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Diesel-Fahrverbot: Das sagen unsere User

Die Debatte um das Diesel-Fahrverbot hat bei unserer Community für hitzige Diskussionen gesorgt.

In Stuttgart dürfen viele Selbstzünder bald nicht mehr in die Innenstadt, München prüft aktuell eine entsprechende Regelung. Unsere FAQs zum Diesel-Fahrverbot haben auf Facebook und unserem Blog für hitzige Diskussionen gesorgt. Das sind die Meinungen unserer User.

Diesel versus Benziner

Nach den aktuellen Entwicklungen sind viele Autofahrer verunsichert und verärgert. Gerade der Vergleich von Benzinern und Diesel-Fahrzeugen hinsichtlich der Umweltbelastung ist für viele nicht eindeutig.

Der CO2-Ausstoß hängt direkt vom Kraftstoffverbrauch ab. Hier sind Diesel-Pkw bei gleich starker Motorisierung sparsamer als Benziner. Auswertungen des ADAC EcoTests zeigen, dass zahlreiche Pkw mit Otto-Direkteinspritzermotoren zu viele Rußpartikel ausstoßen. Dieselmotoren stoßen jedoch deutlich mehr Stickoxide (NO2) aus als Benzinmotoren. NO2 ist ein Reizgas für den Atemtrakt, löst sich in Schleimhäuten und erhöht die Anfälligkeit gegenüber Krankheitserregern. Außerdem bildet es die Grundlage für weitere schädlich wirkende Stoffe. Ein großer Stickstoffdioxid-Anteil wird durch den Straßenverkehr – vor allem von Dieselfahrzeugen – verursacht.

Sowohl für die Verringerung der Partikelanzahl bei Benzinern als auch für wirksame NOx-Emissionsminderung von Dieselmotoren steht die Technologie bereits serienmäßig zur Verfügung. Unsere Bestplatzierten im ADAC EcoTest beweisen, dass es möglich ist, vier oder fünf Eco-Sterne zu erreichen.

Euro 5 oder Euro 6?

Der ADAC EcoTest zeigt, dass es kein durchgängig schlechteres Emissionsverhalten von Euro-5-Diesel-Fahrzeugen im Vergleich zu Euro 6 gibt. Ein pauschaler Ausschluss von Euro-5-Dieseln ist deshalb nicht verhältnismäßig. Ob eine Umrüstung von Euro-5-Fahrzeugen auf Euro 6 möglich sein wird und zu welchen Kosten, ist derzeit noch nicht bekannt. Unabhängig davon setzen wir uns weiterhin dafür ein, Fahrverbote für Diesel-Pkw abzuwenden und weitere, den Straßenverkehr beschränkende oder verteuernde Maßnahmen abzuwehren. Aktuell kostet das Befahren einer Umweltzone trotz Verkehrsverbots 80 Euro.

Diesel-Fahrverbote in anderen europäischen Ländern

Im Jahr 1999 hat die EU eine Richtlinie zur Verbesserung der Luftqualität erlassen. Die Richtlinie verpflichtet die nationalen Regierungen, Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität zu ergreifen. Die Systeme in den einzelnen Ländern sind allerdings sehr unterschiedlich und aus diesem Grund nicht miteinander vergleichbar.

Die Regelungen in anderen europäischen Ländern betreffen in den meisten Fällen nur Lkw, Busse oder Wohnmobile.

Weiter Informationen zur Debatte um Umweltzonen und Schadstoffe findet ihr hier.


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Sophia
Sophia
Studium in Ansbach. Volontärin Digitale Kommunikation.

108 Comments

  1. Andreas M. Zeisler sagt:

    Ihr schreibt, dass es durchgängig kein schlechteres Emmisionsverhalten von Euro 5-Dieseln im Vergleich zum Euro 6-Diesel gibt. Warum sind dann die Steuerunterschiede größer?
    Wer hat hier versagt? Die Autoindustrie richtet sich nach Vorgaben, die in Brüssel gemacht werden. Wenn sich die Politik zukünftig im Umgang mit Diesel-Fahrzeugen ändert, darf ich als Besitzer hier nicht allein gelassen werden. Da muss dann der Staat oder die EU kräftig in die Tasche greifen und die Kosten für eventuelle Nachbesserungen an solchen Fahrzeugen übernehmen. Aber auch die Autoindustrie muss Möglichkeiten entwickeln, Euro 4- oder Euro 5-Diesel entsprechen „sauber“ zu machen. Also, lieber ADAC, kämpft weiter für uns Dieselfahrer!

  2. Raoul Bastendorff sagt:

    Es wird immer vom Autodiesel gesprochen. Doch wieviel pusten die Heizöl Heizungen in die Luft ? Das ist doch das gleiche, nur eine andere Farbe ?

  3. Andreas D. Elz sagt:

    Lieber ADAC, bitte kämpft weiter. Als Fahrer eines Passat Variant 2.0 TDI bin ich schon gestraft genug. Dann die Diskussion um die Vignette und nun das Verbot für meinen Euro 4 Diesel?

    Mein Auto will niemand mehr haben und dann darf ich nicht mal mehr auf die Arbeit fahren oder meine Geschwister besuchen ?

    Die EU macht es sich einfach.

    Ich habe jedenfalls keinen Goldesel daheim.

    Kauft mir meinen alten Diesel für einen anständigen Preis ab und dann kaufe ich mir ein Auto, was zurzeit noch sauber ist, nach der aktuellen Norm.

  4. Norbert Mayer sagt:

    Schickt die Politiker und Manager, welche die Vorgaben der EU nicht beachten und die Autofahrer mit falschen Worten und Taten nicht darauf hingewiesen haben in die Wüste, nicht ohne diese vorher zu enteignen. Denn das passiert mit unseren Dieselfahrzeugen, welche wir in den letzten Jahren gekauft haben. Gleich ob Euro 5 oder 6, das ist in meinen Augen Betrug.

  5. Gerhard Leichsnering.. sagt:

    Ich meide in Zukunft solche Städte. Ich fahre einen Audi Q3 mit Euro5. Habe gerade die Betrugssoftware entfernen lassen. Wollte einen neuen mit Benzinmotor kaufen wobei die Frage, ist von welchem Hersteller. Ich werde das, solange die Grünen noch in der Regierung sind, lassen. Die hatten einmal eine Berechtigung, das ist vorbei und die haben es nicht nicht einmal gemerkt.

  6. CMM sagt:

    Warum wird bei der Diskussion um die Schadstoffe nicht der absolute Ausstuss (=Verbruch/km) pro Fahrzeug berücksichtigt. Damit hätte die überdimensionierten SUV und ander übermotirisierten „Strassenmonster“ keine Chance eine Stimmung herbeizuführen, die, die Verkehrsgegner auf den Plan ruft und diese den Verbrennungsmotor verteufeln. Elektroautos produzieren auch Schadstufffe und die gesambilanz dieser Mobilität ist noch sehr weit von den Realkosten entfernt.
    Danke an den ADAC für diese und andere Dikussionen zum Thema Mobilität und hoffentlich kommen die Erkenntnisse daraus bei den Politikern nicht nur an, sondern werden berücksichtigt.

  7. Ovaron sagt:

    Nichts für ungut, aber in der Politik (egal ob einlner Bürger, Partei, Stadt, Land, Bund oder EU) fehlt eine sachliche Bewertung der Materie.

    Jeder greift sich aus der Masse der Argumente (CO2, NOx, Partikel, Fein(st)staub, sonstige Unterschiede) den heraus, der ihme gerade am bedrohlichsten vorkommt, über den die Presse gerade am meisten herzieht, dessen Bekämpfung im gerade opportun erscheint um Simmen zu gewinnen oder möglichst wenige zu verlieren, oder was auch immer … und der ist dann gerade das einzige Maß aller Dinge.

    Was aber weitgehend alle übersehen:

    – Wie bei allen Problemen in dieser Welt gibt es keine
    Lösung, die am Stammtisch auf einen Bierdeckel passt.
    Es ist und bleibt komplex. Leider will sich keiner weiter
    einarbeiten als Text zu lesen, der auf einen Bierdeckel passt.

    – Wenn ich an der einen Ecke was verbessere, leiden generell
    alle anderen Ecken. Man muss sich das geringste Übel aussuchen.
    Dafür muss man aber alle Übel seriös bewerten und auf einen
    gemeinsamen Bewertungsmaßstab bringen.

    – Dem Einen sin Uhl is dem Anderen sin Nachtigall. Oder: Jeder
    setzt andere Bewertungsmaßstäbe.

    Was also vor allem fehlt, ist eine übergreifende Bewertung, transparent dokumentiert, damit man die auch (wenn man will) nachvollziehen kann. Und eine einheitliche „Maßeiheit“ für die Bewertung von Emissionen und Ressourcenverbrauch, in die alle Umweltbelastungen umgerechnet werden können … nennen wir sie einfach mal „ÖkoBäh“, kurz öB. Für jede Umweltbelastung wird wissenschaftlich ein Umrechnungsfaktor ermittelt, der ggf. auch angepasst werden kann. Und prompt kann man jedes Fahrzeug (oder anderes Produkt) direkt miteinander vergleichen, wenn man die öB auf einen Referenzwert (z.B. „pro Kilometer“) bezieht.

    Im jetzigen Zustand ist jedenfalls jeder Vergleich unseriös, weil die Gesamtbetrachtung unmöglich bleibt.

    • ThorstenC sagt:

      Ich kann dem nur zustimmen, irgendwie pickt sich jeder das heraus, was gerade genehm ist.

      Was mir persönlich aufgefallen ist, daß seit Jahren immer verstärkter auf den Dieseln rumgehackt wird, auch wenn dann wie zum Beispiel beim Feinstaub bei den Benzinern das Gegenteil bewiesen wurde. Und dann kommt plötzlich NO2 auf ? Das wußte man also nicht vorher ?
      Ein Schelm, wer dabei Böses denkt !

      Interessant ist auch, daß bei Bewässerung oder nach Regen die Feinstaubbelastung sinkt. Wird da von den Messgeräten eigentlich nur das gemessen, was vom Verkehr immer wieder hochgewirbelt wird ?
      In Spanien hat man die Probleme wohl eher nicht, aber da werden die Straßen an den Messgeräten zum Teil täglich gereinigt !

      Was VW angeht, diese Volltrottel an der Konzernspitze sollten sich mal selbst hinterfragen, wie hoch ihr IQ ist ? Tut mir leid, aber das ist meine Meinung als Betroffener, auch wenn bei mir das Update gut gegangen ist und ich nach 30000 km und 13 Monaten nichts negatives bemerkt habe.
      Wie ich dann hintenrum erfahren durfte, hätte ich die sogenannte Wechselprämie sogar doppelt erhalten, wenn ich ein neues Fahrzeug gekauft hätte. Frage an meinen SEAT-Händler: Warum sagst Du mir das nicht ? Antwort: Nein, das durfte ich nicht, nur bei sehr hartnäckigen Kunden !
      Wie dumm muß man bei VW sein, daß man soviel Angst hat ! Hier hätten doch viele gesagt, VW tut auch was für Deutschland und nicht nur für die Amis. damit wären viele beruhigt gewesen.

      Aber Dummheit gehört bestraft, ich habe bisher kein neues Auto gekauft und warte jetzt erst mal ab. Und ob es dann aus dem VW-Konzern kommt, ist eher fraglich.

      Ich hoffe nur, daß auf Dauer auch die politische Verflechtung der Autokonzerne endlich mal richtig platzt.

  8. H Etheber sagt:

    Was die Hersteller solcher Dieselmotoren der Umwelt auflasten, kann doch nur als bewusster Betrug und volkswirtschaftlichen Großschaden bezeichnet werden. Die Vorstände dieser besagten Firmen, waschen sich mit flachen Formulierungen rein, die Besitzer eines Diesels werden die Versäumnisse und der Einfluss Brüsseler-Lobbyisten bei solchen fragwürdigen Freigaben durch die Kontrollbehörden letztendlich beim Wiederverkauf bezahlen.

  9. Guido Schrader sagt:

    Der ADAC muss die Hersteller sehr deutlich ansprechen , Nachrüstungen für Euro 5 auf 6 schnell und für die Autofahrer kostenneutral auf den Weg zu bringen !

  10. H. Rudolph sagt:

    Welche Auffassung hat denn der ADAC zu diesem Themenkreis, insbesondere in Richtung zeitnaher politischer Handlungsstrategie (möglichst vor den Wahlen), die es einzufordern gilt?

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo H.Rudolph, die blaue Plakette ist aus Sicht des ADAC nicht der richtige Weg, um die Luftqualität in deutschen Städten zu verbessern. Um den Schadstoffausstoß durch den Pkw-Verkehr kurzfristig zu reduzieren, bieten sich nach Ansicht des ADAC grüne Wellen, eine adaptive Verkehrssteuerung und intelligente Verkehrsleitsysteme an. Die gesamten Infos dazu findest du hier => http://bit.ly/ADAC-presse-BP. Am Mittwoch den 31.5.17 findet in Berlin ein ADAC-Gespräch mit dem Titel „Mobilität 2040: Was uns in Zukunft bewegt“ statt, du kannst es live auf adac.de verfolgen. Viele Grüße.

  11. peter Klement sagt:

    Habe meinen VW Passat BJ. 2002 von Euro 3 auf Euro 4 umgerüstet, mit Zuschuß von Euro 260,– von der Bank für Wiederaufbau.
    Bei km-Stand von knapp 200.000 tsd, habe ich nicht vor, dieses Fahrzeug zu verkaufen. Von diesem Typ fahren nach meiner Kenntnis noch z.Zt. einige tausende PKW. Was geschieht bei einem Verbot von Euro 3 + 4 mit diesen Fahrzeugen. Werden wir dann zu einer Stillegung gezwungen??
    Für eine Antwort wäre ich schon dankbar.

