How To: Auto richtig einparken

Richtig einparken: So geht’s. Parkplätze in der Stadt sind meist Mangelware. Umso größer ist die Freude, wenn sich endlich einer findet, der auch groß genug ist. Nun muss es nur noch mit dem Einparken klappen. Unsere Tipps helfen dabei.

Spiegel einstellen – richtig einparken

Beim Einparken – und nicht nur dann – sind die Spiegel hilfreich. Deswegen sollten Sie diese bei jeder Fahrt passend einstellen. Für optimale Sicht zum Bordstein beim Einparken am rechten Straßenrand können Sie den rechten Außenspiegel nach unten stellen.

Ist die Lücke groß genug?

Um das festzustellen, gibt es eine einfach Regel: Passen Sie mit dem Auto in ganzer Länge neben die Lücke, dann hat der Wagen in der Regel auch darin Platz! Passt die Lücke, entscheiden Sie im nächsten Schritt, wie Sie einparken wollen.

Ruhe bewahren und Zeit nehmen

Egal ob Sie vorwärts, rückwärts oder rückwärts seitwärts einparken – bei allen Methoden heißt es: den Überblick bewahren. Lassen Sie sich nicht stressen, nehmen Sie sich Zeit. Und vor allem: Achten Sie auf den Verkehr. Die anderen Verkehrsteilnehmer um Sie herum haben Vorfahrt.

Der Parkvorgang an sich

Jetzt geht es los. Grundsätzlich ist rückwärts einparken meist einfacher als vorwärts. Der Klassiker, der viele zum Schwitzen bringt, ist rückwärts seitwärts einparken. Das geht so: Fahren Sie komplett neben das Auto vor der Lücke, in die Sie wollen. Legen Sie den Rückwärtsgang ein und blicken Sie nach hinten. Nun langsam gerade zurückfahren, bis Sie in der Mitte des hinteren rechten Seitenfensters das Heck des anderen Wagens sehen. Jetzt ganz nach rechts einschlagen und weiter langsam zurück, bis Sie im 45-Grad-Winkel zum Bordstein stehen. Nun gegenlenken, bis Sie gerade in der Parklücke stehen.

Wenn es mal nicht klappt …

Wenn Sie zu nah oder direkt an den Bordstein kommen, dann nochmal raus aus der Lücke und alles von vorn. Ist zwischen Auto und Bürgersteig zu viel Platz, korrigieren Sie, indem Sie schräg wieder aus der Parklücke fahren und dann ein wenig weiter zurückstoßen. Dann erneut einlenken und fertig.

Helfer: Parksensoren und Kameras 

Parksensoren und Kameras helfen, den Abstand zu anderen Autos besser einzuschätzen. Aber Sie sollten sich nicht hundertprozentig auf sie verlassen. Besser immer auch selbst kontrollieren und nicht zu schnell fahren.

Hier lest Ihr, was beim Parken erlaubt ist und was verboten.


Fabian
Fabian
Jahrgang 1985 und überzeugter Regensburger. Nach dem Studium Volontariat beim ADAC und seit 2016 im Team der Digitalen Kommunikation.

2 Kommentare

  1. bernd ultsch sagt:

    Einparken:gute Anregung auch für alten Hasen.

  2. Nixe sagt:

    Leider gehen Sie nicht auf das Problem der im Verhältnis zu modernen Niederquerschnittsreifen zu hohen Bordsteine ein, die oftmals noch nicht mal nach oben abgeschrägt die Felgen bedrohen. Wenn man als Fußgänger an am Bordstein längs parkenden Autos vorbeigehend auf deren Felgenränder sieht, bemerkt man, wieviele Kratzer und Schrunden einem dort ins Auge fallen. Warum muss das eigentlich in einem Land, in dem wir von Regulierungen überflutet sind, so sein?

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