kostruktion eines Hubkolbenmotors das sich Krafstoff an den Kalten Saugrohren und Zylinderwandungen niederschlägt und dann ins Öl gerät
        . Und hätten die heutigen Diesel keinen Zuheizer in Form von Elektrischen Heizelement oder durch ein Standheizgerät würde auch nch 5Km Fahrt noch kalte Luft kommen, der Dieselmotor hat einen guten Wirkungsgrad und produziert sehr wenig Abwärme ins Kühlwasser.

      • Schinderhannes sagt:

        Jeder kalte Motor muss auf die eine oder andere Art warmlaufen und bei mir kommt die erste Ampel innerhalb der ersten hundert Meter und somit läuft der Motor dann quasi wie im Warmlaufbetrieb. Standheizung und Kühlwasservorwärmung benötigen ebenso Energieaufwand; also wird nichts gespart. Lasst doch den Menschen ein wenig Freiraum so lange nichts überzogen wird!

      • Anonymous sagt:

        ist Standheiung auch out ????

    • Hilli sagt:

      Fehlkonstuktion? Wer nur die geringste Ahnung von dem Funktionsprinzip einer Wärmekraftmaschine sowie Grundkenntnisse in Thermodynamik hat, der stellt solche Thesen nicht in den Raum….

  3. Alfred Kuck sagt:

    Wenn ich meinen Motor nicht warmlaufen lasse, muß ich nach ca. 100 Metern anhalten, den Sicherheitsgurt öffnen und die beschlagene Frontscheibe reinigen. Ich denke, daß in unserere einspurigen Wohnstraße die anderen Autofahrer für diese Aktion bestimmt Verständnis aufbringen oder irre ich mich da?

    • Günni sagt:

      es gibt inzwischen einige Automobile, die eine Defrost-Funktion für die Frontscheibe haben (extra Gebläse-Einstellung) – funktioniert recht gut und gerüchteweise soll es sogar Autos mit beheizbarer Frontscheibe geben – genial, oder?

      • wowiki sagt:

        Hi,
        schlauer Komm. Günni;

        Aber nur bei wenigen Fabrikaten u. dann nicht bei allen Modellen ;
        stimmt’s oder hab ich recht

        ;-))

        • M sagt:

          Hey Leute
          Lebt ihr hinter dem Mond, mein alter Ford Focus Baujahr 2001 hatte schon eine heizbare Frontscheibe, der neue natürlich auch, einschalten und Scheibe ist gleich offen (Motor warmlaufen lassen nein danke).

          • Anonymous sagt:

            Geht aber nur, wenn der Motor läuft, weil Scheibe jede Menge Strom zieht und sonst die Batterie sehr fix am Ende wäre.

      • Urs sagt:

        wenn Sie mir das kaufen, nehme ich das gerne 😉

      • Anonymous sagt:

        um die beheizung fur die frontscheibe einzuschalten muss auch der motor laufen!!!

      • Michi sagt:

        ist kein Gerücht, ich hatte mal einen 91er Mondeo, der hatte die. Wenn man ganz genau hinschaute konnte man die fädchen auch erkennen. Mit der Wirkung war ich sehr zufrieden. Leider scheint sich das nicht durchzusetzen.

      • AndreasB sagt:

        Beheizbare Frontscheiben sind toll weil man nicht kratzen muss. Leider muss man aber dafür genau das machen, was schädlich für den Motor und obendrein verboten ist: im kalten Zustand einige Minuten laufen lassen.

      • DP sagt:

        Das ist richtig. Ford bietet das schon seit jahren an. Die Heizdrähte sind sichtbar, an diesen Anblick muss man sich vielleicht gewöhnen. Aber die vorteile einer schonend enteisten Frontscheibe istdas wert.

    • Gebe Winkler sagt:

      Tja da machen Sie einen entscheidenden Fehler. Schauen Sie in der Bedienunganleitung für die Heizung ihres Fahrzeugs nach. Da steht wie man die Scheiben innen entfrostet. Schalter auf defrost und Klima an, Luft auf höchste Stufe. Innerhalb kürzester Zeit lüftet sich der Schleier. So geht das bei meinem Fiat Doblo Multimedia der nachweislich anfangs durch den hohen Motorwirkungsgrad nicht gut heizt.

  4. noreply sagt:

    Der Artikel behauptet, es gäbe LKWs, bei denen das Warmlaufenlassen technisch notwendig und unvermeidlich sei. Wie geht das rechtlich, wenn es verboten ist?

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo, §30 der STVO besagt „ …Es ist insbesondere verboten, Fahrzeugmotoren unnötig laufen zu lassen…“ Bei LKW´s muss der Druckluftbehälter für das Bremssystem vor Fahrtbeginn gefüllt sein, was bei einigen Modellen nur mit laufendem Motor funktioniert. Da dies aus Sicherheitsgründen zwingend notwendig ist, fällt das nicht unter „unnötig laufen zu lassen „. Viele Grüße.

      • Jens sagt:

        Leider wird der Begriff „unnötig“ nicht hinreichend definiert oder durch Beispiele erläutert. Wenn ich in mein kaltes Auto einsteige und losfahre, beschlagen die Scheiben von innen. Bei mehreren Insassen und ausreichend niedrigen Temperaturen gefriert die kondensierte Atemluft augenblicklich. Heisst: ich muss anhalten und die Frontscheibe von innen (!) vom Eis befreien. Muss ich während dieses Vorgangs den Motor abstellen? Handelt es sich hier um „unnötiges Laufenlassen“ im Sinne des §30 STVO? Übrigens: es gefriert nichts, wenn es im Innenraum des Wagen warm ist.

      • Anonymous sagt:

        Stephan

        Bei welchen LKW´S füllt sich der Druckluftbehälter denn ohne den Motor laufen zu lassen???

        Viele Grüße

    • Rudi sagt:

      … Das ist ein ganz anderes Thema. Ohne das die Druckluftbremse nicht den Betriebsdruck aufgebaut hat, kann ein LKW einfach nicht losfahren, da der Federspeicherbremszylinder die Räder blockiert.

  5. Martin M. sagt:

    Hallo,

    warm laufen lassen muss nicht unbedingt sein, meiner Meinung nach sollte ein Motor bei sehr kalten Temperaturen schon so eine halbe Minute oder auch ein bißchen länger zeit haben um „sich zu finden“. Danach für die ersten hunderte Meter empfehle ich eine dezente Fahrweise damit der gesamte Antriebsstrang sich ein wenig einläuft. Ich selbst bin Kfz – Meister und hatte noch nie einen Motorschaden etc. Mein jetziges Auto verfügt über eine Standheizung, eine feine Sache :-).
    Liebe Kollegen vom ADAC, so sehr ich euch schätze, aber die Geschichte mit dem drohenden Motorschaden ist ein tiefer Griff in’s Klo :-). Ein Motorschaden wegen ein bißchen warm laufen lassen gibt es in meinen Augen nicht!

    Martin

  6. Hajo sagt:

    Oh man……es ist so einfach sich vor beschlagenen Scheiben zu schützen…..
    Noch nie was vom abdecken der Windschutzscheibe / Heckscheibe mit Folie oder Pappe gehört?
    Entfernen, einsteigen und abfahren….
    So einfach kann Winter sein

    • Stef sagt:

      Sachlich ist dem nichts hinzuzufügen.

      Vor 30 Jahren habe ich eine Folie als Werbegeschenk von meinem Versicherungsfachmann erhalten. Seitdem habe ich kein einziges Mal meine Windschutzscheibe freikratzen müssen.
      Die „Warmlaufenbefürworter“ dagegen kratzen minutenlang (oft ohne Handschuhe), stehen (bisweilen mit Halbschuhen) im Schnee und atmen die „eigenen“ Auspuffgase ein, wenn sie die Heckscheibe säubern.

      Eine Folie kostet (vor kurzem eine Aktion bei real) 3 Euro – am Ende des Winters im Ausverkauf die Hälfte. Das Auflegen der Folie dauert weniger als 30 Sekunden, das Abnehmen derselben etwa 10 Sekunden.

      Warum es trotzdem – nach meiner Schätzung – höchsten 5% der Autofahrer so machen?

    • Stef sagt:

      Sachlich ist dem nichts hinzuzufügen.

      Vor 30 Jahren habe ich eine Folie als Werbegeschenk von meinem Versicherungsfachmann erhalten. Seitdem habe ich kein einziges Mal meine Windschutzscheibe freikratzen müssen.
      Die „Warmlaufenbefürworter“ dagegen kratzen minutenlang (oft ohne Handschuhe), stehen (bisweilen mit Halbschuhen) im Schnee und atmen die „eigenen“ Auspuffgase ein, wenn sie die Heckscheibe säubern.

      Eine Folie kostet (vor kurzem eine Aktion bei real) 3 Euro – am Ende des Winters im Ausverkauf die Hälfte. Das Auflegen der Folie dauert weniger als 30 Sekunden, das Abnehmen derselben etwa 10 Sekunden.

      Warum es trotzdem – nach meiner Schätzung – höchsten 5% der Autofahrer so machen?

    • Jonas sagt:

      Sobald man bei sehr niedrigen Temperaturen die Abdeckung weg nimmt, kann man schnell erkennen wie die Frontscheibe von innen beschlägt oder friert. – Das an machen des Gebläses macht die ganze Geschichte nicht besser, die Scheibe bleibt beschlagen. – Wer jetzt denkt „das passiert nicht“ der sollte im Winter sein Auto mal in Regionen stehen lassen, in denen die Höhenmeter im vierstelligen Bereich sind.

    • Anja Koller sagt:

      Das hilft nur, wenn es nicht zu kalt ist. Bei unter -10° kann man die Scheiben abkratzen oder abdecken wie man will, wenn man mit ganz kaltem Motor los fährt beschlägt sofort die Scheibe von innen, einfach von der Atemluft. Und da hilft auch das empfohlene Trockentuch nichts, weil das sofort von innen an der Scheibe festfriert. Dann fahre ich zwar mit freier Sicht los, aber nach ca. 200m ist die Scheibe innen voller wunderschöner Eisblumen, Sicht gleich NULL. Also stehen bleiben und von innen kratzen. Weiterfahren. Nach 200m nochmal stehen bleiben und von innen kratzen. Das ist wirklich klasse, vor allem wenn man nach 100m schon auf einer viel befahrenen Straße ist. Wer das nicht kennt ist noch nie bei -20° losgefahren.

      Dagegen hilft: Motor etwas warm laufen lassen, oder währen der ersten 1000m nicht atmen.

  7. Stf sagt:

    Ihr müsstet mal auf die Autobahn-Parkplätze zwischen 4 und 6 Uhr früh gehen.
    Alle LKW-Fahrer lassen dort erstmal mindestens eine halbe Stunde ihren Motor warm laufen.
    Was macht es da für einen Sinn, sich auf PKW-Fahrer zu konzentrieren?
    Bei einem im Leerlauf laufenden PKW-Motor ist der Spritverbrauch sowie der Schadstoffausstoß zudem minimalst.
    Da gibt es zahlreiche andere Maßnahmen, die der Umwelt WESENTLICH mehr bringen würden.
    Z.b. ein generelles Überholverbot für LKW ! !