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Peter, derzeit gibt es lediglich Entwürfe für geplante Dieselfahrverbote. Wer genau in welche Zone fahren darf kann heute noch nicht final gesagt werden Viele Grüße.

  12. H. Mayr sagt:

    Ob Dieselabgase schädlicher als Abgase von Ottomotoren sind, kann ich als Laie schlecht beurteilen. Rein subjektiv würde ich aber sagen, daß es immer noch Dieselfahrzeuge gibt, die beim Beschleunigen braune Wolken aus dem Auspuff blasen und stinken. Habe schon öfters erlebt, daß man als nachfolgender Autofahrer (eines Benziners), die Fenster bzw. das Schiebedach in der Stadt dann schließen muß. Das diese Emissionen dann nicht gesund sein können, nehme ich mal an.
    Ich fahre schon immer ein Fahrzeug mit Ottomotor. Diese stinken oft merklich, wenn sie noch kalt sind, also der Katalysator noch nicht regelt. Das dürfte sicher auch nicht gesund sein.

    Das es nun zu Dieselfahrverboten kommt, um die Luftqualität zu verbessern, mag nur teilweise helfen. Ganz unabhängig – ob Diesel oder Benzinmotor ist es ein Auto somit weniger, das fährt. Allerdings produzieren auch die anderen Autos Abgase und Feinstaubpartikel (z.B: durch Bremsstaub und Reifenabrieb) – auch der Benziner. Das darf man nicht vergessen.

    Der Benziner ist wohl nur letztendlich das „kleinere Übel“. Dennoch fahre ich aus Überzeugung Benziner.
    Den Sinn von Dieseln im PKW-Bereich habe ich nie verstanden. Nur weil der Sprit günstiger ist, wäre für mich kein Kaufargument.
    Ansonsten spricht meines Erachtens wenig für einen Diesel.
    Die Kfz-Steuer ist höher, der Dieselpartikelfilter bei neueren Dieseln muß regelmäßig freigebrannt oder gar erneuert werden, was Kosten verursacht…..usw.

    Die Politik hat aber vor Jahren noch den Diesel als Motor „gefeiert“ und der Benziner galt als verpönt. Nach meiner Erinnerung war das besonders auch zu den Zeiten, als die Spritpreise so enorm hoch waren.
    Da wurde den Leuten eingeredet, sie sollen doch einen Diesel kaufen.

    Nun sind die Autofahrer die Leidtragenden (wieder einmal) und sollen Benziner kaufen. Langfristig ist keine der beiden Motoren eine Alternative für die Zukunft. Aber nachdem wir leider noch keine bezahlbaren Alternativen an Antrieben haben, welche wirklich sauber sind, muß man sich wohl für das kleinere Übel entscheiden, wenn man fahren möchte.
    Denn eigentlich sollte der Verbrenner schon längst ausgedient haben.

    Einen Vorteil hätten Dieselfahrverbote aber unbestritten. Wer würde sich beispielsweise einen SUV als Benziner kaufen. Diese hätten dann wahrscheinlich Spritverbräuche wie in den 90er Jahren, weil diese sehr schwer sind und einen hohen Luftwiderstand haben.
    So gesehen, freuen mich Dieselfahrverbote.
    Denn diese (Pseudo-)Geländewagen braucht eigentlich niemand, und sind auch nicht zeitgemäß.

    • Stefan R sagt:

      Gratuliere zu der sicher richtigen Einschätzung. Ohne sehr viel Aufwand in der Nachbehandlung hat ein Diesel nur in Hinblick auf das eher harmlose CO2 Vorteile. Aufgrund der verwendeten Rohölfraktion kann Diesel/Kerosin im Kolbenmotor nicht sauber (rußfrei, stickoxidarm) verbrennen. Bei Benzin geht das, solange es kein Direkteinspritzer ist. Bleibt eigentlich nur LPG (Propan/Butan) oder Erdgas (Methan) für eine saubere Verbrennung. Hier ensteht bei nur Wasser und CO2, Ruß und Stickoxide sind vernachlässigbar. Was gerne „übersehen“ wird: Stickoxide sind in der gleichen Gefahrstoffklasse wie Phosgen (ja genau, einer der ersten chemischen Kampfstoffe!). Die Grenzwerte für Stickoxide liegen an Arbeitsplätzen um 1 ppm, mit der Angabe pro km ist den Auspuffschnüfflern (Kinder, Fußgänger und Radfahrern) überhaupt nicht geholfen.
      Meine Entscheidung war daher sehr bewusst Autogas (LPG), da heir der Druck bei moderaten 8 bar zum verflüssigen liegt. Erdgastanks mit 200 bar sind mir im mobilen Einsatz zu heikel. Nach bisher ca. 250 tsd km mit LPG würde ich mich bei einem vernünftigen Auto sofort wieder für Autogas entscheiden!

    • Anonymous sagt:

      Der Diesel ist sparsamer und macht mehr Spaß durch seinen besseren Drehmomentverlauf. Auch Benziner haben grosse Probleme mit den Stickoxyden.

    • Anonymous sagt:

      Lieber Benzinfahrer,
      leider wird oft verwechselt, das die braune Qualmwolke vom vorherfahrenden Fahrzeug von einem sehr schlecht gepflegten/gewarteten Benziner stammt, der sein Schmieröl gerade mit dem Benzin mitverbrennt!

  13. Kaiser Fridrich sagt:

    Nur gut dass die Deutsche Umwelthilfe von Toyota gesponsert wird ,sonst hätten wir ja kein Feintaub Problem. Übrigens bei Flugzeugen gibt es das mit dem Feintaub nicht. Deshalb ist das Kerosin ja auch Steuerfrei.

  14. Hans Hüfner sagt:

    Wassagt eigentliche der ADAC dazu? Man hört eigentlich garnichts von EUCH!
    Genauso in München da würde plötzlich fstegesetllt dass der sogenannte Feinstaub um den geht es ja auchprimär von deb Bremsen und Reifenabrieb kommt.
    So das es gerade noch bei knapp über 10% liegt was der Professor aus der Schweiz beschrieben hat.
    Ich finde es eigentlich auch aus Aufgabe einenes so großen Clubs der ja die Interressen der Auto und Zweiradfahrer (natürlich mit Motor) da mal eb
    endlich Flagge zeigen sollte.
    Das gleich Dilämma ist mit den E-Fahrzeugen nur Mist.
    Die hatten bei den sogenannte Fehikel schnell festegestelltdas es so nicht funktioniert aucg wenn es vielleicht grössere Reichweiten gibt
    Der Preis dafür: Es muss bestes Material wie Reifen ,Federn die Karroserie mitunter großen Engerieaufwand produziert werden ein Beispiel Kohlefaser .
    Vom Akku her das gleiche und dann noch das ganze zu recyclen.

    UND DAS BESTE ZUM SCHLUSS DER STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE

    Da bin ich nicht alleine mit der Aussage aber das IHR des unterstützt ist schon wieder
    sehr VERDÄCHTIGThatten wir schon mal LOBBY.Schade

    LG Hans Hüfner

  15. Christian Becker sagt:

    http://baumot.twintecbaumot.de/produkte/bnox-scr-system/

    Wäre das nicht ein mögliches System zur Nachrüstung für Euro-5-Diesel?
    Wer hält nach solchen Systemen Ausschau – macht das überhaupt jemand und wer testet / qualifiziert solche Sachen?
    Es kann ja nicht beim Einzelnen liegen, solche Dinge nachzurüsten um dann am Ende zu erfahren, dass das auch keine Lösung ist.

    Ich als Euro-5-Diesel-Fahrer verfolge diese Thematik; ich muss es ja. Mein Diesel ist 2,5 Jahre alt. Eine Neuanschaffung steht außer Frage,
    da jetzt schon Wertverlust droht und man nicht sicher sein kann, wie sich das Ganze überhaupt entwickelt. Man kann ja auch nicht unbedingt
    nach 3 Jahren wieder ein neues (gebrauchtes) Auto kaufen.

    Oder kommt vom Staat jetzt eine Euro-5-Diesel-Abwrackprämie?

  16. Meister Petz sagt:

    Völliger Blödsinn!

    Wenn wir die Temposünder richtig zur Kasse bitten inkl. härtere Regeln für Fahrverbot, auch die Handynutzung am Steuer mit sehr hohen Geldstrafen und Fahrverbot belegen würden wären deutlich weniger Autos auf unseren Straßen und wir hätten eine deutlich geringere Schadstoffbelastung in unseren Städten.

    Ich wäre dafür endlich Kreuzungen und gefährliche Strecken mit Video zu überwachen damit man bei Unfällen klare Verhältnisse hat und derjenige der betrügen will einfach keine Chance dazu hat. Auch Kameras in Autos zulassen die den Unfallhergang aufnehmen. All dies sollte endlich auch gerichtlich verwertbar und zugelassen sein.

    Wir könnten uns dadurch auch deutlich besser schützen und die Affen drankriegen die sich nicht an die Regeln halten. z.B. bei einem Unfall.
    Aber wie immer ist das Thema Fahrverbot Diesel etc. der völlig falsche Lösungsansatz und der Versuch einer anderen Lobby einen Vorteil zu verschaffen ohne über die Konsequenzen im Klaren zu sein. Ich finde es ein Witz das die Autoindustrie machen kann was sie will und derjenige der das Auto fährt dadurch bestraft und ausgegrenzt wird.

    Aber leider haben wir zu viele Affen in der Bundes- und den Landesregierungen am Start die sich um nichts sonst kümmern als um sich selbst. Deren Problemlösung ist nicht des kleinen Mannes Problemlösung.

    Ich bin dafür das die Autoindustrie die auch im Abgasskandal an vorderster Spitze betrogen hat einen Großteil der Kosten übernehmen sollte in Zusammenarbeit mit Herrn Schäuble der den Rest finanzieren soll. Es kann nicht sein das diese Witzfiguren alles Todschweigen was ihnen nicht passt.

    Mir geht es mittlerweile, gelinde ausgedrückt, nur noch auf den Geist.

    Eins ist doch klar, solange die Politik nichts macht ändert sich an den Konsequenzen für uns doch nichts…

    Habe Fertig!

  17. B. Moll sagt:

    Man will also Teufel mit Beelzebub austreiben? Ja, weniger Dieselautos bedeutet weniger NO2 aber der CO2 Ausstoss wird mit ersatzweise mehr Benzinern erhöht.Den NO2 Ausstoss könnte man allerdings durch technische Massnahmen reduzieren. Zum Thema Nachhaltigkeit: Dieselautos halten länger. Bei der fraktionierten Destillation des Rohöls fallen Dieselkraftstoffe an. Wohin damit? Als Heizöl verbrennen? Tolle Alternative. Übrigens erzeugen Blitze NO2 und nicht mal wenig (Wikipedia). Blitze sollte man also auch gleich verbieten.

  18. Harald H. sagt:

    Als Diesel-Fahrer sind wir massiv in die Irre geführt worden. Noch 2015 hies es „Leute kauft Diesel – Diesel sind ökologisch besser als Benziner. Ich habe mir einen 120d (F20, Euro 5) für teures Geld gekauft. Nun heißt es, dass diese Autos in Berlin wo ich lebe verboten werden sollen. Momentan kann man einen 120d allenfalls nach Polen verkaufen, so ein Auto wird man nicht los. Von BMW erfahre ich: „wir haben nach den damals geltenden Vorschriften das Auto gebaut. Wir machen keine Nachtüstung“.
    Man stelle sich vor, selbst wenn man Geld bietet, BMW will gar nichts machen.
    Der zuständige Verkehrminister macht nichts, weil er wohl einen guten Job bei den Lobbyverbänden in Aussicht hat. Am Ende bleibe ich hier auf dem Karrn sitzen und darf nicht mehr fahren. Ein Super-Staat ist es der da seine Bürger im Regen stehen lässt.

  19. H.U. Ketscher sagt:

    Vor einigen Jahren habe ich eine Steuerermäßigung für meinen Diesel erhalten.
    Heute wird alles umgedreht.
    In ein paar Jahren wird das Fahren mit einem Auto Wahrscheinlich ganz verboten.

  20. Sidi sagt:

    Ich finde wenn der Diesel weg soll muss auch die Heizöl-Heizung weg, oder ist das kein Diesel?. Umwelt fängt nicht bei unseren Autos
    an sondern auf der ganzen Welt. Aber der einfachste weg der Politik ist wir verbieten den Diesel weiter in unsere Städte zu fahren.
    Ich glaube Deutschland ist so ziemlich Umwelt sauber. Diese ganze Umweltgeschichte wird benutzt um das Elektroauto durchzusetzen,
    Elektro heißt nicht gleich sauber, umweltfreundlich ist er noch lange nicht. Ein Dieselfahrzeug der vom TÜV geprüft wird und seine Werte
    in soll liegt kann man nicht einfach vom Verkehr ausschließen. Ich glaube es gibt ganz andere dinge die für die Umwelt gemacht werden
    muss, aber der Diesel ist zurzeit der einfachste weg, es kommt bei vielen Menschen gut an und das wissen die den Diesel loswerden wollen.

  21. RH sagt:

    Ich bin es leid dass immer die ‚Kleinen‘ die dummen sind die sich nicht immer gleich ein neues Auto kaufen können wenn sich die Politik was neues einfallen lässt. Wenn es um Industrie oder Handel geht gibt’s jahrzehntelang Übergangsfristen.
    Wenn schon Fahrverbot, dann für Fahrzeuge die zu viel Schadstoffe im Verhältnis zu den Insassen haben. Dann würden sich viele Fahrer von großen SUVs ganz schön sputen mal jemanden mitzunehmen.
    Oder wenn man nicht mehr in die Stadt fahren darf sollte man wenigstens kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen dürfen.
    Bitte nicht falsch verstehen, ich bin für saubere Innenstädte, aber nicht immer auf Kosten der Falschen

  22. Günter Falk sagt:

    Hallo ADAC, ich bin auch ein Diesel-Fahrer. Die viele Diskussion um Diesel ja oder nein enthält m.E. nicht eine Diskussion, ob es für PKW, wie auch bei LKW, nicht sinnvoll ist, auch Ad-Blue einzuführen. Wie ist also ein eventueller Entwicklungsstand mir Ad-Blue für PKW?

