Das elektrische Faltrad „Smacircle“

Das Smacircle ist 20 km/h schnell und der Akku muss nach 20 Kilometern aufgeladen werden.

Das Start-up Smacircle hat sich zum Ziel gesetzt, die Verkehrsprobleme der Metropolen zumindest zum Teil zu lösen. Mit dem wahrscheinlich kleinsten elektrischen Faltrad der Welt soll das gelingen. Und wer hat’s erfunden? Chinesische Tüftler aus Shenzen. 

Klein, handlich, passt in den Rucksack: Das Smacircle S1 lässt sich nicht nur klappen, wie die E-Klappräder einiger anderer Anbieter. Es lässt sich auch falten! Und zwar tatsächlich auf die Rucksackgröße von etwa 30 mal 50 Zentimetern. Die Idee dahinter: Ein E-Faltrad zusammen mit dem öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Auf dem Arbeitsweg könnte das folgendermaßen aussehen: Fahren, falten, Bus- oder Bahn fahren, wieder auseinanderfalten, weiterfahren.

20 Kilometer Reichweite verspricht der Hersteller – ein im Alltag ausreichender Wert. Wer also tatsächlich täglich sein Faltrad nutzen würde, müsste wahrscheinlich spätestens alle zwei Tage die Batterie aufladen, die übrigens gleichzeitig der Sattel des Fahrrades ist. Zwei Stunden dauert es laut Hersteller, bis die Batterie vollgeladen ist.

Fahrrad? Der Smacircle ist ein Faltrad!

Das aus Kohlefaser bestehende, sieben Kilogramm leichte Smacircle S1 als Fahrrad zu bezeichnen, wäre nicht ganz richtig. Denn es hat keine Pedale, keine Antriebskette, auch keinen Antriebsriemen. Es rollt auf seinen Rädchen rein elektrisch – bis zu 20 km/h schnell. Das Gefährt ist ein Mix aus Fahrrad und Roller, wirkt eher wie ein Scooter oder Tretroller.

Gesteuert wird der Smacircle per rechtem Daumen, die Geschwindigkeit lässt sich am Griff einstellen. Das Rad ist auch mit dem Smartphone koppelbar. So sieht der Fahrer, wie schnell er gerade unterwegs ist, kann navigieren und seine Route verfolgen.

Erfolgreiches Crowdfunding

Smacircle hat ein Vielfaches des geplanten Geldes eingesammelt. Zunächst ging das Unternehmen davon aus, dass es per Crowdfunding über Indiegogo etwa 30.000 Euro erlösen könnte. Mittlerweile haben sich bei der Aktion 160.000 Euro angesammelt, die der Hersteller nun in die weitere Entwicklung des Faltrades investieren kann.

Momentan lässt sich ordentlich Geld sparen: Wer über Indiegogo eines der ersten 100 S1 bestellt, zahlt etwa 580 Euro (649 US-Dollar). Danach kostet es 1340 Euro (1500 US-Dollar). Laut Hersteller wird es weltweit verkauft.

Daten des Smacircle S1 laut Hersteller:

  • Gewicht: 7 Kilo
  • Ladedauer: 2 Stunden
  • Reichweite: 20 Kilometer
  • Zuladung: 100 Kilo
  • Batteriekapazität: 5,8 Amperestunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
  • zusammenfaltbar auf die Maße: 19/29/49 cm
  • Material des E-Bikes: Kohlefaser

Mehr Informationen zum E-Faltrad S1 findet ihr hier.


1 Kommentar

  1. W.Androsch sagt:

    Wird wohl wie in Deutschland üblich nur auf Privatgrundstücken erlaubt sein. Also ein schönes und praktisches Teil mit Schrottwert in Deutschland.

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