    • Anonymous sagt:

      Oder zum Beispiel Tempo 120????

    • Decoy sagt:

      …ein generelles Überholverbot für LKWs. Findest Du nicht auch das man einen Beitreag mit noch höherem Egoismus nicht finden kann? Das ist ja nach der Parole: Hauptsache ich kann fahren der Rest ist mir schnuppe. Was das nun mit dem Beschlagen und warm laufenlassen von Motoren zu tun hat erschluist sich mir alleredings auch nicht!!!!!

  8. Jens sagt:

    Ich zitiere aus der Betriebsanleitung einer Standheizung:

    „Eine von der Batterie angetriebene Dosierpumpe leitet den Kraftstoff vom Tank in die Brennkammer, wo zusammen mit der zugeführten Luft ein brennbares Kraftstoff-Luft-Gemisch entsteht. Gleichzeitig wird über die zusätzlich verbaute Wasserpumpe (Umwälzpumpe) der Kühlkreislauf in Bewegung gesetzt. Die in der Brennkammer erzeugte Wärme erwärmt wiederum das Kühlwasser im Heizgerät. Die entstehenden Abgase werden über eine separate Abgasführung mit Schalldämpfer abgeleitet (weshalb der Standheizungsbetrieb in einer Garage oder an einer Tankstelle nicht zulässig ist).“

    Die hier entstehenden Abgase sind nicht umweltschädlich?
    Hier wird genau so Sprit verbrannt, als wenn der Motor läuft. Was sagt denn der Gesetzgeber dazu?

    • Gerhard Pfalzgraf sagt:

      Hallo Jens,
      nachdem das „Motor-warmlaufen“ verteufelt wird, bin ich froh, dass Du das Thema „Standheizung“ angesprochen hast. Fairerweise sollte dies auch der ADAC tun.
      Als Garagenparker habe ich das Problem nicht. In der Nachbarschaft beobachte ich aber, dass die Stadtheizung in PKW’s (bequem zu starten via Zeitschaltuhr oder App) oft über eine Stunde läuft. Gut zu erkennen am „Rauchfähnchen“.
      Da sollte man mal wirklich mal Vergleiche von „Standheizung“ und „Motor-warm-laufen“ nennen.
      Viele Grüße Gerhard

      • Anonymous sagt:

        Wenn ich meine Standheizung eine Stunde laufen lassen würde, müsste ich in Badehose ins Auto steigen ! Anschließend vorsorglich noch den ADAC rufen, weil die Batterie wohl spätestens am 2. Tag den Startvorgang nicht mehr bewältigen würde… Ihr Nachbar sollte sich mal im Handbuch über die korrekte Einstellung seiner Standheizung und Lüftung informieren !

        Ich habe im Octavia-Combi eine Standheizung ab Werk eingebaut. Meine Anlage enteist ALLE Scheiben in 15-20 Min. ! (je nach Eisdicke u. Aussentemperatur) – unter 10 Grad minus in 25 Minuten – und das ohne Rauchfahne ! Auch moderne Nachrüstanlagen (z.B. Webasto-Evo) schaffen das, bei sachgemäßem Einbau durch einen erfahrenen Fachbetrieb ! (Meine Frau hat seit Jahren eine solche Anlage im Polo und benötigt auch nicht länger) !
        Als weiterer Vorteil wäre die gleichzeitige Erwärmung des Motor-/Kühlkreislaufs zu nennen, der den Mehrverbrauch, Schadstoffausstoß und Verschleiß gegenüber einem normalen Kaltstart minimiert.
        Garage ist ´ne tolle Sache – nur kann ich die nicht mitnehmen, um unterwegs mein Auto eisfrei zu bekommen…

    • Willi sagt:

      Hallo Jens,

      auch mein Fahrzeug verfügt über eine Standheizung die serienmäßig von VW verbaut wurde und ich mit nichts in der kalten Jahrezeit missen möchte.

      Was hierbei Deine Frage zum Schadstoffaustoß betrifft, so kann ich dir versichern das diese nur einen minnimalsten Anteil dessen an Abgasen freigibt was ein warmlaufender Motor ausstoßen würde!

      Ferner hat diese Standheizung sogar den Vorteil das ja nicht nur der Fahrzeuginnenraum angewärmt wird sondern auch der Motor, d.h. startet man mit einem warmen Motor, so ist auch dessen Schadstoffausstoß gleich von Anfang an viel geringer als dies bei einem kalten Motor der Fall ist, – so haben Experten festgestellt, das der Gesamtausstoß an Schadstoffen beim Vorwärmen mit einer Standheizung (ca. 30 Minuten) geringer ist als das Losfahren mit kalten Motor!

      Ich kann deshalb deine Argumentation so leider nicht akzeptieren, im Gegenteil, ich habe hier auch einen Bericht von mir eingestellt und dort meinen Kommentar zum Thema Standheizung ausführlich erläutert.

    • Calle sagt:

      Bei einer Standheizung wird erheblich weniger Kraftstoff verbraucht !!! Des weiteren tritt dabei auch kein ehöhter mechanischer verschleiß des Motors auf da dieser ja nicht läuft. Was beschlagene scheiben betrifft gibts ja nun wirklich zu genüge Mittel und Wege die da abhilfe schaffen !!!

      • Tom sagt:

        Es geht nicht nur um beschlagene Scheiben, sondern darum, daß sie im Winter von innen zufrieren durch die Atemluft, und das ist auch durchs Gebläse nicht zu verhindern. Deshalb, für sichere Fahrt, erst warme Luft auf die Frontscheibe.

    • Rigelion sagt:

      Genau so ist es. Einstweilen den Motor starten und dann die Scheiben abkratzen ist das absolut Normale und der erwünschte Sicherheitsgewinn auf den ersten Metern. Auch nichts anderes als ein paar andere vorbeifahrende Fahrzeuge. Hier sind schon vor langen Jahren die Umweltfreaks im ADAC-Team einer Ideologie auf den Leim gegangen. Sollte man eigentlich inzwischen besser wissen. Das Ganze hat heute wieder Auferstehung mit der Maut-Frage. Jedenfalls in meinem Bekanntenkreis kenne ich keinen, der nicht schon immer für eine allgemeine Autobahn-Maut auch für Ausländer ist. Auch hier vertritt mein ADAC eine abzulehnende Linie.

    • Carsten sagt:

      Bei der Standheizung wird wesentlich weniger Kraftstoff verbrannt, da hier kein kompletter Motor läuft. Die Energie der Standheizung wird nur für die Erwärmung verwendet, nicht für Bewegung.

  9. berend sagt:

    Naturgemäß heizt der Diesel sehr viel schlechter als der Otto-Motor er ist ja auch nicht als Fahrzeugmotor sondern als Schiffsantrieb entwickelt worden! Früher gab es diese ekeligen Rausschleudern, Heizöl-Maseratis nicht. Nur die Bauern hatten so eine Dreckskarre von DAIMLER.

    Wir hatten damals nur ein Müdes, Mitleidiges Lächeln dafür über.

    • Anonymous sagt:

      was glaubst du wohl warum die Bauern in ihren Traktoren einen Dieselmotor haben .Nicht weil sie ihn mit einem Schiff verwechseln..Der Diesel hat seine Vorteile. Früher hatten sie keine Rußfilter, Ja sie stanken aber Ru9 ist nicht giftiger als die Abgase der Benzinmotoren, die früher auch mehr Schadstoffe rauspusteten ( gab noch keinen Kat, )

    • Anonymous sagt:

      was ist mit den benzinfressenden Schleudern? die das dreifache an Lietern verbrauchen klugscheisser!

  10. berend sagt:

    Naturgemäß heizt der Diesel sehr viel schlechter als der Otto-Motor er ist ja auch nicht als Fahrzeugmotor sondern als Schiffsantrieb entwickelt worden! Früher gab es diese ekeligen Rausschleudern, Heizöl-Maseratis nicht. Nur die Bauern hatten so eine Dreckskarre von DAIMLER.

    Wir hatten damals nur ein Müdes, Mitleidiges Lächeln dafür über.

    • Anonymous sagt:

      Die Zeiten sind schon längst vorbei. Ich fahre schon seit über 30 Jahren regelmäßig Diesel (Dienstfahrzeug). Da habei ich die Entwicklung live miterlebt ((Passau, Mondeo, C-Max, Peugeot). Privat Golf und KIA.
      Ich bin damit richtig zufrieden. Sowohl von der Leistung als auch vom Komfort, auch die Heizleistung ist ganz ordentlich. Und das mit den Bauern ist längst überholt. Na ja 😣

  11. ufux sagt:

    Ein wesentlicher Aspekt, der hier vergessen wurde: Autos haben heute oft einen elektrischen Zuheizer, der schnell für warme Luft sorgt. Da ist der Motor noch lange nicht warm, aber die Scheibe wird schon getrocknet und angewärmt, sodass beom Losfahren die Scheibe nicht gleich wieder zu ist. Deshalb lasse ich auch den Motor laufen, wärend ich kratze.

  12. Anonymous sagt:

    Es ist interessant die verschiedenen Erfahrungsberichte und Meinungen zu lesen. Allerdings wäre es schön, wenn nicht gleich abweichende Meinungen verbal deftig in die Tonne getreten würden…

  13. Anonymous sagt:

    Die nach hundert Meter von innen beschlagene Scheibe kann ich auch von innen sauber machen. Die nach hundert Meter von außen schon wieder eingefrorene Scheibe ist mir zu gefährlich. Ich kann doch nicht alle paar Meter mitten auf der Straße stehen bleiben und ein zweites oder drittes mal die Scheibe frei kratzen.

  14. Rob sagt:

    Ich halte es für bedenklich, einen alten Motor mit vielen hunderttausend Kilometern Laufleistung bei -15 Grad zu starten und sofort loszufahren – z.B. gleich einen Berg hoch und den Motor mit kaltem Öl und vielleicht doch zu überlasten. Im Leerlauf beim Start ist ja eben die Drehzahl automatisch niedriger als im Fahrbetrieb, also der Motor nicht sehr stark belastet. Bei mir ist es so, daß zunächst die Drehzahl auf 1250 geht, dann nach einiger Zeit auf vielleicht 1000 abfällt und dann sich bei 700 oder 650 einpendelt. Die Frage an die ADAC- und anderen Experten ist also: wie sieht es aus bei einem alten Motor? Ist es nicht besser zu warten, bis der Motor selber diagnostiziert, die 1250 Umdrehungen im Leerlauf beim Kaltstart waren genug und er sinkt auf 1000?