  23. Anonymous sagt:

    Ich glaube nicht daran, dass ein Dieselfahrzeug mit 1,6 bis 2,0l Maschine und 4-6l Verbrauch mehr Schadstoffe ausstoßt als ein Benziner mit 10-12l Verbrauch. Nach meiner Meinung geht es gar nicht darum. Wenn Dieselautos von der Strassen sind geht’s an die Benziner dran. Schauen sie einfach wie wir mittlerweile vom Staat die Elektro/Hybrid Fahrzeuge aufgedrängt bekommen. Es wird in allen Medien immer mehr darüber berichtet wie gut und umweltfreundlich diese sind. Es sagt aber niemand welche Lebensdauer haben dann die Batterien/Zellen die da verbaut sind? Wie hoch sind dann Reparatur- und Entsorgungskosten? Wie umweltfreundlich ist dann das? Und der Staat geht schon hin und gibt so hohe Zuschüsse für den Kauf solchen Fahrzeugen, aber diese stehen immer noch bei den Autobauern Tod auf dem Hinterhof. Dabei haben sie so viel Geld in Entwicklung und Serienproduktion investiert und keiner will sie haben. Dann müssen halt andere Wege und Mittel eingesetzt werden um diese vom Hof los zu werden nämlich andere Autos von den Strassen zu beseitigen.

  24. Schega sagt:

    Diesel oder Benziner dieser Frage stellt sich nicht für mich.
    Aufgrund des Drehmoment im unter Bereich kann ich nur einen Diesel fahren, damit mein Wohnwagen vernünftig und auch sparsam bewegt wird.

  25. Kastius sagt:

    Die aktuelle Dieseldebatte ist zum wiederholten Mal ein typischer Beleg für die eindimensionale und kompetenzferne Denk- und Arbeitsweise unserer Politiker. Die Umweltschädlichkeit eines Energieträgers ausschließlich an einem Schadstoffwert (NOx) und einem Verbrauchsort (PKW) festzumachen ist ignorant oder dilettantisch. Ähnliches haben wir schon bei der Einführung der Umweltplaketten erlebt, die nahezu wirkungslos geblieben sind, weil die Masse des Feinstaubs nicht aus den Abgasanlagen der PKWs stammt, sondern von den diversen Großverbrauchern fossiler Brennstoffe und in nicht unerheblichen Maße aus den Fahrzeugbremsen. Letzteres wurde noch durch Einführung von Tempo 30-Zonen mit gleichrangigen Straßen, Ampelanlagen mit „Roten“ Wellen und ähnlichen „Verkehrsberuhigungs“-Maßnahmen verstärkt. Wer mal die Abgasauslässe von Fahrzeugen beim Anfahren beobachtet oder den Kraftstoffverbrauch seines Fahrzeug zwischen dem Ampel-Hopping durch die Stadt oder der gleichen Strecke auf einem durchgängigen Stadt-Ring oder Stadtautobahn bei moderater Geschwindigkeit vergleicht, wird schnell herausbekommen, welche Fahrweise hohe Schadstoffausstöße verursacht. Aber all diese technischen und wissenschaftlichen Fakten werden tapfer ignoriert und stattdessen Don-Quijotische Windmühlenkämpfe ausgefochten, die den Blick auf die tatsächlichen Probleme vernebeln (sollen?).
    Letztendlich muss man sich darüber klar sein, das jede Tonne raffiniertes Erdöl einen festen Anteil von Benzin, Diesel, Ölen usw. erzeugt und alle Anteile verbraucht werden und zwar meistens durch Verbrennung. Daran wird sich auch durch eine künstliche Verschiebung der Aufteilung zwischen Diesel- und Benzin-PKW nichts ändern. Die einzige Lösung wäre insgesamt weniger Erdöl zu verbrauchen, dass heißt auf Elektro- oder Wasserstoffantriebe umzustellen und diese Energie nicht durch Verbrennung zu erzeugen.
    Wenn sich die Politik zum Beispiel dazu durchringen könnte, die gerade reichlich sprudelnden Steuergelder in die Förderung eines landesweiten Netzes von Stromtankstellen zu investieren, um damit dem Elektroauto zur Akzeptanz und zum Durchbruch zu verhelfen,
    dann wäre wirklich was für die Umwelt getan….

  26. Schramm sagt:

    Wer für E Autos eine Zukunft sieht ist entweder Aktionär oder Mitarbeiter dieser Technologie. Wir sind auf dem besten Weg ein dritte Welt Staat zu werden.

  27. Rolf Keil sagt:

    Ohne auf die Rivalität zwischen den Diesel- und Otto-Fans einzugehen, möchte ich die Umweltdiskussion einmal aus einer anderen, meiner persönlichen Sichtweise aufnehmen:
    Seit ich von Benzin- auf Dieselfahrzeugen umgestiegen bin, hat sich mein Treibstoffverbrauch um 3l/100km verringert, bei gleicher Fahrzeugklasse und gleicher Motorleistung. Bei einer Jahresfahrleistung von 15000 km spare ich 450 Liter Treibstoff. Bezogen auf
    (angenommene) 20 Mio. Dieselfahrzeuge in Deutschland mit ebenfalls angenommener durchschnittlicher jährlicher Fahrleistung ergeben sich rein rechnerisch 9 000 000 000 (Milliarden) Liter , die im Gegensatz zu Ottomotoren gar nicht erst gefördert, raffiniert und verteilt werden müssen. Das allein sollte genügen, um die Umweltbilanz der Dieselfahrzeuge (hier PKW) noch einmal neu zu bewerten. Jetzt könnte man noch betrachten, wie das für die EU oder auch für unsere gesamte Welt aussehen würde.
    Eingespartes, nicht gefördertes Rohöl, würde ja auch die vorhandenen Ressourcen strecken und länger verfügbar machen.

  28. M. Solbrig sagt:

    Zitat:
    „Einen Vorteil hätten Dieselfahrverbote aber unbestritten. Wer würde sich beispielsweise einen SUV als Benziner kaufen. Diese hätten dann wahrscheinlich Spritverbräuche wie in den 90er Jahren, weil diese sehr schwer sind und einen hohen Luftwiderstand haben.
    So gesehen, freuen mich Dieselfahrverbote.
    Denn diese (Pseudo-)Geländewagen braucht eigentlich niemand, und sind auch nicht zeitgemäß.“

    Ich nehme an, Sie sind relativ jung, Single, leben in der Stadt und fahren einen Smart oder Fahrrad.

    In diesem Fall nehme ich Ihnen durchaus ab, daß Sie weder für ein SUV (das sind eindeutig keine Geländewagen!) noch für den Dieselmotor Verständnis haben.

    Im höheren Alter und auf dem Land sieht das schon anders aus. Die hohe Sitzposition erleichtert das Einsteigen. Übersicht, Platz und Laderaum sind massig da und längere Fahrten kann man ohne Bandscheibenschaden absolvieren. Also bitte – wenn es für Sie nicht paßt, muß das nicht allgemeingültig sein. Zeitgemäß scheint diese Fahrzeugklasse durchaus zu sein, Sie brauchen sich nur die Entwicklung der Verkaufszahlen anzuschauen.
    SUV haben einen etwas höheren Luftwiderstand und ein größeres Gewicht als „flache“ PKW, aber den haben diese Kleinbusse (pardon, Van) auch. Und meist sitzt in diesen Kleinbussen auch nur der Fahrer. SUV und Diesel passen zusammen, das stimmt. Wie Sie selbst geschrieben haben, verbraucht ein Diesel im gleichen Fahrzeug weniger Treibstoff als ein leistungsmäßig adäquater Benziner. Das ist keine Überraschung. Überrascht war ich allerdings, als ich vor ein paar Jahren von einem 4-Zylinder-Benzin-Kombi auf ein 6-Zylinder-Diesel-SUV umgestiegen bin und der Verbrauch auf meiner täglichen Arbeits(kurz)strecke von 12 l Super Plus auf 9 l Diesel / 100 km abfiel! Auf Mittel- und Langstrecken (fahre ich öfters) wird der Unterschied noch größer, und das bei besseren Fahrleistungen.
    Diesel entsteht zusammen mit Heizöl als Abfallprodukt bei der Benzinproduktion. Sollen wir den jetzt wegkippen?
    Solange es keine E-Fahrzeuge gibt, die eine Mindestreichweite von 500 km unter winterlichen Alltagsbedingungen haben, innerhalb von 10 min an jeder beliebigen Ladestation wieder aufgeladen werden können und preislich nicht teurer als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor sind, bleibe ich beim Verbrenner.

    Zudem gehört nicht dem Stromer, sondern der Brennstoffzelle die Zukunft. Wasserstoff kann aus erneuerbaren Energien erzeugt werden, wenn diese im Überfluß vorliegen (windiger Sonnentag), er kann gespeichert werden und man kann ihn wie heute Autogas schnell tanken.

  29. Dr. Wolfgang Bucke sagt:

    Was mich an der ganzen Diskussion stört, ist die fehlende Berücksichtigung von Diesel-Taxis in der Stadt, die nicht diskutierte Berücksichtigung von LKW-Dieseln – der ganze Schwerlastverkehr gehört besser auf die Schiene – , die Diskussion über Diesel-Busse kommunaler Verkehrsbetriebe wird nicht berücksichtigt, und dieser ganze Irrsinn mit kleinen, alten Dieseln von Handwerksbetrieben und noch schlimmer: der Mega-Irrsinn so vieler Konsumenten, die im INternet Ware bestellen – wo man heute weiß, dass über 70% nicht behalten also zurückgeschickt wird – das bringen DHL, Hermes und Co mit Dieselabgasen in die Städte. Alles das fehlt – und der einzelne Dieselfahrer wird ist das „Dreckschw…“ der Nation???

  30. Mi Leckebusch sagt:

    Hallo ADAC und Leser
    In dieser Thematik ist mein Frust auf die Politik und den Autohersteller sehr gross. Ich habe schon in der Form reagiert , indem ich meinen Golf – Schummel – Diesel verkauft habe und einen neuen Benziner mit Euro 6 gekauft habe.
    Jetzt beschäftigt mich das Thema aber weiter, da ich noch ein relativ neues Wohnmobil mit Euro 5 habe. Wenn es zu den Sperrungen in die Innenstädte kommt, dann werden wir Wohnmobil Fahrer auch nicht mehr die innerstädtischen Stellplätze und Campingplätze kommen. Ich denke,dass hier die Betreiber der Plätze und auch das Stadtmarketing der Städte nicht glücklich über die Entwicklung sind. Hier wünsche ich mir, dass eine Taskforce beim ADAC sich stark macht für all die Leidtragenden in dieser Thematik.
    Ich bin überzeugt davon, dass die Autohersteller alle in den Schubladen bezahlbare Reinigungsnachrüstsysteme haben. Man muss die die Unternehmen durch eine starke Lobby und politischen Druck dazu bringen solche Systeme auf dem Markt anzubieten.

  31. Anonymous sagt:

    Egal ob PKW, SUV oder irgend eine andere Form von Automobil, egal ob Benzin, Diesel, Gas oder ein anderes Antriebssystem, halte ich es für unzumutbar, den Versuch die Luft zu verbessern auf dem Rücken des Kfz-Besitzers auszutragen. Der Konsument hat zum Zeitpunkt des Kaufs ein Fahrzeug erworben, das den entsprechenden Rechtsnormen entsprach und deshalb zum Verkehr zugelassen wurde. Jetzt wird er vor vollendete Tatsachen gestellt, darf entweder nicht überall hinfahren oder muss sich einen anderen fahrbaren Untersatz besorgen. Da macht es sich die Politik zu einfach. Da wäre es doch eher angebracht, die Automobilindustrie zu entsprechend umweltfreundlichen Technologien zu verpflichten. Würde wahrscheinlich etwas länger dauern aber wäre vom Verursacherprinzip sicherlich gerechter.

  32. Heinz Schüßler sagt:

    Vor einiger Zeit berichteten verschiedene Autozeitungen (Auto Bild, Auto Motor Sport) über die Firma Twintec die ein NOX Reinigungssystem entwickelt hat. Demzufolge soll das BNOx-SCR-System die Stickoxide um 99 Prozent auf dem Prüfstand und um 94 Prozent unter realen Bedingungen auf der Straße reduzieren. Damit soll sogar die ab 2020 gültige Euro-6d-Norm erreichbar sein. Dies wird in diesem Beitrag nicht mal erwähnt.
    Dies erscheint mir ein Durchbruch zu sein, denn soweit ich weiß, ist es erst ab Euro 6C möglich, die vorgeschriebenen Abgaswerte auch auf der Straße zu erreichen und nicht nur im Labor. Das könnte natürlich im extremsten Fall für jetzige Euro 6 Fahrzeuge bis B bedeuten, auch nicht mehr fahren zu dürfen.
    Dieses System TWINTEC System existiert und ist nach oben genannten Berichten wohl schon in älteren Schulbussen in Südengland verbaut worden, deren Abgaswerte durch das System von Euro 3 nach Euro 6d gebracht worden sind.
    Für PKW existiert wohl ein Prototyp des Abgas-Reinigungssystems, der in einem VW Passat verbaut worden ist. TWINTEC meint dafür mit einem aus meiner Sicht fairen Preis von 1500 € auszukommen.
    Dies wäre für viele, ich schätze die meisten, der betroffenen Dieselfahrer eine Chance, ihre Fahrzeuge gesetzeskonform weiter zu nutzen und das Verbrennen von Geld und Ressourcen zu verhindern, nicht nur im Sinne der Geldbeutel der Autofahrer, sondern auch im Sinne der Umwelt.
    Ich wende mich an Sie, da ich es für wichtig halte, ein aus meiner Sicht gutes Entwicklungsprojekt nach vorne zu bringen. Dazu muss es natürlich bekannter werden, denn nur so sind andere Fahrer auch informiert, um von übereilten Verkaufs-bzw. Kaufentscheidungen zurückzutreten und in Ruhe abzuwarten.
    Ein sehr wichtiger Aspekt ist es natürlich, demnächst für weitergehende Informationen zu sorgen und auch im politischen Bereich den Entwicklern eines neuen Abgasreinigungssystem Unterstützung zu sichern, damit es schnellstens zur Serienreife kommt. Die betroffenen Mitglieder des ADAC damit die Verbraucher werden es Ihnen danken.

