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Autonomer Elektrobus Olli: Test in Berlin

"Olli" bei einem Feldversuch in Berlin (Bild: Maurizio Gambarini/dpa).

Watson steuert Olli. Alles klar? Der Supercomputer mit dem Namen des Sherlock-Holmes-Gefährten ist das Gehirn des autonomen Elektrobusses Olli. Nun hat in Berlin ein Feldversuch mit dem Gefährt begonnen.

Der Stadtbus scannt seine Umgebung und die Verkehrsteilnehmer mit über 30 Sensoren. Dabei werden seine Aktivitäten und die Sicherheit der Fahrgäste stets von einer Person überwacht, so Hersteller Local Motors. Das ist nötig, weil in Deutschland völlig autonome Fahrzeuge verboten sind, anders als etwa in Finnland oder den USA.

Der Elektrobus ist mit dem lernfähigen Supercomputer „Watson“ von IBM vernetzt, der unter anderem auch die Spracherkennung und die Kommunikation mit den Gästen übernimmt. So kann beispielsweise ein Fahrgast in den Bus steigen, seinen Zielort nennen und sich transportieren lassen. Auch auf Fragen wie „Sind wir schon da?“ oder „Wieso nimmst du diesen Weg?“ kann Olli antworten. Selbst Restaurant-Empfehlungen gehören zu seinem Wissensschatz.

Olli: Test in Berlin

Auf einem abgesperrten Forschungscampus im Berliner Bezirk Schöneberg ist der Elektrobus Olli nun unterwegs. Seine durchschnittliche Reichweite beträgt 58 Kilometer, die maximale Geschwindigkeit 40 km/h (100 kW) und die Ladezeit 4,5 Stunden. Er bietet Platz für zwölf Fahrgäste.

Schon vor dem Test in Berlin war der Stadtbus in Washington D.C., der Hauptstadt der USA, unterwegs. Weitere Einsätze sind für den Großraum Miami und Las Vegas geplant. Der Elektrobus wird in den USA hergestellt, viele Bauteile sind aus dem 3D-Drucker.

In Berlin soll das Fahrzeug nun auch in geringer Stückzahl produziert werden, sobald eine passende Fertigungsstätte gefunden ist.


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1 Comment

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