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Rob, natürlich sollte ein Motor – ob alt oder neu – nicht direkt nach einem Kaltstart stark belastet werden. Auch hohe Drehzahlen sollten stets vermieden werden, bis der Motor komplett – auch das Motorenöl – seine Betriebstemperatur erreicht hat. Die Leerlaufdrehzahlerhöhung soll ein Absterben des kalten Motors verhindern. Eine wieder normale Leerlaufdrehzahl ist aber kein Anzeichen für einen betriebswarmen Motor. Viele Grüße.

  15. Meier sagt:

    Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre….

    Ich bin Hundehalter, so wie viele andere auch. Ein Hund regelt seine Körpertemperatur z.T. durch abhecheln von Körperflüssigkeit, die sich dann im Fahrzeug befindet. Dadurch kommt es nicht nur zum beschlagen der Scheiben, sondern die frieren regelrecht zu. Da ist es also nicht mit einem Fensterlappen getan, weil Eis kann man nicht so einfach wegwischen. Ich muss die Scheibe erst einmal ein wenig anwärmen, um dann mit einem etwas gröberen Tuch die dünne Eisschicht entfernen zu können.

    Abgesehen davon sieht man immer wieder Fahrzeuge, die mehr oder weniger blind durch die Gegend fahren, wäre es da nicht angebracht, das der ADAC sich für den werkseitigen Einbau einer Scheibenheizung (es gibt Fahrzeuge die haben so etwas) einsetzt.

  16. Pflieger sagt:

    Ich habe das auch schon mal probiert ,Scheiben abkratzen, reinsetzen ,Motor starten, losfahren.
    Nach ca.50 m sehe ich nichts mehr, kann aber nicht anhalten, da auf meiner Seite weder Parkstreifen
    noch Gehweg ist, dazu kommt der Durchgangsverkehr, so daß ich nicht verbotenerweise gegen den
    Verkehr auf die linke Straßenseite zum Parkstreifen kann um die Frontscheibe zu enteisen.Wenn dann manchmal auch noch die tiefstehende Sonne am Morgen scheint hast du endgültig verloren.
    Da helfen alle guten Ratschläge, die im warmen Büro ausgedacht werden ,garnichts.

  17. Joertg sagt:

    Bei meinem Citroen C5 HDI sind Wärmeelemente im Heizkanal installiert, aber auch die brauchen eine kurze Weile um die Luft zu erwärmen. Ich starte den Motor immer, bevor ich kratze, bzw. Enteiserspray auf die Scheiben sprühe und schalte auch die heizbare Heckscheibe ein, die auch die Spiegelheizung aktiviert. Sicherheit geht vor. Passiert was, dann ist der Fahrer Schuld, weil die Scheiben nicht frei waren. Kommt noch Personenschaden dazu, dann ist die Ka..e richtig am Dampfen. mach euch also nicht ins Hemd, wenn mal ein paar Minuten die Motoren laufen.

  18. Tammo Lühring sagt:

    Hier mal gehört haben : ich fahre seit über 30 jahren mindestens 200 Tage pro Jahr zur Arbeit.während des Vorgangs des öffnen des auffahrttores bzw auch des Enteisens der Frontscheibe im Winter lasse ich den Motor schon mal mehrere Minuten im stand laufen.alle meine Fahrzeuge waren bei der inzahlunggabe beim Autoneukauf kurz vor 300000 km vereinzelt sogar 350000 auf dem Tachometer. Die Motoren waren immer noch sehr gut in Form.meistens War das Fahrwerk oder Chassis oder oft die Elektrik fertig. Nie Motor oder Getriebe.Also das mit dem Verschleiß ist offensichtlich ein fake.
    Beste grüße aus niedersachsen

  19. EWO sagt:

    Ist schon schlimm wie in Deutschland grundsätzlich alles zerredet wird. Wir werden immer mehr zu fremdgesteuerten Bürokraten.
    Ideal ist natürlich Standheizung oder Carport oder Abdeckung der Scheiben um etwas mehr Komfort trotz kalter Witterung zu bekommen.
    Aber es gibt eben Situationen wo es ohne 2-3 Minuten Leerlauf bei stehendem Auto nicht geht.
    Wie viel Prozent der Autofahrer machen das denn tatsächlich, und wenn wie oft
    und was hat das absolut gerechnet für eine Auswirkung auf die Umwelt?
    Ich meine es lohnt nicht einmal darüber zu diskutieren und schon gar nicht sich darüber aufzuregen wenn verschiedene Meinungen zu dem Thema existieren. Die Abgasbelastung in DE geht durch diverse Maßnahmen herunter und das ist gut so. Aber man sollte nach Pareto die Brocken zuerst lösen und dann die Peanuts bearbeiten.
    Das der ADAC in seiner Argumentation sich nicht auf die Seite der „komfortbetonten“ Autofahrer stellt und sogar das weit hergeholte Argument des „Motor-Tods“ zieht, um dem Gesetzgeber gerecht zu argumentieren, hat vermutlich ganz andere Gründe.

  20. Thorsten sagt:

    „Fakt ist: Durch das Warmlaufen des Motors im Stand steigt der Spritverbrauch enorm an, die Umwelt wird extrem belastet und auch das Risiko eines Motorschadens steigt erheblich. Jeder Autofahrer sollte sich diese Punkte vor Augen führen, bevor er den Motor warmlaufen lässt. Verboten ist es allemal.“

    In meinen Augen betreibt der ADAC hier eine regelrechte Hysterie!

    Lasse ich das Fahrzeug nicht warmlaufen, komme ich nach dem scheibenfreikratzen und losfahren keine 20 Meter weit, bevor innen alles beschlagen ist, oder bei starker Kälte sogar die Scheiben von innen vereisen.
    Dann muss ich rechts ranfahren und versuchen mühsam die Scheiben freizubekommen.
    U.u stehe ich dann ungünstig und gefährde mich und andere.

    Deshalb lasse ich in solchen Fällen das Fahrzeug warmlaufen!

    Ich starte den Motor, drehe Heizung und Gebläse auf „max.“ und schalte Sitz- und Lenkradheizung ein. Nach 10 Minuten sind die Scheiben mindestens soweit angetaut, das sich das Eis leicht mit dem Scheibenwischer beseitigen lässt, nötigenfalls unter Zuhilfenahme der Scheibenwaschanlage.

    Nach dem einsteigen und losfahren beschlagen die Scheiben nicht mehr – geschweige denn das die Scheiben von innen vereisen (und nur als angenehmer Nebeneffekt ist es im Innenraum wohlig warm).

    Das Warmlaufenlassen dient ganz eindeutig der Verkehrssicherheit und in diesem Sinne handelt es sich ganz sicher nicht um unnötiges laufen lassen des Motors.

    Außerdem:

    – der Spritverbrauch steigt nicht „enorm“ an – sondern, wie weiter oben schon geschrieben, in 10 Minuten sind es ca. 0,15 Liter.
    – in diesem Winter war es bislang 4-5x notwendig, das Fahrzeug warmlaufen zu lassen, da steigt das Risiko eines Motorschadens ganz sicher nicht „erheblich“
    – schon gar nicht wird die Umwelt „extrem“ belastet. Ganz im Gegentum – bei Euro 6 Motoren kommt doch annähernd eine Qualität hinten raus, die man zum Beatmen von Intensivpatienten verwenden kann 😉
    – in meinem Fahrzeug ist der Motor im Stand kaum zu hören – meine Tiefschläfer-Lehrer-Nachbarn störe ich morgens um 6:00 Uhr damit jedenfalls nicht, zumal die ihr Schlafzimmer am anderen Ende des Hauses haben …

    Umweltschutz und gut, richtig und wichtig.
    Und doch sollte man auch immer die Kirche im Dorf lassen …

  21. Jochen Eichenauer sagt:

    Bei meinem Nachbar läuft 30 Minuten vorher seine Standheizung. Bei meinem VW UP bräuchte ich – aufgrund der falsch dimensionierten Heizung eine ganze Ladung trockener Tücher. Ich lasse den Motor laufen und befreie die Scheibe von Eis und Schnee. Als erstes will ich im Winter sicher fahren und dann kommen andere Aspekte. Dafür ist der Mehrverbrauch gut angelegt. Von Juristen und Techniker kommt hier viel Richtiges – offenbar haben aber einige noch nie ein Kfz bei Minus 20 °C von Schnee und Eis befreit.

  22. Karlheinz sagt:

    Diesel hin oder her, wer seine Front- und Heckscheibe abdeckt ist schon mal klar im Vorteil. Und wer dann vor dem Schnee- oder Eisentfernen der restlichen Seitenscheiben, den Motor laufen läßt, Herrgott, die 1-2 Minuten sind doch ok.

  23. Karl Eisele sagt:

    Leben Sie noch im vorigen Jahrhundert? (Wäre in diesmal Fall auch Jahrtausend 😉). Ich glaube, Sie sind selbst noch nie in einem guTennis Dieselmotor gefahren.

  24. Michael sagt:

    Ich teile die Meinung des ADAC und bin dafür dass der Motor nicht laufen gelassen wird. Aber dann erzählt uns doch wie man anders eine zugefrorene Scheibe von Innen frei bekommt, ohne dass sie gleich wieder beschlägt oder zueist, selbst wenn man keinen Schnee von Schuhen oder Skier drin hat. Ein wenig Feuchtigkeit wird von außen immer eindringen, schon beim Aufmachen der Türen und Atmen am Abend davor. Wenn es draußen feucht ist beschlagen die Scheiben fast immer. Mit Trockentuch geht eine beschlage Scheibe, aber keine zugefrorene. Nicht jeder hat Standheizung wie in Kanada.

  25. Max K. sagt:

    Herr, lass Hirn vom Himmel regnen.
    Wenn ich so manchen Kommentar hier lese, dann fällt mir nur ein: „Dumm geboren, nichts dazu gelernt.“

    • Peter Lamp sagt:

      Wenn man bei Frost die (hoffentlich nicht festgefrorenen) Seitenfenster öffnet, verhindert man, dass sich an der Frontscheibe durch die Atemluft von innen ein Raureif-Film bildet! Dazu muss man das Auto nicht warm laufen lassen. Für die Enteisung von außen bringt das eh nichts.

  26. Rainer Antkowiak sagt:

    Damit auch im Winter die Frontscheibe nicht beschlägt hilft nur eins: Lüften.
    Auch wenn es im Auto kalt wird, Seitenscheiben eine Handbreit öffnen. Innenraumlüftung auf „Außenluft“. Heizungsanlage nach Betriebsanleitung (z.B. Frontscheibe Beschlag schnell entfernen) einstellen. (Ist der Pollenfilter noch durchgängig?) Motor starten. 30 Sekunden warten, damit die Motorschmierung sich aufbauen kann und der Katalysator in die Nähe seiner Betriebstemperatur kommt. Losfahren. Wenn die Frontscheibe innen mit einem Antibeschlagmittel präpariert worden ist, hat man freie Sicht.
    Nach dem Abstellen des Autos: Scheiben runter. Warme, feuchte Luft raus. Kalte trockene Luft rein.Scheiben hoch.