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Heinz, eine Nachrüstmöglichkeit von Euro 5 auf Euro 6 gibt es derzeit noch nicht auf dem Markt. Ob Nachrüstungen möglich sind, wird derzeit von einigen Automobilherstellern und Herstellern von Abgasnachbehandlungssystemen (z.B. Twintec, HJS, etc.) geprüft.

      Eine Nachrüstung auf Euro 6 hängt auch von der Konstruktion eines Fahrzeuges ab (Platzbedarf). Für „vereinfachte Nachrüstsysteme“ müssen ferner erst die technischen Anforderungen und die gesetzlichen Grundlagen, wie in der Vergangenheit für Nachrüstpartikelfilter, geschaffen werden. Was einen sehr langwierigen Prozess bedeutet.
      Der ADAC verfolgt neben der technischen Entwicklung auch die politische (Zulassungsverfahren, Regelung von Fahrverboten, etc.) sehr intensiv und bringt sich hier umfassend ein. Sobald es hierzu nähere Details gibt, werden wir unsere Mitglieder entsprechend informieren. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld. Viele Grüße.

  33. Anonymous sagt:

    Hallo ADAC,
    ich finde diese Diskussionen über Dieselfahrzeuge nicht angebracht, man hat ja selbst bei den Umweltzonen wohl gesehen was es gebracht hat. Hier geht es wohl wiederum nur um den kleinen Mann den man hier verpflichten möchte sich ein neues Fahrzeug zu kaufen. Ich selber fahre seid Jahren ein Wohnmobil und mache da mit meine Städtetouren, wo mein Fahrzeug nur zum rein- und raus fahren benutzt und wohl kaum Schadstoffe ausgestoßen werden. Ich denke hier gibt es andere Möglichkeiten das Luftreinhaltekonzept einzuhalten. Im Nachgang sollten die Städte auch mal darüber nachdenken, ob Sie damit auch eine Einnahmequelle vernichten wenn die Camper nicht kommen, den der kleine Mann der sich sein Mobil abgespart hat kein nicht immer wieder ein neues kaufen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ewald Pohe

  34. Jan Cousin sagt:

    Es wäre sehr hilfreich, wenn der ADAC als neutrale Institution, die auch den Umweltschutz fördern möchte, Vorschläge und Hinweise für eine verlässliche Schadstoffreduktion insbesondere der Stickoxyde zu Diesel-Fahrzeugen geben könnte. Hier denke ich z. B. an Filter bestimmter unabhängig auf Wirkfunktion getesteter Fabrikate und Typen für die jeweiligen Marken und PKW-Typen. Ich hätte konkret Bedarf an einer Nachrüstung meines BMW 320d X-Drive Kombi Baujahr 2013 mit der besten z. Z. möglichen Stickoxydreduktion.
    Sicher müssten auch Diesel-LKW´s regelmäßig unvorbereitet auf Schadstoffausstoß geprüft und bei Überschreitung aus dem Verkehr gezogen werden, bis eine nicht manipulierbare Nachrüstung mit Nachweis erfolgt ist.

  35. P.H. sagt:

    Das Diesel jetzt auf einmal so schlecht sein sollen ist doch wieder nur ein Politikum. Ein Diesel und ein Benziner der gleichen Marke und größe stoßen beide Umweltschädliche Stoffe aus, wobei der Diesel bei gleicher Strecke weniger Brennstoff verbraucht.
    Also wenn ein Benziner 8 L/100 km verbraucht und der Diesel 5 L/100 km dann stellt sich doch die Frage warum auf einmal der Diesel mehr Schadstoffe erzeugt als der Benziner, der 3 Liter mehr verbrennt.
    Wie der VW Skandal beweist sind doch alle Statistiken und „Meßwerte“ Lug und Trug.
    Ein Diesel rechnet sich immer mehr als ein Benziner wenn es um größere Strecken geht die zu fahren sind.
    Die heutigen Klein- und Mittelklassewagen mit „normalen“ PS stärken (80 – 130 PS) kann man locker mit 4 – 5 L/100 km fahren.
    Ein Passat oder Golf mit der Benzinerleistung braucht bei sorgsamster Weise locker mal 1 – 2 L/100 km mehr und produziert logischerweise dann auch mehr Abgase.

    Es ist wie mit dem Kaffee. Einmal behaupten irgendwelche Wissenschaftler das Kaffee gefährlich sei und XY Substanzen enthalte und ein Jahr später ist Kaffee gesund und hat positive Effekte.
    Ich glaube nur an die Bilanz, die ich selber gefälscht habe! Es ist doch genauso ein unding die Meßßwerte in den Städten zu erfragen, wo man gesagt bekommt das alles im grünen Bereich liegt und in wirklichkeit man in den Städten (Stuttgart, München, Berlin, Köln usw.) mit einem Atemzug mehr Schadstoffe einatmet als ein Dorfbewohner im ganzen Jahr.

    Welches Institut hat denn das gemessen? Sollen doch mal 10 unterschiedliche Institute unabhängig voneinander Messungen vornehmen. Ich schätze mal das 10 verschieden Ergebnisse heraus kommen. Am besten noch zwei Institute dabei die bei der Autoindustrie angestellt sind!
    Solange die Autoindustrie keine bezahlbaren Alternativen bringt, solange wird sich das Problem der Abgase auch nicht abstellen lassen.

    Wenn unsere Politiker meinen wir sollen weniger Abgase produzieren, dann sollen sie weniger Fliegen und ihre Protzkarren umtauschen in einen Punto oder Kia. Die haben auch 4 Räder die den Boden berühren und kommen wesentlich günstiger in der anschaffung und im Unterhalt.

    Das auf lange Sicht etwas gemacht werden muß ist klar, aber gleich mit der großen Keule um sich hauen ist blinder Aktionismuß

  36. Rudi sagt:

    Verhältnismäßigkeit wird wieder unter den Tisch gekehrt…
    Geistiges mittelalterniveau…. Anteil der Fahrzeug luftverunreinghung: 7 % am Neckartor Stuttgart

    Frankfurt: Sperrung inennstadt bei Bush Besuch vor x Jahren: „Belastung“ wie mit Verkehr.

    Die tüv Untersuchung das Feinstaub und ko garnichts mit Autos sondern der wetterlage zu tun haben: weggekehrt…

    Danke lieber vw – soo viel Staub aufwirbeln wegen Ingenieuren die keine Eier in der Hose haben und dem Vorstand sagen: geht nicht.

  37. Ralph. N. Schlundt sagt:

    Diesel Abgase Benzin Abgase.
    Im Umkreis der deutschen Großstädte wird Fliegersprit von unseren Steuern gefördert,
    Wenn mandiese Abgaswolken sieht, die sich auch nicht in Luft auflösen.
    Da fällt man vom Glauben ab.
    Ich würde zu der Rückrufaktion mein Fahrzeug kostenfrei zur Verfügung stellen um es nachbessern zu lassen.
    Aber an die Deutsche Autoindustrie traut sich ja keiner dran.
    Da haben die ehrenaufsichtsräte in der deutschen tRegierung viel zu viel eigene Interessen.
    Und wenn Stuttgart die Diesel verbieten will haben Porsche und Benz bestimmt die Lösung in den Verkaufslokalen stehen.
    Also seit mal nicht so klemmig – kauft euch nen Neuen Benz. da freuen sich wieder Alle.

  38. H Heuke sagt:

    Macht doch den Diesel so teuer wie Benzin ,und
    die Steuern höher .Dann Fährt keiner einen Geländewagen
    in der Stadt als Zweitwagen.

  39. Pit Rochau sagt:

    Ich habe am 06.12.2016 einen nagelneuen Volvo XC60 Summum direkt aus Schweden zum Volvo-Händler meines Vertrauens liefern lassen. Im Prospekt steht Euro 6.
    Ab wann „darf“ ich denn meine Euro 4-Plakette gegen die Euro 6 bei der Zulassung abholen?
    Bzw. ab wann gibt es denn die 6-er überhaupt?
    Das Verwirrspiel der Politiker ist schon grenzwertig, meiner Meinung nach.
    Ja ich weiß, Berlin sieht das gaaaaanz anders.

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Pit, ausführliche Infos zur blauen Plakette findest du hier => bit.ly/_adac_blaueplakette. Wenn du ADAC Mitglied bist, kannst du dich persönlich beraten lassen => bit.ly/adac-beratungmitglieder. Viele Grüße.

  40. Tim sagt:

    Naja also der Dieselmotor ist schon der bessere von beiden. Und das sage ich als Benziner fahrer. Diesel Aggregate halten länger, haben niedrigere Verlustleistungen und zusätzlich durch die höhere verdichtung einen merklich besseren gesamtwirkungsgrad. Außerdem produzieren sie kaum Kohlenmonoxid und eignen sich für die energierückgewinnung durch turbolader besser als die Benziner. Zündkerzen und einige regelungselemente enrtallen. Partikelfilter brennen sich heutzutage selbst wieder frei, dazu muss man i. d. R. nicht mehr in eine Werkstatt. Mal angesehen vom groben Ruß der durch abgenutzte injektoren, chiptuning oder verdreckte Luftfilter erst entsteht oder den stickoxiden, die bei hohen wirkungsgraden nunmal physikalisch-zwangsläufig entstehen, ist er dem Benziner eigentlich völlig überlegen.

  41. Martin Gutau sagt:

    Ich warte auf die Entscheidung dann auch Dieselloks von der Schiene zu verbannen und Schiffe nicht mehr in die Häfen einlaufen zu lassen, denn die fahren mit Schweröl mehr Luftverschmutzung geht überhaupt nicht

  42. Christian Alder sagt:

    Warum haben Politiker und die sog. Experten immer für den Kauf eines Diesels plädiert, weil sie selbst nicht wußten was wirklich Umweltgerecht ist!
    Jetzt ist es der Elektroantrieb, aber wo kommt der Strom denn eigentlich her? Aus der Steckdose?
    Ständig werden neue Energieformen angepriesen. Aber ich habe das Gefühl, dass dieses nur eine Verkaufsankurbelung ist.
    Wo war das Bundeskraftfahrzeug – Bundesamt bei der Zulassung der Dieselfahrzeuge?
    Alles Experten, aber keine Ahnung kosten aber viele Steuergroschen!
    Warum läst sich der Wähler dieses immer wieder gefallen?
    Mich nerven diese Diskussionen!

    Chr. Alder

  43. Anonymous sagt:

    Ein kurzfristig ins Leben gerufenes Diesel-Fahrverbot würde alle Pendler die auf ihr Auto angewiesen sind überproportional belasten. Warum kann die Regelung nicht zuerst für die kommunalen Fahrzeuge und den Berufs-Kraftverkehr gelten? Diese Personengruppen bekommen ihre Investition direkt von Staat bezahlt bzw. können den Kauf eines neuen KFZ steuerlich geltend machen!
    Es kann nicht sein, dass der „kleine Autofahrer“ wieder für das Unvermögen unserer Politiker und der Autoindustrie zur Rechnung gezogen wird!

  44. S. Wonneberger sagt:

    Weder der Diesel noch der Benziner sind wirklich umweltfreundlich. Dennoch können sich die umweltfreundlichen Antriebe nicht wirklich durchsetzen. Dies mag auch daran liegen, dass die Autoindustrie mit den herkömmlichen Motoren noch immer einen viel höheren Umsatz machen kann und jedwede Regierung gegen eine solche Lobby nicht wirklich antreten will.
    Leidtragende sind wie immer die Verbraucher. Ich habe einen fast 60 Km weiten Anfahrtsweg zu meiner Arbeitsstätte. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln benötige ich fast 2 Stunden, also zu aufwendig.
    Ich fahre also meinen Diesel aus rein finanziellen Gründen. Wenn ich nun einen Benziner fahren müsste, bei dem sowohl der Verbrauch als auch der Preis an der Tankstelle um ein vielfaches steigt, lohnt sich für mich das Arbeiten bei meinem Gehalt nicht mehr,

  45. R.Schoone sagt:

    Kann es sein, dass der Diesel hier schlechter gemacht wird, als er tatsächlich ist? Meine persönliche Meinung ist ein klares ja. Mein Diesel verbraucht ca. 6 Liter auf 100 km (Euro 6). Ein vergleichbarer Benziner verbraucht locker 3 – 5 Liter mehr auf 100 km.

    Versucht man hier nicht einfach nur einen Sündenbock zu suchen? Warum werden keine Meßergebnisse, vergleichbarer Fahrzeuge gegenüber gestellt und unverfälscht veröffentlicht? Bislang vermisse ich diese direkten und Vergleiche und deren Veröffentlichung.

    Wenn die Benziner gegenüber den Diesel doch so sauber sind, warum gibt es denn ab 2018 die Pflicht auch bei Benziner Partikelfilter einzubauen.

    @ H.Mayr, was glauben Sie, wie sich Dieselpartikelfilter gegenüber Benzinpartkelfilter verhalten? Welchen Probleme treten wohl dann wieder auf mit den Benzinpartikelfiltern?

    Können da nicht wiedermal die schwarzen Schafe, mit billigen Nachbauten, alles schlimmer machen als die Sache einen Nutzen bringt?

    Wie werden doch von unserer Autoindustrie belogen und betrogen, der Staat hält schützend seine Hand (KBA) davor und unsere Rechtsprechung schützt die Industrie noch zusätzlich (siehe hier nur VW).

