E-Auto Honda NeuV mit Gefühlen

Würfelartig, elektrisch, selbstfahrend: Der Prototyp Honda NeuV.

Honda hat einen Elektro-Prototyp enthüllt, den der japanische Hersteller auf der Consumer Electronics Show (CES, 5. bis 8. Januar 2017) in Las Vegas der Weltöffentlichkeit vorstellen wird. Die Überraschung: Der autonome Honda NeuV hat Gefühle.

Die neueste elektrische Auto-Idee des japanischen Herstellers Honda ist auf eine ganz bestimmte Zielgruppe ausgerichtet. Vor allem Pendler sollen von dem Fahrzeug profitieren, das rein elektrisch fährt und bei Bedarf autonom. „Hände vom Lenkrad“ lautet aus Hondas Sicht wohl das Motto, während der Berufspendler telefonisch noch letzte Details seines Arbeitstages klärt oder schon mal anfängt, Mails zu beantworten.

Reichweite, Batteriekapazität, Leistung … Noch sind die Details des selbstfahrenden E-Autos ein Geheimnis. Besondere Aufmerksamkeit wird wohl die sogenannte emotion engine auf sich lenken. Sie ist die künstliche Intelligenz des Fahrzeugs, die angeblich eigene Gefühle entwickelt und es dem Fahrer ermöglicht, mit dem Honda NeuV zu sprechen. Womöglich lässt sich so per Spracheingabe die Heizung regulieren, das Ziel eingeben und das Radio ein- und ausschalten.

War Hondas Vorbild die Serie Knight Rider?

Oder ist doch mehr möglich? So, wie in der futuristischen Serie Knight Rider aus den 80er Jahren? Darin konnte Hauptdarsteller David Hasselhoff seinen sprechenden Sportwagen namens KITT per Spracheingabe über seine digitale Armbanduhr herbeirufen – damals eine absurde, manchmal albern wirkende Träumerei. Heutzutage ist das in Zeiten von Smartwatches gar nicht mehr so irreal. Es wirkt durchaus möglich.


 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.