  27. Braun sagt:

    Also ich habe eine beheizte Frontscheibe. Und wenn ich dann den Motor anmache, ist innerhalb einer Minute meine Scheibe frei.
    Ich wüsste nicht, warum ich in so einem Fall darauf verzichten sollte. Um die Innenraumbeheizung geht es mir hierbei gar nicht. Das braucht mehrere Minuten.
    Meines Erachtens ist diese Minute vertretbar.

  28. Gabi sagt:

    Hallo, ihr schreibt „Wir wissen, dass Theorie und Praxis nicht immer im Einklang stehen. Wenn die Sicht erheblich beeinträchtigt wird und die Sicherheit im Straßenverkehr dadurch nicht mehr gewährleistet ist, muss der Autofahrer die Scheibe zwangsläufig frei bekommen. Sei es durch ein Trockentuch oder die Lüftung. Wir empfehlen euch allerdings, ein Trockentuch im Auto zu deponieren, um im Zweifelsfall die beschlagenen Scheiben damit zu reinigen.“
    Aber bei mir war es so, dass ich außen alles frei gekratzt hatte, ins Auto stieg und geatmet habe, danach hatte ich das Eis drinnen – das abzukratzen war ich nicht in der Lage und mußte gefühlt 30 Min warten, bis ich fahren konnte (bei laufendem Motor).
    Danach habe ich den Wagen immer angemacht mit starkem Gebläse und konnte immer direkt nach dem Freikratzen losfahren – Wärme war mir nicht wichtig, ich habe warme Kleidung.
    Jetzt habe ich ein neues Auto mit Standheizung und habe keinerlei Probleme mehr – allerdings soll das wohl auf Grund der anderen Batterie nur bei Dieselmotoren möglich sein…..
    Mein durchschnittlicher Spritverbrauch ist übrigens seltsamerweise leicht niedriger, als im Sommer (vermutlich verbrauche ich weniger, weil da der Motor tatsächlich gewärmt wird und in der Anfangsphase den Sprit raushaut, der auch im Betrieb benötigt wird) – ich rieche keine Abgase, wenn ich mal beim Lauf dazu komme und das müde Lächeln habe ich, wenn Leute mit ungeeignetem Werkzeug 15 Min an ihren Scheiben verbringen und dann immer noch keine wirkliche Sicht haben – oder mehr als 7,2l Benzin verbrauchen, wenn das Auto größer als ein Schuhkarton ist 🙂
    Meine Devise ist und bleibt, dass sich jeder alles selber aussuchen und kaufen darf, sogar eine eigene Meinung ist schön – ZUM GLÜCK!!

  29. Anonymous sagt:

    Ich habe selten so viel Schwachsinn von angeblichen Experten gelesen…
    Das Warmlaufenlassen des Motors führt weder zu höherem Verschleiß, im Gegenteil, noch zur Verdünnung des Motoröls, es ist lediglich vom Gesetzgeber verboten, warum können wir spekulieren, entweder aus falschem Umweltbewusstsein oder weil er an einem neuen Motor Mehrwertsteuer verdient. Es erhöht aber die Sicherheit, wenn ich vor dem Scheibenkratzen den Motor starte, damit die Scheiben nicht gleich wieder vereisen oder gar von innen zufrieren. Bei Benzinern kommt in wenigen Minuten warme Luft. Außerdem hat der Motor schon etwas Temperatur und das Motoröl ist dünnflüssiger und kommt überall hin, wenn ich Last brauche, um loszufahren.

  30. Günther Pläsken sagt:

    Bei einem Dieselmotor dürfte ein, kurzes Warmlaufenlassen von 3 Minuten doch nicht schädlich für den Motor sein, da der Dieselkraftstoff doch eine Selbstschmierung der Kolben hat ?

    • Rainer Antkowiak sagt:

      Hallo Herr Pläsken,
      die Schmierfähigkeit von Dieselkraftstoff dient nur der Lebensdauer der Kolben in der kraftstoffgeschmierten Diesel-Einspritzpumpe. Die Kolben im Motor haben von diesem Effekt nicht viel. Für die verschleißmindernde Schmierung dort ist es immer noch am wichtigsten, rasch in den Betriebstemperatur-Bereich des Motorenöls von 80 °C bis 120 °C zu kommen. Das geht im Winter am schnellsten unter moderater Last.

  31. Vlad sagt:

    Sowie ich generell ADAC schätze ist die Aussage von ADAC hier völlig falsch. Ich würde keinem raten den Wagen sofort nach dem Starten zu fahren. Das Motoröl benötigt Zeit im Leerlauf um sich im Motor zu verteilen. Im Leerlauf ist die Belastung für den Motor und somit der Verschleiß am niedrigsten. Und diese Zeit (im Sommer bis 30 Sekunden) ( Im Winter 1-2 Minuten) muss man dem Motor gönnen, sonst ist der erhöhter Verschleiß und sogar Motorschaden vorprogrammiert.
    ADAC schlägt sofort loszufahren, nur steigt die Temperatur rapid nur bei hoher Motorbelastung, also beim starken Beschleunigen. Man muss nur den gesunden Verstand einschalten um zu verstehen, dass nicht ausreichend geschmierter Motor bei starker Belastung Schaden nimmt.
    Sollten wir hier alle den blöden ADAC Rat befolgen damit unsere Autos noch schneller kaputt gehen und wir uns dadurch öfters neue Autos kaufen müssen????????? Umsatzsteigerung???? In welchem Interesse handelt hier ADAC? JEDER Autofahrer mit Erfahrung und jeder Kfz-Meister wird meine Meinung bestätigen.
    Ich wärme auch weiter vor und statt Geld für Motor-Reparatur auszugeben kaufe ich mir ein neues Fahrrad und eine Jahreskarte für die U-bahn und den Bus. DAS mach wirklich Sinn.
    ADAC wacht auf, wird langsam inkompetent.

  32. Holger Issle sagt:

    Spannende Ansichten vom ADAC. Es fehlt der Aspekt der elektrischen Helfer. Dinge wie Front-, Heckscheiben-, und Spiegelheizung funktionieren nur mit laufendem Motor. In der Zeit in der die Scheiben abgetaut sind, hat man dann ganz konventionell die Seitenscheiben freigekratzt.

  33. Walter Karl sagt:

    Das ist ja alles schön und recht. Mein Auto besitz eine heizbare Frontscheibe. Diese funktioniert aber nur bei laufendem Motor und löst eine Eisschicht bei -10° innerhalb einer Minute. Ich gehe davon aus, das das nicht „ein unnötiges laufenlassen“ des Motors ist! Oder??

  34. Anonymous sagt:

    einfach ne Wärmflasche aurf´s Amaturenbrett legen, dann beschlägt die Scheibe nicht mehr. Halbe Stunde reicht da aus

  35. Anonymous sagt:

    Wenn man in der Erkenntnis zu diesem Thema weiterkommen will, helfen weder Dramatisieren noch Bagatellisieren noch das Anführen von „Argumenten“ weiter, die mit dem Thema gar nichts zu tun haben.

    – Das „Warm“laufenlassen wird gemacht, damit die Scheiben nach dem Freikratzen nicht gleich wieder beschlagen – was bei Dunkelheit und Gegenverkehr zu einer fast vollständigen Blendung führen würde.
    Es geht überhaupt nicht darum, den Motor auf Betriebstemperatur zu bringen. (Das würde erheblich länger dauern.)

    – Die von -10°C auf -7°C angestiegene Motoröltemperatur hat mit dem Thema rein gar nichts zu tun. Die Temperatur der Gebläseluft (für die freien Scheiben) hängt von der Temperatur des sog. „kleinen Kühlkreislaufs“ ab – was „Experten“ bekannt sein dürfte. Die 13°C (plus, wohlgemerkt) der Gebläseluft sind für freie Scheiben bestens geeignet, und daher sollte man diese Temperatur nicht als „laues Lüftchen“ bagatellisieren.

    – 0,15 Liter Benzin (für ca. 20 Cent) sind kein „enormer Anstieg“ des Spritverbrauchs und stellen auch keine „extreme“ Belastung der Umwelt dar. Da gibt es ganz andere „Sünden“, wie z. B. unnötig hohe Motordrehzahlen im Fahrbetrieb oder niedriger Reifenluftdruck.

    – Zum angeblich „erheblich gestiegenen“ Risiko eines Motorschadens sollte man besser die beiden folgenden Szenarios vergleichen und dann konkreter werden: Losfahren OHNE das Warmlaufenlassen und Losfahren NACH Warmlaufenlassen. In BEIDEN Fällen gelangt unverbrannter Kraftstoff auf die Zylinderoberfläche und ins Motoröl. Können die Experten den MEHRverschleiß des Motors durch das Warmlaufenlassen konkret beziffern oder zumindest seriös abschätzen? DAS wäre ein Erkenntnisgewinn – wenngleich das Vermeiden dieses Mehrverschleißes das Problem der beschlagenen Scheiben natürlich nicht löst.

    – Selbstverständlich kann man die Feuchtigkeit im Inneren des Fahrzeugs möglichst gering halten. VERMEIDEN kann man sie im Winter allerdings kaum, und das, was trotz Sorgfalt an Feuchtigkeit übrig bleibt, lässt die Scheiben immer noch beschlagen. Die Feuchtigkeit der Atemluft tut da ein Übriges. Dieser „Tipp“ hilft also auch nicht wirklich weiter.

    – Eine Standheizung – richtig eingesetzt – hilft, dass man nach dem Einsteigen sofort losfahren kann. (Habe 15 Jahre gute Erfahrungen damit.) Aber auch die läuft nicht mit Weihwasser, sondern verbraucht auch Sprit, vielleicht sogar die bereits erwähnten 0,15 Liter…

    Die von mir vermisste Sachlichkeit erwarte ich insbesondere von den Experten des ADAC…

    Kommt alle gut durch den Winter!
    der Edi

  36. Edgar Bier sagt:

    Wenn man in der Erkenntnis zu diesem Thema weiterkommen will, helfen weder Dramatisieren noch Bagatellisieren noch das Anführen von „Argumenten“ weiter, die mit dem Thema gar nichts zu tun haben.

    – Das „Warm“laufenlassen wird gemacht, damit die Scheiben nach dem Freikratzen nicht gleich wieder beschlagen – was bei Dunkelheit und Gegenverkehr zu einer fast vollständigen Blendung führen würde.
    Es geht überhaupt nicht darum, den Motor auf Betriebstemperatur zu bringen. (Das würde erheblich länger dauern.)

    – Die von -10°C auf -7°C angestiegene Motoröltemperatur hat mit dem Thema rein gar nichts zu tun. Die Temperatur der Gebläseluft (für die freien Scheiben) hängt von der Temperatur des sog. „kleinen Kühlkreislaufs“ ab – was „Experten“ bekannt sein dürfte. Die 13°C (plus, wohlgemerkt) der Gebläseluft sind für freie Scheiben bestens geeignet, und daher sollte man diese Temperatur nicht als „laues Lüftchen“ bagatellisieren.