    Machmal fragt man sich, sind unsere Politiker nur die Marionetten unserer Industrie? Vielleicht liegt es ja auch darin, dass jeder höhere Politiker in sehr vielen Aufsichtsräten und Vorständen gleichzeitig sitzt und dafür zusätzlich noch jede Menge Geld einsteckt. Wer gräbt sich schon gern das Wasser selbst ab. Je höher man schaut, umso mehr wird scheinbar in die eigene Tasche gewirtschaftet.

    Früher hieß es mal, “ die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln. “ Heute könnte man sagen, ( ? ) Politiker schaufeln die meiste Kohle.

  46. Anonymous sagt:

    Ich frage mich wie mit den Wohnmobilfahren umgegangen wird, wir haben ein teures Hobby, und mit Benzin kann man solch ein Fahrzeug nicht Betreiben .

  47. B.Rene sagt:

    Kaufe mir einen Euro 6 Diesel mit Ablue ist sauberer wie ein Benziner wir werden doch nur für Dumm gehalten

  48. Grünagel Volker sagt:

    Das mit dem Diesel ist nur die Leute verarscht, sind alles Lügner und Betrüger und der kleine Mann soll es ausbaden.
    Fahre weiterhin Diesel habe mir eben ein gekauft 1Woche aber kein deutsches Auto das sind alle Verbrecher. Peugeot lässt grüßen.
    Klasse

  49. Alexander Busch sagt:

    Wenn alle Diesel-Dreckschleudern, PKW + BUS + LKW erstmal verpflichtet würden, einen Rußfilter nachzurüsten, dann wäre es schon ein gewaltiger Schritt nach vorne. (damals wurden ja auch alle Benziner gezungen, einen Kat nachzurüsten, da wurde auch keine Rücksicht genommen)
    Hinter einer Dreckschleuder, wenn schwarzer Qualm raus kommt, kann man sich nicht stellen und atmen, hinter einem Diesel-Kfz mit Rußfilter schon.

  50. berend sagt:

    Ich habe viele Jahre in der Kfz-Indusrie gearbeitet. Es hiess immer bei den Kollegen vom Diesel-Motor den kann man nicht „entgiften“!
    Die BWLer vom Marketing sagten, aber wir können fürs gleiche Auto 4.000€ mehr verlangen! Da der BWLer mehr zu sagen hat als der Maschinenbauer (leider), kam der Diesel mit seinem ekeligen Geräusch und seiner „unkontrollierten Verbrennung“.

    Das aller. allerdümmste Beispiel: VW! Die haben das Markenzeichen „Made in Germany“ beschmutzt bis in die Steinzeit..

    • Anonymous sagt:

      wie Recht du hast…ich habe die Konsequenz gezogen nach 3 X Passat mit dem „Verpesster-Motor“ werde ich nie mehr ein Auto dieses Betrüger -Konzerns fahren. Is sowieso lange nicht mehr „deutsches Auto“ . Ich war auch beteubt von der Automobilpresse. Immer das gleiche besch…ne Design ..aber der deutsche Autofahrer kauft weiterhin subventionierte hessliche Autos.
      Zum Fahrverbot…zu erst sollten die Abgeordneten die Autoflotte abschaffen und zu Fuß laufen . erst dann sich an das dumme Wahlvolk wenden und fragen wie sie zu einem Vahrverbot stehen denn sie sollten das Machen was wir Wähler wollen sonnst haben sie keine Daseinsberechtigung.

  51. No sagt:

    Und wieder so ein Oberlehrer, der sich aufschwingt und regeln will, wer welches Fahrzeug braucht und welches zeitgemäß ist. Typisch deutsche Besserwisserei!

  52. R.S sagt:

    Ein SUV ist nicht schwerer wie ein PKW.
    Ein Audi RS3 wiegt 1950 Kg ein Compackt SUV Ssangyong Korando wiegt nur 1750 kg wer ist Schwerer ???
    Ein SUV ist zu Cruisen da , ein PKW zum Rasen die sind mehr auf der Linken Spur.!!

    wer ist Sparsamer.

    Richtig ist das keine die Großen SUV brauch wie Q7 oder die in der Klasse ,die fahren nur die , die Geld haben. Wehr braucht einen Ford Mustangs das sind Benzins Vernichtung Maschinen.
    Selbs die kleinen Motoren sind Dreckiger wie Große.
    Also nicht Meckern sonder mal überlegen was Fahre ich für ein Schmutziges Auto.

    Fakt ist alles was Verbrennt ist Dreckig.

    Autos,Lkw,Ölheizung,Flugzeuge,Schiffe,Grillen,Offene Kamine, etc.

    Ps. aber keiner will verzichten.

  53. G. Planert sagt:

    Wenn es die Technik für den „sauberen“ Diesel gibt, nutzt Sie!!! bis es bessere Alternativen gibt. Dafür gibt es unsere Volksvertreter. Und das der Gesetzgeber etwas erreichen kann, haben VW und andere Hersteller in den USA erlebt.

  54. Vaith sagt:

    Da habe ich doch tatsächlich überlegt, meinen Diesel zu verkaufen um ev. einen Plug in Hybrid anzuschaffen.
    Die Abgaswerte würden dadurch reduziert, aber wie ist es mit den Kosten der der Batterie für den E-Motor ?
    Die Garantie wird mit höchstens 6 Jahre angegeben, was ist dann ?
    Eine neue Batterie kann bis zu 12.000.– Euro kosten. Da wird sich jeder Käufer überlegen, ob er sich das leisten kann.
    Und im Gebrauchtwagenverkauf ist dies auch ein Problem !

    Die spitze Feder

  55. D.Rothe sagt:

    Das Dieselfahrverbot zeigt eigentlich nur die Kurzsichtigkeit der Politiker! Vor 7 1/2 Jahren kaufte ich einen 3er Touring als 2 L. Diesel, der war steuerfrei, wegen sauberer Abgase.
    Jetzt droht ein Fahrverbot!
    Nach 20 Jahren Diesel bin inzwischen auf Benzin umgestiegen. Kompaktklasse 150 PS, Verbrauch zwischen 5,8 und 6,5L. Bin ich zufrieden damit.
    Da wir Camper sind, benötigen wir halt noch ein Dieselfahrzeug. Mit einem Wohnwagen am Hacken müsste ich vermutlich alle 250 Km eine Tankstelle ansteuern.
    Zur Zeit wird der Elektroantrieb als Heilsbringer angepriesen.
    Wie soll es funktionieren, bei einem Pendler ja. Was macht der Geschäftreisende, fährt nur die Stellen an die auch eine Ladestation anbieten. Der Kundendienst, kann nur die Kunden bedienen, die im auch eine Ladung aus der Steckdose spendieren.

    Für mich ist die Elektromobilität ein tot gebohrenes Kind.
    Grund: Energiespeicher zu teuer, zu schwer und Leistung zu gering (Reichweite).
    Der Elektomotor wäre der Antrieb überhaupt. Von der ersten Umdrehung an volles Drehmoment und wartungarm.

    Es gibt dabei noch ein anderes Problem, davon eigentlich keiner spricht.
    Der Strom kommt zwar aus der Steckdose, aber nur Ökostrom wäre sinnvoll. Bei allem anderen wäre das Problem der Emission nur verschoben.
    Es könnte nach meiner Meinung, auch während der Fahrt durch Induktion Energie erzeugt werden.
    Da wären wieder unsre Politiker gefragt und da wird wieder nichts passieren.

    Der Verbrennungsmotor ist noch lange nicht ausgereizt, da geht noch viel. Ob es gemacht wird, steht auf einem anderen Blatt.
    Es gibt ja noch Unternehmen, die an unsrer Mobilität verdienen. Die haben mit Sicherheit kein Interesse daran, daß sich daran etwas ändert.
    Ich stehe ganz eindeutig zum Verbrennungsmotor, ob Diesel oder Benzin, jeder hat seine Stärken und Schwächen.
    Die Fahrzeughersteller sollten den Großteil ihre Gewinne in die Forschung stecken, damit wir weiterhin Mobil bleiben können.

  56. K.H.Krueger sagt:

    fahre einen Ducato 230, 2,5 Liter Hubraum, Diesel, Verbrauch 10L auf 100km max., 20 Jahre alt, mit 4 Jahren 100 000 km Leasing gebraucht gekauft, ich habe ihn in 16 Jahren 80 000 km als umgebautes Wohnmobil gefahren. 16 Jahre lang versuche ich eine bezahlbare Abgasentgiftung mit grüner Plakette zu bekommen, Erfolg: Ein dionysisches Gelächter allenthalben. jetzt soll ich also enteignet werden, wie einst in der DDR schon einmal? Mit 76 frage ich mich: Schwimmen die Leute im Geld? Ich kann mir kein neues Wohnmobil kaufen, ich werde wohl in meinem Blechkasten beerdigt werden…
    PS Fahre in München mit Jahres-Prepaid-S-Bahn-Karte.
    Haben Sie schon einmal ausgerechnet, was ihr Kleinwagen egal ob Benziner oder Diesel an verpesteter Luft in einer Minute oder besser auf 100 km ausstößt? Ich schon. Und dabei ist es belanglos, wie diese Luft zusammengesetzt ist. Wenn Sie die atmen müssten, wären sie schon lange… tot. Aber darüber gibt es wohl keine Autobahnabgasstatistiken, die man veröffentlichen kann. Sonst kriegen die Leute ja Angst.

  57. Klaus sagt:

    Was ist eigentlich mit den LKWs, Bussen, Schiffen, Flugzeugen und wer weiss noch was sonst noch so alles rumfährt und nicht mal die EURO 1 Norm einhält? ich meine wenn man sich anschaut wieviele LKW rumfahren (nicht nur deutsche) und überhaupt keinen Kat oder einen Partikelfilter haben, da frage ich mich warum gerade ich als Dieselfahrer zur Kasse gebeten werde…

  58. Frank sagt:

    Prinzipiell finde ich es ja gut, dass im Zuge des Fortschritts auch neue Technologien entwickelt werden, welche auch der Umwelt helfen. Bestes Beispiel ist der Katalysator. Das nun aber innerhalb kürzester Zeit viele der derzeitigen Autos auf dem Rücken der Besitzer quasi enteignet werden kann ich nicht verstehen. Zumal es im Ausland wohl noch lange nicht soweit ist – warum muss Deutschland hier wieder eine Sonderrolle einnehmen. Hier ist doch die, ach so tolle Autoindustrie.
    Ich kann mir derzeit definitiv kein neues Auto kaufen, brauche es aber dringend um auf die Arbeit zu kommen. So geht es sicher den meisten Mitmenschen.

  59. Frank Oellien sagt:

    Die jetzige Hysterie kann ich – selber Dieselfahrer – nicht ganz nachvollziehen. Seit etlichen Jahren dürfen Dieselfahrzeuge ohne grüne Plakette schon nicht in viele deutsche Städte mit Umweltzone einfahren. Die Regelung wird doch nun lediglich weiter verschärft und alle neue Diesel (ab 2014) erfüllen doch bereits Euro 6 und sind eh nicht betroffen.
    Darüber hinaus kenne ich viele Dieselfahrer, die sich auch jetzt nicht um die Fahrverbote kümmern und trotzdem dort reinfahren. Die Argumentation ist da oft, dass das gesammelte Bußgeld immer noch deutlich weniger kostet als eine Aufrüstung des Diesels.

  60. Anonymous sagt:

    Ich fahre seit 2006 einen Renault Laguna mit Dieselmotor. Ich habe noch nie ein so sparsames Auto gefahren und gedenke es auch weiter zu nutzen, Ich könnte mir auf die Schnelle auch kein anderes Auto mehr kaufen. Ausserdem bauen die Franzosen Dieselmotoren mit einer besonderen Laufkultur.

  61. G.Neikes sagt:

    Die ganze Diesel-D_iskussion ist verlogen.
    Wissenschaftlich ist erwiesen, daß die Nano-Partikel der modernen Dieselmotoren höchst karzogen,
    also krebserregend sind, weil diese die Zellwände durchdringen. Die Gesundheitsgefährdung alter Dieselmotoren, deren Rußausstoß man zwar sieht, dessen große Partikel aber in den Bronchien hängen bleiben und weitgehend abgehustet werden, ist weitaus geringer.
    Die Zulassuhg der aktuellen Diesel-PKW bedeutet für mich: fahrlässige Tötung!!!
    Völlig absurd ist m.E. daß zugleich die steuerliche Begünstigung des wesentlich schadstoffärmeren
    LPG Betriebs beendet wird.
    Was ist das für eine Verkehrspolitik???
    Wenn der ADAC hier mal endlich klare Position für die Gesundheit der Menschen bekennt und sich
    von Lobbyisten distanciert, dann nehme ich den ADAC auch wieder ernst.

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo G.Neikes, wir setzen uns für die Mobilitätsbelange unserer Mitglieder ein und beraten sie im Sinne des Verbraucherschutzes objektiv bei Fragen rund um die Mobilität. Wir sind für die bezahlten Mitgliedsbeiträge verantwortlich und verwenden diese nur für Leistungen die in unserer Satzung => http://bit.ly/ADAC-Satzung verankert sind. Bei unseren Eco Tests messen wir bereits seit 2003 die Abgaswerte und weisen seit 2012 auf eine Überschreitung der Grenzwerte unter realistischen Bedingungen hin. Viele Grüße

  62. Acki sagt:

    Ich bin überzeugter Dieselfahrer. Kommt ein Fahrverbot für gewisse Städte, fahre ich da halt nicht mehr hin und gebe mein Geld woanders aus. Ich schaue gespannt auf die chaotischen Tage des Fahrverbotes, wenn keine Zulieferer-LKWs in die Städte fahren dürfen, keine Taxen und viele dort angestellte Menschen nicht wissen, wie sie an ihren Arbeitsplatz kommen wollen. Durch solch absurden Anordnungen, demontieren wir unsere gut funktionierende Wirtschaft selbst.
    Wie sieht es mit Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen aus? Dürfen die auch nicht?

