Bei Stau: Rettungsgasse bilden

Die Rettungsgasse kann Leben retten. Wir erklären, wie du sie auf einer zwei-, drei- und vierspurigen Autobahn richtig bildest.

Die Rettungsgasse kann überlebenswichtig sein. Sie ist für Fahrzeuge mit Blaulicht gedacht, die schnellstmöglich zum Unfallort vordringen müssen. Wir erklären, wie du die Gasse auf einer zwei-, drei- und vierspurigen Autobahn richtig bildest. 

Bereits bei stockendem Verkehr muss die Rettungsgasse gebildet werden. Daher ist es wichtig, ausreichend Abstand zum Vordermann zu halten. Wenn die Fahrzeuge bereits dicht auf dicht stehen, ist es meist nicht mehr möglich, den Einsatzfahrzeugen nach links und rechts auszuweichen.

Wie funktioniert die Rettungsgasse?

Auf Autobahnen und Straßen mit mehreren Fahrstreifen je Richtung weichen die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links aus. Wer auf den mittleren oder rechten Fahrstreifen unterwegs ist, orientiert sich nach rechts. Da auf die Polizei noch Notarzt, Feuerwehr oder Abschleppdienst folgen können, darf man erst dann auf seine Fahrspur zurück, wenn sich der Stau auflöst.

Die Rettungsfahrzeuge können außerdem nicht die Standspur benutzen, da diese nicht bei allen Autobahnen gleich ausgebaut ist und dort zudem ein Fahrzeug mit einer Panne stehen könnte.

Alle Autofahrer, die gegen das Gebot der Rettungsgasse verstoßen, müssen mit einem Bußgeld von mindestens 20 Euro rechnen. Jeder Autofahrer sollte daran denken, dass im Notfall keine Zeit verloren werden darf.

Hier findest du alle weiteren Infos zu den Regelungen im europäischen Ausland.


Sophia
Sophia
Studium in Ansbach. Volontärin Digitale Kommunikation.

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