    – 0,15 Liter Benzin (für ca. 20 Cent) sind kein „enormer Anstieg“ des Spritverbrauchs und stellen auch keine „extreme“ Belastung der Umwelt dar. Da gibt es ganz andere „Sünden“, wie z. B. unnötig hohe Motordrehzahlen im Fahrbetrieb oder niedriger Reifenluftdruck.

    – Zum angeblich „erheblich gestiegenen“ Risiko eines Motorschadens sollte man besser die beiden folgenden Szenarios vergleichen und dann konkreter werden: Losfahren OHNE das Warmlaufenlassen und Losfahren NACH Warmlaufenlassen. In BEIDEN Fällen gelangt unverbrannter Kraftstoff auf die Zylinderoberfläche und ins Motoröl. Können die Experten den MEHRverschleiß des Motors durch das Warmlaufenlassen konkret beziffern oder zumindest seriös abschätzen? DAS wäre ein Erkenntnisgewinn – wenngleich das Vermeiden dieses Mehrverschleißes das Problem der beschlagenen Scheiben natürlich nicht löst.

    – Selbstverständlich kann man die Feuchtigkeit im Inneren des Fahrzeugs möglichst gering halten. VERMEIDEN kann man sie im Winter allerdings kaum, und das, was trotz Sorgfalt an Feuchtigkeit übrig bleibt, lässt die Scheiben immer noch beschlagen. Die Feuchtigkeit der Atemluft tut da ein Übriges. Dieser „Tipp“ hilft also auch nicht wirklich weiter.

    – Eine Standheizung – richtig eingesetzt – hilft, dass man nach dem Einsteigen sofort losfahren kann. (Habe 15 Jahre gute Erfahrungen damit.) Aber auch die läuft nicht mit Weihwasser, sondern verbraucht auch Sprit, vielleicht sogar die bereits erwähnten 0,15 Liter…

    Die von mir vermisste Sachlichkeit erwarte ich insbesondere von den Experten des ADAC…

    Kommt alle gut durch den Winter!
    der Edi

  37. surfbear sagt:

    Noch eine Überlegung zum Thema: Das Verbot kommt aus der Straßenverkehrsordnung, bezieht sich also nur auf Fahrzeuge, die im öffentlichen Raum geparkt sind. Für ein privates Grundstück ist die STVO nicht anwendbar.

  38. Carw sagt:

    Wie soll der Motor unterscheiden, ob das Auto fährt oder steht? Er dreht sich in beiden Fällen.

  39. Haldenwalker sagt:

    Hallo zusammen.

    Manchmal sind die Lösungen so einfach.
    Bisher löse ich das Problem mit ein bis zwei Flaschen lauwarmen Wassers, die ich über die vereisten Scheiben, Scheibenwischer und Wischdüsen gieße.

    Das Eis taut augenblicklich auf, die Scheiben sind komplett sauber, die Scheibenwischer sind frei und können überschüssiges Wasser wegwischen und die Wischwaschanlage kann auch betrieben werden.

    Den Motor starte ich erst wenn ich eingestigen bin und fahre dan auch sofort moderat los. Er ist bei den derrzeitigen Temperaturen (ca. – 4°C) nach ca. 3 km auf Betriebstemperatur.

  40. Urs sagt:

    also mein 20 Jahre alter Twingo hat das Warmlaufenlassen gut überstanden. Das Auto hat 210.000km auf der Uhr und der Motor ist immer noch fit wie ein Turnschuh. Kein Öl-Verbrauch. Vielleicht ist das aber bei den aktuellen Sensibelchen anders?

  41. Willi sagt:

    Auch ich habe meine Meinung zum Thema „Motor warmlaufen lassen“ und zeige durchaus Verständnis dafür das dies gesetzlich verboten ist, frage mich aber ernsthaft wie sinnvoll ein Gesetzt ist das zigfach mehr oder weniger zwangsweise von vielen gebrochen werden muß.

    So haben z.B. LkW-Fahrer die im Fernverkehr unterwegs sind meistens Standheizungen verbaut um bei sehr kalten Nächten in Ihren Schlafkabinen nicht zu erfrieren, da diese aber erfahrungsgemäß auch Strom aus der Fahrzeugbatterie benötigen, können diese meistens nicht die ganze Nacht betrieben werden ohne zwischendurch den Motor wieder einmal zur Ladung der Fahrzeugbatterie laufen zu lassen, – wie regelt es man also hier mit dem Gesetz?

    Ferner ist mir aufgefallen das z.B. hier in München sich eine Straße für „leichte Mädchen“ die ihrem Gewerbe im Fahrzeug nachgehen befindet und diese alleine schon auf Grund ihrer leichten Kleidung stundenlang den Motor laufen lassen, – hier fährt dann auch mehrmals die Polizei Streife, Beanstandungen bzw. Strafzettel in Punkto „Motor im Stand laufen lassen“ sind dabei aber absolut Fehlanzeige, – also auch hier ein klarer Gesetzesbruch den niemand ahndet!

    Zuletzt möchte ich aber noch auf das Thema Standheizung eingehen, – alle Welt diskutiert darüber wie man denn seine Scheiben bei Vereisung frei bekommen könnte und argumentiert dann das dies sinnvoll nur über das warmlaufen lassen des Motors möglich sei, das hier aber eine Standheizung wunderbar Abhilfe schaffen könnte bei einem viel niedrigeren Schadstoffaustoß an Abgasen, davon wollen die wenigsten etwas wissen, betrachtet man doch die Anzahl an Fahrzeugen die mit einer solchen Heizung ausgerüstet sind!

    Und wenn wir schon bei Verboten sind, – alles und jenes wird in diesem Land mittlerweile verboten, so auch viele Dinge rund um das Auto, umgekehrt werden aber Anbauten am Fahrzeug serienmäßig eingeführt und gesetzlich sogar vorgeschrieben die nicht zu einer Sicherheitsverbesserung sondern im Gegenteil, zu einer Verkehrsgefährdung beitragen!
    Gerne möchte ich hierzu noch ein kurzes Beispiel anbrigen, – so sind heute fast alle neuen Fahrzeuge mit einem sogenannten „Tagfahrlicht“ ausgestattet, die wenigsten Autofahrer denken dabei aber daran bzw. wissen es nicht einmal das hier die Rückbeleuchtung völlig ausgeschaltet bleibt und fahren dann bei Dämmerung, schlechtesten Sichtverhältnissen durch Gischt und sogar bei Nebel(!) z.T. auch auf Autobahnen rückseitig völlig unbeleuchtet durch die Gegend, für nachfolgende Fahrzeuge dementsprechend so gut wie nicht bzw. erst in allerletzter Sekunde sichtbar, – aus meiner Sicht ein gesetzlich vorgeschriebener Wahnsinn!!

    Wer denkt sich also solche Gesetze und Vorschriften aus und warum wird darüber nicht endlich einmal berichtet, – unnötiger Schadstoffaustoß hin oder her, alles recht und gut, aber Sicherheit für Leib und Leben, – das geht doch eindeutig vor, Tagfahrlicht in der jetzigen Funktionsweise trägt hierzu aber sicherlich nicht bei!

  42. EGartner sagt:

    nun ja, sollte vermieden werden! – Fakt!
    Und wenn doch „notwendig“ , sollten alle Verbraucher ein geschaltet werden,
    z.,B. wenn Eisregen die Frontscheibe „zumacht“, und die e-Fronscheibenheizung arbeitet.
    Und diese Scheibenkratzer machen das, welches der Name hergibt „zerkratzen“.
    Scheibenabzieher haben sich bewaehrt.

    Einen schoenen Winter (immer sicher unter Null)! – und keinen Matschwinter um Null Grad (tauen – gefrieren)

  43. dieselfahrer sagt:

    Ah so.
    Mit elendig kaltem Motoröl, Getriebeöl, zugeeisten Scheiben und Rückspiegeln soll man sofort losfahren.
    Klaro, Sport treiben Sie, liebe Sophia, auch unvorgewärmt.

    Ja, während meine „Russschleuder“ etwas vorheizt regt sich berend in seinem von einer Ölheizung geheiztem Haus darüber auf und fragt sich was ein DPF ist.

    Wieso hat mein Auto schon >220tkm auf dem Tacho ohne Motorprobleme wenn das Kollektivwissen des ADAC und unsere Digitale Kommunikationsexpertin etwas anderes behaupten?

  44. Anonymous sagt:

    @ Hajo, es geht von innen beschlagene/zugefrorene Scheiben. Die verhindere ich nicht durch Folien oder Pappe außen.

    Wo ist denn der Unterschied zwischen warmlaufen lassen oder gleich losfahren und nach 50 Metern stehen bleiben zu müssen, weil man nichts mehr sieht. Die zugefrorenen Scheiben von innen zu kratzen ist wegen der meist gewölbten Frontscheibe keine Freude.
    Und +13° warme Luft ist besser als -10°

  45. Wolfgang sagt:

    …………das Risiko eines Motorschadens steigt erheblich ???
    ……..das Risiko eines Unfalls im Blindflug ist unerheblich ???

    Auszug aus der Betriebsanleitung meines PKW’s – Baujahr 2016:
    Lassen Sie den Motor vor dem Losfahren für ca. 10 Sekunden warmlaufen (in Deutschland nicht erlaubt).

  46. Manfred R. sagt:

    Nun will ich auch mal ein kurzes Wort dazu sagen. Ich besitze den VW Golf Sprtsvan mit beheizbarer Frontscheibe. Die funktioniert aber NUR bei laufendem Motor. Also lasse ich den Wagen 4 – 5 Minuten im Stand laufen und alle Scheiben (Front- und hintere Scheiben mit den Aussenspiegeln) sind dan tadellos frei, ohne das ich einen Kratzer in die Hand nehmen muß. Dient natürlich auch der Sicherheit, das man nicht nur (was sowieso verboten ist) mit einem nur zum Teil freien Auto losfahren kann.Ist natürlich beim Autokauf ein Aufpreis, aber das hat sich sich jetzt schon (auch ohne Standheizung, die ja auch Sprit braucht) bezahlt gemacht.

  47. Schramm sagt:

    warmfahren scheint wirklich sinnvoll, zumal die neuen Autos, z.B. mein neuer X1 von BMW , im Kühlergrill Lamellen haben, die erst die Kaltluftzufuhr ermöglichen, wenn der Motor es notwendig hat. Mein Auto wurde in den letzten Tagen bei erheblichen Minusgraden nach ca. 5km fahren deutliche Wärme in den Innenraum. Allerdings wurde oben festgestellt, dass die Lüftung nach 4 min mit 13 Grad ausbläst. Bei -10 Grad außen schon „angenehm“ und trocknet sicher auch schon die Innenscheibe, wenn man noch die Sonnenblenden herunterklappt.
    Muss man seine Dieselabneigung aber gleich zweimal senden? 😉

  48. Gerd sagt:

    Auf dem Lande starten die Bauern Morgens ihre Traktoren, dann laufen sie und laufen sie, meist bis Abends ohne auszustellen, die Standzeiten und Ladezeiten inbegriffen. Da sagt niemand was. Wenn z.b. ein Spritzanhänger befüllt wird läuft der Traktor im Stand 1-2Std. um das Pulver gut zu verteilen beim einfüllen. Was sagt man dazu?