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Acki, derzeit gibt es lediglich Entwürfe für geplante Dieselfahrverbote. Der ADAC geht davon aus, dass diese, falls sie wie geplant umgesetzt werden auch für LKW´s gelten. Grund dafür ist: die bisherigen Umweltzonen gelten auch für PKW und LKW. Für Rettungsfahrzeuge wird es mit Sicherheit Sonderregelungen geben, da natürlich der Einsatz von Rettungskräfte immer gewährleistet sein muss. Viele Grüße.

  63. H. Grefenstein sagt:

    Mit sehr wenigen Ausnahmen sind Politiker/-innen Dilettanten in allen Dingen, über die sie beschließen. Den sie haben ihr Handwerk nicht gelernt und reden zwangsläufig in allen Bereichen mit, ohne z. B. Maschinenbau studiert zu haben! Daraus ist ihnen kein Vorwurf zu machen, da systemimmanent. Die Komplexität mancher Problemkreise ist selbst für Fachleute schwer durchschaubar. Fehler bleiben da nicht aus…

    Auffällig ist nur, dass es immer den Normalbürger trifft, der bis auf den ADAC kaum eine Lobby hat.

    Keine/-n unserer quer durch alle Parteien besser verdienenden Politiker/-innen interessiert auch nur im mindesten, was das z. B. für den Bäckergesellen bedeutet. Zu nachtschlafener Zeit aufzustehen bedeutet bereits, dass sich der ÖPNV nicht nutzen lässt. Das Lohnniveau in diesem Berufszweig ist bekanntermaßen niedrig! Dieser Arbeitnehmer steht nur exemplarisch für die große Zahl von Geringverdienern, die sich ohne Rücksicht auf Verluste ein NEUES = TEURES KFZ zulegen sollen bzw. müssen.

    Gleichzeitig werden für solche Berufsgruppen zu teure E-Fahrzeuge mit tausenden Euro subventioniert. Ein Anreiz der nur Mitnahmeeffekte bei vermögenderen Verkehrsteilnehmern auszulösen vermag, da diese Fahrzeuge in den meisten Fällen nicht als einziges und Alltags-KFZ einsetzbar sind.

    Über Alternativen nachzudenken scheint tabu. Die extremen Schadstoffausstöße bei Luft- und Schifffahrt sind jedem Interessierten inzwischen hinreichend bekannt. Es ist jedoch nicht erkennbar, dass irgendwelche Restriktionen in diese Richtung zielten. Verständlich! Die entsprechenden Unternehmen haben eine starke Lobby, die sie mit dem Geld unterstützen, das sie an Steuermitteln „legal“ einzusparen vermögen.

    Fazit: Es ist immer nur der Normalbürger, der bluten muss!

  64. Michael sagt:

    Na wenn das Dieselverbot für PKW kommt,dann sollte man sich die Frage stellen, ob die Stickoxide an der Stadtgrenze
    stopp machen. Außerdem was ist dann mit den Küstenstädte, werden da denn Kreuzfahrschiffe,Containerschiffe
    und alle anderen mit dieselbetriebe Schiffe verboten? Und was ist mit Flugzeugen die verbrennen Kerosin, das ist auch nicht
    Gesundheitsfreundlich. Hier dreht man sich doch im Kreis! Die Industrie sollte endlich anfangen die altenativen voran zu bringen,
    nur steht da die Erdölindustrie entgegen.

  65. Peter Sohr sagt:

    …. und was ist mit den Diesel LKWs, werden die dann auch verboten? Wieso redet man nur von PKW’s. Den privaten PKW Dieselfahrzeugfahrer kann man von staatswegen ohne weiteres bevormunden, ausnehmen, sein zugelassenes Auto mal eben als nicht mehr zugelassen erklären, die Autosteuer erhöhen, vorschreiben Rußfilter einzubauen, die dann doch ncht richtig wirken, AdBlue bei LKWs vorschreiben, aber aber nicht kontrollieren ob dieses gemacht wird bzw. eine Abschalteinrichtung dafür eingebaut wurde, was ist mit den Fahrgastschiffen die in großer Zahl durch Berlin, schwarz – dieselrußig dampfen, u.u.u.u.u.u.u.

  66. Joachim Missenhardt sagt:

    Viele Städte,siehe Stuttgart haben jahrelang die Luftzufuhrschneisen rund um die Stadt zugebaut und wundern sich heute dass
    in der Stadt der Dreck und der Staub nicht weniger wird.Davon will heute aber keiner der Zuständigen Herrschaften was wissen.

  67. Anonymous sagt:

    Super immer alles auf die Dieselautos schieben schon mal nachgedacht was Schiffe verbrennen Schweröl und keinen Partikelfilter.
    Na dann hängt mal Wäsche im Hamburger Stadtbereich auf die könnt Ihr dann nochmal waschen

  68. Thomas Singer sagt:

    Ich habe die „Heiligsprechung“ des Diesel als umweltverträgliche Motorentechnologie nie verstanden. Aus beruflichen Gründen (200 km täglich) hatte ich mir 2001 einen alten Saugdiesel (1.8 l mit 60 PS) gekauft. Der rußte natürlich etwas. Als dann die Rußpartikelfilter kamen und ich dennoch bei Dieselautos schwarze Rußwolken aus dem Auspuff kommen sah, hatte ich meine Zweifel bezüglich der Wirksamkeit der Technik (habe ich heute noch). Dass durch die extrem hochgezüchteten Dieselmotoren zusätzlich noch gesundheitsschädliche Abgase erzeugt werden, erfuhr ich erst, als ich den alten Diesel schon lange abgeschafft hatte. Ich habe einmal einen Diesel gefahren, weil ich ein paar Jahre extrem viele Kilometer auf der Autobahn verbracht habe, dass sich darüber hinaus so viele Autofahrer für einem Diesel entscheiden, obwohl sie überhaupt nicht die entsprechenden Fahrleistungen erbringen, ist doch nicht auf die vermeintliche Umweltfreundlichkeit zurückzuführen, sondern auf die staatliche Förderung. Nach den nun bekannt gewordenen Diesel-Skandalen ist doch eines klar, der Diesel ist auf keinen Fall umweltfreundlicher als Ottomotoren. Die Diskussion über Euro 5 und Euro 6 ist doch obsolet. Wenn die Motorenherstellen nicht garantieren können, dass ein Diesel in dem in Mitteleuropa realen Temperaturband (z.B. – 10° – + 30° C) lückenlos mit Abgasreinigung betrieben werden kann, ohne dass Motorteile „gefährdet“ werden, ist die Dieseltechnik offenbar noch nicht ausgereift und vor allem nicht umweltfreundlich.

  69. Baltruschat sagt:

    Warum werden immer nur die Schwächsten, wie in diesem Fall die Nutzer von Dieselfahrzeugen und nicht die Verursacher die Fahrzeugindustrie zur Verantwortung gezogen bzw. bestraft?!!

    Wo bleibt die Verantwortung der Staatlichen Kontrolle und Gesetzgebung gegenüber der Industrie?
    Warum wird wieder nur im nach hinein nach der einfachsten Regelung gesucht anstatt im Vorfeld an den Stellschrauben für einwandfreie Wirtschaftsgüter für uns Nutzer zu Sorgen?

    Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden wo nur einwandfreie Wirtschaftsgüter eine Zulassung erhalten können!

    Und wo bleiben kostenlose Angebote zum Beispiel „Park and Ride, Park and Bike, Taxi usw.“ für diese jetzt zum Problem gewordenen Fahrzeuge?

    Welche Regelungen werden für nur selten genutzte Fahrzeuge wie z.B. Oltimer, Wohnmobile oder Behinderten gerecht umgebaute Fahrzeuge geschaffen?!!

    Ich bin für eine saubere Luft/ Umwelt aus diesem Grund habe ich mich für die sparsamen Dieselfahrzeuge entschieden!! Und jetzt drohen mir und anderen Umweltbewussten Fahrverbote?

    Was muss ich mit meinen Pkw und Wohnmobil tun um kein Finanzielles Fiasko zu erleben? Verschrotten? Verkaufen mit großen Einbussen oder verschenken?

    Ich bitte um Hilfe!!

  70. Hans-Willi Joram sagt:

    Dieselmotoren in LKW, Lieferwagen für Handwerker und PKW mit Anhängerbetrieb sind meiner Meinung nach noch akzeptabel. Aber was sucht ein Dieselmotor in einem Klein- oder Mittelklasseauto? Ist es das betörende Motorgeräusch oder das turbinenartige Hochdrehen des Motors? Wohl kaum! Es ist der „billige“ Kraftstoff, den auch die Benzinfraktion subventioniert!

    Es geht viel sauberer ohne Diesel. In der gesamten Welt hat der Diesel-PKW einen Anteil von unter 2% (nur Europe und Indien hat einen hohen Anteil an PKW-Diesel!).

    Inzwischen ist doch zweifelsfrei bewiesen, dass Diesel-Motoren die vorgegebenen Abgaswerte nicht einhalten und nur durch Manipulationen unter Laborbedingungen sowie gezielter Käufertäuschung an den Verbraucher verkauft wurden und immer noch werden. Millionen dieser manipulierter Dieselfahrzeuge fahren auf unseren Straßen und machen uns krank!

    • Anonymous sagt:

      Diese Fehleinschätzung eines Benzinfreaks hinsichtlich Diesel muss man etwas korrigieren. Wer jemals einen Diesel gefahren hat will keinen Benziner mehr. Alleine das Drehmoment (klar?)! Wenn jemand keine Subvention leisten will, kann er ja das „Lager“ wechseln, Zwang gibt es da nicht. Abgesehen davon, dass die Abgase beim Benziner auch nicht gerade zur Inhalation taugen, zumal bei einem erst gestarteten Benziner. Für die Vorgaben der Abgaswerte sind leider die Politiker zuständig, für die Einhaltung die Industrie. Da die einen auf Selbstkontrolle setzen, was nie funktionieren wird, können die anderen machen was sie wollen, Kontrollen Fehlanzeige. DAS ist aber kein Thema der Käufer und Fahrer, sondern der Verantwortlichen. Vertrauensschutz für Käufer ist unabdingbar, wenn man weiter Autos verkaufen will. Die Benziner sind demnächst an der Reihe, wie schon zu lesen war, also abwarten. Wesentlich sauberer wäre die Welt ohne Verbrennungsmotoren an sich. Aber das hätte man vor Jahrzehnten schon angehen müssen, in den Schubladen so manches Tüftlers liegen Pläne, die aber flugs aufgekauft oder für nicht umsetzbar eingestuft wurden. Was sagt man zu Stuttgart 21? Dort arbeiten zig Maschinen und Geräte mit Dieselantrieb, viele davon mit alter Technik, fahren Armaden von LKW, alles nach neuester Norm? Stellt man die Baustelle S 21 ein, zumindest bei Smogalarm? Garantiert nicht! Warum wohl?! Da wird es genügend Ausnahmeregelungen geben, wie in einer Welt üblich, wo man mit zweierlei Maß misst und wo der das Sagen hat der am längeren Hebel sitzt.

  71. Edddi sagt:

    Sollten sich die „ganz Schlauen“ der Politik durchsetzen und kostenpflichtige Umrüstungen zwingend vorschreiben, dann wird es Zeit, dass sich alle Dieselfahrer solidarisieren und eine Gemeinschaftsklage anstreben. Dass Autoabgase, aber auch die anderen Abgase, zunehmend Kaminabgase durch Festbrennstoffe, gesundheitsschädlich sind kann sich jeder normaldenkende Mensch vorstellen. Seit Jahrzehnten fahren Millionen Fahrzeuge und auf einmal, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, scheint die Politik aufgewacht zu sein. Oder steckt da was ganz anderes dahinter, wie so oft, wenn man hinter die Kulissen schaut? Denn die Werte wurden sukzessive heruntergesetzt und dennoch scheint die Welt urplötzlich aus den Fugen geraten zu sein. Da habe ich so meine Bedenken und Vermutungen!

  72. Paul V. Eckardt sagt:

    Ich finde, der ADAC hat sich in dem Abgasskandal bisher viel zu passiv verhalten. Mit der Macht von ca. 20 Mio. Mitgliedern im Rücken hätte „unser Club“ sowohl mehr Druck auf die Verursacher dieses Betruges ausüben müssen (Verbraucherschutz!!!) als auch das Versagen von BMVI und KBA medial wirksamer anprangern können.
    Ich kann mir dieses „Stillhalten“ nur damit erklären, dass man sich die Großkunden von Werbeschaltungen nicht vergrämen wollte bzw. noch will.
    Ein Verein, der die Interessen seiner Mitglieder nicht konsequent vertritt, braucht mich künftig nicht mehr als Mitglied!

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Paul, im ADAC sind über 19 Mio. Mitglieder zusammengeschlossen. Wir setzen uns für die Mobilitätsbelange unserer Mitglieder ein und beraten sie im Sinne des Verbraucherschutzes objektiv bei Fragen rund um die Mobilität. Wir sind für die bezahlten Mitgliedsbeiträge verantwortlich und verwenden diese nur für Leistungen die in unserer Satzung => http://bit.ly/ADAC-Satzung verankert sind. Bei unseren Eco Tests messen wir bereits seit 2003 die Abgaswerte und weisen seit 2012 auf eine Überschreitung der Grenzwerte unter realistischen Bedingungen hin. Viele Grüße

  73. Klaus Sust sagt:

    Alternativen zu Diesel und Benzin gibt es schon lange und werden auch steuerlich gefördert. Ich fahre seit über 10 Jahren mit einem serienmäßigen Erdgasfahrzeug. Der Anschaffungspreis ist gleich dem Diesel. Er wird sogar von den Stadtwerken bezuschusst. Die KFZ-Steuer ist günstiger und der Kraftstoff ist billiger. Tankstellen gibt es inzwischen genug für Erdgas.

