Faraday Future: Besser als Tesla?

Diese Animation von Faraday Future nimmt die Grundform ihres kommenden E-Autos vorweg.

Nun hat Tesla einen neuen Konkurrenten: Faraday Future. Die nennen sich selbst lieber FF, das klingt griffiger. Mit Tesla gemeinsam haben die Kalifornier die Auswahl ihres Namenspatrons: Auch sie haben einen Forscher und Physiker gewählt, der Grundlegendes für die Elektrotechnik geleistet hat – den Briten Michael Faraday.

Gar nicht britisch-zurückhaltend, sondern uramerikanisch-selbstbewusst beschreiben die Elektro-Newcomer ihr Geschäft als Erfolgsstory in Zahlen: Gegründet 2014, aktuell 200 Mitarbeiter, pro Woche kommen zehn neue hinzu. Im Jahr 2016 sollen 300 Menschen in der E-Autofirma arbeiten und 2017 soll das erste Modell auf der Straße sein.

Mit dabei: Ex-Mitarbeiter von BMW, Tesla und Ferrari

Schon jetzt ist es FF gelungen, erfahrenes und kompetentes Personal für die Entwicklung seines Fahrzeugs anzuheuern. Mitarbeiter des Start-ups haben beispielsweise schon bei Tesla in der Entwicklung gearbeitet (Nick Sampson), das Design des Hybrid-Renners BMW i8 mitgestaltet (Richard Kim) und den Antriebsstrang des Chevrolet-Elektroautos Volt verantwortet (Silva Hiti).

Aktuell befindet sich die Zentrale auf dem ehemaligen Nissan-Gelände im kalifornischen Gardena. Werkshallen gibt es noch nicht. Wozu auch, befindet sich das Start-up doch noch in der Entwicklungsphase. Fabriken aber sollen folgen, wie Firmensprecher Marcus Nelson der Technik-Nachrichtenseite Venture Beat verriet. Die US-Bundesstaaten Georgia, Louisiana, Nevada und Kalifornien gelten als Favoriten und noch in diesem Jahr solle die Entscheidung über den Standort fallen, so Nelson.

Technisches Highlight des kommenden E-Autos soll seine Batterie sein. FF peilt die größte Energie der am Markt erhältlichen Packs an, 98 kWh. Zum Vergleich: Das aktuelle Model S von Tesla liegt bei 85 kWh. Einzelne Zellen sollen ersetzt werden können, was der Batterie einen entscheidenden Vorteil in Sachen Alltagstauglichkeit bescheren könnte.


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