  49. Leto sagt:

    Es ist unstrittig, dass der Motor im Kaltlauf einem erhöhten Verschleiss unterliegt. Das Spiel (Abstands-Toleranzen) der beweglichen Teile ist für Betriebstemperatur konstruiert, berücksichtigt also die Wärme-Ausdehnung des Materials. Bei Betriebstemperatur ist der Verschleiss am geringsten, weshalb der Motor schonend unter Belastung (!!) im mittleren Drehzahlbereich auf Temperatur gebracht werden soll.
    Unter Belastung ist die Wärme-Übertragung der Verbrennungsgase auf den Motor (Zylinderwand) wesentlich intensiver als im Leerlauf (Kompression).
    Das ist die eine Seite. Die andere ist die Abgas-Problematik.
    Ich fahre seit über 20 Jahren mit Standheizung und kenne keinen, der sie je wieder missen möchte. Auch ausserhalb der Winterperiode kann man den Motor damit warm laufen lassen!
    Aber:
    Natürlich wird dabei Benzin verbraucht und verbrannt! Das dürfte nach meinem Dafürhalten auch der Grund dafür sein, dass kaum Werbung für Standheizungen stattfindet! Natürlich spart man anschliessend einen Grossteil des verbrauchten Benzins wieder ein, weil man ja mit einem warmen Motor losfährt! Aber es geht ja um die Abgas-Belästigung im Stand (Wohngebiete)!
    Nebenbei: Was für ein Werbe-Aufwand wurde bei der Einführung der „Klima-Anlage“ (Ich mag diesen grossmäuligen Begriff nicht) betrieben! Dabei übertrifft der Benzin-Verbrauch dieses Kühl-Aggregates den der Standheizung um ein Vielfaches!
    Die Ausführungen des Experten bezüglich des unverbrauchten Kraftstoffs beim Warmlaufenlassen des Motors im Leerlauf (s.o.) incl. Folgen müssen nicht kommentiert werden.

  50. Klaus sagt:

    Der Diesel hat einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als ein Benzinmotor. Das heißt naturgemäß auch weniger Abwäme deshalb heizt er auch nicht so schnell wie ein Benziner.
    Lasse meinen Motor höchst selten in Stand laufen bei stark vereisten Scheiben kann es schon mal vorkommen aber dann auch nicht zu lange. Das mit der Schädlichkeit für den Motor im Leerlauf kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Habe einen Yamaha Außenbordmotor
    dort wird in der Bedienungsanleitung vorgeschrieben den Motor im Stand ca 2 Minuten warmlaufen zu lassen sofortiges losfahren nach dem Starten würde die Motorlebensdauer stark vermindern.

  51. RÜÜÜÜ sagt:

    Wirtschaftlich ist das Laufenlassen des Motors natürlich nicht. Wer aber die Scheiben rundum freilegen muss, egal ob von Eis oder sogar einer Schneeschicht tut gut daran, den Motor währenddessen schonmal laufen zu lassen. Nach wenigen Minuten, und solange dauert das Freilegen des Autos, ist die Innenraumtemperatur in jedem Fall höher, als ohne Motorlauf. Und es fällt wesentlich leichter, die Scheiben von innen am Beschlagen zu hindern.

    DIE ANTWORTEN DER ADAC REDAKTION FALLEN HIER SEHR SPÄRLICH AUS, SCHADE………………..:

  52. RÜÜÜÜ sagt:

    ANMERKUNG : „BRINGT NICHTS“ STIMMT DEFINITIV NICHT.

  53. Anonymous sagt:

    Ich glaube hier Lesen zu viele Personen Die Bildzeitung,es kommen hier viele Aussagen aus den Medien vor.
    – der Begriff Heizöl Ferrari ,der Dieselmotor ist effizienter als ein Benziner
    – Umweltschutz, Leute der kof ist nicht nur zum Haare schneiden da,wo kommt die Energie her von den vor Jahren stillgelegten Kohlekraftwerken die dank der Regierung wieder Aktiviert wurden wenn sie ihre CO Papiere kaufen und schon sind sie Sauber und Umweltfreundlich und dies bei den Mengen die die Ausstoßen .
    – weiterhin wenn ein Interesse an Umwelt bewussten Fahrzeugen besteht warum wird an Motoren mit Autogasbetrieb nicht weiter geforscht , die Verbrennen sauberer aber bringen wohl nicht soviel für den Staat als Benzin oder Diesel.

  54. Reinhard Kraus sagt:

    Es geht doch nicht um den Motor um ihm warm laufen zu lassen. Es geht um die Verkehrssicherheit, wenn die Scheiben beschlagen oder von innen gefroren sind. Hat der ADAC schon mal etwas davon gehört? Im Blindflug durch den Verkehr? Soll das die Lösung sein? In welcher Welt leben diese Ignoranten? Bin seit 40 Jahren Mitglied aber so ein Unsinn ärgert mich maßlos.

  55. Bernd das Brot sagt:

    Also ich denke, man muss da sehr stark unterscheiden, was für einen Motor man hat. Ist es ein großer TDI, dann bringt das gar nix, teilweise sind die mit Zuheizer ausgestattet, da der Motor sonst gar nicht genug Abwärme produziert, aber oft springen die Zuheizer erst nach einigen Minuten an, d.h. 5 Minuten warmlaufen hilft nicht wirklich. Bei Benzinern schaut es etwas anders aus, die kleinen werden schon nach relativer kurzer Zeit warm und ich sag mal 13 Grad anstatt -5 Grad aus der Lüftung sind doch besser als nix?
    Aber viele Leute können mit der Lüftung nicht umgehen, das sieht man immer an den Autos, bei denen alle Scheiben beschlagen sind, obwohl nur ein oder zwei Personen drin sitzen, da sitzt das Problem. Man müsste denen mal ein Lüftungseminar anbieten.
    Das einzige, was wirklich was bringt ist eine Standheizung, fertig. Wer sich in unseren Breiten keine Einbaut und Laternenparker ist, dem kann man auch nicht helfen. Gerade bei den TDIs geht das oftmals, dank des ohnehin schon vorhandenen Zuheizers recht günstig für 300-400 EUR, ansonsten sind es je nach Modell so um die 1000 EUR, das ist mir ein warmes, startbereites Fahrzeug mit freien Scheiben am Morgen echt wert.

  56. Helmut H sagt:

    Sie haben leider „vergessen“ zu erwähnen, dass beim kalten Motor auch die Lager noch nicht richtig passen und diese dann bei mehr Belastung auch wesentlich mehr verschleissen! Das und die bessere Sicht machen die halbe Tasse Sprit mehr als wett.

  57. J. Lucas sagt:

    Motor laufen lassen ist natürlich umweltschädlich. Aber: es bleibt dabei: Verkehrssicherheit geht vor. Und egal wie trocken ich mein Auto von innen halte: Ich selbst bringe beim Einsteigen soviel Feuchtigkeit mit, dass ich nichts sehen kann. Und bitte: Das Tuch bringt so gut wie nichts (Ausser Scheibe verschmieren). Mal davon abgesehen, dass ich für diesen Wischvorgang auch stehen muss. Mein Fahrzeug verfügt über ein kräftiges Gebläse und einen Zuheizer. Nach etwa 1 Minute kann ich was sehen. Ich mache das so selten wie möglich. Motorschäden hatte ich noch nie. (Mit über 30 Jahren Fahrpraxis)

  58. Markus sagt:

    Ich wohne am Wald neben einem Bachlauf. Es ist dort immer 2 Grad kälter als woanders. Ich besitze eine Frontscheibenheizung die ich aber so gut wie nicht brauche. Abends die Eisschutzfolie draufgepackt braucht man morgens nicht kratzen. Einsteigen losfahren, Gebläse mit AUSSEN-Luft hält die Scheibe beschlagfrei. Easy, easy!

  59. Günter Kränzle sagt:

    Auszug aus der Betriebsanleitung Hyundai ix35 Seite 57:

    4.Lassen Sie den Motor bei extrem
    niedrigen Außentemperaturen (unter –
    18°C), oder wenn das Fahrzeug
    mehrere Tage lang nicht benutzt
    wurde, im Leerlauf warmlaufen, ohne
    das Gaspedal zu betätigen.

    Und nun?
    Was sagt der Gesetzgeber dazu?
    Ist das unvermeidliches Warmlaufen?

    • ADAC ADAC sagt:

      Lieber Günter, solche Betriebsanleitungen gelten weltweit. Bei der Übersetzung in die jeweilige Landessprache wird der Inhalt nicht mit den geltenden Gesetzen des einzelnen Landes abgeglichen. Viele Grüße.

  60. Dr. Lindner sagt:

    Motorwarmlaufen lassen: was ist darunter zu verstehen?
    Im Stand laufen lassen bis 22 Grad im Innnenraum herschen?
    Oder den Motor starten.Dann Scheiben abkratzen und wenn eine ausreichende Sicht vorhanden ist losfahren?

  61. Haupt sagt:

    ich habe einen Ford mit Frontscheibenheizung. Im Winter eine Super Sache. Da ich nur wenige km im Winter fahre, ist natürlich der Batterieladezustand am unteren Limit. Wenn ich jetzt noch ohne laufenden Motor die Frontscheibenheizung einschalte, dann dürfte der Batterieladezustand nicht mehr zum Starten ausreichen. Ich bin auf die Meinung der Experten gespannt.

  62. Wolfgang sagt:

    Die Heizung für die Frontscheibe wird bei modernen Diesel wegen der schlechten Heizleistung meines Wissens meist elektrisch unterstützt (PTC-Elemente). Während ich die Scheiben Schnee- und Eisfrei mache, in hartnäckigen Fällen gerne mit den Enteisungsspray (die Nachbarn freuts wenn das häßliche Kratzen ausbleibt), lasse ich den Motor laufen. Der Effekt ist, dass die Scheibenheizung sehr schnell greift, die Spritzdüsen der Scheibenwaschanlage und die Aussenspiegel vorgeheizt werden (was die Verkehrssicherheit deutlich erhöht!) und die Sitzheizung vorwärmt. Das Ganze dauert vielleicht 30 – 60 Sekunden. Beim Losfahren bleibt die Scheibe dann beschlagsfrei. Unnötig finde ich das nicht! Es dient nicht dazu den Motor auf Betriebstemperatur zu bringen, sondern die elektrischen Verbraucher über die Lichtmaschine zu betreiben. Bei den Temperaturen bei denen so etwas notwendig wird hat die Batterie einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad und wer will schon riskieren, dass sie in solchen Momenten schlapp macht?