    Erdgas verbrennt sauberer und ist eine gute Alternative, bis vielleicht in 20 Jahren das Problem der Akkus für Elektrofahrzeuge gelöst ist.

  74. Dieter B sagt:

    Hallo,
    gilt das Diesel- Fahrverbot für alle Fahrzeuge?
    Viel Spaß wenn es beim Bäcker keine Brötchen mehr gibt, die Apotheken, Supermärkte und Tankstellen nicht mehr beliefert werden können. Alle fahren Dieselautos. Auch die Autobahnen sind gefüllt mit Dieselfahrzeugen. Wo bleiben deren Abgase?
    Oder werden wieder tausende Ausnahmen getroffen, so das nur der kleine Mann auf der Strecke bleibt.
    Abgase werden immer produziert, Feinstaub entsteht nicht nur durch Autos.
    Schauen wir noch zum Flugverkehr, die Passagierzahlen steigen ständig, die Abgase werden in die Athmosphäre geblasen.
    Wer macht sich darüber Gedanken?

  75. Stefan sagt:

    Diesel oder Benziner? Taugt beides nichts! Ich fahre elektrisch und versorge die Batterie aus meiner eigenen PV-Anlage.

  76. Da ich Selbständig bin, viel unterwegs und auch rechnen muß, hatte ich mich vor der Jahrhundertwende schweren Herzens entschlossen, obwohl ich meist sehr sportlich (meist < als 230 PS) unterwegs war, einen Diesel – Audi A4 – (…und immer noch) zu kaufen. Die Treibstoffkosten haben sich somit halbiert. Nur für die, die da behaupten es gäbe keine Argumente für den Diesel.
    Ich war überrascht, erstaunt und hoch zufrieden, was diese Dieselautos bieten und leisten können.
    Nun soll ich mit diesem PKW mit dem ich mein Geld verdiene, den Staat auch mit Steuern bediene, nicht mehr in die Stadt fahren dürfen?_____ Wie bescheuert ist das denn! An dieser Stelle sollte sich der Staat mal an seine Nase fassen und feststellen, dass er es für sich und auch für den Bürger versäumt hat
    1. schon längst den staatlichen Diesel-Fuhrpark umzustellen
    2. den Bußverkehr auf andere Fahrzeuge umzustellen (verkehrsbedingt hohes Feinstaubaufkommen durch Bremsen und Beschleunigen an Haltestellen)
    3. Einsatzfahrzeuge von Transport und Rettung etc. etc. auf andere Fahrzeuge umzustellen.
    Und da bin ich bei der Demokratie, die m. M. nach längst keine mehr ist, denn der Staat verordnet wiederum dem Bürger was er zu tun und zu lassen hat, wobei dies natürlich nicht für den Staat selbst gilt, denn die Fahrzeuge unter Ziffer 1-3 werden ganz sicher weiterhin fahren und damit die angeprangerte Gesundheitsgefährdung weiter verursachen – der Staat darf das, der Bürger nicht.
    An vielen Stellen versäumt der Staat seine Kontrollpflicht, ob Hygiene im KH oder Lebensmittelindustrie etc. etc., sonst gäbe es keinen Abgasskandal und macht sich zum Vasallen von Konzernen. Dort wo der Staat selbst versagt, auch zum Leidwesen von Todesfällen, passiert nichts, gar nichts. Dort wo der Bürger etwas verursacht ist der Staat sofort nicht nur mit erhobenem Zeigefinger sondern mit vielen §§ und Schuldzuweisungen bis hin zur Bestrafung zur Stelle.
    Der Autofahrer wird hier zum Buhmann gestempelt, damit es so aussieht als dass der Staat seiner Verpflichtung nachzukommen scheint.
    Nur nebenbei erwähnt, gab es ein Unternehmen, das 1997 bereits ein fix und fertiges, absolut kostengünstiges Elektroauto, schwerpunktmäßig zunächst für den innerstädtischen Verkehr entwickelt und konzipiert, nutzbar für Post, Zulieferfirmen, Servicefirmen etc. etc. mit 10 Prototypen einschließlich Straßenzulassung, auf dem Markt hatte. Der Staat hat sich als Werkzeug benutzen lassen, das Unternehmen mit dem Vorwurf der Geldwäsche in den Konkurs getrieben.
    Mit der möglichen Umstellung all dieser Fahrzeuge in den Städten hätten wir das Problem der Gesundheitsschädigung, ich möchte nicht sagen gelöst, aber ganz sicher erheblich reduziert. Deswegen bin ich dagegen, dass der Staat durch seine Versäumnisse und Unzulänglichkeiten mir die Schuld zuschiebt und mir ein Fahrverbot verordnet. Genau das ist nicht mehr demokratisch.
    Mit herzlichen Grüßen

  77. JAUMOT sagt:

    Das ist nur eine Sache von Steuer,Geld in der Tasche der Régierung.
    Warum? Diesel braucht halb wie eine Benzin.Und Diesel ist biliger als Benzin!!!!
    Das ist eine grosse Vedrlust für Steuer in Kasse von Regirung
    Regirung hat nichts mit zu tun mit NO2.
    Ich kann nicht gut Deutsch schreiben schade.

  78. Achim sagt:

    Die modernen Benziner, mit Direkteinspritzung, sollen wesentlich mehr Feinstaub in die Umwelt abgeben, wie die Diesel Motoren. Es liegt wohl daran, dass sie ohne Partikelfilter fahren. Ursache für den Feinstaub der modernen Motoren ist wohl die Direkteinspritzung, sowohl beim Diesel als auch beim Benziner.
    Das ist anscheinend auch schon länger bekannt, nur die Lobbyarbeit der Autoindustrie hat für gesorgt, dass das in den Abgasnormen bisher nicht berücksichtigt wird.
    https://www.heise.de/autos/artikel/Partikelfilter-fuer-Ottomotoren-3658551.html

    Die Gründe für Feinstaub sind wohl vielfältig, selbst Staub aus der Sahara soll beteiligt sein. Die Fahrverbote sind mal wieder blinder Aktionismus.

    Das große Problem beim Diesel sind die NOx Emissionen. Auch hier haben wir es wohl der Autolobby zu verdanken, dass Techniken zur Reduzierung (z.B. Adblue) nicht zwingend notwendig sind.
    Aus meiner Sicht sind Auto Industrie und Politik verantwortlich für das Abgasproblem.

    Es gibt anscheinend die Möglichkeit, Diesel von Euro5 auf Euro6 um zurüsten:
    https://www.heise.de/autos/artikel/Diesel-Umruestung-statt-Fahrverboten-3701429.html.
    Bloß wer soll das bezahlen? Ich meine die Verursacher für dieses Chaos. Also Staat und Autoindustrie.

    Die Autoindustrie, die einer der Verursacher ist, möchte natürlich keinen Nachrüstung. Sie möchte viel lieber neue „saubere“ Autos verkaufen und die Politik wird sich wahrscheinlich wieder von der Autolobby überzeugen lassen, dass eine Umrüstung nicht möglich ist

    Bisher gab es immer einen Bestandsschutz, für KFZ die jünger als 10 Jahre sind. Das ist in diesem Fall leider nicht so. Auf Grund der Diskussion sind die Gebrauchtwagenpreise für Diesel gefallen. Es werden Milliardenwerte mal eben so in Luft aufgelöst!
    Wir habe uns vor drei Jahren einen Diesel gekauft, der zu der Zeit ein sehr sauberes Auto gewesen ist. Jetzt ist er eine Dreckschleuder und wir können ihn nur mit großem Verlust verkaufen.

    Ich finde es unfassbar, wie dilettantisch die Politik bei der Erarbeitung der Abgasnormen vorgeht.

  79. U.Franke sagt:

    Ich hab auch nie verstanden was der Diesel im PKW zu suchen hat. Wenn für Benzin und Diesel der gleiche Steuersatz gelten würde, hätte sich das Thema wohl erledigt.

  80. Anonymous sagt:

    VOLVO gibt überhaupt keine Auskunft wegen D5 Modellen und/oder evtl Umrüstung

  81. Menzel sagt:

    Volvo V60 D5 Schadstoffklase 5 Keine Händlerauskunft

  82. Menzel sagt:

    VOlvo will Diesel statt umrüsten lieber aufgeben

  83. Pedro sagt:

    Leider wird von den Politikern das ganze nicht ins richtige Licht gesetzt. In Stuttgart haben mich Befürworter für das Diesel Fahrverbot attackiert und behauptet in Stuttgart sterben jedes Jahr 300.000 Menschen an Stickoxiden.
    Aha sagte ich dann wäre Stuttgart ausgestorben meinten Sie vielleicht in ganz Europa?

    In Stuttgart steht eine Müllverbrennungsanlage am Neckar unweit der Stadt. Dort wird mehr Russ ausgestoßen, wie von allen Fahrzeugen zusammen. Außerdem habe ich gelesen das es 13.000 Holzpellets Öfen in Stuttgart mehr gibt.
    Zudem haben in Stuttgart noch sehr viel Häuser alte dreckige Ölheizungen, die angeblich weniger Russ ausstoßen als Diesel Autos. Lachhaft!

    Mein Fazit: Alle fahren in Zukunft mit Benzin = höhere Einnahmen für Benzinsteuer (die ist ja höher als bei Diesel) und da freut sich das Staatssäckel doch.
    Empfehlung für Stuttgart: Schafft die Müllverbrennungsanlage aus Stuttgart raus und lasst neue Häuser nicht mit Ölheizung zu sowie keine Holzpellets Öfen mehr zu. Die Augenwischerei mit Holzpellets CO2 Neutral ist eine einzige Lachnummer!

  84. Klaus J. Bauer sagt:

    Mich würde interessieren, ob das Fahrverbot nur für PKW ausgesprochen wird, oder für alle Autos auch für LKWs.
    Wenn LKWs ausgenommen werden, weshalb?

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Klaus, derzeit gibt es lediglich Entwürfe für geplante Dieselfahrverbote. Der ADAC geht davon aus, dass diese, falls sie wie geplant umgesetzt werden auch für LKW´s gelten. Grund dafür ist: die bisherigen Umweltzonen gelten auch für PKW und LKW. Für Rettungsfahrzeuge wird es mit Sicherheit Sonderregelungen geben, da natürlich der Einsatz von Rettungskräfte immer gewährleistet sein muss. Viele Grüße.

  85. Ron sagt:

    Ich bin bis jetzt immer Benziner (zuletzt 1.2TSI / Euro 5) gefahren und habe mir jetzt einen gebrauchten Diesel Euro 6 / 1.6 TDI mit DPF gekauft. Folgende Argumente sprechen dafür:

    -hohe Reichweite
    -Kostenersparnis (bei 18TKM pro Jahr)
    -weniger Verbrauch bei größerem Fahrzeug (Kombi)

    Ich muss sagen da hat mein Benziner mehr in die Umwelt geblasen, schon durch den höheren Verbrauch. Seht mal in das Auspuffrohr eines TSI, schon nach kurzer Zeit alles schwarz. Bei meinem 3 Jahre alten Diesel ist alles noch sauber, keine Rußablagerungen etc.

    Mittlerweile beweisen einige Tests, das moderne Turbo-Benzinmotoren genauso umweltschädlich sind.
    Einen großen Anteil z.B. am Feinstaub, macht im trockenen Sommer der aufgewirbelte Strassenschmutz (z.B. Bremsen und Reifenabrieb etc.) aus. Und das von jedem Fahrzeug, egal ob Benzin, Diesel, Hybrid oder Vollelektro !!!

    Einseitige Fahrverbote sind daher sinnlos. Besser wäre:

    1.Der Nahverkehr sollte lieber mal wieder ein Preisniveau erreichen, das es sich wirtschaftlich lohnt auch mal mit Bus und Bahn zu fahren und das Auto stehen zu lassen.

    2.Sollten die Straßen, gerade bei Trockenheit, öfters von den Städten gereinigt werden. Es kann nicht sein das jetzt im Mai auf vielen Straßen, beispielsweise in Dresden, noch der Schmutz und Splitt vom Winter zu finden ist.

    3. Eine sinnvolles Ampel- und Verkehrsmanagement. (mittlerweile gibt es leistungsstarke Technik dafür). Viele Dauerstaus in Städten wären damit lösbar bzw. eindämmbar. Damit hätte der Einzelne weniger Verbrauch und daher weniger Schadstoffausstoß (Und der Bund weniger Steuereinnahmen beim Sprit 😉 )

    Damit wäre er Umwelt und dem Stadtklima wesentlich mehr geholfen. Nur werden diese Lösungen nicht so schnell bzw. wenn überhaupt kommen, weil der Bund und die Länder Geld dafür aufbringen müssten. Das wird aber lieber woanders sinnlos versenkt.

  86. BR sagt:

    Wer Diesel-PKW gegen Benzin-PKW ausspielt mach sich die Diskussion und einer
    gewissen L..presseund der Politik zu eigen !
    Die Diskussionsbasis kann nur alle Stickoxidverursacher umfassen, als da sind noch LKW, Baumaschinen, Kleintransporter, Binnenschiffe, Hochseeschiffe und auch Ölheizungen für Wohnungen/Eigenheime !
    Nur ein kurzes Beispiel: ein Diesel-PKW verbraucht durchschnittlich 1.000 Liter pro Jahr
    ein Einfamilienhaus verbraucht ca. 3.000 – 4.000 Liter für Heizung und
    Warmwasserbereitung (Heizöl – schwefelarmer Diesel). Die Heizanlagen
    sind nicht mit Rußpartikelfilter und Stickoxidkatalysatoren ausgerüstet.

    Hier muß, auch vom ADAC, für seine Mitglieder mehr Ehrlichkeit eingefordert werden.