  63. Armin Lehnick sagt:

    Zu Umweltschutz.
    Es sollten alle LKW aus Osteuropa kontrolliert werden. (Recherge von TV-Sender „RTL“ )
    Dort wird ein Modul verbaut,was vorteuscht dass Harnstoff im Behälter aufgefüllt ist,
    und in der Anzeige im Armaturenbret wird ein Füllstan angezeigt.
    Die poln. Polizei ist in der Lage und baut dieses !Modul ofort aus.
    Unsere BAB Kontoll.haben davon keine Kenntnis.
    Vielleicht sollte sich unser Bundesverkehrsm.dieserProplematik annehmen
    dass diese Dreckschleudern von den deutschen Strassen verschwiden
    und nicht immer die PKW-Fahrer die schw. Schafe auf deutsch. Str.sind.mBerni

  64. Gerrit Sanitz sagt:

    Ich starte im Winter immer den Motor dannn wird die Front-und Heckscheiben heizung angestell,
    Innerhalb vonn einer minute ist das Auto eisfrei. Die Seitenscheiben werden mit Eisfreispray behandelt.
    Zudem fahre ich auch mit autogas.
    Was soll daran umweltschädlich sein?????????

  65. Anonymous sagt:

    „Der Motor dient in erster Linie der Fortbewegung und nicht dazu, beschlagene Scheiben zu befreien oder das Auto zu wärmen.“

    Aha! Aber mit beschlagenen oder gar von innen vereisten Scheiben darf ich ja auch nicht losfahren, oder?

  66. Paris Michaels sagt:

    Zitat: „Der Motor dient in erster Linie der Fortbewegung und nicht dazu, beschlagene Scheiben zu befreien oder das Auto zu wärmen.“

    Auch bei geringen Minusgraden vereisen die Scheiben gerne mal von innen, sobald man sich ins Fahrzeug setzt. Ich die Erfahrung gemacht, dass diese Vereisung deutlich vermindert oder gar verhindert wird, wenn vorher die Lüftung auf Maximum von innen auf die Windschutzscheibe pustet. Da ist nicht mal warme Luft vonnöten. Eine Vereisung auf der Innenseite ist auch nicht einfach unmd schnell mit den mir bekannten Mitteln zu entfernen, sodass ich ohnehin bei laufendem Motor warten muss, bis die Scheibe von innen frei ist, wenn ich die Lüftung nicht vor dem aüßerlichen Eiskratzen eingeschaltet habe.
    Da es sich hier meist nur um kurzzeitige Maßnahmen handelt (bei mir in der Regel ca. 1- 2 Minuten), halte ich die ganze Aufrgung auch für etwas übertrieben. Ich glaube nicht, dass es Autofahrer in nennenwerter Anzahl gibt, die Ihr Fahrzeug im Stand wirklich warlaufen lassen, bis der Motor auf Betriebstemperatur ist und die Anzeige im Armaturebrett erlischt.

  67. Hans sagt:

    Mein Nachbar, er stammt aus Russland, läst seinen Mercedes, der im Freien steht generell mindestens 5 Minuten im Stand laufen.
    Im Winter, damits im Innenraum schön warm ist und im Sommer, damits schön kühl ist

  68. Olaf Gülle sagt:

    Front- und Heckscheibe sind bei mir beheizt, dementsprechend lasse ich morgens den Motor im Stand laufen, wenn die Scheiben zugefroren sind. Die Seitenscheiben nutze ich einen Kratzer, aber die Frontscheibe will ich damit nicht verhunzen.

  69. Peter Degenhardt sagt:

    Mir ist es zu gefährlich wenn die Scheiben beschlagen. Wischen ist auch nicht die Lösung, da es Schmierstreifen hinterlässt, die im dunkeln durch das Scheinwerferlicht des Gegenverkehrs die Sicht beeinträchtigen. Meine Vorgehensweise seit ca. 30 Jahren ist es heißes Wasser über Front und Heckscheibe laufen zu lassen. Dazu muss dann aber der Scheibenwischer auf schnellster Stufe eingeschaltet werden, damit das Wasser nicht auf der Scheibe gefriert. Zu diesem Zweck mach ich den Motor an um die Batterie zu schonen.. Die Seitenscheiben kratze ich schnell mit dem Eiskratzer frei., damit kein Wasser ins Türschloss läuft. Die ganze Aktion dauert schätzungsweise 3 Minuten und man hat so keine Probleme mit schlechter Sicht da die Scheiben nicht beschlagen und es keine Schmierstreifen gibt.

  70. Mein Nachbar aus dritter Reihe fährt einen alten Fiehstall!!!, es handelt sich um eine fahrbare Ölquelle mit Dieselmotor (Deutz).
    Das Fahrzeug wird, obwohle der Diesel lange kalt bleibt, beim Eiskratzen vermutlich vom Motor erwärmt und alle vierzehn Tage vom Papa aufgeölt!. Der Fahrer ist offenbar Pädagoge (wie wahrscheinlich auch der Pa) im Aufwärmstadium. Wie mache ich Ihme begreifbar, daß der/die Ölfleck- (-Lache!!!) nicht von Ihm, sondern von einer Nachbarin mit einem Opel der schwer Hydrauliköl (Opel) troff stammt, und daher nur um einen Eintagesstrich von 50 cm Länge verlängert wurde. Was wiegt schwerer?
    Rücksichtlosigkeit, Dummheit oder die Nachwelt?

  71. Andreas Pfläging sagt:

    Auch ich muß sagen, daß ich insbesondere von den technischen Erläuterungen des ADAC einigermaßen erstaunt bin.
    Schmierung: Die ADAC-Begründung ist völliger Unsinn, Treibstoff schmiert, sonst könnte man ein Auto, im Gegensatz zu Kolbenkompressoren nicht Wochen oder Monate stehen lassen und ohne Vorschmierung wieder starten.
    Die Folge währe ein Kolbenfresser.
    Temperatur:
    Folgt man auch dieser Ausführung, so würde daß bedeuten, daß Standheizungen, welche über Treibstoff betrieben werden, zum einen nicht erlaubt sind (Geräusch und Abgase) und zu zweiten völlig sinnlos sind, weil sie nicht die benötigte Temperatur in angemessener Zeit schaffen.
    Lässt sich leicht widerlegen.

    Unsinniges Hin-/Herfahren:
    Wer will beurteilen, wann ich sinnlos in der Gegend herumfahre?

    Lautes Türzuschlagen: Die Türe muß ja nunmal ins Schloß…..

    Ich wünsche mir von einem Automobilclub in dieser Größe mehr Differenzierung und mehr Einfluß auf eine derart sinnlose Gesetzgebung.
    Daß bedeutet nicht, daß ich die Umweltverschmutzung durch Autos gut heiße.
    Für mich ist es eh ein Unding, wie sich der ADAC zwar für E-Fahrzeug, deren Strom aus Braunkohle und Atomkraft hergestellt wird, einsetzt, aber für eine relativ saubere Technik der CNG-Autos keinen Finger krümmt.
    In diesem Bereich gibt es jede Menge Potential….Biogas, leichtere Flaschen, etc.

  72. Loco sagt:

    Ich habs gut, ich wohne in Frankreich. Da wird eine Minute toleriert.
    Bei -15°C hab ich in der Minute aber auch weder die Scheiben freigekratzt noch freigeblasen. Da ist eine Standheizung was feines.
    Bei mir lief sie da 20 Minuten mit abgeschaltetem (!) Gebläse. Das schont die Batterie, kratzen kann ich selbst. Aber sowie der Motor gestartet ist, kommt warme Luft aus dem Gebläse.
    Heute wohne ich so weit südlich, dass das Auto nur zehn Nächte im Jahr vereist. Natürlich nur links und vorn, rechts und hinten ist geschützt von Mauern… Also: Motor starten, Gebläse aus, Scheibe freikratzen, losfahren. 60 Sekunden. Gebläse ein.
    Vor dem Abstellen die Scheibe kühlen und das Auto lüften. Keine nassen Klamotten im Auto liegen lassen. Ach ja – und rechte Scheibe ein Spalterl offen lassen über Nacht, dann ist die Scheibe auch nicht von innen gefroren. Bei mir geht das.

  73. willy sagt:

    Ja, jedes Jahr diese unsinnige Ratschläge, wie schädlich das „Wamlaufen“ ist?!
    Habe noch nie jemanden gesehen, der beim Scheiben kratzen den Motor nicht laufen läßt.

    Mache dies seit vorigen Jahr auch, nachdem ich sonst immer erst gestartet habe,
    nachdem die Scheiben „gekratzt“ waren.
    Dann kam eben postwendend das starke Beschlagen von innen.
    Oft auch das Frieren der Scheiben von innen und außen sowieso.

    Ich fühle mich einfach besser und auch sicherer bei einigen Minuten warmlaufen des Motors.
    Da können mir die Experten gestohlen bleiben. Bei einem Unfall hilft da auch keiner.

  74. Anonymous sagt:

    Ich starte den Motor und kratze danach die Scheiben frei.Bei einer Körpergrösse von 2 Metern sitze ich relativ hoch und verhältnismässig nah an der Frontscheibe. Zweimal atmen reicht und die Atemfeuchtigkeit schlägt sich an der Scheibe nieder und man sieht nichts mehr. Wischen reicht leider nicht. Die Scheibenenteisung arbeitet per Gebläse von unten nach oben. Es dauert einige Zeit, bis die Scheibe in meiner „Sichthöhe“ so weit angewärmt ist, dass sie nicht sofort beschlägt. Es geht hier nicht um Wohlfühl-Temperatur im Auto sondern nur um freie Sicht. Alternativ kann ich sofort losfahren und stehe nach 50 Metern, weil ich nichts sehe.

  75. Helmut S sagt:

    Liebe Sophia,
    es ist schon etwas undankbar, wenn man als junge Volontärin einen Bericht im Namen des ADAC schreiben soll, der dann von vielen erfahrenen Autofahrern gelesen und zerpflückt wird 😀 Beim letzten richtig kalten Winter 2011/12 waren Sie vermutlich noch keine 18 Jahre alt, woher soll die Erfahrung auch kommen ..
    Tatsächlich ist das Wort „unnötig warmlaufen lassen“ der Schlüssel, den bei eisigen Temperaturen bennötigt das kalte Öl Zeit, um an alle Schmierstellen zu gelangen, der moderne Motor läuft im Leerlauf mit minimaler Belastung für die Lager und Turbolader, der Verbrauch bleibt sehr gering und die Heizung bekommt innerhalb weniger Minuten schon genug Wärme, um ein erneutes Beschlagen oder Zufrieren der Frontscheibe zu verhindern. Das ist bei diesem Frost tatsächlich nötig! Bei Temperaturen über 0 Grad ist das alles kein Problem 🙂

    • ADAC ADAC sagt:

      Lieber Helmut, Sophia wurde bei der Recherche zum Thema selbstverständlich von unseren Technikexperten unterstützt. Die haben Fakten geliefert und Sophia hat diese in passende Worte verpackt ;-). Viele Grüße.