    • Ron sagt:

      …und bei unserem Stadfest wurde 3Tage lang ein Kinderkarusell und ein Riesenrat mit je einem großen Dieselgenerator, bei 30 Grad und stehender Luft zwischen den Häusern, betrieben, obwohl genügend Netzanschlüsse zur Verfügung gestellt worden.
      LieberADAC bringt mal die wesentlich umfangreichere Dieselproblematik in anderen Bereichen zur Sprache, wo Filter ein Fremdwort sind und Betriebsverbote in weiter Ferne.
      Und bitte überdenkt ob ihr auch moderene Diesel PKW ab Euro5 im Vergleich zum Benziner so schlecht dastehen lasst bei Abwägung aller Argumente.
      Gerade ihr Autoclubs solltet der Politik mal medienwirksam eine umfassendeRechnung aufmachen wer die größten Stickoxidverursacher sind. (Z.b Schiffe)

      Und bei allen E-Hype: Wenn wir alle morgen E-Autos kaufen würden, mit ihrer stark begrenzten Reichweite, wo kommt die enorme Energie zu Laden her und wie kann das Netz mit ernormen Last-Schwankungen umgehen? Wie lang soll man dann zum Laden bei einer längeren Fahrt anstehen, oder wollen wir überall riesige Ladeparkplätze? Wie steht es um die seltenen Erden die für gigantische Menge an Akkus benötigt würde? Meiner Meinung nach ist ein Vollelektro, bei der aktuellen Technik, nicht das Zukunftsauto!

      Ich bin auch schon einen 2017er Toyota Hybrid gefahren,. 5l Benzin auf 100km bei sehr mäßigen Fahrleistungen waren auch nicht der Hit. Mein 1.2TSi Motor hatte 5,6l verbraucht und eine deutlich bessere Laufkultur. Der Umstieg hätte sich also auch nicht wirklich gelohnt.

  87. B.L. sagt:

    Leider vermisse ich ein wenig die Differenzierung. Es gibt nur sehr wenige Kommentare hier, die tatsächlich auf „echte“ Alternativen eingehen. Der Rest ist einfache Schwarz-Weiss-Denke: Benziner gegen Diesel.

    Ich habe inzwischen einige Alternativen probiert. Toyota-Hybrid, BMW Plug-In und natürlich diverse (rein) elektrische PKW.
    Meine persönliche Einschätzung ist, dass es keine echte Alternative zum E-PKW gibt. Ob das jetzt mit H2-ReX oder riesen Akkus gelöst wird ist noch offen – im Endeffekt aber auch eher unwichtig, da die Antriebsart die Selbe ist. Wer einmal elektrisch gefahren ist, kommt sich in einem „Brummbrumm-Stinker“ auf einmal sehr altmodisch vor.

    Um die Kurve zum Fahrverbot zu bekommen: Ich fahre Benziner, bin daher (noch?) nicht betroffen, kann aber den Ärger verstehen. Jahrelang wurde uns vorgelogen wie toll ein Diesel-PKW ist. (Wobei man schon seit vielen Jahren die Problematik kennt und sich aus anderen Quellen informieren kann – ein Diesel war für mich nie Thema, ich lehne diese Antriebsart im PKW generell ab.)

    Es gibt da eigentlich etwas ganz Tolles, nennt sich „Bestandsschutz“. Alle Umweltplaketten haben nachweislich nichts gebracht, auch neue Farben werden daran nichts ändern. Es fehlt unserer Politik an Weitsicht und Durchsetzungsvermögen (gegenüber der Auto-Lobby).
    Fahrverbote müssen, wenn schon, für alle PKW mit Verbrennungsmotor gelten. Ich finde alleine die Ankündigung hat in der PKW-Branche zu Nervosität und vielen tollen (elektrischen) Ankündigungen geführt. Es fehlen allerdings noch die echten käuflichen Produkte. Vermutlich hoffen die Lobbyisten auf ein Einlenken der Politik. Der Zug dürfte aber endgültig abgefahren sein.

    Wer jetzt die Kohlekraftwerkskäule auspackt: Ein PKW hat eine Lebenserwartung von 20-30 Jahren. Ein E-Motor ist nicht totzukriegen und nahezu wartungsfrei. Einziges Verschleißteil dürfte der Akku sein. Wie sich die Ersatzteil-Preise entwickeln ist schwer vorhersehbar. Sie werden aber definitiv weiter sinken. Der Strommix wird zukünftig noch stärker regenerativ werden und wenn das letzte Kohlekraftwerk abgestellt wird (nein da gehen mit Sicherheit nicht die Lichter aus!), fahren alle E-PKW sehr schadstoffarm – ganz ohne Nachrüstung. Diesel und Benziner hingegen stinken weiter vor sich hin.

  88. Casriel sagt:

    Wenn ich lese, dass der Abrieb von Reifen und Bremsen ca. 80% des Feinstaubs ausmachen, bringen Diesel-Fahrverbote kaum etwas.

  89. ewa sagt:

    Die Strippenzieher (Großkonzerne) haben es wieder geschafft die Bevölkerung gegeneinander aufzuhetzen. Jetzt ist es mal wieder der böse Diesel. Schauen Sie doch mal in den Himmel(www.sauberer Himmel.de) oder die ganzen osteuropäischen LKW (alles saubere Diesel!!)?? Lagerhaltung auf den Straßen. Es muss endlich wieder an Ort und Stelle produziert werden. Dann müssen auch nicht Millionen Pendler jeden Tag mit den dreckigen Diesel in die Städte fahren. Was ist denn mit dem ganzen Flugverkehr über Stuttgart?? Da wird kein Wort darüber verloren. Für 20 € nach Hamburg, Berlin, London etc. Luftverschmutzung pur. Wo geht denn der ganze Dreck hin?? Und dann wundert sich Stgt, dass sie keine saubere Luft haben!!! Was ist mit den ganzen SUVs und Premiumautos, die viel mehr Müll hinten raus hauen als ein kleiner Diesel???Ich bin dafür, dass nur Kleinstwagen in Innenstädte dürfen.Egal ob Diesel oder Benziner.Und die ganze Kreuzfahrtindustrie würde ich gleich mit verbieten.Hier wird Schweröl in unsere Umwelt gepumpt in Massen und keinen interessierts.Hauptsache ne Putzfrau kann sichs auch leisten.Die Umweltschäden dürfen dann, wie immer die Kleinen finanzieren.Es wird einfach mal Zeit, dass sich die Kleinen mal zusammen schließen. Wir haben nämlich ganz schön viel macht.Die nachste Wahl steht bald an.Wer hat uns das Dilemma eingebrockt???.Wieviel Gängelung wollen wir uns noch gefallen lassen als mündiger Bürger!!! Und wenn der liebe ADAC sich hier nicht auf die Hinterbeine stellt, bin ich längstens Mitglied gewesen (20 Jahre)

  90. Chris O sagt:

    Ich habe 2009 einen BlueTDI Euro6 mit der Abwrackprämie der Umwelt zuliebe gekauft. Der Mehrpreis wars mir Wert.
    Über die Jahre aber musste ich 3 teuere Adblue Reparaturen reinstecken.
    Null Kulanz. 2 mal ADAC. Da bei 1050km bei VW (Mercedes 3 Motorstarts) der Motor nicht mehr startet. Tja auf ne Osteuropa Reise ist das nicht Witzig …
    Sind halt zum normalen Diesel ein paar Bauteile mehr.
    Jetzt seit MAI erst gibts das Update
    Aber ich wollte es wegen dem letzten fehler 1 Monat vor bekanntwerden des Abgasskandals verkaufen
    3 Interessenten. Dann der Skandal. Seit dem Null Leute …
    Also doch Wertverfall
    Mitlerweile 120000 km nur Adblue Fehler ansonsten wie neu nur Öl Filter Adblue gebraucht
    Jetzt verklage ich VW auf Rückabwicklung
    Auf aussergerichtliche Einigung kam nichts heraus.
    Unser 2t Wagen 2014 extra ohne Adblue dafür mit Euro5 gekauft wollte ich auch einklagen
    Da der Wagen wegen einer Umweltprämie auf meine Frau läuft habe ich dies erst nach dem Kauf Rechtschutz nochmals versichert
    Der ADAC Rechtschutz hat für dieses Auto die Zussage verweigert
    Dieser läuft nun über myright.de
    Sollte die ADAC Rechtschutz die Deckungszusage nun für das erste vor Gericht nicht geben werde ich nach 26 Jahren zuerst die Rechtsschutz kündigen und später den ADAC
    Ich hatte im Focus gelesen das der ADAC und eine andere Rechtschutz fälle nicht gern freigeben weil deren Anwalt in Wolfsburg auch VW vertritt
    Interessenskonflikte ?
    Es sind Verbrennungsmotoren, kein Hersteller kann Zaubern
    E Autos Hybrid Autos Gas Autos keine Alternativen zu Diesel
    Für mich sind Diesel das A und O für die Umwelt
    Aber für uns Privatleute nicht mehr bezahlbar
    die nächsten Autos sind 2 Liter Benziner
    die verbrauchen 2 Liter mehr haben 350 NM das reicht
    und noch bevor sie einen Feinstaubfilter wie die 1,5 Liter Motoren bekommen
    Aber selbst mit besser wie Adblue ….
    würde man ein Notlaufprogramm laufen lassen bis zur reparatur wäre das ok
    aber einfach den motor nicht mehr starten das ist ein nogo in der pampa im ausland

    daher halte ich für unseren euro5 bestimmt keine nachrüstung mit adblue für sinnvoll
    da wird verweigert bis zum geht nicht mehr
    der falsche weg
    vw und alle hersteller in deutschland gehoeren auch bestraft . aber die strafe gehoert nicht dem staat . die gehoert dem käufer und den betroffenen kommunen ausgeschüttet

    die konsumenten wurden mit umwelt lock angebote überhaeuft . diese sind keine techniker

    ich habe mich über die letzten jahre schlau gemacht

    es kommt kein auto mit klimaanlagen die sich bei einem unfall in flusssäuren verwandeln
    oder 500 euro wegen monopole die nachfüllung kosten
    kein diesel mehr (leider)
    kein adblue
    in frage

    der normale verbraucher schaut nur oh toll viel ps platz und schickes design
    das ist der falsche ausblick

  91. FJ.Knüwer sagt:

    Meines Erachtens müsste die Brennstoffzelle noch stärker gefördert werden. Herr Zetsche, der Chef von Daimler-Benz hat ja vor drei Jahren vollmundig behauptet, dass die Brennstoffzelle heute voll einsatzfähig wäre. Aber unsere Beutekapitalisten (Ölindustrie) hat diese Entwicklung stark gehemmt.
    Jedenfalls – im Gegensatz zu BMW – hört man von Seiten Daimler-Benz kaum etwas. Manchmal stehen Windräder (durch Abschaltung) still, weil ein Überfluss der Windenergie nicht verkraftet werden kann.
    Diese Überkapazitäten könnte man zu Produktion von Wasserstoff verwenden. Damit wären alle
    Umwelt- und andere -Probleme nachhaltig gelöst.

  92. Roman H. sagt:

    Nach neuesten Meldungen des OB Reiter soll das Dieselfahrverbot in München 2018 kommen. Bis dahin sind nur noch 6 Monate Zeit!!! Wenn der Gesetzgeber nun gegen Stickoxidausstoß zum Wohle der Gesundheit handelt, muss er aber auch konsequent handeln. Das wird nicht erfolgen, denn tausende Diesel-Taxis, Diesel-Busse, Diesel-Krankenwagen- Diesel-Feuerwehautos und sicherlich noch mehr Diesel mit Ausnahmegenehmigungen (was ist mit den Handwerkern, Lieferanten ….? fast alles Dieselfahrzeuge) werden weiter durch die neue Umweltzone fahren. Im Ergebnis wird es für Umwelt und Gesundheit nur wenig bis kaum spürbare Senkungen bei den Stickoxiden geben, aber eine reine Weste für die Politik. Aber die privaten Diesel-Fahrer – deren Euro 5 Diesel übrigens oftmals kaum schlechter oder sogar besser als neuere Euro 6 Diesel in den Tests abschneiden, ein weiterer Grund, warum neue Umweltzonen am Ende keine Verbesserung der Luftbelastung bringen werden – müssen dann in die Röhre schauen. Die Autos mit Euro 5 Diesel will vor allem in den betroffenen Städten keiner mehr kaufen oder nur noch zu Schleuderpreisen. Also hier ist nun wirklich die Politik gefordert. Wie halbherzig bis arrogant die Autoindustrie sich hier seit Bekanntwerden des VW Skandals verhält, ist beispiellos. Die Autoindustrie muss daher gezwungen werden, Euro 5 UND Euro 6 so nachzurüsten, dass sie dem Stand der Technik entsprechend geringsmögliche Stickoxide ausstoßen und somit die Luft in den Städten besser wird und ihre Kunden sich nicht verarscht fühlen. Die großen Konzerne haben Milliarden Gewinne gemacht mit diesen Autos. Nun müssen und können sie daher die eigenen technischen Mängel auch auf eigene Kosten beheben. Leider funktioniert das nur per gesetzlichem Zwang. Auf Verantwortung und Kundenpflege braucht man da nicht hoffen, obwohl das echt mal eine nachhaltige Kundenbindungsmaßnahme wäre, wenn ein großer Autohersteller mal den Vorstoß wagen würde und ohne gesetzlichen Zwang seine Produkte freiwillig nachbessern würde (wie heißt es doch bei Mercedes-Benz: das Beste oder Nichts …). Das wird aber wohl ein Traum bleiben. Auf Freiwilligkeit oder Kulanz brauchen wir alle hier aber nicht hoffen, weder von VW, Audi, noch von BMW und Mercedes-Benz. Jedenfalls muss der ADAC hier auch als Vertreter der Autofahrer-Lobby JETZT aktiv auf die Politiker zugehen, um wirklich sinnvolle Verbesserungen für die Umwelt und Zugleich einen Besitzschutz von EURO 5 Dieselfahrern seitens der Politik gegenüber der Autoindustrie zu erwirken.

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