  76. Reiner Gillé sagt:

    Also ich finde, dass das Warmlaufen lassen dem Motor schadet auch totaler Quatsch. Ich musste mein Auto früher immer warmlaufen lassen im Winter, weil ich sonst nach ein paar Meter nach frei Kratzen wieder stehen bleiben musste, weil die die Scheiben grundsätzlich beschlagen sind. Ich hatte aber noch nie einen Motorschaden wegen schlechter Schmierung oder so. Frag mal in einer Werkstatt nach, ob es das überhaupt gibt oder gegeben hat. Mit meinem jetzigen Auto habe ich da weniger Probleme, weil es meistens in der Garage steht.
    Es kommt auch auf die technische Assstattung an. Ein heutiges Auto mit Klima hat mit beschlagenen Scheiben eher weniger Probleme. Da könnte man auf das Warmlaufen lassen eher verzichten.
    Hier wird auch vorgerechnet, dass nach vier Minuten schon 0,15l Sprit verbraucht wird. Meine momentane Verbrauchsanzeige zeigt mir aber im Stand 0,7l pro Stunde an. Das wären dann bei 4min Warmlaufen ca. 0,05l Verbrauch. Wenn ich aber 2 Kilometer gefahren bin habe ich bei einem Durchschnittsverbrauch von 9l/100km 0,18 l verbraucht. Also wesentlich mehr und da ist die Verbrennung mit kaltem Motor bestimmt auch nicht besser wie im Stand. Ok ich bin dann schon 2km weit gekommen.
    Ich denke man sollte das abschätzen und zwar nach 3 Hauptkriterien:
    1. Sicherheit
    2. oder 3. Umwelt
    3. oder 2. Belästigung.
    Das Risiko eines Motorschadens denke gehört in das Reich der Mythen.

  77. Sebastian sagt:

    Ich denke, daß hier alle Parteien in gewisser Weise Recht haben. Zum einenn ist es praxisfern, ausschließlich auf trockene Tücher und Scheibenabdeckungen zu setzen. Gerade in usneren Breitengraden haben wir doch häufig ich Eisansatz AUSSEN auf der Scheibe zu kämpfen – gerade freigekratzt, losgafehren und wieder dicht. Und dagegen hilft entweder nur eine warme Scheibe oder das Anhalten alle paar Hundert Meter. Vielleicht auch noch die ein oder andere Chemie, aber ich weis nicht so recht…
    Auf der anderen Seite reden wir hier über das Warmlaufen, welches in der Praxis aber gar keines ist. Ein klassisches Warmlaufen von Verbrennungsmotoren erfolgt je nach Größe bei deutlich höheren Drehzahlen als die Leerlaufdrehzahl eines modernen Verbrenners im PKW. Von daher ist der minutenlange Leerlauf bei kalten Motor in der Tat erst Mal ungünstig. Allerdings muss man mit berücksichtigen, was im Anschluss passiert. Erreicht der Motor nämlich aufgrund der Streckenlänge seine normale Betriebstemperatur vollständig, sollten Kondensate wieder verbrannt worden sein. Bleibt der Motor dagegen deutlich unter seiner normalen Betriebstemperatur, kann es durch das Warmlaufen im Stand in der Tat schon früher zu Problemen kommen. Daher sollte man im Falle von Kurzstrecken tatsächlich über eine Standheizung nachdenken. Der Komfortgewinnn ist beträchtlich, der Gesamtverbrauch bleibt im Winter nahezu konstant und die genannten Probleme sind nahezu alle gelöst. Wer aktuell mit einen Ford/Volvo liebäugelt sollte auf jeden Fall die beheizte Frontscheibe dazubuchen. Wirkt wie ein Wunder! (Gibt es bei Ford seit über 30 Jahren!)
    Allerdings könnte z.B. der ADAC auch seinen Beitrag dazu leisten, indem er Austattungsmerkmale wie Standheizung oder beheizte Frontscheiben bei den Fahrzeugtests positiv in die Fahrzeugbewertung einfließen lässt. Schließlich handelt es sich hier auch um einen deutlichen Sicherheitsgewinn. Und wenn dadurch das Warnlaufenlassen quasi unnötig und somit verhindert würde, käme das auch der Umwelt zu liebe. Demnach könnten solche Features also auch mit in die Öko-Bilanz einfließen. All das könnte dann dazu führen, das die Hersteller so was vermehrt und günstiger anbieten.

  78. Thomas sagt:

    Ich lasse generell den Motor meines Autos warm laufen das spart Sprit. Weil mein Auto auf Gas umgebaut ist und beim Erreichen von 36°C Wassertemperatur auf LPG umspringt habe ich gemerkt, das sofort losfahren wesentlich mehr Benzin verbraucht als warm laufen lassen und dann losfahren. Nach dem Umbau auf Gas hatte ich nur noch 5l im Tank und dachte fürs Wochenende reicht das zum losfahren und warm werden. Leider nicht! Am Sonntag musste ich wieder Tanken. Seit ich den Motor immer warm laufen lasse reichen 5l für eine ganze Woche. Ich habe auch schon eine Formel mit der ich die Zeit zum warm laufen lassen berechnen kann: (36°C-Außentemperatur)/6+1. Also bei 0°C 7 Minuten und bei 20°C ca. 4 Minuten. Das spart bei winterlichen Temperaturen 1l Benzin pro Kaltstart. Für den Motor scheint das auch nicht schädlich zu sein, da der schon fast 800.000km gefahren ist. (2.000km fehlen noch) Denn ADAC hatte ich deshalb kontaktiert, aber nur die Antwort bekommen „das ist verboten. Basta“, oder die Frage wurde ignoriert. Eine Messung, wie viel man beim sofort losfahren einspart gibt es nicht! Sonst hätte ja irgend jemand schon einmal eine Zahl gehört. Wahrschein würde auch das Gegenteil raus kommen, und das wäre peinlich.
    Übrigens ein Motor verbraucht auch nur 0,5l/h Benzin im Leerlauf, genau so viel wie die Standheizung! Da der Motor kalt ist zwar etwas mehr. Aber letzt endlich fahre ich in der Woche ca. 20 mal mit kaltem Motor los und würde beim sofort losfahren ca. 25l Benzin bis zum umspringen auf Gas verbrauchen. Wenn ich den Motor aber erst warm laufen lasse und dann losfahre verbrauche ich 5l Benzin (+20*5km*8lGas/100km=4€Gas). Also 20l pro Woche weniger. Das sind 100€ pro Monat. Nach meiner Meinung sind 20l Benzin pro Woche weniger in der Luft umweltfreundlicher? Und mein Geldbeutel freut sich auch. Für mich sieht das so aus, als wenn vor vielen Jahren einmal einen Professor gab, den es angestunken hat, wenn der Nachbar sein Auto warm laufen ließ. Der hatte einen Juristen als Freund und hat ihm das Märchen von Benzinverbrauch erzählt. Seit dem muss der Nachbar das Benzin auf der Strasse verteilen und er hat seine ruhe.

    • Sebastian sagt:

      Hallo Thomas,

      als langjähriger LPG Fahrer kann ich durchaus mitreden. Welches Baujahr und welchen Hubraum hat denn der Motor? Denn selbst 5 Liter Benzin in einer Woche (bei 20 Kaltstarts aus) sind recht viel! Hast Du mal gegengeprüft, wieviel LPG Du weniger verbrauchen würdest wenn Du den Motor nicht warmlaufen lässt? Das verschweigst Du uns. Bei einem korrekt eingestellten Triebwerk verschiebt sich der Anteil zwischen LPG und Benzin in etwa ja nur (höheren Energiegehalt von Benzin mal außen vorgelassen).

  79. Thomas sagt:

    Hallo Sebastian.
    Endlich mal einer der konstruktiv darüber reden will! Ich fahre einen alten Golf3 1992 1,8 seit 10 Jahren auf Gas=350.000km.
    Das Auto hat einen Gasverbrauch von 8,0l/100km (Benzin: 6l/100km). Ich habe doch geschrieben, dass ich durch das Warmlaufen lassen jeweils auf den ersten 5km, die die anderen zum warm fahren brauchen, einen Mehrverbrauch an Gas habe.
    Das sind 20*5km*8l/100km*0,5€/l=4€. Durch das Warmlaufen lassen bis 36°C Kühlwassertemperatur im Stand verbrauche ich nur noch 5l Benzin pro Woche. Würde ich gleich losfahren reichen die 5l nicht einmal fürs Wochenende!
    Wenn man zwischen den Zeilen der anderen Beiträge ließt, wird meine Praxis auch bestätigt. Es wird dort angegeben, dass auf den ersten km der Benzinverbrauch bei ca. 30l/100km liegt. Rechnet man für das warmlaufen lassen auch einen 4-fach höheren Verbrauch, werden aus normalen 0,5l/h dann 2l/h. Für die Variante des gleich losfahren ergeben sich dann folgende Kosten:
    20*5km*30l/100km*1,4€/l=42€
    Für die Variante mit dem 10min (-18°C) warm laufen lassen (Zeit zum Aufräumen des Autos, Scheiben putzen, die Umgebung genießen, zu sich selbst finden …) und dann losfahren beim Benziner (ohne Gasanlage):
    3h*2l/h*1,4€/l=8,40€ und 20*5km*6l/100km*1,4€/l=8,40€
    Also Verbraucht der Benziner beim gleich Losfahren 42,00€/ Woche und beim Warmlaufen lassen 16,80€/Woche. Also beim gleich Losfahren 25,20€ weniger. (Die Rechnung verschiebt sich natürlich je nach Temperatur und Zeitdauer, aber das Prinzip bleibt!)
    Der Kommentar von Gabi (26.01.2017) bestätigt ja das ein warmer Motor im Winter sogar weniger verbraucht als ein kalt losgefahrener Motor im Sommer.
    Zudem habe ich durch das Warmlaufen lassen herausgefunden, das sich der Motor um 6°C je Minute erwärmt und die Wärme ca. 1 Minute vom Brennraum bis zum Kühlwasser braucht.
    Hier wäre jetzt mal der ADAC gefragt! Das Problem hätte durch Messungen vor 50 Jahren schon vom Tisch sein können und mit Fakten belegt sein. Warum nicht? Ist noch keiner auf den Gedanken gekommen, das nachzumessen? Um dann sagen zu können: Gleich losfahren spart x Liter Kraftstoff. Oder kommt das Gegenteil raus? Die Fakten dürfen aber nicht durch irgend eine politische Motivation gefälscht werden.

  80. Thomas sagt:

    Sorry da ist ein Schreibfehler! Das gleich Losfahren verbraucht natürlich 25,20€ mehr!!!! Wie aus der Rechnung zu sehen ist!

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